Beiträge von escape


    Ich fände es ehrlicher, dieses Gebilde aus Versatzstücken von original Notizen, Artverwandtem und KI als Sinfonie "nach" Beethoven oder "à la" Beethoven zu nennen, statt sie quasi als legitime "Vollendung" des fragmentarischen Originals auszugeben.

    Für mich ist das absolut notwendig.


    Mit Musik kenne ich mich nicht so gut aus, aber es gibt auch in der Literatur Unvollendetes, z. B. Büchners Dramenfragment Woyzeck.

    Bisher kommt es als Fragment auf die Bühne. Und so sollte es aus meiner Sicht bleiben, auch wenn Büchner gestorben ist, bevor er das Drama beenden konnte. Das Fragmentarische passt genau zur Hauptperson des Stücks.

    Nur ungern würde ich sehen, dass ein Computer die "Lücken" füllt.


    Es gibt das Fragment als literarische Gattung. Da fällt mir spontan Max Frisch ein, oder Kafkas Tagebücher. Die will hoffentlich niemand "vollenden", auch wenn KI grad hoch im Kurs steht.



    Ja, es ist kein Problem der jüdischen Mitbürger, sondern der Mehrheitsgesellschaft, die Antisemitismus duldet und ihn oft nicht mal erkennt.

    Offensichtlich sind die alten Mythen über Juden in vielen Köpfen noch präsentX(


    Naja, Zynismus ist grad nicht so mein Ding.


    Wenn es so war, wie berichtet -was ich leider nicht spontan bezweifeln kann, dann frag ich mich, warum niemand vor Ort sofort Ofarim unterstützt hat. Fehlt da der Mut? Oder war die Situation wirklich uneindeutig?


    Immerhin gab es ja anschließend eine Demo gegen Antisemitismus, Fremdenfeindlichkeit und Rassismus.

    Da hast du sicher recht.


    An einen Kompromiss nur zu denken bedeutet, das eigene Weltbild infrage stellen zu lassen. Das allein könnte schon zu neuen Einsichten führen ... über die eigene "kleine" Welt.


    Das heißt nicht, dass Kompromisse immer möglich sind.

    "Fingerspiel" ist eine eher lockere Umschreibung für mich, denn ich bin nicht wirklich ein Spiel. Ich bin durchaus ernst, betreffe alle Lebensbereiche und gelte für viele Menschen als zukunftsweisend.


    Zuerst erwähnt wurde ich 1953, seit den Achtzigern bin ich in aller Munde.