Jüdisches Leben in Deutschland

  • Leutchen... :)

    Wenn ein Amokläufer auf der flucht in einen Kindergarten läuft,

    schmeißt die Polizei (bei uns in D.) keine Handgranate hinterher.

    Das tut man nicht.Punkt !

    Wigger, was haben die in Deutschland lebenden Juden mit den Massnahmen in Israel und dem Gazastreifen zu tun ?

    Und wenn du schon so fleissig beim Aufzaehlen von Graeueltaten bist, dann doch bitte auch die ueber 4000 Raketen der Hamas auf verschiedene Staedte Israels erwaehnen.

    Ich wuerde mir auch verbitten, als Nazi in Venezuela bezeichnet zu werden, nur weil es in Deutschland welche gab und wieder gibt.



  • :doof
    Liebes Grippi hat sogar und netterweise einen gezielten Link zu deiner Quasselbude gesetzt - dein Werbeblock hier ist somit völlig überflüssich.:P

  • Liebes Grippi hat sogar und netterweise einen gezielten Link zu deiner Quasselbude gesetzt - dein Werbeblock hier ist somit völlig überflüssich. :P

    Wer klickt denn einfache Zahlen an ??

    Eine liebevolle Werbung fuer meine Quasselbude, die seit Jahren kaum noch genutzt wurde, waere bedeutend einpraegsamer fuer den Leser.

    Bei dem Klick auf den Link weiss keiner in welchem Thread er sich befindet.


    Ich hoffe, du verstehst, was dem Lama auf dem Bibbaherz lag ??:/:)

  • Ihr werdet's gelesen haben, nehme ich an. Die Anzahl der Straftaten mit antisemitischem Kontext ist in Deutschland gestiegen.

    Aber es gibt auch immer wieder erfreuliche Nachrichten. So wird zum Beispiel von morgen an in Köln eine Wanderausstellung zum Thema "1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland" gezeigt.


    Wanderausstellung „Menschen, Bilder, Orte – 1700 Jahre jüdisches Leben in  Deutschland“ – MiQua. LVR-Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln

    Ein Höhepunkt im diesjährigen bundesweiten Festjahr „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“ ist die Wanderausstellung „Menschen, Bilder, Orte – 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“, die im Landeshaus des Landschaftsverbands Rheinland (LVR) in Köln offiziell eröffnet wurde.

    Die vom Team des LVR-Jüdischen Museums im Archäologischen Quartier Köln kuratierte Ausstellung zeigt vom 2. Juli bis 12. August unterschiedliche Biografien und Bilder, die vom vielfältigen jüdischen Leben und von jüdischer Kultur im deutschsprachigen Raum seit der Zeit Kaiser Konstantins erzählen. Vom Auf und Ab, vom Ausgegrenzt-Sein und vom Verfolgt-Werden, aber auch vom gesellschaftlichen Miteinander, von Zusammenhalt und Zusammengehörigkeit, von Alltags- und Lebenswelten.

    (LVR)

    https://www.lvr.de/de/nav_main…n/press_report_284097.jsp

  • Genauere Information gibt es hier.



    Das Video gibt einen etwas anderen Einblick in unsere Wanderausstellung „Menschen, Bilder, Orte – 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“: Die leitende Kuratorin Dr. Laura Cohen unterhielt sich am Standort Alte Synagoge Essen mit den Mitkurator*innen Dr. Thomas Otten, Dr. Christiane Twiehaus, Franziska Gradl und Charlotte Pinon zu verschiedenen Themen und Aspekten der Ausstellung.

    Laufzeiten der Wanderausstellung:
    03.03. – 27.04.2021 Alte Synagoge Essen (Drehort des Films)
    06.05. – 25.06.2021 LWL-Landeshaus Münster
    02.07. – 12.08.2021 LVR-Landeshaus Köln
    18.08. – 15.10.2021 LVR-Niederrheinmuseum Wesel
    24.10. – 12.12.2021 Museum für Kunst und Kulturgeschichte Dortmund


    Musik: Felix Mendelssohn-Bartholdy, Violinkonzert Op.64, Allegro molto appassionato. Autor: Felix Mendelssohn-Bartholdy Orchester; Philharmonisches Orchester Bamberg, Dirigent: Christian Rainer.


  • 241760988.jpg
    Mit 96 Jahren gestorben
    Auschwitz-Überlebende Bejarano ist tot

    Esther Bejarano kommt 1943 in das NS-Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau. Den Horror überlebt sie nur, weil sie als junges Mädchen im Lagerorchester spielt. Nach 1945 widmet sie ihr Leben dem Kampf gegen Rassismus und Antisemitismus. Im Alter von 96 ist Esther Bejarano jetzt gestorben
    .



    Erinnerungen an eine wunderbare Frau und ganz große Persönlichkeit

    www.dw.com › esther-bejarano

    Video zu6:13




    Siehe auch: #18

  • Ich habe sie im Depot erlebt, überschaubare Dependance des Kölner Schauspiels. Ich war nah dran an der Bühne.


    Eine beeindruckende Frau.

    Als wären nicht ihre Eltern und ihre Schwester von Deutschen ermordet worden, schien die Vergangenheit ihre Gegenwart nicht zu belasten.

    Sie hat erzählt, was sie erlebt hat -eindringlich, wirkte aber völlig entspannt, fröhlich, humorvoll und zufrieden mit diesem Auftritt. Und natürlich hat auch gesungen.

    Ihr seid nicht schuld an dem was passiert ist, aber ihr seid verantwortlich, wenn es sich wiederholt, war ihre Botschaft.


    Wenn ich mich jetzt an den Abend erinnere, frag ich immer noch, wie man das schaffen kann.

    Sie hat wohl alle Kraft für Frieden, Versöhnung ... und Aufklärung eingesetzt.

    Bewundernswert.

  • Ich kann mir nicht vorstellen, daß sie ohne tiefe seelische Narben gelebt hat und ohne diese gar gestorben ist. Nur bringt es nichts sich deswegen ein ganzes Leben lang selbst zu bemitleiden. Das kommt bei Menschen nicht gut an und dann gibt es im Umkehrschluss auch keine Liebe von denen :)


    Tja jetzt liegt es an uns zu verhindern, daß sich die Geschichte jemals wiederholt. Nur frage ich mich ständig, ob ich das überhaupt kann? Die Menschheit agiert anders, sie verstrickt sich in den Wiederholungen der Muster, vor denen seit fast einem Jahrhundert gewarnt wird. Sie sind dumm, egoistisch, sie lernen nicht dazu. Da kann man noch soviel warnen. Ich glaube bevor ich es schaffe einen Holocaust zu verhindern sterbe ich eher selbst in einem ^^

  • Nach der Wanderausstellung #95 im LVR-Haus bietet Köln nun erneut sehenswerte Einblicke zum Thema "Jüdisches Leben in Deutschland".

    Diesmal in den Räumen des Kolumba.


    https://www1.wdr.de/nachrichte…chte-kunstmuseum-100.html


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    Die Schau zeigt Utensilien des täglichen Gebrauchs. Foto:

    Nabil Hanano

    Jüdisches Leben
    Was die Jubiläums-Schau im Kölner Kolumba zu bieten hat

    • Von Jan Sting
    • 14.09.21 07:42

    Köln -

    Am Ende der Treppe steht eine seltene Bank: Südhessen, um 1750, Holz, geschnitzt, gedrechselt; Korbgeflecht. Als Beschneidungsbank hat sie einen festen Platz im jüdischen Ritual. Auf die eine Seite setzt sich der Pate, der Sandak, mit dem acht Tage alten Jungen. Der zweite Platz symbolisiert die Anwesenheit des Propheten Elias. Er soll das Kind vor Gefahren schützen.

    Seitlich der Bank – eine Leihgabe des Jüdischen Museums in Berlin – hängt ein Bild des in Köln verstorbenen Malers Frederic Matys Thursz. Er hat es 1972 seinem künstlerischen Vorbild Mark Rothko gewidmet – abstrakter Expressionist und Wegbereiter der amerikanischen Farbfeldmalerei mit Wurzeln in der jüdischen Kultur. Als Rothko einmal gefragt wurde, was Thema seiner abstrakten Quadrate sei, nannte er Asche, Knochen, Schädel, Verstümmelung, Konzentrationslager.


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    Foto:

    Nabil Hanano


    In der Ausstellung „In die Weite. Aspekte jüdischen Lebens in Deutschland“ bildet die Gegenüberstellung von Alltagsgegenständen, Werkzeugen sowie rituellen Utensilien mit der Kunst der Moderne einen fortlaufenden Spannungsbogen. Als „Experiment“ bezeichnen die Ausstellungsmacher des Miqua, LVR-Jüdischen Museums des Landschaftsverbands sowie des Kunstmuseums Kolumba des Erzbistums ihre Schau, die ab morgen im Rahmen des Festjahres „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“ bis Mitte August zu sehen ist. Dritter Partner im Projekt ist die ehemalige Synagoge Niederzissen aus dem Kreis Ahrweiler.


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    Foto:

    Nabil Hanano


    „Köln hat für ein Jahr ein Jüdisches Museum und wir haben das Ziel, es zu füllen“, freut sich Stefan Kraus, Direktor des Kolumba. Der eigene Fundus wurde umgeräumt und in Bezug zu den Exponaten des Miqua-Museums gesetzt. Es gibt 100 internationale Leihgaben. Die prominenteste, eine Abschrift des Judenedikts Kaiser Konstantins des Großen von 321 (siehe Kasten), stammt aus der Biblioteca Vaticana. Das Spektrum reicht vom Gipsabdruck des „Siegeszugs der Römer mit den Kulturgeräten aus dem Tempel in Jerusalem“ vom Titusbogen in Rom bis zur „Regenbogenfahne mit Davidstern“ des queer-jüdischen Vereins Keshet Deutschland.


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    Auch Funde aus dem geheimen Depot der Synagoge Niederzissen werden gezeigt.
    Foto: Nabil Hanano


    „In Zeiten wachsender Intoleranz und antisemitischer Anfeindung will die Ausstellung Aspekte des jüdischen Lebens, Geschichte und Kultur vergegenwärtigen“, so Kraus. In der ungewohnten Verbindung von historischer und ästhetisch-künstlerischer Annäherung entschieden sich die Kuratoren bewusst gegen eine chronologische Herangehensweise oder gar Neufassung der 1963 im Stadtmuseum gezeigten „Monumenta Judaica“, welche den Untertitel „2000 Jahre Geschichte und Kultur der Juden am Rhein“ hatte.


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    Foto: Nabil Hanano


    „Das kann keiner lesen, das ist Latein, dröges Zeug“, fasst Kunsthistoriker Marc Steinmann die Gefühlslage vieler Besucher früherer Museumskonzepte zusammen. Die jetzige Konzeption setze darauf, dass anhand der Ausstellungsstücke Geschichten erzählt werden können. Herzstück der Schau sind die Funde aus Niederzissen im Brohltal. Dort lebten einmal 600 Juden, die unter anderem mit Vieh handelten. Bei Renovierungsarbeiten auf dem Dachboden der ehemaligen Synagoge trat ein Genisot zum Vorschein, ein verstecktes Depot zur Aufbewahrung unbrauchbar gewordener Schriften und Ritualobjekte wie kleine Gebetsmäntel, Beutel oder Wickelbänder. Im Kolumba ist nun ein Großteil der religiösen Texte und rituellen Gegenstände in Archivkartons in einem Industrieregal gelagert. Vereinzelte Einblicke gibt es in Schaukästen, in denen solche Schätze wie ein Heiratsvertrag oder ein Frakturtext von Schillers Glocke mit Eselsohren liegen. Ein gebastelter Papierhut steht neben einem ausgedienten Tora-Wimpel. Der Ort ist bewusst gewählt: über der Kapelle von Sankt Kolumba. Früher war hier einmal das Pfarrarchiv.


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    Foto: Nabil Hanano


    Im versteckten Depot, das angelegt wurde, da das Papier und einzelne Werkzeuge wertgeschätzt wurden und nicht weggeschmissen werden sollten, schlummerten einzigartige Geschichten. Wie der Brief, den Schmuel Doderer am 15. November 1807 aus dem Militär-Zeltlager über die Kälte des Napoleonischen Kriegs auf Hebräisch seinen Eltern im Brohltal schrieb. Dazu gab es eine bunte Zeichnung. Es ist eines der frühsten Dokumente eines jüdischen Soldaten. Die linksrheinischen Gebiete, also auch Niederzissen, gehörten seit 1802 zu Frankreich. Auch Juden wurden zum Militärdienst verpflichtet. Kurator Marc Steinmann und seine Kollegen sprechen von Stichworten, die sich durch die Zettel und Relikte wie ein roter Faden ziehen: Feste, Lebenszyklen, Vaterland. Gut 600 Juden, die unter anderem mit Vieh handelten, lebten in Niederzissen. Judaistin Christiane Twiehaus ist begeistert über die Kassette mit 20 Fotos, die Synagogen im Großherzogtum Baden zeigen. Eindringliche Zeugnisse für die Synagogenarchitektur des ausgebenden 19. Jahrhunderts.


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    Eine Beschneidungsbank
    Foto: Nabil Hanano


    Einen anderen Aspekt jüdischen Lebens greift John Elsas in seinen Collagen auf: den Humor. Mit 75 entdeckte der Bankier seine Passion für die Kunst. Aus Schnipseln und mit Aquarell fertigte er über 25 000 Collagen. 18 000 konnte seine Tochter Irma, die später in Theresienstadt starb, vor den Nazis retten. Knittelverse stehen unter den Figuren und Scherenschnitten wie in dem vom 17. November 1929. Unter einem muffig wirkenden grauen Männchen mit Bauchansatz und hängenden Schultern ist zu lesen: „Heute werde ich den Hitler wählen, denn er kann uns doch schöne Märchen erzählen.“


    Ältestes Zeugnis über jüdisches Leben in Köln

    Der römische Kaiser Konstantin der Große gestattete in seinem Edikt aus dem Jahr 321 die Heranziehung der Kölner Juden zum Munizipaldienst. Städten war es damit erlaubt, auch Juden in den Rat zu berufen. Es ist davon auszugehen, dass es zu dem Zeitpunkt bereits eine größere jüdische Gemeinde in Köln gab. Wahrscheinlich lebten schon bald nach Gründung fester Römerlager an Rhein und Donau auch Juden als Handwerker und Kaufleute dort . Das Gesetz ist jedoch die früheste schriftliche Quelle zur Existenz von Jüdinnen und Juden nördlich der Alpen. Zumal in der Karolingerzeit war die Lage der Juden günstig, denn sei hatten das Recht freier Religionsausübung und waren in der Berufswahl nicht eingeschränkt.


    Die Kreuzzüge brachten dann erste Judenverfolgungen mit sich. Ziel war es, die Stätten des Wirkens Jesu im Heiligen Land von den Moslems, den „Ungläubigen“ zu befreien. Doch der Weg ins Heilige Land war sehr weit und beschwerlich. Folglich richtete sich der Hass zunächst auf Nicht-Christen im eigenen Land, auf die Juden. Entlang der Kreuzfahrer-Route wurden jüdische Gemeinden überfallen, ausgeplündert, Hunderte wurden getötet. Das wiederholte sich im zweiten Kreuzzug und es traten Beschuldigungen auf, die immer wieder bis in die Neuzeit Pogrome rechtfertigen sollten: Juden verwendeten Christenblut, um für das Pessachfest Mazzen zu backen und sie setzten sich in den Besitz einer geweihten Hostie, um den „Leib Christi“ zu schänden und zu quälen. (EB)


    Thomas Otten, Kurator des Museumsprojekt Miqua. LVR-Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier, hebt die Aspekte des gemeinsamen Lebens von Christen und Juden in Köln, das Nebeneinander, die Ähnlichkeiten von Ess- und Trinkgeräten hervor. Bei den Domgrabungen seien Funde geborgen worden, die wichtige Erkenntnisse über das jüdische Viertel in Köln gäben. Zum Beispiel aus dem liturgischen Zentrum im Gottesdienst, der Bima, also dem Platz in der Synagogen, von dem aus die Tora verlesen wird und dem Toraschrein: In den Vitrinen liegen nun Fragmente der Bima aus der Kölner Synagoge, datiert auf 1270-80, oder ein Kronenfragment des Toraschreins (vor 1349), auf dem Tuffstein sind noch Reste der Vergoldung zu erkennen.


    Es gibt einige Aspekte des gemeinsamen Lebens von Juden und Christen: Die Ausstellung zeigt Knochenteile, aus denen in einem jüdischen Haushalt christliche Rosenkränze für die Christen gefertigt wurden. Doch bekommen Pogrome Tradition und Diffamierungen werden Programm: „Das Christentum hat bei der Findung der eigenen Identität immer auch wieder den Antijudaismus befeuert“, sagt Otten. Im Spätmittelalter blühen Gräuelgeschichten von Brunnenvergiftern, Pestverbreitern und Ritualmorden auf. Ein Siegel zeigt einen Pfandleiher mit verulkenden langem Judenhut, der eine Sau an den Hinterläufen hält. Die kotet ihm ins Gesicht. In Bremen war der Pfandleiher gezwungen mit diesem Siegel zu beurkunden.


    Immer wieder richtet sich der Blick auf persönliche Schicksale. In Rebecca Horns „Berlin Earthbound“, der Installation mit „vogelfreiem“ Koffer, wird der rote Faden zum Davidstern. In einer Vitrine liegt das Manuskript vom „Roman eines Schicksallosen“, den der ungarische Schriftsteller Imre Kertéz schrieb. Er wurde im Juli 1944 als 14-Jähriger aus einem Bus heraus verhaftet und schildert als jugendlicher Ich-Erzähler arglos staunend die faschistische Vernichtungsmaschinerie. In einer anderen Vitrine liegt eine Pappschachtel für 12 Karteikarten: Arnold Schönbergs Zwölftonbox. Die Karteikarten ermöglichen 48 Reihenformen der Zwölftontechnik für die Oper Moses und Aron .


    Miqua-Kolumba, bis 15. August 2022, täglich außer dienstags von 12 bis 17 Uhr, Klumbastraße 4. Führungen sind von 12 bis 17 Uhr möglich und mit Kolumba telefonisch unter 0221/93 31 93-32 zu vereinbaren oder per E-Mail: dl@kolumba.de


    (Kölnische Rundschau)

  • Im Beitrag #8 hatte ich einen Überblick über jüdische Feiertage gegeben. Darunter war auch Jom Kippur, der "Versöhnungstag", welcher als höchster der jüdischen Feiertage gilt.

    Der diesjährige Jom Kippur begann gestern vor Sonnenuntergang und endet heute mit dem Sonnenuntergang. Insgesamt dauert der Feiertag also rund 25 Stunden.


    Inzwischen erfahren wir, dass in Hagen möglicherweise ein Anschlag auf die örtliche Synagoge geplant war, und Erinnerungen an das grässliche Attentat in Halle 2019 werden wach.


    Umso stärker ist unseren jüdischen MitbürgerInnen ein sicheres Leben und friedliches Fest zu wünschen.

    Zu dem wir -wo nötig #78- beitragen können.


    Die sogenannten "Hohen Feiertage" beginnnen für Juden mit dem Neujahrsfest Rosch Haschana. Wenige Tage später feiern sie Jom Kippur, den Versöhnungstag. Was macht den Tag so besonders? Radioreporterin Martina Klecha hat bei Rabbi Langnas nachgefragt.

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