• So wenig ich dem widersprechen möchte, so wenig widerspricht es aber auch meiner Aussage. In Relation zu anderen Völkern haben die deutschen ein enormes Umweltbewusstsein. Das dieses immer noch völlig ungenügend ist sollte uns allen aber auch klar machen wie hoffnungslos die Lage ist. Ich denke, wenn wir jetzt einen Atomkrieg starten würden, in dem die Menschheit ausgelöscht wird, wäre das immer noch umweltfreundlicher als die nächsten 100 Jahre menschlicher Zivilisation.

  • 19. März 2021


    Für diesen Freitag hatten die Aktivisten zum ersten globalen Klimagroßprotest des Jahres aufgerufen. Unter dem Motto #NoMoreEmptyPromises – keine leeren Versprechen mehr – wollten die Organisatoren in mehr als 50 Ländern gegen die Förderung fossiler Brennstoffe und eine aus ihrer Sicht verfehlte und mangelhafte Klimapolitik protestieren.408a2453-48be-415d-ae25-bc7092ebfebc_w920_r1.5384615384615385_fpx32.5_fpy50.jpg

    In Deutschland gab es Kundgebungen und Aktionen in mehr als 200 Städten – so wie hier in Köln. Im Superwahljahr 2021 wollen die Demonstranten erreichen, dass alle Parteien in Deutschland den Klimaschutz in ihre Programme aufnehmen.Foto: Oliver Berg / dpa

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    Auch in Bonn versammelten sich Aktivisten – mit Maske und Sicherheitsabstand.Foto: Thilo Schmuelgen / REUTERS


  • Zynisch? Ja.


    Starkregen und Überschwemmungen

    Kostas Koufogiorgos


    Man sollte aber auch wissen, dass genau dies den Standpunkt des NRW-Ministerpräsidenten, Laschet, abbildet. Beispielsweise in Bezug auf seine von ihm selber hochgelobte Umweltpolitik beim RWE-freundlichen Braunkohletagebau im Hambacher Forst.

    Zugleich geschieht ein paar Kilometer entfernt dies:

    Update Erdrutsche in Erftstadt
    Zahl der Todesopfer steigt immer weiter

    Vor allem in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen ist die Lage nach den verheerenden Unwettern weiterhin katastrophal. Die Zahl der Todesopfer ist erneut gestiegen. Weitere Häuser sind eingestürzt. Eine Talsperre ist übergelaufen. Im Kreis Ahrweiler werden mehr als 1000 Menschen vermisst.

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    Dramatisch entwickelte sich die Lage in Erftstadt. Zahlreiche Häuser wurden weggerissen, mehrere Menschen starben, weitere werden vermisst. Foto: Rhein-Erft-Kreis / dpa


    Nach seiner gestrigen Ortsbesichtigung äußerte sich der NRW-Ministerpräsident in der "Aktuelle(n) Stunde"(WDR)

    Video:

    8)https://www1.wdr.de/fernsehen/…erpraesident-nrw-108.html8)


    https://www.rnd.de/politik/twi…LKNFBMZKTHJDJDEFF53Q.html

  • Die armen Menschen!
    Angesichts der schrecklichen, tief berührenden Bilder und Berichte frage ich mich -wieder einmal- ob es wirklich erst Verletzte, Verzweifelte und Tote geben muss, damit politische Verantwortungsträger ihren Aufgaben nachkommen und -anstelle vollmundiger Phrasen und Ankündigungen- konkrete Schritte und Maßnahmen ergreifen und umsetzen.

    Auch wir selber können bekanntlich Einiges bewirken ...


    Es ist ja nicht so, als käme die Flutkatastrophe der letzten Tage überraschend. (Ebensowenig, wie die Brände im Westen Nordamerikas, in der russischen Tundra oder in anderen Teilen der Erde.)

    Bereits seit drei Jahrzehnten liegen uns warnende Vorhersagen und Forschungsergebnisse vor:


    https://www.spiegel.de/wissens…89-42da-9b44-58a6ef96223b


    Müsste nicht jetzt Jede/r die Zeichen begreifen, endlich in Schwung kommen und das ihm Mögliche tun?!



    "Es hilft leider nichts, sich zu beschweren, dass einem das alles nicht gefällt, der Schaden ist angerichtet. Die Gefahr war seit Jahrzehnten bekannt, nichts davon kommt überraschend, auch wenn manche Politiker die Klimakrise gerne als etwas darstellen, was man nun wirklich nicht vorhersehen konnte.

    Jetzt gilt es, schleunigst zu klären, wie die Emissionen endlich schnell und dauerhaft sinken können - das wäre Aufgabe dieser Bundesregierung gewesen, aber sie hat es am Ende doch galant der nächsten überlassen.

    Und nicht nur staatliches Handeln ist überfällig, sondern auch Hausbesitzer müssen und können etwas tun: Eine häufige Ursache für Starkregenschäden sind fehlende Rückstausicherungen, die verhindern, dass Abwasser ins Haus drückt. Wasser- und druckdichte Türen und Kellerfenster können helfen, wenn man in der Nähe eines Gewässers wohnt.


    Städte sollten schleunigst zu "Schwammstädten" werden, die weniger Flächen versiegeln und zubetonieren und stattdessen Versickerungsareale schaffen, die Wasser aufnehmen. Die tragen auch zur Kühlung bei, wenn Hitzewellen zuschlagen, die übrigens viel tödlicher sein können als Unwetter.

    Es war schlimm genug, den Klimawandel zuzulassen. Es macht die Sache nicht besser, ihn jetzt zu ignorieren."


    https://www.sueddeutsche.de/me…-bernd-unwetter-1.5352885

  • Behauptung und Wirklichkeit

    Armin Laschet: Dreist lügen (2)

    15. Juli 2021

    Das sind schreckliche Bilder, die uns gerade aus den Hochwassergebieten erreichen. Und es sind schreckliche Lügen, die vor diesem Hintergrund verbreitet werden.


    Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet ist nach Hagen zur Ortsbesichtigung gereist, die Stadt wurde komplett überflutet, ein Seniorenheim musste evakuiert werden. Die Einsatzkräfte berichten von eingestürzten Wänden und Gebäudeteilen, Geröllmassen versperren die Straßen. Laschet sagt: „Wir nehmen diese Starkwetterereignisse, Hitzeereignisse wahr, sie sind verbunden mit Klimawandel.“ Und dann erklärt Laschet (bei Minute 6:48): „Deshalb ist Nordrhein-Westfalen eines der Länder, das am meisten tut gegen den Klimawandel.“

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    Das ist eine glatte Lüge!


    Hier die Fakten: Im „Bundesländerranking zur erfolgreichen Nutzung Erneuerbarer Energien“ liegt Nordrhein-Westfalen auf Platz 13, nur Sachsen, Berlin und das Saarland sind schlechter. Seitdem Vattenfall das Kohlekraftwerk Moorburg in Hamburg abgeschaltet hat, gibt es kein Bundesland, das so viel Strom aus Kohle erzeugt wie NRW: Mehr als 65 Prozent waren es im bevölkerungsreichsten Bundesland 2017. (Die Erhebung stammt aus dem Jahr 2019, neue Daten gibt es noch nicht.) Aus erneuerbaren Quellen stammten dagegen nur 12 Prozent des Stroms.


    Der „Sechste Bundesländervergleich erneuerbare Energien“ des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung kommt zu dem Schluss: Bei den „Anstrengungen zum technologischen und wirtschaftlichen Wandel“ sind nur vier Bundesländer schlechter als NRW, weniger „Erfolge beim technologischen und wirtschaftlichen Wandel“ hat sogar nur ein Land aufzuweisen: das Saarland. Bei der Anzahl der Patente zu erneuerbaren Energien bezogen auf die Einwohnerzahl liegt Nordrhein-Westfalen auf Platz 11, hier sind nur Brandenburg, Thüringen, Hessen, Bremen und das Saarland schlechter. Auch beim Ausbau der Windenergie gibt es Länder, die viel mehr tun, NRW liegt hier immerhin auf Platz 4.


    „Wir brauchen mehr Tempo bei den Maßnahmen zum Klimaschutz“, sagt Armin Laschet in dem zitierten Interview. Ausgerechnet der Mann, der als eine seiner ersten Amtshandlungen das Klimaministerium in Nordrhein-Westfalen abgeschafft hat. Früher – also vor seiner Zeit als Ministerpräsident – gab es in Düsseldorf das


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    Unter Ministerpräsident Laschet wurde daraus das


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    Danke an Heiner F. aus München für den Hinweis!


    Quelle: https://klima-luegendetektor.d…laschet-dreisst-luegen-2/

  • bundespraesident-steinmeier-spricht-in-erftstadt-ueber-die-folgen-der-flutkatastrophe-im-hintergrund-macht-cdu-chef-laschet-witze-.jpg

    Unangemessene Bilder: Armin Laschet hat nach der Flutkatastrophe bei einem Vor-Ort-Termin eine unglückliche Figur abgegeben. (Quelle: t-online)

    https://www.t-online.de/nachri…-bei-steinmeier-rede.html


    Einer der vielen Twitter-Kommentare:


    "huhu. der typ der sich da im hintergrund kringelig lacht, während der bundespräsident über die flutkatastrophe spricht, will übrigens kanzler werden. junge junge."

  • Wieso kommt es immer häufiger zu Extremwetter, wie Hitzewellen und Starkregen mit Überschwemmungsgefahr?
    Sven Plöger erklärt's:

    https://www.facebook.com/ndrin…emwetter/728882854569562/

    Meteorologe Plöger im Interview
    „Ein Tiefdruckgebiet wie ein Drehwurm“

    Sven Plöger macht die globale Erwärmung für mehr Wetterextreme verantwortlich. Ein Gespräch über Starkregen, den Jetstream und die Rolle der Medien.

    Sinan Reçber

    Für jedes Wetter eine Erklärung: Sven Plöger moderiert Fernseh- und Radiosendungen und ist Meteorologe und Buchautor.

    Für jedes Wetter eine Erklärung: Sven Plöger moderiert Fernseh- und Radiosendungen und ist Meteorologe und Buchautor.Deborah Pulverich

    Sven Plöger, 54 Jahre alt, ist Meteorologe, Fernsehmoderator und Autor. Sein jüngstes Buch trägt den Titel „Zieht euch warm an, es wird heiß!“ und thematisiert die Ursprünge und Folgen des menschengemachten Klimawandels.


    Herr Plöger, Starkregen hat vor allem in Nordrhein-Westfalen und in der Eifel zu großen Überschwemmungen geführt – es gibt Tote und Vermisste. Wie ist es zu dieser dramatischen Wetterlage gekommen?

    Verantwortlich dafür ist das Tiefdruckgebiet, das bereits länger über der Deutschland liegt und von Oberfranken und Sachsen über Thüringen und Teile Hessens bis in den Westen des Landes gezogen ist. Wie eine Art Drehwurm hat es immer wieder Starkregen über das Land gebracht.

    In der Eifel war die Luft gezwungen aufzusteigen – das hat die Regenmengen nochmal verstärkt. Diese Gefahr war auch immer wieder Thema in meinen Wetterprognosen in den Tagen davor.


    Auf der einen Seite herrscht in weiten Teilen Deutschlands seit Jahren Dürre, auf der anderen Seite gibt es sintflutartigen Starkregen. Was ist der Grund dafür?

    Dürre und Hitze sowie Starkregen und Überflutungen sind zwei Seiten derselben Medaille – und haben mit den Klimaänderungen zu tun. Am Pol wird es rasant wärmer, deshalb nehmen die Temperaturunterschiede zwischen Äquator und Pol weiter ab.

    Dadurch werden die Starkwindbänder in der Höhe, auch Jetstream genannt, zunehmend schwächer. Die Folge: Hoch- und Tiefdruckgebiete verweilen länger an ein und demselben Ort. Was das für Konsequenzen haben kann, sehen wir nun im Westen Deutschlands: Tagelanger starker Regen und Überflutungen.

    In Westrussland sehen wir im Moment das genaue Gegenteil: Dort ist es wegen des Hochdruckgebietes seit Wochen heiß und trocken. Diese Entwicklung hat die Klimaforschung bereits vor 30 bis 40 Jahren genau beschrieben – also auch, dass wir mit mehr Extremwetter rechnen müssen.

    Wie genau schwächt sich der Jetstream ab, der die beschriebenen Wetterlagen begünstigt?

    In der Arktis gibt es immer weniger Eis, also auch weniger weiße Fläche, die Sonnenstrahlen wieder zurück ins All reflektieren kann. Durch den menschengemachten Klimawandel könnte das Meereis in der Arktis bereits 2035 verschwinden.

    Die Schmelze legt eine immer größere dunkle Wasser- und auch Landoberfläche frei, weshalb das Arktismeer und die gesamte polare Region zunehmend Sonnenstrahlen speichert und sich immer weiter erwärmt – diese Entwicklung nennt man positive Rückkopplung.

    Auch deshalb nehmen die Temperaturunterschiede zwischen Pol und Äquator immer weiter ab. Letztlich führt das zu den beschriebenen Wetterlagen, bei der Hoch- und Tiefdruckgebiete nur langsam weiterziehen und damit auch Hitzewellen und Starkregen häufiger auftreten.

    Wann wird Starkregen für Städte und Gemeinde zum Problem – welche Umstände begünstigen Überschwemmungen?

    Je stärker es regnet, desto schwieriger können kleine Bäche, Flüsse oder die Kanalisationen das Wasser auch wieder abführen. Gefährlich wird es vor allem, wenn es wegen einem Taleinschnitt oder Baustellen Engstellen gibt und das Wasser dort hindurchfließen muss.

    Dann tritt der Bernoulli- oder Düseneffekt ein, der vereinfacht ausgedrückt sagt „je enger desto schneller“. Das führt dann zu reißenden und zerstörerischen Wasserfluten. Gerade in Bergregionen wie in der Eifel werden die Wassermassen auch durch die Hangneigung beschleunigt und es können zusätzlich auch Schlammlawinen ausgelöst werden. Im Flachland überfluten hingegen größere Flächen für lange Zeit, so dass sie nicht nutzbar sind und eine Gefahrenquelle darstellen.

    Wird das Extremwetter noch weiter zunehmen, wenn sich die Klimakrise verschärft?

    Auf jeden Fall. Das erleben wir ja bereits jetzt bei einer um 1 Grad wärmeren Welt. Bei 1,5 oder 2 Grad höheren Durchschnittstemperaturen gibt es immer mehr Energie in der Atmosphäre. Das bedeutet nicht nur mehr Starkregen, sondern auch nahezu unglaubliche Hitzespitzen wie jüngst in Nordskandinavien mit weit über 30 Grad oder auch wie während der Hitzewellen in Deutschland im Sommer 2019.

    Das drastischste Beispiel ist aber immer noch die extreme Hitze in Kanada, wo der Ort Lytton – auf dem 50. Breitengrad, was der Region Frankfurt entspricht – Ende Juni fast 50 Grad verzeichnete und danach durch Brände zerstört wurde.

    Unter normalen klimatischen Bedingungen wäre ein solches Extrem fast nicht möglich – das ist weit entfernt vom üblichen Wetterspektrum. Jüngste Forschungsergebnisse haben gezeigt, dass der Klimawandel eine solche Hitze wie in Lytton mindestens 150-mal wahrscheinlicher gemacht hat. Damit ist klar: Hitzerekorde nehmen zu, während Kälterekorde abnehmen – das ist eine deutlich sichtbare Entwicklung des Klimawandels.


    Die Präsidentin vom Deutschen Roten Kreuz forderte, dass sich Deutschland künftig besser auf solche Katastrophen vorbereiten müsse, weil Wetterextreme wie in NRW zunähmen. Wie ist ihre Einschätzung dazu?

    Mehr Vorbereitung auf solche Extremwetter sind absolut notwendig. Wir müssen die vom Klimawandel ausgehenden sehr unterschiedlichen Gefahren verstehen und uns an sie anpassen. Dazu zählen Dürren wie im Jahr 2018, aber auch Hochwasserereignisse, bei denen Talsperren sicher sein müssen.

    Ganz grundsätzlich sollte die Politik beim Klimawandel auf die Wissenschaft hören. Wie wichtig das ist, haben wir auch bei der Corona-Pandemie gesehen: In Ländern, in denen Verantwortliche auf die Wissenschaft gehört haben, sind weniger Menschen gestorben, als in Ländern wo etwa Präsidenten absurde und haltlose Thesen verbreitet haben.


    Welche Rolle sollten Medien einnehmen, was die Berichterstattung über Extremwetter in der Klimakrise angeht?

    Eine sachliche Berichterstattung ist fundamental. Dazu gehört auch, Hintergründe zum Klimawandel einzuordnen. Zurzeit leben wir in einer Art Schnipsel-Welt – unzählige kurze Nachrichten prasseln auf die Menschen ein. Viele Zuschauer spiegeln mir, dass sie den Überblick verlieren, was die Menge an Informationen beim Klimawandel angeht.

    Ohne Einordnung gibt es aber keinen Wissensgewinn, sondern eher immer mehr Verwirrung, was die Zusammenhänge zwischen Wetter und Klima angeht. Wenn Politik und Bevölkerung vernünftig mit dem Klimawandel umgehen wollen, braucht es eine gewisse Akzeptanz, und die gibt es nur mit Wissen.

    Dann kann nämlich jeder von uns unsinnige Thesen sofort zurückweisen. Sir Francis Bacon hat einmal gesagt: Wissen ist Macht. Andersrum wird es für den Umgang mit dem Klimawandel noch klarer: Unwissen ist Ohnmacht.


    Was wäre notwendig, um die Klimakrise und ihre Auswirkungen zu begrenzen?

    Eigentlich bräuchten wir einen großen Staubsauger, der CO2 aus der Luft entfernt. Da wir das nicht haben und für lange Zeit verschlafen haben, das Thema ernsthaft anzugehen und freilich nicht vom einen auf den anderen Tag alles „abschalten“ können, ist ein wichtiges Ziel die Klimaneutralität bis 2050 – dieses Ziel gibt es auch auf der politischen Ebene.

    Um die globale Erwärmung zu begrenzen, müssen wir also zügig die Treibhausgasemissionen reduzieren. Aber zurzeit blieben wir hinter dem benötigten Klimaschutz zurück.

    Wenn wir schauen, was die Menschheit heute tut, dann schaffen wir damit keine Begrenzung auf 1,5 Grad Erwärmung, sondern es geht in Richtung 2,9 Grad Erwärmung. Unternehmen wir gar nichts, ist eine Erwärmung um drei bis vier Grad bis zum Ende des Jahrhunderts wahrscheinlich – doch das wäre eine komplett andere Welt als wir sie heute haben.

    Vier Grad kälter war es noch vor Tausenden von Jahren – damals lagen ganze Länder unter Eisdecken. Wenn wir in 100 Jahren eine vier Grad wärmere Atmosphäre erschaffen, dann wird das eine Welt der Extreme sein.


    (Tagesspiegel)

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