Le Café Français

  • Einfach ein Gag, dieses Mozart-Stückchen, das gern als Tischmusik gespielt wurde, in eine klingende 'Speisekarte' zu verwandeln.

    Und du möchtest "bon appétit" , "caviar salade", "camembert", "mayonnaise", "rillettes", "beaujolais", "riesling", "tarte au citron", "café", etc. etc. auf Englisch übersetzt haben, damit du sie verstehst??:fp


    Kuck mal in einen gut sortierten -deutschen:)- Supermarkt...

  • Sagt euch 'Contrepètrie' etwas? Sie wird oft mit dem deutschen 'Schüttelreim' verglichen, ist aber viel komplizierter, weil die Anzüglichkeiten darin versteckt(!) sind und man sie selber aufspüren muss.
    Bei diesen pfiffigen Wortspielen kann ich mit meinem Sprachschatz leider nicht mithalten.
    Alles lacht, und ich steh im Dustern.:bf;(

  • Oh, wie schön!
    Bei meinem letzten Besuch am Montmartre sah es dort aber völlig anders aus.;)

    Wiederentdeckter Van Gogh : Damals am Montmartre

    • Von Bettina Wohlfarth, Paris

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    Die Cabarets interessierten ihn nicht, dafür Mühlen, die ihn an seine Heimat erinnerten: Vincent van Goghs, „Scène de rue à Montmartre“, 1887, Öl auf Leinwand, 41,1 mal 61,3 Zentimeter, Schätzpreis 5 bis 8 Millionen Dollar. Bild: Sotheby's


    Mehr als hundert Jahren war das Gemälde „Scène de rue à Montmartre“ von Vincent van Gogh in einer Privatsammlung versteckt. Jetzt wird das Werk versteigert. Museen können sich einen Ankauf kaum leisten.


    Mehr als ein Jahrhundert war das Bild im Besitz einer französischen Familie, nie wurde es in einer Ausstellung gezeigt, und in Katalogen fanden sich bislang nur Abbildungen in Schwarzweiß. Nun haben die Eigentümer es dem Pariser Auktionshaus Mirabaud Mercier zum Verkauf anvertraut, das sich mit Sotheby’s zusammentat, um dem Ereignis eine internationale Ausstrahlung zu geben. Am 25. März wird „Scène de rue à Montmartre (Impasse des Deux Frères et le Moulin à Poivre)“ von 1887 bei Sotheby’s in Paris in der Impressionismus- und Moderne-Offerte versteigert. Zuvor wird das Gemälde in Amsterdam und Hongkong ausgestellt; danach könnte es gleich wieder in einer Privatsammlung verschwinden.

    Museen können sich einen derartigen Ankauf zurzeit kaum leisten. Den Schätzpreis von fünf bis acht Millionen Euro bezeichnen die Auktionatoren als „vernünftig“. Tatsächlich fehlen jüngste Vergleiche. Fast alle Gemälde aus Van Goghs Montmartre-Serie sind in Museumsbesitz, und seit langer Zeit ist keines mehr auf den Markt gekommen. Zuletzt wurde 2018 bei Artcurial in Paris „Landschaft mit Netzflickerinnen“ von 1882, aus den frühen niederländischen Jahren, für sechs Millionen Euro zugeschlagen.

    Straßenszene am Montmartre

    Vincent van Gogh malte die „Straßenszene am Montmartre“ im Vorfrühling 1887, als er mit seinem Bruder Theo in der Rue Lepic Nummer 54 wohnte. Damals lag die Straße am Rand des „Maquis de Montmartre“. Eine Seite der Butte war schon bebaut, dort befanden sich die Cabarets und Ballhäuser. Die andere Seite war noch ländlich geprägt. Oben an der Rue Lepic war das Gelände des „Moulin de la Galette“, zu dem mehrere stillgelegte Mühlen gehörten. Dort war ein Vergnügungspark mit Ausflugslokal, Tanzboden und Karussell entstanden.
    Im Gegensatz zu Henri de ToulouseLautrec interessierte sich Van Gogh mehr für das Bukolische als für Cabaret-Szenen. Die Mühlen mögen ihn an seine Heimat erinnert haben. Die Pfeffermühle von „Scène de rue à Montmartre“ wurde 1911 abgerissen. Auf dem Gemälde sieht man den Zaun aus Weidenruten, der den Vergnügungspark umgab, und seinen Eingang mit grünen Pfeilern. Links lugt das Dach des Karussells über der Palisade hervor.

    „Scène de rue à Montmartre“ zeigt einen Wendepunkt in Van Goghs Werk. Er hat den Einfluss der alten holländischen Malerei seiner frühen Jahre hinter sich gelassen. In Paris entdeckt er ein neues Licht und den Ausdruck der Farben. Diese sind noch immer leuchtend frisch, wozu die hohe Qualität der verwendeten Farbpigmente beiträgt. Dass dieses Bild in Paris versteigert wird, lag seinen bisherigen Besitzern zu Recht am Herzen. Während der Auktion werden die Versteigerungsräume in New York, London und Hongkong live zugeschaltet.


    Quelle: F.A.Z.

  • Das Bild würde wunderbar in die Sammlung des Musée d'Orsay passen.


    https://www.itravelwithart.com…n-gogh-must-see-artworks/

    Hier fehlt noch ein Paris-Bild von van Gogh.


    Das Gebäude des Museums hat eine vergleichbare Entwicklung erfahren wie die Umgebung von van Goghs Mühle am Montmartre von der ländlichen Vorstadtvergnügungsmeile zum urbanen Stadtviertel:

    Fast ein Jahrhundert Jugendstil-Bahnhof, dann Spielstätte für die Compagnie Jean-Louis Barault und Madeleine Renaud.

    Unvergesslich für mich die dortige Aufführung der "Nashörner" von Ionesco.

    Schließlich Museum, insbesondere für die Impressionisten-Sammlung aus dem Jeu de Paume.


    https://de.wikipedia.org/wiki/Mus%C3%A9e_d%E2%80%99Orsay

    https://de.wikipedia.org/wiki/Jean-Louis_Barrault


  • Das Bild würde wunderbar in die Sammlung des Musée d'Orsay passen.


    Oder ins "Kröller-Müller Museum" ...:):thumbup:

    Das liegt natürlich nicht im quirligen Paris, aber gerade der Kontrast von Landschaft -Hoge Veluwe- und Exponaten im und um den 'Kunsttempel' hat einen enormen Reiz.

    Zwischendurch eine kleine Radtour und een kopje koffie im Café ... Ich kann es sehrsehr empfehlen.


    Auch schön: Reisen auf Van Goghs Spuren ...

    https://www.routevangogheurope…d-the-great-collections-2

    Leider alles derzeit nicht möglich.



    Jean-Louis Barrault -*seufz*- da sagste was.

    Wie hab ich als Teenie für diesen Mann geschwärmt! Irgendein Programmkino zeigte "Les Enfants du Paradis - Die Kinder des Olymp", OmU, uuund ... peng:love:! Ihn live zu erleben war mir nicht vergönnt, aber ich habe damals jede Rezension gehortet, die ich finden konnte, und sein 'Baptiste' gehört auch heute noch zum Besten dessen, was ich in Sachen Pantomime gesehen habe.




  • Dann sind wir uns vielleicht einmal im LUX am Dom in der Hohestraße begegnet.

    Dort hat es bei mir Ende der fünfziger Jahre ähnlich "peng:love:" gemacht.

    Der Film wurde immer wieder besonders angekündigt und hatte seine treue Fan-Gemeinde, zu der ich auch gehörte.:)

    Live habe ich Barrault mit Renaud oft in Paris in Beckett-Aufführungen erlebt, bis sie aus ihrem Theater vertrieben wurden.

    Deshalb war der Besuch im ehemaligen Gare d'Orsay Ende der siebziger Jahre ein besonders unvergessliches Erlebnis.


  • Mein peng-Erlebnis mit Barrault fand ein paar Jährchen später statt;), auch tippe ich eher auf die frühere "Lupe".

    Als es den Film auf Video-Kassette, danach auf DVD gab, konnte ihn endlich so oft sehen, wie ich wollte. Ich mag ihn immer noch.


    Kennst du Barraults Buch? Lesenswert!

    Man hatte es mir auf Deutsch geschenkt. Vielleicht suche ich beim nächsten Parisbesuch nach einer französischen Ausgabe?:)

    .md30295718428.jpg..Je suis Homme de théâtre Jean-Louis Barrault 1955 | eBay

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