Beiträge von Heinz K

    Ja, dass Demonstrationsrecht ist ein hohes Gut, aber die Freiheit des Einzelnen ist nicht unendlich ...

    Hier geht es weniger um Güter als um Bedürfnisse. Sicherheit geht den Menschen zumeist vor Freiheit. Einigen passt das halt nicht, die haben andere Prioritäten. Oder unterschätzen einfach die Gefahr für sich? Wenn nicht, so kann ich sie prinzipiell schon verstehen. Freiheit heißt eben auch seine Mitmenschen umbringen zu können. Das mir der Gesetzgeber das Morden verbietet macht mich unfrei. Ich verzichte aber trotzdem gerne auf dieses Freiheitsrecht, einzig und allein um mich vor meinen fiesen Mitmenschen sicherer zu fühlen.


    Meiner Meinung nach dürfen diese Leute gerne demonstrieren, sollten sich aber an die Vorlagen halten: Maske auf, Abstand halten, etc.


    Wer das nicht macht gehört sofort in Zwangsquarantäne gesteckt. Die Mehrheit unserer demokratischen Gesellschaft hat nunmal so entschieden. Die Coronamaßnahmen der Regierung werden vom überwältigenden Teil der Bevölkerung unterstützt. Ganz gleich, ob das richtig oder falsch ist.

    Wenn man nicht in der Lage ist besoffene und feierwütige Menschen geordnet auf einer Massenveranstaltung zu koordinieren, dann sollte man es sein lassen.


    Ein Jahr vor der Loveparade Massenpanik sollte die Veranstaltung eigentlich in Bochum stattfinden und die dortigen Verantwortlichen, vor allem der Polizeipräsident, haben die Veranstaltung aufgrund von Sicherheitsgründen abgesagt. In Duisburg hingegen war man einfach gieiriger.


    Sicherlich waren viele der Partygänger verantwortungslose Trottel ohne Gehirn, aber das ist Mindfreak auch und mit dem geht jeder hier im Forum trotzdem vorsichtig und verantwortungsvoll um, damit er nicht zu schaden kommt. :thumbup:


    Kannst du dir das Flugticket nicht mehr leisten?

    Es erfreut mich immer wieder dir etwas beibringen zu können :)

    Nicht nur im feudalen Japan hätten führende Politiker und Organisatoren sich ihrer 'Schande' gestellt und als Buße selbst 'entleibt'.

    Auch im modernen Japan würde ein so selbstgerechtes Abwiegeln und Leugnen jeder Schuld -sogar der moralischen Verantwortung- wohl geächtet.

    Das wird es auch. Bei der Fukushima-Katastrophe gab es jede Menge Entschuldigungen und Rücktritte der Verantwortlichen. Und das obwohl diese auch juristisch freigesprochen wurden. Da sind die gesellschaftlichen Erwartungen an Unternehmensbosse immer noch viel höher als bei uns.


    Trotzdem war Seppuku eine ganz andere Kategorie. Da war der Druck doch noch einiges höher ^^

    Wenn in Duisburg nunmal niemand schuld ist? Das Unglück hatte vor allem mit schlechtem Wetter zu tuen. Du bist doch nur neidisch auf das Vermögen der Verantwortlichen. Widerlicher Sozialneid! Pfui!


    escape

    Bei solchen Unglücken besteht nur ein geringes Infektionsrisiko. Tote Menschen sind tote Wirte. Stirbt der Wirt, stirbt auch das Virus.


    Du denkst in zu kleinen Kategorien. Ja, es gibt zuviele Menschen auf einen Fleck. Diesen Fleck nennen wir meistens "Planet Erde". Oder Sol III. Viren sind ein Mechanismus der Evolution, der verhindern soll, daß eine bestimmte Spezies sich zu stark ausbreitet und die Artenvielfalt somit limitiert. Wären wir nicht 8 Milliarden hätte der Virus sich nicht global so stark verbreitet und soviele Opfer gefunden. Das hätte uns eigentlich schon vorher klar werden müssen, denn das ist ja nicht der erste Killervirus. Die spanische Grippe hat vor einem Jahrhundert viele Millionen Menschen getötet, und das obwohl die Weltbevölkerung damals nur ca. 1/4 von dem ausmachte was hier 100 Jahre später nun haben. Die Pest wurde über Handelsrouten zwischen Asien und Europa zu uns geschleppt und soll innerhalb von 6 Jahren 1/3 der gesamten europäischen Bevölkerung getötet haben.


    Wenn man aber nunmal nichts aus der Geschichte lernt ist man dazu verdammt sie zu wiederholen.


    Wann diskutieren wir endlich eine Rückführung der Menschheitsbevölkerung und globale Geburtenkontrollen?

    Gratuliere, du hast mit deiner Meinung das Niewo um viele Etagen abwaerts unterboten. Solche Koryphäen brauchen die Stadtmaennchen :/:(

    Du brauchst mich, Puta :P




    Himmel, nä! Und ist auch keinem Attentat zum Opfer gefallen.


    Wie ging der alte Sponti-Spruch: Kommt Zeit, kommt Rat, kommt A ...=O:saint:

    Hör auf! Allein beim Gedanken an Gewalt kommen mir die Tränen. Trump ist der pazifistischste Präsident der USA, seitdem ich existiere. Kein amerikanischer Präsident hat mit Abstand so wenige Menschen getötet :saint:


    Der liebe Donald ist wie Jesus. Gut, den haben die fiesen Menschleins auch umgebracht. Ach, die Erde, der Sitz des Menschen, ist doch ein wahrhaft höllischer Ort!


    So sieht das Paradies aus:


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    Offensichtlich stoert dieses "tagtaegliche" Auffuehren wie ein Affenarsch meine Mitmenschen nicht, denn sie moegen das eloquente und lebenslustige Lama sehr 8)

    Oweia. Aber ist klar, daß Venezuela auch im Bereich der psychischen Gesundheit sehr rückständig ist ^^


    Hach ja, die "Konfuzianische Kultur"

    Immer schön gehorsam und sehr retro aus weiblicher Sicht...

    Ist natürlich auch nicht der Weisheit letzter Schluss. Da gibt es einiges zu reformieren und an geistige Errungenschaften des Westens anzupassen. Feministische Bewegungen gibt es mittlerweile auch in Asien und sie gewinnen immer mehr an Fahrt.



    So wünsche ich denn den Männern - allen voran natürlich dir, Heinz - zur Entwicklung von Frieden, Weisheit, Sprachkultur und Wohlergehen eine ausgedehnte Mückenplage :saint: , denn

    Habe das lustige Bild aus Platzgründen mal nicht mitzitiert, aber ich weiß nicht warum das nun ein Problem für mich darstellen soll. Ich werde von Mücken nicht gestochen. Ich kann mich nur noch daran erinnern, daß ich mal als Kind ein paar Mückenstiche abbekommen habe. Also von mir aus kann die Mücke gerne auf meinem Hoden Platz nehmen. Vielleicht tat sie das sogar schon, und ich habe es nicht bemerkt ^^


    ICH BIN HIER DER MUSTERPAZIFIST, CAPICHE?! WENN ES UM FRIEDEN GEHT, FICK ICH EUCH ALLE WEG!!!!111111111111111eintausendeinhundertundelf


    Öhmja, merkt euch das bitte :p


    Glücklicherweise ist die Zeit zurückhaltender Duldung vorbei, und die diskriminierten, geschmähten, beleidigten und angepöbelten Frauen setzen sich zur Wehr.

    Dazu kann ich mich auch nur wiederholen: Ihr müsst hin und wieder Risiken eingehen und selber unverhältnismäßige Gewalt anwenden. :)

    10% Wirtschaftseinbruch in Deutschland. Schlimmer als bei der Krise 2008. Mir reichts jetzt mit Coronamaßnahmen! Meine Dividende ist mir wichtiger als irgendein popeliges Menschenleben, das ich sowieso nicht kenne.

    Ich bin so sauer, ich huste jetzt jeden hasserfüllt ins Gesicht!

    Gut, ich beteilige mich mal am Niveau dieses Threads:


    Lincoln soll mal seine Fresse halten. Trump ist genauso ein Republikaner wie er. Nur hat Trump noch keinen Krieg gegen das eigene Volk geführt! Ich hoffe aber er bekommt in seiner zweiten Amtszeit noch die Chance dazu! #4moreyears

    Die wahrscheinlich schlimmste zivile Katastrophe Deutschlands in diesem Jahrtausend?


    Und kein Verantwortlicher wurde dafür bestraft. Hatten nicht einmal den Anstand Selbstmord aus Buße zu begehen. Hach, ich vermisse das feudale Japan :(

    Ich finde nicht, daß wir in Deutschland eine übermäßig vulgäre Debattenkultur. Ich habe nie ein Geheimnis daraus gemacht, daß ich auch in dieser Hinsicht eher zur konfuzianischen Kultur hingezogen fühle. Es gibt eben andere Kulturen, und dort sehr viele unterschiedliche Kontexte. An mir liegt es ja nun auch nicht alleine, daß unsere Kultur Respekt und Anstand vermissen lässt. Du siehst ja unseren guten Mindfreak, der sich tagtäglich aufführt wie ein Affenarsch, obwohl er deutlich älter ist als ich. Was für ein Vorbild ^^


    Die Amis haben nunmal eine andere, außergewöhnlich liberale Sprachkultur. Wenn dort Frauen von Männern beleidigt, dann können die Frauen dort genauso zurückschlagen und Männer sexuell beschimpfen. Bei denen ist das halt so. In unserer politischen Kultur möchte ich so etwas natürlich nicht auch noch haben. Ich finde es trotzdem immer bescheuert, wenn sich Frauen über misogynen Sexismus in der Rapmusik aufregen, obwohl das dort eben wieder zum kulturellen Kontext gehört. Ich weiß auch nicht warum Frauen keine männerfeindliche Musik im Umkehrschluss machen. Ich würds mir nachwievor gerne anhören :)


    PS: Das Video von AOC war gepiept. Hätte schon gerne gehört, was sie sich anhören musste. Ich finde sie hat für eine Amerikanerin aber irgendwie illusorische Ansprüche. Hat sie etwa auch nicht kapiert, wie dämlich ihre Landsleute sind? Oder verdrängt sie es?

    Die Geschichte Kölns und seinen Erzbischöfen war früher noch viel lustiger. Wie Jürgen Becker es in seinem Lied "Ich bin so froh, daß ich nicht evangelisch bin" besungen hat, mögen wir den Katholizismus hauptsächlich deswegen, weil er uns Freiheiten lässt, während die Evangelen lieber nur arbeiten gehen. Der Protestantismus passt kulturell einfach nichts in Rheinland. Da finde ich den Islam kompatibler.


    Und wenn die Kirche meint uns einen zu unpopulären Erzbischof vorzusetzen, jagen wir ihn notfalls wieder zum Düvel.

    Wie arm wären unsere Welt und ihre vielfältigen Kulturen, wenn die Menschen nicht immer wieder Antworten in Gedanken, Worten, Bildern, Märchen, Sagen, Bauten, Musik u. u. u. gegeben hätten.

    Die Welt wäre ziemlich langweilig. So ein bisschen wie die Sowjetunion ^^


    Zu Fronleichnam habe ich erstmal keine Fragen mehr. :)


    Sorry, dass ich dein "Deutsch" nicht mehr so richtig verstehe, denn wo ich mir widersprochen haben soll, muss mir erst noch mein Blindenhund erklaeren.

    Der ist auch schon zu klug für dich. Ich hoffe der nimmt dich an die Leine. Alles andere wäre entwürdigend :D



    Kinder von Atheisten z.B. glauben nicht an Gott. Und das, obwohl sie von Glaeubigen umzingelt sind.

    Kinder von Atheisten werden meist auch zu Atheisten. Gnostizismus prägt, muss aber nicht. Meine Eltern sind Atheisten, ich bin aber ein Agnostiker, der sich seine eigenen Götzen gesucht hat und diese nun anbetet.

    Die FAZken haben zwei Hamburger Polizisten mit Migrationshintergründelinos zum Thema Rassismus interviewt. Fand ich sehr lesenswert.


    https://www.faz.net/aktuell/ge…tte-erleben-16867101.html


    Ich zitiere mal daraus:


    Der Katholizismus war es auch nicht, der unsere Stadt damals zerstört hat. Das haben wir zum einen den preussischen Militaristen/Nazis und zum anderen den calvinistischen Demokraten zu verdanken, die unsere Stadt lieber bombadiert haben, statt wie in Frankreich mit dem lokalen Widerstand zusammen zu arbeiten. Die Protestanten sind also schuld!


    Wie Köln ohne den Katholizismus oder dem Christentum aussähe, wäre mal ein interessantes Gedankenspiel.


    Wir waren damals noch eine römische Kolonie, als das Imperium vom religiösen Wahn erfasst wurde und wir allesamt zu Christen konvertierten. Mal abgesehen von der Einfachheit des abrahamistischen Monotheismus gegenüber den antiken Religionen muss es aber auch erst einmal geopolitische Vorteile durch diesen Schritt gebracht haben. Das Imperium war bereits in seinem Niedergang und wurde überall von Feinden bedroht und angegriffen. Ich meine es war Kaiser Konstantin, der zur Wahrung des inneren Reichfriedens die religiösen Unruhen beseiten wollte und das Christentum legalisierte um den inneren Zusammenhalt zu wahren. Am Ende ist das römische Reich dennoch untergangen und wir wurden irgendwann Teil von Karls Staatenbund, dem späteren HRR. Dazwischen liegen aber gut 400 Jahre (?) von denen ich fast überhaupt keine Ahnung habe was los war ^^


    Alle folgenden Feiertage im Kirchenjahr bis zum ersten Advent beziehen sich auf Menschen, die ihren Glauben gelebt haben und die deshalb "heilig" gesprochen wurden.

    Ich zitiere dich mal etwas verkürzt, Möchte dir trotzdem danken für all die Informationen, die du mir in deinem Beitrag zusammengestellt hast. So langsam ergibt es für mich einen Sinn!


    Trotzdem habe ich zu diesem Satz noch eine Frage: Zumindest bei den Evangelen gibt es immer noch den Buße- und Bet-Tag. Der passt dann nicht so ganz in die Theorie, oder? Ich bin nicht so vertraut mit der protestantischen Glaubensausrichtung, aber auf Wiki steht dazu:


    Zitat


    Seit Ende des 19. Jahrhunderts wird ein allgemeiner Buß- und Bettag am Mittwoch vor dem Ewigkeitssonntag, dem letzten Sonntag des Kirchenjahres, begangen, also elf Tage vor dem ersten Adventssonntag bzw. am Mittwoch vor dem 23. November.

    Also scheinen die es nicht so streng mit der Heiligenverehrung zu sehen. Allerdings haben diese Sektierer wohl auch nicht soviele Heilige, wenn überhaupt ;)



    Wenn ich als Baby, Kind, Jugendlicher und spaeter Erwachsener nie etwas von Gott oder Goettern gehoert oder gelesen habe, werde ich auch nicht nach ihnen fragen.

    Tss, Tss, Tss.


    1. Ich mag dich nicht, Puta.


    2. Du widersprichst dir selbst. Wenn die Geschichten über Gott und Götter nach deiner Aussage nur erfunden sind, dann muss es doch sehr wohl einige Kinder auf dieser Welt gegeben haben, die auch ohne jemals von Gott und Göttern gehört zu haben, genau solche Figuren erfunden haben. Iron Man gibt es auch nicht wirklich und trotzdem... 8o


    3. Es ist ganz natürlich für einen Menschen mit Verstand sich essentielle Fragen zu seinem Dasein zu stellen und in Ermangelung faktischer Antworten diese mit Kreativität zu beantworten.


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    Auch in dem Artikel wird wieder viel geschrieben, aber letztendlich wenig konkretes gesagt. Der Schlusssatz ist schon ein Offenbarungseid der eigenen Hilflosigkeit:


    Zitat


    Das setzt voraus, dass jeder von uns die eigene rassistische Sozialisierung erkennen und überwinden muss.

    Ja, muss. Wird aber eben nicht passieren. Zumindest kann ich mir selber kein realisierbares, menschenfreundliches Szenario vorstellen, wo das umsetzbar wäre. Die gesellschaftlichen Unterschiede werden weltweit bestehen bleiben. Der Anti-Rassismus wird ebenso eine Gegenbewegung erfahren, die es an vielen Orten ja schon gibt. Und solange er weiterhin so plump auftritt, wird das die Polarisierung nur verstärken. Da die Menschheit momentan auch mit ganz anderen, außerordentlichen, vielleicht sogar existenziellen Problemen konfrontiert wird, sehe ich da derzeit wenig Spielraum für Versöhnung.


    Hilfreicher wäre es nicht darüber zu schreiben, was erreicht werden muss. Sondern es sollte nun überlegt werden, wie man diese Ziele konkret erreichen kann. Wie kriege ich einen Rassisten dazu kein Rassist mehr zu sein? Wie erreiche das bei allen Rassisten? Eine gewaltige, immens komplexe Aufgabe, die wir da vor uns haben. Und diejenigen, die am ehesten an einer Lösung interessiert sind, bzw. diese sogar nötig haben, die stampfen nur trotzig auf den Boden und verlangen Änderungen per Fingerschnipp.


    Was ist es nur, das dir derart die Laune verhagelt und zugleich den Blick eintrübt, wenn es um US-Amerikaner geht?

    Ich rede wöchentlich mit Amerikanern. Eben auch über solche Themen. Deren Schwachsinnigkeit treibt mich nunmal in den Wahnsinn. Ich finde die meisten Deutschen schon nervtötend genug, aber die Mehrheit der Amis treibt es wirklich auf die Spitze. Ich gebe denen immer wieder eine Chance mich zu enttäuschen und zumindest dabei versagen sie nicht. Also lass mir doch bitte meine Enttäuschung und Verzweiflung oder streite du dich doch mal selbst mit denen :)


    Es waren ja keineswegs die "verspackten Amis", von denen der Begriff "fair" stammt. Auch den Kolonialismus haben nicht sie erfunden und als Erste betrieben. Als hoffnungsfrohe Sprösslinge und Nachfolger der europäischen "Herren"menschen führten sie lediglich fort, was sie von ihren Altvorderen gelernt hatten:


    Sich selbst als überlegen zu betrachten - die indigenen Völker der begehrten (meist Bodenschatz-reichen) Länder hingegen als gottlose, tumbe Kreaturen. Und als Handelsware. Allenfalls "wert" , den hellhäutigen ("weißen") europäischen Eroberern zu dienen.

    Ganz recht. Aber selbst zur kurzen deutschen Kolonialepisode wurde m.E. fair nicht als Wort eingesetzt um Schwarze zu diskreditieren. "Fair" ist kein deutsches Wort, sondern ein Englisches. Wir benutzen es nur als Anglizismus und zwar immer im Sinne der Gerechtigkeit. Wenn man im englischsprachigen Raum nun das Wort "fair" im Kontext von Hautfarben nicht mehr verwenden will, dann dürfen die das gerne tuen. Bei uns in Deutschland ist das nicht notwendig.

    Ich weiß nicht, warum du mich an der Stelle so sehr auf die Amerikaner festnagelst. In meinem Beitrag habe ich hauptsächlich über Asien und Europa geschrieben.

    seine musikalische Arbeit bekam kaum Anerkennung und wurde von der hiesigen Presse weitgehend ignoriert.

    Das kennt man heutzutage ja immer noch zu Genüge. Die Lügenpresse ignoriert gerne Kunst und Künstler, die ihre Deutungshoheit gefährden, und mich würde es nicht wundern, wenn die Alpha-Journalisten von damals Antisemiten waren.


    Danke für den Link. Das werd ich mir noch durchlesen.

    Urlaubsreisen werden sowieso überbewertet. Die meiste Zeit langweilt man sich nur rum, in Erwartung das endlich das nächste Highlight stattfinden möge. Da mach ich lieber Kurzarbeit und bleib entspannt zuhause :)

    Der Begriff "fair" wird im Deutschen trotzdem immer noch nicht im Zusammenhang mit heller Haut verwendet. Können wir mal bitte anerkennen, daß wir in Deutschland eine von den allmächtigen USA unabhängige Sprachkultur pflegen? Hört doch bitte auf deren Maßstäbe immer auf uns zu übertragen.


    Ich kann mich bezüglich der Attraktivität heller Haut eigentlich nur wiederholen. Das hat sozioökonomische Umstände. Hellhäutige sind wirtschaftlich erfolgreicher als Dunkelhäutige, und somit sind sie als sexuell attraktiver anzusehen. Das kann man in Ost-Asien sehr genau beobachten. Die drei reichsten Länder sind auch die drei mit der hellhäutigen Bevölkerung: China, Korea, Japan. Von mir aus kann man noch Singapur und Taiwan dazu zählen. Die dunkelhäutigeren Länder Südostasiens sind alle arm. Bei Schlitzaugen gibt es dort also eine klare Trennlinie. Weiße Haut ist schön und erfolgreich und dunkle Haut muss dementsprechend korrigiert werden. Im eigentlich recht dunkelhäutigen Thailand gibt es schon seit vielen Jahren einen regelrechten Wahn zur Aufbleichung der Haut. https://www.daserste.de/inform…d-schneewittchen-100.html


    Der Vorwurf des Rassismus sei mal dahingstellt. Diese Menschen wollen lediglich ihre Hautfarbe ändern. Genetisch verändern sie sich dadurch ja nicht. Wenn ich mir als Weißer bei einem schwarzen Friseur Rastalocken machen lasse ist das ja auch kein Rassismus (bei den verspackten Amis schon, bei Menschen mit einem IQ über 50 aber nicht). Im asiatischen Kulturraum gibt es einige prominente Thailänder und die sind alle hellhäutig. Man macht eben auf den wichtigen Märkten im Norden kein Geld als Schönheitssymbol, wenn man dunkelhäutig ist. Und das gilt natürlich auch in unseren westlichen Märkten. Asiaten gelten bei uns auch nur mit heller Haut als sexy und ich kenne auch nur hellhäutige Asiaten, die in den USA und Europa großes Geld verdienen. Wir fördern den Trend also mit.


    Zwar mag man bei uns ja auch einige dunkelhäutige Schönheitsvertreter ausgerufen haben, aber für mich klingt das oftmals ziemlich aufgesetzt. Das erschien mir quantativ hauptsächlich wie ein Medienphänomen. Es gibt zwar auch einige schwarze Frauen, die ich attraktiv finde (Rihanna z.B.) aber ich würde trotzdem behaupten, daß ich weitesgehend nur auf Hellhäutige stehe. Und das geht im Westen den meisten Männern so, selbst den Schwarzen. Wenn man sich mal auf Pornhub, die meines Wissens nach größte Pornoseite des Westens, die Videos nach den dort vertretenden Ethnien anschaut, dann sieht man das weiße Frauen dort mit großem Abstand dominieren. Danach kommen weiß-asiatische Frauen und schwarze Frauen bilden eine kümmerliche Ausnahme. Man sieht häufig Pornos mit schwarzen Männern, da man sich als Mann ja so gerne vorstellt ebenfalls einen solch riesigen Penis zu haben, aber die eigentlichen Wichsvorlagen bleiben weißhäutig. Da kann man mit seinem Verstand auch wenig gegen unternehmen. Selbst wenn ich schwarze Frauen attraktiv finden wollte, mich aus anti-rassistischen Motiven sogar versuche dazu zu zwingen, mein Penis bleibt stur.


    In Deutschland hatten wir zeitweise einen umgekehrten Trend versucht, nämlich dunklere Haut attraktiv zu machen. Ich glaube das kam im Westen in den 80ern irgendwann zum Vorschein. Allerdings hat das eben hauptsächlich Anklang in den eher prekären Schichten gefunden, die sich dann im Park, im Garten oder im Urlaub bräunten, oder eben auf die Sonnenbank legten. Mal abgesehen davon, daß das dank Hautkrebsgefahr mindestens so gesundheitsschädlich ist wie viele der genannten Hautbleichungsprodukte, sorgt es langfristig eben für das Gegenteil eines Schönheitsideals. Künstliche Bräune lässt die Haut schneller altern. Und alte Menschen gelten nun auch nicht gerade als attraktiv. Gebräunte Deutsche werden deshalb gerne eben der wirtschaftlich erfolgloseren Schicht zugerechnet. Gebräunte Frauen werden schnell als "Bratzen" bezeichnet und Sonnenbänke als Asi-Toaster. Da konnten sich die Medien noch so sehr bemühen eine anti-rassistische Libido herbeizuwünschen, es funktioniert so einfach nicht. Sexualität lässt sich im Gegensatz zu Mentalität mit der üblichen Propagandapsychologie nicht beeinflußen.




    Zu Lewis Hamilton:

    Zu aller erst ist er kein Milliardär. Sein Vermögen wird auf eine Viertelmilliarde geschätzt. Er hätte also noch einen weiten Weg vor sich und da er jetzt auch nicht mehr der Allerjüngste ist, wird seine Rennfahrerkarriere wohl nicht mehr ausreichen, um ihn den Rest verdienen zu lassen. Es ist zwar bemerkenswert was er als Schwarzer in einem ansonsten rein weißen Sport erreicht hat, aber solche Erfolgsgeschichten gab es für schwarze Sportler schon öfters. Schwarze Sportstars gibt es seit jeher zuhauf. Selbst die Nazis mussten schon 1936 Jesse Owens applaudieren. Von daher sind weitere schwarze Ausnahmesportler nicht mehr wirklich ausschlaggebend.


    Ich verstehe auch seinen Kampf gegen Rassismus an seinem Arbeitsplatz. Trifft ihn ja persönlich und die Weigerung der Unterstützung von seinen Fahrerkollegen klingt irgendwie recht beschämend. Nunja, Formel-1-Fahrer empfand ich schon immer als recht versnobbt.

    Wofür man Hamilton allerdings kritisieren kann ist das sein politischer Protest gegen Rassismus auch wieder hauptsächlich auf die USA abzielt. Hat auch er irgendwie nicht mitbekommen, daß die meisten Schwarzen immer noch in Afrika leben und es ihnen dort immer noch schlechter geht als Afroamerikanern? Wenn dort die alljährlichen Hungerkrisen kommen scheint sich kein Arschloch aus priviligerten Ländern dafür zu interessieren. Auch Hamilton scheint dann nur den Medienhype zu folgen, aber nicht wirklich politische Veränderungen zu verlangen oder sich wenigstens mal für diejenigen einzusetzen, die es am Schwierigsten haben. Dafür gibt es dann aber auch sicherlich keine Publicity.