Beiträge von agrippinensis

    Noch ist es sonnig, noch fegen keine Herbsstürme durch's Land, noch kann man seine Freunde draußen treffen und gemeinsam Freizeit genießen - dabei Corona-Abstand halten und schön 'negativ' bleiben.:thumbup:
    Also nutzt die Zeit bevor es nasskalt und ungemütlich wird!


    M

    Wie wär's mit Mülheim statt Montreal :)



    Luftbilder NRW, Mülheim-Ruhr Stadtmitte

    Zitat

    Mülheim an der Ruhr - Bezaubernde Stadt am Fluss

    Eine hübsche Altstadt, idyllische Stunden direkt an der Ruhr und eine Extraportion Kultur. All das erwartet Euch im schönen Mülheim an der Ruhr. Als einzige Großstadt des Ruhrgebiets, deren Zentrum direkt an der Ruhr liegt, spielt der Fluss hier natürlich eine besonders große Rolle. Mit einem Schiff durchs malerische Ruhrtal fahren, auf dem RuhrtalRadweg entlang der Ruhr die Region erkunden oder am Wasserbahnhof sitzen und ein kaltes Getränk genießen? All das geht in Mülheim an der Ruhr, im westlichen Ruhrgebiet.

    Viele Möglichkeiten an und auf der Ruhr

    Mülheim an der Ruhr bietet nicht nur Naturburschen und „Wasserratten“ eine Vielzahl an Möglichkeiten, auch Kulturbegeisterte kommen hier voll auf ihre Kosten. In der Camera Obscura, dem Museum zur Vorgeschichte des Films könnt Ihr z.B. wunderliche Objekte aus der filmischen Zeit zwischen 1750 und 1930 entdecken oder im Aquarius Wassermuseum auf 14 Ebenen und an 25 Multimedia-Stationen alles rund ums Thema Wasser erfahren. Die Möglichkeit, Wasser „live und in Farbe“ zu erleben, bietet Euch die Lage Mülheims direkt an der Ruhr. Schippert z.B. bei einer Schifffahrt an Bord der Weißen Flotte flussaufwärts durch das malerische Ruhrtal bis nach Essen-Kettwig oder werdet selbst aktiv! Mit den Hausbooten der Grünen Flotte „strampelt“ Ihr mit Eurer Muskelkraft über die Ruhr und habt gleichzeitig eine urgemütliche und ungewöhnliche Unterkunft für Euren Urlaub im Ruhrgebiet „dabei“.


    Wasserbahnhof – Wikipedia

    Wasserbahnhof Mülheim/Ruhr



    Einfach mal die Infoseite anklicken, es gibt viel zu entdecken in dieser Stadt - und auch drumherum ...:huh:


    https://www.ruhr-tourismus.de/…muelheim-an-der-ruhr.html


    Heinz K

    Was sollen die Bilder, mit denen du neuerdings deine Beiträge illustrierst?

    Motto: Billigste Provokations- und Ekelmasche funktioniert immer ...


    Dein Wortbeitrag schrammt ohnehin schon arg am Thema "Triple" vorbei.

    Dann noch Leichenfotos aus Dachau als Beispiel für 'Perfektion' ???


    Oder willst du Compis Betreiber-Toleranz austesten?

    Mein Vorschlag: Lass es!

    grippisörviss:
    Der im Beitrag #116 verlinkte KStA-Kommentar (13.02.09) ist nicht ganz taufrisch und wurde längst von der Wirklichkeit überholt: Seit Juli 2017 ist das "Gesetz zur Förderung der Transparenz von Entgeltstrukturen" in Kraft.



    Etwas substanziell Neues, Antwortheischendes, seh ich grad nicht, und Marathonlauf im Hamsterrad ermüdet nur.:sleeping:


    Also halt ich's mit dem ollen Geheimrat, zitiere "Der Worte sind genug gewechselt" und wende mich den Taten zu - in diesem Fall der Abarbeitung einer langen "to do (Haushalts-)Liste".:huh::rolleyes:

    Jau, da kann ich ohne Gewissensbisse zu bekommen, dir herzhaft zustimmen.

    Klar ist Sport ein Wirtschaftsfaktor geworden. Aber so wat von....

    Bestreite ich doch nicht.


    Prima.:thumbup:



    Welches Problem ? Dass auch im Sport rechtswidrige Dinge passieren ? Ueberall, wo Menschen zusammentreffen, besteht die Gefahr, des kriminellen Missbrauchs von Geld.

    Ist doch nicht wirklich taufrisch ?


    Stimmt, taufrisch ist das nicht.

    Im Gegenteil, es ist lange bekannt und wird -dennoch- immer größer. :thumbdown:



    der Verdienst ist Privatsache.


    Nicht ganz. Es gibt in Deutschland das "Entgelttransparenzgesetz", das Auskünfte gewährleistet.


    Im Übrigen stellt sich doch die Frage, wieso das Gehalt der Bundeskanzlerin, eines Bankmanagers, eines Hochschullehrers, eines Rettungssanitäters, einer Frisörin , einer Altenpflegerin und anderer Berufsgruppen öffentlich bekannt ist, das Entgelt eines Sportlers jedoch als "Geheimsache" unter Verschluss bleiben sollte.:?:



    Wo sind die Berichte hier im Bloegchen, in denen der FCB sportlich bewundert und fair beurteilt wird ?


    Sorry, aber für 'sportliche Bewunderung' des FCB ist dieser Thread nun wirklich nicht zuständig.:saint:

    Südamerikanische Sportberichte kenne ich kaum.


    Englische und sonstige europäische lese ich schon eher - nach großen Spielen im Pressespiegel - französische schon deshalb, weil Nachrichten etc. ein gutes Sprachtraining bieten.


    Das alles ist aber nicht Thema des Threads.

    Auch nicht die Frage nach vermeintlichem oder tatsächlichem Neid. Das ist nur ein Nebenschauplatz.


    Es geht um den Wirtschaftsfaktor Sport und all seine negativen Auswüchse.


    Zum Beispiel, dass Geschäftsleute und politisch fragwürdige Politstrategen sich ganze Klubs kaufen können, Schmiergelder fließen, Geldwäsche funktioniert, wie Meisterschaften und Olympiaden beeinflusst, absurdeste Austragungsorte ausgekungelt und abgenickt werden, und und und ....


    Sich hierüber "auszulassen", Gehälter und Transfersummen zu nennen, gehört sehr wohl zur Aufgabe von Journalisten.

    Genau solch kritische Recherche und Begleitung ist ihr Auftrag - als "Vierte Gewalt"!:):thumbup:

    Nennt man Demokratie.

    Zitat

    Schlage vor, du liest einmal die auslaendischen Zeitungen in der Rubrik "Sport".


    Tue ich, aber es würde wohl wenig nützen, wenn ich wenig schmeichelhafte französische Kommentare zum von Saudis gekauften und in Frankreich sehr erfolgreichen Pariser Club St. Germain zitiere, dafür sind zu wenige frz. Sprachkundige unter den Stadtmännchen.


    Zitat

    Bisher habe ich nicht einen Bericht gelesen oder im TV gehoert, in dem man sich ueber die Grossverdiener im Fussballsport oder allgemein beschwerte.



    Oha, da haste aber eine ganze Menge ...öhm... überlesen.;)


    Letztlich ist die Chose - nämlich, dass Sport mittlerweile ein riesen Wirtschaftsfaktor mit hohem Prestigeanteil darstellt - wirklich nicht neu, ganz im Gegenteil.


    Dazu ein Artikel aus der Mottenkiste:


    Zitat

    *grins*

    Dir gefällt der Threadtitel nicht? Er bringt halt das Problem auf den Punkt.


    Statt einem Automatismus zu verfallen den FC Bayern zu lobpreisen und jeden System(!)kritiker zum unqualifizierten, missgünstigen Neider zu erklären, täte ein bisschen Abstand gut. Hilft, die Übersicht zu wahren.


    Ja, der Bayernklub IST zum achten Mal deutscher Meister, und es ist kein Ende in Sicht. (Rhetorische Frage: Wer sollte ihn denn ablösen können ... "Nun verliert mal schön." ???)


    Und ja, es IST langweilig, jeweils eine Auswahl teurer Weltklassespieler gegen die übrigen "Normalo"-Mannschaften auflaufen zu sehen. Alle Mitglieder derselben Bundesliga, wohlgemerkt.


    Und noch einmal ja, es befremdet, wenn dieser Abstand immer noch weiter vergrößert wird - durch Erträge aus TV-Einnahmen, durch Werbegelder, "Förderung" - und was es sonst noch an Privilegien gibt. Wie z.B. üppige Geschenke seitens Wirtschaftsunternehmen oder dubioser Politiker. Von exorbitanten Manager-, Berater-, vor allem aber Spielergehältern und "Ablösesummen" will ich gar nicht erst reden.


    Vergleichbarkeit, die auf sportlicher Leistung - und allein auf ihr - beruht, existiert hier schon lange nicht mehr.


    Folglich gibt es Beobachter, oft Sportkommentatoren, aber auch Wirtschaftsjournalisten, die dieses System hinterfragen, Änderungen anmahnen, Alternativen suchen. Eine mühselige, aber auch lohnende Aufgabe.


    Es sei denn, man findet sich ab und zitiert resignierend das deutsche Sprichwort:


    "Der Teufel scheißt immer auf den größten Haufen."

    .

    iStock/CSA-Archive

    (xing.com)

    Werbung vorab? Bitte nicht.

    Besser, man konzentriert sich auf's Wesentliche: "A Short Story of Moria"

    Da gibt's genug auszuhalten ...




    Ach, und noch etwas ...


    135455175.jpg

    Moria hat auch mit Moral zu tun

    Ich könnte über Sex schreiben. Oder Nazis. Das macht sich in der Überschrift immer gut, wird halt geklickt. Ich hab' aber keinen Bock, über Sex zu schreiben, das können andere besser. Ich hab' Bock, über den Verfall der guten alten Moral zu schreiben.
    Eine Kolumne von Sabine Oelmann


    (n-tv)

    Nee, muss niemand, man kann natürlich auch "Radio Dresden / Leipzig / Chemnitz" einschalten.

    Kommt auf's Gleiche raus ...<X||


    [Siehe auch: #26]

    Zitat

    AndreMorgenmaedels.jpg

    Wenn Sie noch im Bett liegen, steht André mit seinen Morgenmädels schon vorm Mikro, um mit Ihnen aufzustehen. Aktuelle Nachrichten, kuriose Geschichten aus aller Welt und die beste Musik zum Aufstehen - so macht der Start in den Tag noch mehr Spaß.

    [.....]

    Und auch am Samstag holt Sie André Hardt aus den Betten. Dann gibt es die besten Tipps für Ihr Wochenende.

    André und die Morgenmädels - Das erste Lächeln des Tages

    Fortsetzung

    5. SCHLECHT FÜR KLIMA UND UMWELT

    Auch in Köln behauptet die AfD immer wieder, dass der Klimawandel nicht menschengemacht sei. Im Kommunalwahlkampf propagiert die AfD eine „Wirtschaft ohne Klimahysterie“. Ihre Botschaft ist, dass die überwältigende Mehrheit der wissenschaftlichen Studien (mehr als 27.000 Wissenschaftler*innen) zum Klimawandel, für sie kein Argument darstelle und lediglich Propaganda sei. Die AfD wirft „den Medien“ vor, planvolle Falschmeldungen, gesteuert von der Bundesregierung, zu veröffentlichen. Dabei ist es die AfD selbst die fortlaufend Fake-News (vor allem beim Thema Klima) veröffentlicht.


    Auch in Köln gab es zahlreiche Proteste u. a. vom Bündnis „Fridays for Future“, „Hambi bleibt“ oder „Ende Gelände“, die sehr klar formulierten, dass der Klimawandel eine grundsätzliche Änderung der Energie- und Klimapolitik erfordert und ein Umdenken in unserem persönlichen Verhalten. Fakt ist: Der Klimawandel und seine Auswirkungen treffen vor allem den globalen Süden. Katastrophale Wetterereignisse wie Dürren, Überschwemmungen usw. zerstören die Lebensgrundlagen der dort lebenden Menschen. Verantwortlich für die herrschende Klimaungerechtigkeit sind vor allem die Lebensweisen in den Industrieländern und die Produktionsweisen ihrer Konzerne. Die AfD leugnet den menschengemachten Klimawandel eben auch, um die neoliberale Politik der Großkonzerne zu legitimieren.

    Klimabedingte Fluchtursachen werden geleugnet, um schutzsuchende Menschen als diejenigen darzustellen, die angeblich nur den Sozialstaat ausnutzen wollen.

    Ähnlich verhält es sich mit der Atomenergie. Während sich die Energieunternehmen bereits 2011 mit dem Ausstieg aus der Atomenergie abgefunden haben, will die AfD die Atommeiler weiter laufen lassen zur Aufrechterhaltung einer nationalistisch verstandenen Energiesicherheit. Die grenzüberschreitenden Gefahren für Mensch und Umwelt spielt die Partei herunter – auch hier zugunsten der Energiekonzerne. Deren Gewinne würden so privatisiert, die Schäden für Mensch und Umwelt aber vergemeinschaftet.

    Eine Stimme für die AfD ist eine Entscheidung gegen eine lebenswerte Zukunft der nächsten Generationen. Denn Teil ihrer Ideologie ist die Leugnung des menschengemachten Klimawandels.


    Fazit: Die Kölner AfD bietet keinerlei kommunalpolitische Ideen, um klimapolitische Ziele in Köln zu erreichen.


    Wir sagen: Wir werden die Klimakrise als solche benennen und fordern sofortige Handlungsinitiativen und ein radikales Umdenken. Unter anderem müssen erneuerbare Energien auch für Menschen mit geringem Einkommen finanzierbar werden. Antikapitalistisch handeln heißt auch immer antirassistisch sein.

    6. RASSISTISCHE ASYLPOLITIK

    Die Asylpolitik der AfD besteht aus reißerischen Forderungen und hetzerischen Parolen: Sie will Grenzen schließen und Sozialleistungen kürzen. Auch auf kommunaler Ebene setzt sie sich für die „Unterbindung illegaler Migration“ und eine rigorose Abschiebepolitik ein. Das Menschenrecht auf Asyl, das sowieso schon massiv ausgehöhlt wurde, gilt für die AfD nicht. Auch in Köln hetzt die AfD massiv gegen Geflüchtete und betreibt Kampagnen gegen Schutzsuchende.


    Fazit: Mit ihrer rassistischen Politik vergiftet die AfD das stadtpolitische Klima, hetzt Menschen gegeneinander auf und bereitet den Nährboden für Angriffe gegen Geflüchtete und ihre Unterkünfte.


    Wir sagen: Keine Jeck es illejal! Aufnahme von Schutzsuchenden (Köln als sicherer Hafen), Massenunterkünfte aufheben und Lebens-, Arbeits- und Ausbildungsverhältnisse für Geflüchtete in Köln verbessern! Solidarität statt Hetze.

    7. CORONA-PANDEMIE –
    AUSREICHEND ABSTAND HALTEN ZUR AFD!

    Das Coronavirus hat in den vergangenen Monaten zahlreiche Todesfälle weltweit zur Folge. Dass diese Pandemie ernst zu nehmen ist liegt auf der Hand. Die AfD hingegen sympathisiert eher den Protesten der „Corona-Leugner*innen“ und Verschwörungstheoretiker*innen und versucht Profit aus der Verunsicherung der Menschen zu ziehen. Die Corona-Leugner*innen trafen sich ohne Abstand untereinander zu halten und ohne eine Mund- und Nasenmaske zu tragen. Bei mehreren Versammlungen der „Corona-Leugner*innen“ waren zudem Akteure aus dem extrem rechten Spektrum vertreten. Es tauchen immer wieder antisemitische Positionen auf. Personen die bereits am Rande der 1. Mai-Demonstration, des Kölner DGB, mit dem Ausruf „1. Mai Judenfrei“ auf sich aufmerksam machten, standen des öfteren bei den Kundgebungen der „Corona-Leugner*innen“.


    Fazit: Die Kölner AfD hat keinen Ansatzpunkt oder Konzept für den Gesundheitsschutz in der Corona-Pandemie.

    Wir sagen: Solidarisches Handeln gegen Corona! Für eine bessere Bezahlung aller Bediensteten im Gesundheitssektor.

    8. ALTBACKENES FAMILIENBILD

    Die AfD Köln stellt in ihrem NRW weiten Kommunalwahlprogramm u. a. die Familie ins Zentrum. Dabei bekennt sie sich offensiv zur „traditionellen Familie“. Ihre Forderung, dass „Deutsche“ mehr Kinder bekommen sollen, um den „ethnisch-kulturellen Wandel der Bevölkerungsstruktur“ auszugleichen, ist rassistisch. Die AfD lehnt dabei andere Modelle jenseits der „Normfamilie“ und insbesondere Regenbogenfamilien ab. Sie richtet sich offen gegen unterschiedliche Lebensformen und sexuelle Identitäten.

    Fazit: Die familienpolitischen Vorstellungen der AfD sind nicht nur aus den 1950er-Jahren, sie sind auch homo- und transfeindlich.

    Wir sagen: Liebe wen du willst! Gleiche Rechte für alle.

    9. OPFERINSZENIERUNG

    Die AfD in Köln beklagt sich regelmäßig darüber, dass sie ihre Meinung nicht frei äußern dürfe. Dafür verantwortlich macht sie zum einen „linksextreme Treffpunkte“, die von der Politik unterstützt würden, zum anderen antifaschistische und antirassistische Bündnisse wie „Kein Veedel für Rassismus“.


    Die Kölner AfD agiert gegen subkulturelle, kommerzfreie Räume, die ihr ein Dorn im Auge sind. Sie versucht aber auch jeden Widerspruch gegen ihre rassistische und autoritäre Politik als „linksextrem“ zu diffamieren. Das eigentliche Problem der AfD ist, dass es in Köln einen breiten Konsens gegen rechts gibt. Es gibt mehrere Bündnisse und Gruppen in der Stadt, die sich auf unterschiedlichster Art und Weise gegen die Ideologien der AfD stellen.

    Die AfD Köln pickt sich immer wieder eine „linksextreme Gruppe“ heraus, um zugleich in einem Rundumschlag alle Bündnisse und Initiativen gegen Rechts zu treffen. Strategisch versuchen sie sich damit selbst ins Scheinwerferlicht zu stellen und verurteilen diejenigen, die gegen sie aufklären. Sie deuten somit die Opfer-Rolle für sich um.


    Fazit: Die AfD verwechselt Meinungsfreiheit mit Widerspruchsfreiheit.


    Wir sagen: Die AfD wird auch weiterhin Widerspruch erdulden müssen. Für eine antifaschistische Kultur. Kein Veedel für Rassismus.

    10. ANTIFEMINISMUS ALS PROGRAMM

    Immer wieder hetzt die AfD gegen die demokratische Praxis der Gleichstellungsarbeit. Nicht nur in NRW fordert sie die Abschaffung der Gleichstellungsbeauftragten. Damit ignoriert die AfD das notwendige Engagement für mehr Frauen in Politik und Verwaltung sowie für Entgeltgerechtigkeit und Geschlechtergerechtigkeit.

    Unter dem Begriff Gender-Mainstreaming fasst die AfD fälschlicherweise sämtliche gleichstellungspolitischen Maßnahmen zusammen. Ziel der AfD ist somit die Rückwärtsentwicklung der Geschlechtergerechtigkeit. Dadurch wird offengelegt, dass von einer Ungleichheit der Geschlechter ausgegangen wird, dass nicht alle Menschen die gleichen Chancen und Möglichkeiten bekommen sollen. Dies ist im Kern eine Ideologie der Ungleichheit und es ist frauenfeindlich.

    Gender-Mainstreaming wird als Auswuchs der ‚Gender-Ideologie‘ und als Bedrohung dargestellt. Gleichstellungsbestrebungen werden zu gefährlichen ideologischen Projekten gegen eine vermeintlich natürliche und harmonische Ordnung umgedeutet. In den Fragen der Genderpolitik favorisiert die AfD einen patriarchalen Stil.


    Fazit: Die Staatlichen und kommunalen Maßnahmen gegen Ungleichheiten und Ungerechtigkeiten, die aus der patriarchal strukturierten Geschlechterordnung entstehen, werden von der AfD torpediert. Die AfD verfolgt eine Frauen- und Familienpolitik in der Frauen eine tradiert untergeordnete Rolle zugeschrieben wird.

    Wir sagen: Wir sind gegen jede Form struktureller Diskriminierung. Kein Veedel für Rassismus bedeutet auch: Kein Veedel für Antifeminismus!

    11. GEGEN MULTIKULTI

    In den Kommunalwahlkampf zieht die AfD mit Parolen wie „Leitkultur statt Multikulti“. Die Kölner AfD versucht immer wieder lokale Beispiele (Kalk, Ebertplatz) heranzuziehen um zu beweisen, dass Multikulti angeblich gescheitert sei. So werden soziale Probleme ethnisiert; als Ursache wird eine „fremde Kultur“ herbeifantasiert. Damit beweist die Partei nicht nur ihre Unkenntnis von Herausforderungen in den Veedeln und wie diese gemeinsam und solidarisch gemeistert werden können. Sie stellt auch jedes Mal aufs Neue ihre rassistische Haltung unter Beweis. Die Leitkultur der AfD bedeutet für sie eine „historisch gewachsene deutsche Kultur“. Propagiert wird die Idee eines als ethnisch und kulturell homogen gedachtes Volkes. Im Umkehrschluss heißt das, dass Menschen unterschiedlichen Glaubens und Herkunft nicht miteinander zusammenleben können. Es geht sogar noch weiter: Ausgeschlossen werden auch all diejenigen, Zeit ihres Lebens Teil der Stadtgesellschaft waren und in den Augen der AfD trotzdem nicht dazugehören sollen, da sie angeblich einer „anderen Kultur“ angehören. Die Realität in Köln sieht aber anders aus: Köln war schon immer von Vielfalt geprägt. Die AfD stellt sich gegen die Vielfalt einer pluralistischen und modernen Gesellschaft. Sie grenzt aus, verbreitet Ressentiments und will die eigentlichen Ursachen gesellschaftlicher Probleme nicht bekämpfen.


    Fazit: Die AfD beschwört Mythen und Legenden herbei, die am Ende Angst vermitteln sollen. Die Kölner AfD bietet politisch nichts an, womit es am Ende allen besser geht.


    Wir sagen: Köln war, ist und bleibt vielfältig.


    Eine Stimme für die AfD ist kein Protest. Sie bedeutet Rückschritt, Hetze und Spaltung der Gesellschaft. Wir sagen: Keine Stimme für die AfD.

    Fehlen euch Argumente für Diskussionen mit potentiellen AfD-Wählern?

    Könnte wichtig werden, da doch die Kommunalwahlen bevorstehen und die AfD sehr gerne - wieder! - in die demokratischen Gremien einzöge...


    Die Kölner Initiative "Kein Veedel für Rassismus" bietet uns 11 Argumente gegen die AfD:


    1. EINE PARTEI FÜR RECHTSEXTREME

    Nicht nur in den ostdeutschen Landesverbänden tummeln sich in der AfD ehemalige und aktive Nazis. Auch in Köln arbeitet die AfD mit Rechtsextremen zusammen. Aktivist*innen der sogenannten „Identitären Bewegung“ („IB“) nehmen Posten bei der AfD ein. Die „IB“ ist eine Organisation, die seit April 2019 vom Bundesamt für Verfassungsschutz beobachtet wird. Sie werden überwacht, da ihre „Positionen nicht mit dem Grundgesetz vereinbar sind“. Sie reden die Bedrohung durch eine „Islamisierung“ herbei, reden von „Ethnopluralismus“ und einem „Rassismus ohne Rassen“.

    Über das Online-Portal „Fritzfeed“ (inzwischen „Flinkfeed“) gibt es auch eine enge Kooperation der AfD-NRW und Aktivisten der IB-Ortsgruppe Köln. An nicht öffentlichen Stammtischen der rechtsextremen Burschenschaft „Germania“ nahmen Kölner AfD-Funktionäre an Feierlichkeiten regelmäßig teil und erhielten Raum für eigene Treffen. Die Liste dieses extrem rechten Netzwerks ließe sich endlos fortsetzen.


    Fazit: Die Kölner AfD bietet Rechtsextremen eine Karrierechance und eine Plattform für Hetze.


    Wir sagen: Keine Stimme für Rassist*innen.

    2. GUT FÜR REICHE – SCHLECHT FÜR ALLE, DIE WENIGER HABEN!

    Um Wähler*innen anzulocken, behauptet die AfD immer wieder, sie würde die “einfachen Leute“ unterstützen. Ihre Positionen bewirken oft das Gegenteil: Steuergeschenke für Reiche und Nachteile für alle anderen!

    Für die Kommunalwahl fordert die AfD die Abschaffung der Grundsteuer. Das ist eine Steuer auf Grundbesitz, die die Kommune einnimmt. Eine Abschaffung kommt den Grundstücksbesitzer*innen zu Gute und die Stadt Köln hätte weniger Geld. Dafür will die Kölner AfD die Kommune an der Einkommenssteuer beteiligen. Die Einkommensteuer will die AfD auf Bundesebene wiederum durch wenige Steuerstufen vereinfachen und damit ungerechter machen. Hinzukommt, dass die AfD die Erbschaftssteuer abschaffen will und sich klar gegen eine Vermögenssteuer ausspricht.


    Fazit: Die AfD vertritt nicht die „einfachen Leute“, sondern die Interessen der Wohlhabenden.


    Wir sagen:
    Auch Kommunalpolitik muss soziale Gerechtigkeit herstellen.

    3. VORTEILE FÜR DIE WIRTSCHAFT – NACHTEILE FÜR BÜRGER*INNEN

    Die AfD fordert attraktive Rahmenbedingungen für die Wirtschaft und eine wirtschaftsfreundliche Verwaltung. So soll die Kommune für Unternehmen „Gewerbeflächen, gute Verkehrsanbindungen, leistungsfähige Internetzugänge“ stellen. Gleichzeitig soll die „öffentliche Vorsorge, wie die Ver- und Entsorgung, die Gesundheitsvorsorge und der ÖPNV“ nicht von den Kommunen erbracht werden. Die Privatisierung dieser Leistungen bedeutet aber immer eine Verteuerung für die Bevölkerung.


    Fazit: Die AfD Köln vertritt Wirtschaftsinteressen.

    Wir sagen: Kommunale Daseinsvorsorge für alle, nicht nur für die, die es sich leisten können.

    4. DAS SPIEL MIT DER ANGST

    Die AfD wird nicht müde zu erzählen, die innere Sicherheit in Deutschland werde immer schlechter. Insbesondere Köln wird immer wieder als eine Hochburg der Kriminalität dargestellt. Ein Blick in die Zahlen zeigt: Die Kriminalitätsrate sinkt, die Zahlen für 2019 sind um 2,55 Prozent weniger als im Vorjahr, Köln hatte 2019 die niedrigste Kriminalitäts-Häufigkeitszahl seit 1970.

    Der AfD geht es um etwas anderes: Sie will „Ausländer“ pauschal für Kriminalität verantwortlich machen. Dafür werden besondere Kriminalitätsformen wie „Clan-Kriminalität“ hervorgehoben, andere Delikte (Fahrraddiebstahl oder Steuerhinterziehung) aber ignoriert. Das ist eine typische rechtspopulistische Taktik. Ein Großteil der Kölner*innen wird als „Ausländer*innen“ fremdbeschrieben, um ihnen so ihre eigene Identität abzusprechen.


    Fazit: Die AfD betreibt mit ihrem Eintreten für innere Sicherheit rassistische Hetze.
    Wir sagen: Soziale Sicherheit statt Repression.

    Und gezielte Fehlinformationen, die auch durch x-fache Rügen des Presserats nicht zu stoppen sind.

    :(

    Wieso findet ein solches Drecksblatt immer noch massenhaft Käufer???


    (Spon)

    .... , aber ich nehme mal an es geht um den Prozessbeginn gegen die überlebenden Täter?


    Zum Teil - ja.

    Der Prozessbeginn gegen die Angeklagten war der Anlass, an die Morde, die Opfer und die damalige offensive Solidarität zu erinnern.


    Der französische Zeichner Liox hat die französische Nationalfigur Marianne traurig, aber auch wütend gezeichnet.

    Der französische Zeichner Liox hat die französische Nationalfigur Marianne traurig, aber auch wütend gezeichnet.

    Foto: LOIC VENANCE/ AFP



    Und man stellt die Frage, ob diese Solidarität und Wertschätzung der Freiheit von Kunst und Rede auch heute noch im selben Maß gilt.

    Was ist übrig geblieben "de l'esprit Charlie", also vom "Geist Charlie"... ?

    Kaum zu fassen, es tut sich was...8|


    Edward Snowden lebt seit seinen Enthüllungen 2013 im Exil.


    NSA-Überwachung per Telefon
    Von Snowden enthüllte Spionage ist illegal


    Vor sieben Jahren geht Whistleblower Edward Snowden mit geheimen Dokumenten an die Öffentlichkeit, die Telefon-Spionagen des US-Geheimdienstes NSA aufdecken. Jetzt verurteilt ein US-Gericht das Sammeln von Daten als illegal.

    Snowden reagiert in einem Tweet überrascht.


    Das von dem Whistleblower Edward Snowden vor sieben Jahren aufgedeckte Telefon-Überwachungsprogramm des US-Geheimdienstes NSA war nach Überzeugung eines amerikanischen Bundesgerichts illegal. Das heimliche Sammeln der Telefondaten von Millionen Amerikanern ohne Befugnis sei ein Verstoß gegen das Gesetz zur Überwachung der Auslandsaufklärung und Spionageabwehr und womöglich verfassungswidrig gewesen, urteilte das Gericht. Es befand zugleich, dass die Spitzen der Geheimdienste, die das Programm öffentlich gegen Kritik verteidigten, gelogen hätten.


     

    Der ehemalige Geheimdienstmitarbeiter Snowden, der im Zuge seiner Enthüllungen nach Russland geflohen war und dem in seiner Heimat immer noch ein Spionage-Prozess droht, wertete das Urteil auf Twitter als Rehabilitation seiner Entscheidung, das Abhörprogramm der NSA öffentlich gemacht zu haben.

    "Ich hätte nie gedacht, dass ich noch erleben würde, wie unsere Gerichte die Aktivitäten der NSA als rechtswidrig verurteilen und in dem selben Urteil mir anrechnen, sie aufgedeckt zu haben."



    Die Aufdeckung des Programms im Jahr 2013 war die erste von mehreren Enthüllungen Snowdens, die schließlich offenbarten, dass der Abhörskandal globale Ausmaße hatte und auch zahlreiche führende Politiker ausspioniert wurden. So soll unter anderem ein Handy von Bundeskanzlerin Angela Merkel Ziel eines Lauschangriffs gewesen sein.



    Spitzenvertreter der US-Geheimdienste hatten zunächst öffentlich stets darauf bestanden, die NSA habe niemals wissentlich Informationen über Amerikaner gesammelt. Nach der Enthüllung des Programms argumentierten sie, die Überwachung habe eine zentrale Rolle bei der Bekämpfung des Terrorismus in den USA gespielt.



    Quelle: ntv.de, vmi/rts

    Sport ist Geld? Aber sicher!:)

    Preisverfall in der Bundesliga
    Nehmt es ruhig von den Fußballern!

    Das Beispiel Vedad Ibisevic zeigt: Der Fußballmarkt könnte wegen der Krise zusammenschrumpfen. Mitleid ist fehl am Platz. Ein Kommentar.

    Martin Einsiedler / Tagesspiegel
    Muss wohl ordentliche Gehaltsabstriche machen: Vedad Ibisevic.


    Muss wohl ordentliche Gehaltsabstriche machen: Vedad Ibisevic.Foto: dpa

    Der frühere Fußballer Andreas Buck hat kürzlich in einem Tagesspiegel-Interview von seinen ersten Vertragsgesprächen im Profifußball erzählt. Der Vereinspräsident saß bei Bucks Eltern am Tisch. Es gab Zwetschgenkuchen und als der Präsident das Haus verließ, war ein monatliches Bruttogehalt von 2500 Euro verabredet. Das ist rund 30 Jahre her. Heute wirkt diese Summe im Profifußball lächerlich.

    Bestverdiener wie etwa Mesut Özil sollen rund 400.000 Euro verdienen – in der Woche.


    Zur Verteidigung solcher Gehälter lässt sich anbringen, dass der Zwetschgenkuchen heute wesentlich mehr kostet als vor über 30 Jahren und die Profifußballer sich ihre monströsen Gehälter ja nicht ergaunert haben. Es gibt einen Markt, der das möglich macht.

    Auf der anderen Seite hat sich der Profifußball hemmungslos verkauft, an obskure Sponsoren und windige Berater. Auch das hat zu den obszönen Gehältern geführt.


    Nun wünscht man keinem Menschen Böses, aber dass die millionenschweren Fußballer künftig nur noch stein- und nicht mehr irrsinnig reich sind, wäre verschmerzbar. Die Folgen der Coronavirus-Pandemie könnten es möglich machen. Jüngstes Beispiel: Vedad Ibisevic.


    Der Stürmer kickte noch bis vor Kurzem für geschätzt drei Millionen Euro im Jahr für Hertha. Als es dort bei minimalen, der Krise geschuldeten Gehaltskürzungen zu Unregelmäßigkeiten kam, fühlte sich Ibisevic, wie er sagte, „verarscht“. Jetzt soll er vor der Unterschrift beim schwer angeschlagenen FC Schalke stehen.

    Sein geschätztes Grundgehalt: 100.000 Euro – im Jahr. Auch wenn er sich durch Prämien noch einiges dazuverdienen könnte, ist das ein Witz für einen Profi wie Ibisevic.

    Für alle anderen ist es: ein Arsch voll Geld.

    ;)