• Fortsetzung

    (SPON)

  • Verhalten bei Gewitter

    Derzeit toben sie sich aus, die Gewitter. Und ob sie nun mit Starkregen oder "ganz trocken" daherkommen, sie sind für Mensch und Tier gefährlich.

    Frischen wir daher unser Wissen ein bisschen auf - vor allem, was die Verhaltensregeln im Freien betrifft!;)


    Gewitter mit Blitzen über Landschaft

    Wetterphänomene

    Verhalten bei Gewitter

    Von Andreas Kohler

    Millionen Blitzeinschläge treffen täglich die Erde, fünf bis sieben Deutsche sterben jährlich daran – ein vergleichsweise geringes Risiko, zu dem viel Pech gehört.

    planet-wissen.de

  • Papperlapapp. Diese Vorschläge haben doch nichts mit dem menschlichen Alltag zu tuen. Wenn ein Gewitter aufkommt ist das eigene Leben wohl kaum die eine Sache, die unbedingt in Gefahr ist. Viel eher gilt es seine Elektronik zu schützen, vor allem wenn dort wichtige Daten drauf gespeichert sind. Wenn man in einer Behausung lebt die unzureichend vor Blitzeinschlägen geschützt ist sollte man alle wichtigen Geräte vom Stromnetz trennen. Unbedingt darauf achten den Stecker zu ziehen, denn wenn man nur die Geräte oder die Stromleisten ausmacht, so kann der Blitz mit seiner hohen Spannung immer noch durch die Leitungen dringen und unter anderem Festplatten zerstören. Laut einem Kumpel von mir ist der Verlust der eigenen Pornosammlung bspw. genauso schlimm wie eine Scheidung. Da sollte man also extrem vorsichtig sein!


    Zitat

    Wer im Freien von einem Gewitter überrascht wird, sollte sich daher nie flach auf den Boden legen, sondern immer in die Hocke gehen und die Beine möglichst dicht zusammenstellen.

    Vollkommener Unsinn! Auf keinen Fall nachmachen!


    Wenn man im Freien von einem Gewitter überrascht wird ist es dringend zu empfehlen einfach normal weiterzugehen und dabei das audiovisuelle Spektakel zu geniessen. Wird man dabei doch mal vom Blitz getroffen, so stirbt man wenigstens in Würde. Das ist zigmal besser als lächerlich und verängstigt zu leben.

  • Wenn Autos unter Wasser stehen
    Wie nach der Flut richtig verhalten?

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    Starkregen hat vielerorts für überflutete Straßen gesorgt und auch viele Autos absaufen lassen.

    (Foto: picture alliance/dpa/dmp Press)


    Starkregen kann Straßen in kürzester Zeit in Fließgewässer verwandeln. Für Autos bedeutet das oft den Totalschaden. Manchmal lassen sie sich aber auch retten - wenn man sich nach der Flut richtig verhält.

    Sintflutartige Regenfälle haben in manchen Regionen Deutschlands nicht nur zahllose Keller, sondern auch Hunderte Autos absaufen lassen. Nicht immer bedeutet das einen Totalschaden - wenn man sich nach der Flut richtig verhält.

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    Um die Probleme nicht noch zu vergrößern, ist überlegtes Handeln wichtig: Keineswegs sollte versucht werden, ein zuvor geflutetes Auto zu starten. Ist nämlich Wasser in den Motor eingedrungen, könnte es zum sogenannten "Wasserschlag" kommen, der das Triebwerk zerstört. Selbst wenn der Verbrenner anspringt und läuft, besteht die Gefahr, dass Flüssigkeit ins Öl gelangt ist, was ebenfalls zu einem Motorschaden führen kann.

    Batterie so schnell wie möglich abklemmen

    Schon das Einschalten der Zündung oder anderer Verbraucher verursacht in vielen Fällen Kurzschlüsse und andere Probleme in der elektrischen Anlage oder der Fahrzeugelektronik. Deswegen sollte die Batterie so schnell wie möglich abgeklemmt werden. Am besten lässt man das Auto in eine Fachwerkstatt schleppen. Dort wird dann untersucht, ob sich eine Trockenlegung lohnt. Dies ist abhängig von Zeitwert, Eintauchtiefe und Schmutz im Wasser.

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    In der Regel ist eine Wassertiefe bis zu den Radnaben für Fahrzeuge unproblematisch. Manchmal nennt die Betriebsanleitung auch die zulässige "Eintauchtiefe". Bei SUV und Geländewagen ist die naturgemäß größer als bei einem tiefliegenden Sportwagen. Schlecht sieht es immer dann aus, wenn der Motor teilweise oder ganz unter die Wasseroberfläche gelangt.


    Für die durch Hochwasser entstandenen Schäden kommt in der Regel die Kaskoversicherung auf. Das gilt aber unter Umständen nicht, wenn Fahrlässigkeit im Spiel war. Wer etwa leichtfertig durch eine tiefe Pfütze fährt oder trotz Unwetterwarnung direkt an einem tief gelegenen Flussufer parkt, könnte auf den Kosten sitzenbleiben.


    Quelle: ntv.de, Holger Holzer, sp-x

  • Nie hätte ich gedacht, dass ich mich einmal um Themen wie dieses kümmern muss.

    Aber sicher ist sicher - hoffentlich!:/


    Neuer Starkregen droht
    Wie kann man sein Haus schützen?

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    Sandsäcke schützen bei geringen Überschwemmungen das Haus. Wirkungsvoller sind mobile Schutzwände.

    (Foto: picture alliance/dpa)

    Beim Blick auf die aktuelle Wettervorhersage trifft manche die Angst: Starkregen und die folgende Flut können auch unser Haus treffen. Kann man bei einer solchen Wetterwarnung das Gebäude schützen? Wie kann man sich vorbereiten? Einige Ratschläge von Experten.

    Keine Frage, die Fluten nach Starkregen in Teilen Deutschlands waren nicht zu bändigen. Die Auswirkungen mancherorts nicht abzumildern. Bei moderaten Starkregenfällen gilt aber: Man kann sein Haus bis zu einem bestimmten Maß - und das auch auf die Schnelle - vorbereiten und so besser schützen.

    Das raten Experten bei entsprechenden Wettervorhersagen:


    Strom abschalten

    In den Räumen, die am ehesten geflutet werden können, etwa im Keller, sollten elektrische Geräte und auch die Heizung vom Stromnetz genommen werden. Wenn der Ernstfall eintritt, den Sicherungsschalter für das gesamte Haus umlegen. Denn wenn es im Wasser zu einem Kurzschluss kommt, ist das später beim Aufräumen eine tödliche Gefahr. Und hindert so daran, schnell reagieren zu können. Denn bevor die überfluteten Räume betreten und wenigstens ein paar Sachen gerettet werden können, müssen erst Feuerwehr oder Energieversorger gerufen werden. Das kostet wertvolle Zeit.

    Vor allem sollte man wissen: Selbst Sicherungen, die normalerweise vor elektrischen Schlägen schützen, seien meistens nicht mehr wirksam, nachdem sie mit Wasser in Berührung gekommen sind. Das erklärt die Initiative Elektro+, ein Zusammenschluss der Elektrobranche.


    Rückstauklappen kontrollieren

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    (Foto: imago stock&people)

    Rückstauklappe für ein Wohnhaus.  


    Während die Gefahr von Überschwemmungen in unmittelbarer Nähe von Flüssen auf der Hand liegt und die Gebäude dort meistens besser abgesichert sind, kann Starkregen überall zum Problem werden. Selbst am Hang und auf dem Berg. Denn zu viel Regen kann die Straßenkanalisation nicht aufnehmen.

    In der Folge drückt sich das Wasser durch die Abflüsse ins Haus. Eine Rückstauklappe, die mancherorts sogar vorgeschrieben ist, verschließt von unten die Rohre. Deren Funktionsfähigkeit sollte man bei einer entsprechenden Wetterwarnung noch mal überprüfen, rät das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK). Und: Sie lässt sich in vielen Fällen auch nachrüsten.


    Problematische Stoffe vorrangig wegräumen

    Auch wenn man sich verständlicherweise auf das konzentrieren möchte, was einem am Herzen liegt - etwa die geliebten Fotoalben zu retten - sollte man sich zuerst um Gefahrenpotenziale kümmern. So sollte man in den besonders bedrohten Räumen alles herausräumen, was möglich ist. Das gilt besonders für gefährliche Stoffe und Chemikalien wie Benzin und Öl, Pflanzenschutzmittel, aber auch Farben, so das BBK. Diese sollten nicht ins Wasser gelangen, passiert das doch, muss die Feuerwehr zur Beseitigung anrücken.

    Dazu gehört auch, dass der Tank für Heizöl gegen Auftrieb gesichert sein muss. Notfalls sollte er an der Wand verankert oder mit Ballast beschwert werden.

    Ein einfacher Tipp ist auch das grundsätzliche Umräumen des Kellers: Viele Gegenstände können ein paar Zentimeter Wasser durchaus überleben, dafür sollten sie nicht auf dem Boden, sondern auf höher gelegenen Regalen stehen. Das gilt auch für Elektrogeräte, die etwa auf Podesten stehen können.



    Das Haus von außen absichern

    Sandsäcke schützen bei geringen Überschwemmungen der Straßen das Haus - sie kommen vor Türen, Fenster und Schächte. Auch Schalbretter, wasserfeste Sperrholzplatten und Silikon zum Abdichten tun gute Dienste. In Orten mit einer Überflutungsgefahr etwa durch Flüsse und Bachläufe hilft es, sie im Haus vorrätig zu haben.


    Wirkungsvoller sind mobile Schutzwände, die ohne größere Vorlaufzeiten vor die Eingänge eines Gebäudes gesetzt werden. Prof. Norbert Gebbeken, Präsident der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau, empfiehlt sie Menschen in Regionen, die häufiger von Hochwasser betroffen sind. Sie werden im Idealfall bis zum ersten Stockwerk an allen Öffnungen angebracht.


    Notfallgepäck bereithalten

    Es kann nicht schaden, Notgepäck mit den wichtigsten Dokumenten vorzubereiten. Grundsätzlich ist es sinnvoll, eine Liste des Eigentums zu erstellen, um der Versicherung Schäden später einfacher melden zu können - übrigens auch für den Fall eines Einbruchs.

    Hilfreich sind außerdem Fotos vom Zustand der Gebäude und Einrichtung und, wenn noch vorhanden, Scans der Einkaufsbelege. Die Dateien können etwa in einem Clouddienst lagern. Wer lieber Kopien behält, sollte diese bei Verwandten oder Bekannten in anderen Orten lagern.


    Was sich im Haus für den Ernstfall auch gut macht: Campingkocher, netzunabhängiges Radio, Taschenlampen mit Reservebatterien und ein leerer Wasserkanister.


    Quelle: ntv.de, Simone Andrea Mayer, dpa

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