Biotop für Bekloppte

  • Bundesregierung beschließt Witzeverbot über Omas und Greta
    Von Karl Sack-Reis
    Unverantwortlicher Stussredakteur


    Nicht mehr lustig: Wer solche Bilder zukünftig in den sozialen Medien verbreitet, hat ausgelacht
    Quelle: picture-alliance / dpa


    Berlin unternimmt endlich etwas gegen den größten gesellschaftlichen Sprengstoff: den Humor. Ab sofort dürfen in Deutschland keine Scherze mehr über alte oder junge Leute gemacht werden. Die Bundesregierung reagiert endlich auf die größte Gefährdung für den sozialen Frieden in Deutschland: Mit sofortiger Wirkung ist es gesetzlich untersagt, Witze auf Kosten von Großmüttern, Klimaschützerinnen wie Greta Thunberg oder Hühnerställen zu machen.
    Verkehrsminister Andreas Scheuer, der im Bundeskabinett bekanntermaßen für schlechte Scherze zuständig ist, begründet die Notwendigkeit dieses Schrittes mit den Entwicklungen der vergangenen Tage. In einem Video wurde eine Oma in
    einem Spottlied vom Kinderchor des WDR als „alte Umweltsau“ bezeichnet, in einem vorweihnachtlichen Tweet der Fridays-for-Future-Bewegung gar das baldige Ableben der Großelterngeneration spöttisch thematisiert.

    Da hört der Spaß auf

    „Eigentlich wollten wir uns noch ein bisschen ergebnislos über das Böllerverbot und das Tempolimit streiten“, so Scheuer. Aber nach den heftigen Reaktionen auf die oben genannten Beiträge sei dem Bundeskabinett klar geworden: „Die größte Bedrohung für das Klima in Deutschland sind Versuche, lustig zu sein.“
    Wenn es um motorisierte Fortbewegung, den Umweltschutz sowie gegenseitiges Anschwärzen ginge, verstünden die Bundesbürger – gleich welchen Alters – nun mal keinen Spaß, heißt es in der Gesetzesvorlage. Deshalb seien solche Konflikte fortan nicht mehr mit unverständlichem Humor, sondern auf altbewährte Art auszutragen: mit gegenseitigem Anbrüllen, Stinkbomben und Enterben.



    Für Profi-Witzbolde gibt es Ausnahmen
    Wer gegen das Witzeverbot verstößt, dem drohen drakonische Strafen: unter anderem der Besuch eines Volkshochschulkurses zum Thema „Satire“, eine Karnevalssitzung mit Annegret Kramp-Karrenbauer sowie ein Meet and Greet mit Mario Barth.

    Für gewisse Berufsgruppen gelten allerdings Ausnahmeregelungen. Professionelle Spaßmacher wie etwa Politiker dürfen weiterhin lächerliche Klima- und Rentenpakete verabschieden, um die Generationen gegeneinander aufzubringen.


    .
    (Welt)


  • Kostas Koufogiorgos

    ERL



    "Diese Mutprobe ging mächtig schief: In Österreich hat sich in der Silvesternacht ein 22-Jähriger eine Feuerwerksrakete zwischen die nackten Pobacken klemmen und anzünden lassen - die Rakete hob aber nicht ab. Wie die Polizei mitteilte, habe sich der junge Mann nach eigenen Angaben erschreckt und daher die Gesäßbacken zusammengekniffen. Die Rakete explodierte daher unweit seines Hinterns. Der 22-Jährige verletzte sich bei dem kuriosen Vorfall und musste ins Krankenhaus Wels gebracht werden." (MZ)

  • Weil gelangweilte Menschen eben sehr viel im Internet herumhängen, sind in diesen Tagen Online-Inhalte in ihrer Originalität ungefähr so stabil wie ein Soufflé;

    das eh immer kleiner gemauerte Fensterchen zwischen lustig und gähn wird gerade zum Guckloch.


    Anja Rützel bei SPON

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