Beiträge von Heinz K

    Snowden und Assange sind wieder leer ausgegangen, dafür halt zwei Dissidenten ausgezeichnet, die für unsere Seite arbeiten. Der Friedensnobelpreis bleibt ein Propagandainstrument und die Zeitungen lügen immer noch mehr als ich. Die Wahrheit bleibt unbezahlt.

    Ist Philosemitismus jetzt was Gutes oder Schlechtes? Bitte nur in diesem dualistischen Kontext antworten. Ich bin als Mensch zu dumm für komplexere Kategorisierungen.


    Was Antisemitismus angeht bleibt mir persönlich nichts anderes übrig als mich selbst zu loben. Habe mich immer gegen Antisemitismus positioniert, bei jeder Gelegenheit. Erzähle ich einen Holocaustwitz, verurteile ich mich hinterher immer selbst dafür, während meine Freunde noch am Lachen sind. Auch bin ich vehement gegen die Zuwanderung von weiteren Antisemiten (aka Moslems) nach Europa. Ich denke gerade aufgrund meiner islamophoben Tendenzen kann ich mit Fug und Recht behaupten kein Antisemit zu sein. Ok, streng genommen sind Palästinenser ja auch Semiten, aber wie ich schon eingangs beschrieb: Ich bin dumm. Ich blende sowas aus. Die Lügenpresse hilft mir dabei. Ich stehe also definitiv auf der richtigen Seite.


    Beziehen wir uns nun auf den angesprochenen Sachverhalt. Leiste ich Zivilcourage für Juden? Nun das käme auf die Situation an. Im Falle von Gil Ofarim finde ich es zunächst einmal schwer einzuschätzen inwiefern die Menschen um ihn herum überhaupt davon mitbekommen haben. Aus den Schilderungen scheint er auch selber nicht die Menschen im Hotel auf die Vorfälle angesprochen zu haben, sondern hat sich lieber in die Onlinewelten begeben um seinen Kummer loszuwerden. Da kriegt man zwar eine Menge Anteilnahme und Likey-Likeys, aber die können natürlich sich nicht direkt ins Hotel beamen und den Manager ins Gesicht brüllen. Fällt mir schwer daraus den Menschen in der Umgebung einen Vorwurf zu machen, zumal die Anteilnahme der allgemeinen Öffentlichkeit ziemlich groß war.


    Hätte ich es mitbekommen, wäre es dennoch von vielen anderen Faktoren abhängig gewesen. Ein hoher Alkoholpegel erhöht den Mut und die Hilfsbereitschaft. Nüchtern hätte ich mich vielleicht lieber um meine eigenen Probleme gekümmert. Dazu kommt es auch auf die Lokalität an. Sind bei einem antisemitischen Vorfall ein Übermaß an Glatzköpfen oder People of Colour anwesend, ducke ich mich auch lieber weg. Bei erfolgreicher Zivilcourage wird man zwar schonmal mit dem Recht belohnt, in Zukunft Behindertenparkplätze nutzen zu dürfen, aber ich bin kein Autofahrer, also interessiert mich das nicht.

    Ganz so bedrohlich war die Situation im Hotel natürlich nicht. Ich hätte da bestenfalls einen Rauswurf riskiert, was aber ebenfalls unangenehm sein kann, wenn du in einer fremden Stadt auf deine vorreservierte Übernachtungsmöglichkeit angewiesen bist. Deswegen wägt man also immer noch ab, ob sich der Einsatz für das betroffene Subjekt überhaupt rechnet. Nur wer ist dieses Subjekt? Ein Jude. Ok, aber das ist auf den ersten Blick zweitrangig. Der gute Herr wird vor allem wohl als Musiker wahrgenommen. Und wie ich auch keine Ahnung habe was er eigentlich für Musik macht, so sieht er mir optisch nach einer Subkultur aus, deren Klangerzeugnisse ich für gewöhnlich verabscheue. Da weiß nachher garnicht, ob meine Hilfe mir noch selbst schaden wird. Wir reden hier über einen weißen, männlichen Rocker, dem absoluten Stereotypen von Privilegiertheit in der Musikwelt, und nicht über dein asiatisches Lieblingsidol, für die du dir bei rassistischen Angriffen jederzeit eine Kugel fangen möchtest. Da sollten wir wirklich mal die Kirche im Dorf lassen.


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    Das erschüttert das Grundvertrauen vieler Betroffener, Teil dieser Gesellschaft zu sein. Das geht soweit, dass Juden sich nicht beschützt fühlen und über Auswanderung nachdenken. Viele machen sich Sorgen über die Zukunft des jüdischen Lebens in Deutschland.

    Und wo wollen die hin auswandern? Wo anders ist es auch antisemitisch. Deutschland ist kein Land der Helden, aber wenigstens interessiert sich hier noch die Mehrheitsgesellschaft für jüdische Schicksale. Ich bin mir sicher, außer Israel, gibt es sonst kein Land der Welt, wo der Vorfall gegen Herrn Ofarim soviel Aufmerksamkeit erregt und Solidarität provoziert hätte.


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    Alltäglicher Antisemitismus hat weitgehende Auswirkungen auf die jüdische Identität von Menschen, wenn sie etwa das stigmatisierte Schimpfwort "Du Jude" verinnerlichen und dadurch das Gefühl bekommen, dass Jude zu sein etwas Schlechtes ist.

    Da bleibt uns wohl nichts anderes übrig als das Wort "Jude" endlich zu verbieten. Genau wie "Neger" oder "Zigeuner". Was wollen die auch sonst machen? Es Positivieren? Das haben die Afroamerikaner mit "Neger" jahrzehntelang über ihre Hiphopkultur versucht, bis ihre Erfolge von den Linksradikalen einkassiert wurden. Nur Wortverbot hilft also. Leider Fakt.

    Immer diese Aufarbeitung. Es gibt Verbrechen, da sollten wir uns voll und ganz auf Prävention konzentrieren. Mein Tipp: Das priesterliche Zölibat auch physisch durchsetzen. Wofür braucht man(n) im Zölibat denn noch Geschlechtsorgane @Kirche?

    Es geht eher um Macron und die Grande Nation, die jetzt schmollen, weil das angelsächsische Empire mit Auslegern sie ausgebootet haben. Du wolltest doch Waffen, also wtf?

    Aso, bekommen wir jetzt die französischen Uboote? Ausgerechnet welche, die nun zu Dieseldreckschleudern umgebaut wurden?

    Das ist der politische Einfluss von Podolski!


    Ich nehme aber mal an, weil die Hauptfarbe des Vereins nunmal weiß ist. Die Vereinsfarbe muss ja eigentlich nichts mit den Farben der jeweiligen Stadtfahne zu tuen haben.


    Steffen Baumgart ist korrupt?? Sach bloß. Gibt's dafür Belege?

    Denk doch mal logisch. Er hat gegen einen Hundehaufen verloren. Wie kann ein Fußballverein im Fußball gegen etwas verlieren, was nicht einmal Beine hat? Da bleibt doch nur Korruption, außer du hast eine bessere Erklärung. Mir fällt keine ein.

    Hier unterliegst du wieder dem Problem von dir auf andere zu schließen. Nur weil du in der Lage bist Kompromiße zu schließen und dein eigenes Weltbild zu hinterfragen, bedeutet das noch lange nicht das jeder das kann. Wenn du dir die Menschheit anschaust, dann solltest du eigentlich feststellen, daß wir es hier mit über 7 Milliarden ignoranten Nulpen zu tuen haben.


    Da gibt es eigentlich nur 2 Optionen:


    1. Wir gehen mit den Dummärschen zusammen unter

    2. Wir bringen sie alle um!!!!! Aber besser heimlich und trickreich, denn ansonsten gewinnen die nachher noch mit ihrer zahlenmäßigen Überlegenheit.


    Ok, vielleicht gibt es dann noch eine dritte Option, nämlich eine weltweite Diktatur, die Kompromiße erzwingt. Vielleicht auch durch metaphysische Gehirnwäche. Keine Ahnung was da geht. Klingt jedenfalls sehr kompliziert bis unmöglich. Hingegen auf den Rationalismus der Menschen zu vertrauen ist einfach nur fahrlässig.

    Auch im privaten Bereich muss der "Stärkere" nicht automatisch seinen Willen durchsetzen, nur weil er es kann.


    Kompromisse stehen an, wenn es mehrere begründete Meinungen gibt.


    Sich da auf irgendeinen Schöpfer zu beziehen, der das angeblich anders gesehen hat, erscheint mir doch sehr fragwürdig, Heinz.

    Das ist doch nur ein metaphysischer Platzhalter für die unbeantwortete Frage warum das Universum so ist wie es nunmal ist. Und hier gilt ganz faktisch das Recht des Stärkeren. Meinungen dazu sind überflüssig. Es gibt keine alternativen Fakten.

    Iwo. Da muss man nicht traurig sein, gerade als Künstler. Naturgewalten sind immer die beste Erinnerung an die Vergänglichkeit, die auch jede Kunst unterworfen ist. Zudem liefert Lava bestes Material um wieder etwas Neues zu erschaffen!


    Nunja, Trost ist nicht gerade mein Fachgebiet.