Beiträge von Zazie dC

    Thema : Abstammung, (Selbst-)Wert, Akzeptanz ...



    Papaoutai
    Stromae

    Dites-moi d'où il vient

    Enfin je saurai où je vais

    Maman dit que lorsqu'on cherche bien

    On finit toujours par trouver

    Elle dit qu'il n'est jamais très loin

    Qu'il part très souvent travailler

    Maman dit « Travailler c'est bien »

    Bien mieux qu'être mal accompagné!

    Pas vrai?
    Où est ton papa?

    Dis-moi, où est ton papa?

    Sans même devoir lui parler

    Il sait ce qu'il ne va pas

    Un sacré papa

    Dis-moi où es-tu caché?

    Ça doit faire au moins mille fois

    Que j'ai compté mes doigts


    I: Où t'es? Papa où t'es? :I

    Où t'es?


    Quoi, qu'on y croit ou pas

    Il y aura bien un jour où on n'y croira plus

    Un jour où l'autre on sera tous papa

    Et d'un jour à l'autre, on aura disparu

    Serons-nous détestables?

    Serons-nous admirables?

    Des géniteurs ou des génies

    Dites-nous qui donne naissance aux irresponsables?

    Ah, dites-nous qui, tiens

    Tout le monde sait comment on fait des bébés

    Mais personne ne sait comment on fait des papas

    Monsieur je sais tout en aurait hérité, c'est ça?

    Il faut le sucer de son pouce où quoi?

    Dites-nous où c'est caché?

    Ça doit faire au moins mille fois

    Qu'on a bouffé nos doigts


    I: Où t'es? Papa où t'es? :I

    Où t'es?


    Où est ton papa?

    Dis-moi, où est ton papa?

    Sans même devoir lui parler

    Il sait ce qu'il ne va pas

    Un sacré papa

    Dis-moi où es-tu caché?

    Ça doit faire au moins mille fois

    Que j'ai compté mes doigts

    Où est ton papa?

    Dis-moi, où est ton papa?

    Sans même devoir lui parler

    Il sait ce qu'il ne va pas

    Un sacré papa

    Dis-moi où es-tu caché?

    Ça doit faire au moins mille fois

    Que j'ai compté mes doigts


    I: Où t'es? Papa où t'es? :I

    Où t'es?

    Die "Liederarchäologen" und auch "Liederjan" haben ein altes Spottlied auf den Deutschen Kolonialismus im Programm.

    Melodie von "Es klappert die Mühle am rauschenden Bach" - nur für den Fall, dass ihr mitsingen wollt.:)


    Was treiben wir Deutschen in Afrika?


    Was treiben wir Deutschen in Afrika?
    Hört, hört!
    Die Sklaverei wird von uns allda zerstört.
    Und wenn so ein Kaffer von uns nichts will,
    Den machen wir flugs auf ewig still.
    Piff paff, piff paff, hurra!
    O glückliches Afrika!

    Wir pred'gen den Heiden das Christentum.
    Wie brav!
    Und wer's nicht will glauben, den bringen wir um.
    Piff paff!
    O selig die "Wilden", die also man lehrt
    Die "Christliche Liebe" mit Feuer und Schwert.
    Piff paff, piff paff, hurra!
    O glückliches Afrika!

    Wir haben gar "schneidige Missionär'",
    Juchhei!
    Den Branntwein, den Krupp und das Mausergewehr
    Die drei.
    So tragen "Kultur" wir nach Afrika.
    Geladen! Gebt Feuer! Halleluja!
    Piff paff, piff paff, hurra!
    O glückliches Afrika!

    Stimmt.

    Die gab es, soweit ich weiß, bisher nur in der Philharmonie. Aber vielleicht hast du das letzte "Kölner Fest für Alte Musik" im Dom genießen können?


    Nach den vielen Kirchenaustritten der letzten Jahre kann es natürlich sein, dass Domprobst und Kardinal versuchen, verstärkt junges Publikum zu locken und öffnen den Dom deshalb immer öfter für neue Ideen und Künstler?

    Sogar die "Kölsch"-Band "Kasalla" durfte auf dem Dom singen. Zum Imi-Akzent sag ich lieber nix, aber die Jungens sind engagiert, und die Kulisse ist einfach unschlagbar!


    Osterkonzert im leeren Kölner Dom? Ja. Corona macht's möglich.

    Dompropst Gerd Bachner ludt den Musiker Michael Patrick Kelly zu einem Konzert in den Kölner Dom ein.


    "Der Sänger setzt ein musikalisches Zeichen der Hoffnung im Corona-Lockdown, unterstützt von Rapper MoTrip und Metal-Sängerin Jennifer Haben.

    Der Kölner Dom wurde für diese Performance aufwändig ausgeleuchtet und von Regisseur Marvin Ströter in überwältigenden Bildern inszeniert. Michael Patrick Kelly sagt dazu: „Es war sehr bewegend in dieser leeren Kathedrale zu singen, in der sonst täglich 30.000 Besucher ein und aus gehen. Ich wollte in die Stimmungslage von Zukunftsängsten und sozialer Isolation ein Zeichen der Hoffnung setzen und bin den Vertretern des Kölner Doms sehr dankbar für diese Möglichkeit.“ (ZDF)


    Chapters:
    00:00 Prologue
    00:54 Knocking on Heaven’s Door
    03:30 Out Of Touch 2020 (with MoTrip)
    06:44 Higher Love
    08:30 Dialogue I
    10:12 Salve Regina (with Jennifer Haben)
    14:24 Motherless Child
    16:55 Seinn Alilliu

    19:01 PeaceBell

    20:11 Last Words

    24:48 Dialogue II
    25:39 Hope


    Mehr Information, Texte und Übersetzung gibt's hier:

    https://www.zdf.de/kultur/musi…-on-heavens-door-100.html

    Kommen wir von Sprachbetrachtungen um das Weib im Allgemeinen und Besonderen zu einem "Vollweib"(;)) der musikalischen Zunft, Ann-Sophie Mutter.

    Sie war mit dem Sars-CoV-2-Virus infiziert und spricht in einem Interview über ihre Erkrankung, die Konsequenzen und ... na klar ... über Musik .

    Weiterlesen:)


    Auf dem Sender Servus TV läuft heute um 9.55 Uhr und um 22.15 Uhr Von Stars Wars bis Harry Potter – John Williams dirigiert die Wiener Philharmoniker, Solistin ist Anne-Sophie Mutter.

    Quelle: FAZ.NET


    Manchmal ist es einfach nur sch...ade, wenn Leute auseinandergehn. So, wie die Kölner Band "sing bar sing" .

    Bevor ich die kennenlernte, hatte ich Schlager immer ziemlich doof gefunden, aber ihre Neuauflagen mochte ich.



    Da hast du Recht. Überzeugte Nazis werden sich nicht als befreit angesehen haben, trotz aller Kenntnisse, Erfahrungen und Leiden durch Krieg und Verbrechen.


    Ändert aber nichts an der Tatsache, dass Deutschland und Europa von der Nazibrut und ihrer Ideologie befreit wurde und wir allen Grund haben, darüber froh zu sein.


    Gerade, weil das Brecht-Wort immer noch gilt:


    „So was hätt' einmal fast die Welt regiert!
    Die Völker wurden seiner Herr, jedoch

    Dass keiner uns zu früh da triumphiert -

    Der Schoß ist fruchtbar noch, aus dem das kroch!“

    Ein ganzer Kontinent ist vom Faschismus befreit worden. Darum wird der 8. Mai - der Jahrestag der bedingungslosen Kapitulation Deutschlands und damit des Kriegsendes - als "Tag der Befreiung" bezeichnet und international gefeiert.

    Darum geht es in diesem Thread.


    Ich verstehe es nicht. Trotz intensiver Suche habe ich nichts gefunden.

    Wieso gibt es eigentlich noch keinen Thread zu diesem Datum - dem 8. Mai 1945 , soll heißen: 'Kriegsende - Befreiung vom Nationalsozialismus'.



    Heute gab es in Berlin eine Gedenkveranstaltung.

    Die Zeremonie an der Neuen Wache, der zentralen Gedenkstätte für die Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft war kein Staatsakt, Corona bedingt eher ein sehr stilles Gedenken, ganz ohne internationale Gästeschar. Neben Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier nahmen nur Bundeskanzlerin Angela Merkel, Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble, Bundesratspräsident Dietmar Woidke und der Präsident des Bundesverfassungsgerichts, Andreas Voßkuhle, daran teil und legten Kränze nieder.


    Den Umgang der Deutschen mit ihrer Vergangenheit - und in Richtung derjenigen, die gern und laut von Nation, Volk und Stolz sprechen - betonte Steinmeier einen "selbstkritischen und geschichtsbewussten Patriotismus" . Fand deutliche Worte in Richtung derjenigen, die "abschließen" wollen mit der Vergangenheit und mahnte statt dessen Verantwortung an.


    "Wer einen Schlussstrich fordert, der verdrängt nicht nur die Katastrophe von Krieg und NS-Diktatur", ... "Der entwertet auch all das Gute, das wir seither errungen haben - der verleugnet den Wesenskern unserer Demokratie."

    Nicht das Erinnern sei eine Last - "das Nichterinnern wird zur Last",... "Nicht das Bekenntnis zur Verantwortung ist eine Schande - das Leugnen ist eine Schande!"

    Eben dieses Leugnen und das Erinnern hat der Kölner Liedermacher Wolfgang Niedecken zum Thema seines neuen Liedes gemacht.

    Eine Warnung: "Ruhe vor'm Sturm".

    Kannste ja mal den gebeutelten Italienern, Spaniern, oder auch den Familien auf dem Kölnberg und ähnlichen Wohnorten (mehrere Kinder, maximal 3 Zimmer, kein Balkon, kein Garten) erzählen.

    Die finden das sicher auch "sehr erfrischend".:cursing:


    Aber wie sagt der Kölner: "Et hätt noch immer jot jejange"

    Auf Italienisch klingt das dann so: "Andrà tutto bene"

    Blöd, wenn man trübsinnig auf ein Ticket schauen muss, das man so grade noch ergattert hatte und das einem feinsten Musikgenuss zu sichern schien.

    Aber in Zeiten der Coronakrise sind die Musiktempel geschlossen.

    Also durchforstet man seine häuslichen Bestände an Scheiben - die uralten schwarzen, ebenso wie die kleinen silbrigen. Nur, das gebuchte Konzert können sie nicht bieten.;(


    Umso dankbarer sind wir für Angebote, die uns kostenlos mitnehmen in berühmte Konzerthallen, wo großartige Künstler Musikgenuss vom Feinsten bieten.



    (Welt)

    Heute ist die Trauerfeier für Freund Bömmes und wie ich uns kenne, wird es sehr viel Musik geben.


    Aber jetzt singt erst noch einmal Bömmes eins seiner Bellman-Lieblingslieder:
    .
    [video]http://www.youtube.com/watch?v=j2fLu61T_ZQ[/video]

    Kerl, du bist alt, dein Uhrwerk läuft ab
    Zeiger, er zeigt, die Stunden eilen
    Bald bricht der Tod über mir seinen Stab
    Er umstreut mich lang' schon mit Pfeilen!
    Noch blinkt dem Durstigen "Sonne" und "Stern"
    Noch könnt ihr hier meine Laute hören
    Bald aber muss ich verweilen!


    Köstliche Brüste, lieblicher Schoß
    Blumen, die längst den Duft verloren
    Seit mir zum Leid sie mein Vater genoss
    In dem Bett, in dem ich geboren!
    Prosit, nun seid ihr auf immer vereint
    Sing Movitz, sing, wie mein Auge weint
    Weil auch Zypressen verdorren!


    Taumelnder Schatten, funkelnde Nas'
    Alles dem Bacchus recht zu dienen
    Pelzige Zunge vom feurigen Glas
    Drin des Vaters Geist mir erschienen!
    Bacchus verlieh ihm den Heiligenschein
    Movitz, so leg doch auch mein Gebein
    Dort in das Grab bei den Dünen!