Ramadan / Ramazan

  • Heute endet der Fastenmonat Ramadan/Ramazan des Jahres 2020: Dann feiern Muslime weltweit das Zuckerfest, türkisch: Şeker Bayramı .


    Normalerweise ist dieses Fest ein Anlass zur Freude, des Beschenkens, der nachbarschaftlichen und verwandtschaftlichen Besuche und Gegenbesuche, des gemeinsamen Genießens.

    Nicht in diesem 'Corona-Jahr'! Da gestaltet sich manches anders.


    In der Türkei hindert eine Ausgangssperre die Menschen an ihren traditionellen Zusammenkünften.

    In Deutschland weichen viele Muslime zum gemeinsamen Gebet in Sporthallen oder Parks aus, um die Abstandsregeln einhalten zu können.

    Fröhliches Feiern in großen Gruppen, wie gewohnt? Fehlanzeige!


    Dennoch - oder gerade deshalb:

    Allen muslimischen Mitbürgern ein gutes Ende des Fastenmonats und ein schönes Zuckerfest!


    Glückwünsche zum Zuckerfest Wünschen wir... - EURO BAZAR Mühlacker ...

  • Ramadan in Corona-Zeiten: Moschee-Besuche sind nur mit Maske und eigenem Gebetsteppich erlaubt.

    (FAZ)


    Für die Muslime hat gestern der wichtige Fasten-Monat Ramadan/Ramazan begonnen, in dem gläubige Muslime von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang zum Verzicht angehalten sind. Kein Essen, kein Trinken.

    In früheren Jahren ohne ein globales Virus waren die Moscheen gefüllt. Die Mitglieder der Gemeinden trafen sich zum Iftar, dem Fastenbrechen. Danach sitzt man beieinander, redet, trinkt Tee, feiert.
    Aiman Mazyek, der Vorsitzende des Zentralrats der Muslime in Deutschland beschreibt es als eine Art 'Volksfest'.


    In Zeiten von Corona-Mutanten. wäre dies natürlich riskant. Somit gelten starke Einschränkungen. Gottesdienste sind möglich – aber unter Auflagen. Die Gemeinden müssen Hygienekonzepte mit den Behörden abstimmen, und deutlich weniger Menschen als sonst können in die Moschee zum Gebet kommen. Anders als im vergangenen Jahr wissen die Vorstände und Mitglieder allerdings nun, was auf sie zukommt und was es zu beachten gilt.


    Laut Bundesregierung sollen die muslimischen Gemeinden ihre Mitglieder unbedingt darüber aufklären, dass sowohl die Impfung als auch das medizinisch erforderliche Essen und Trinken „keinen Verstoß gegen das Fastengebot darstellen“. Das Fasten könne „pragmatisch nachgeholt“ werden.


    In vielen Gemeinden hat man das Festgebet spät am Abend, das Tarawih, für die Moscheen bereits komplett abgesagt. Die Gläubigen sollen es in ihren Wohnungen und Häusern privat zelebrieren. Ähnlich verfährt der Zentralrat der Muslime. Gebete und Seminare für die Muslime der Gemeinde werden nun oftmals digital angeboten.


    Ramadan im Lockdown | Inforadio

    (inforadio)

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