Ich füttere seit 20 Jahren(!) eine mitler weile alte,halb verwilderte Katze die mir in jungen Jahren
als so niedliches Katzenbaby aufgenötigt wurde,lies mir später zum wohle/ Spielkamerad der Kinder,
einen griechischen Hirtenhund unter jubeln den ich zwar mochte, auf Grund seiner extremen Freiheitsliebe
jedoch nur selten sah.
Hamster,Fische, Meerschweinchen selbst gefangene Blindschleichen und Frösche haben die lieben
kleinen herangeschleppt & bespielt bis ICH sie irgendwann im Garten entsorgen musste.(die viecher !)
Kühler Pragmatismus im Umgang und der stetige hinweise darauf das ein Tier ein Lebewesen und kein Konsumgut ist
(wenn es nicht für den verzehr angeschaft wurde.. ) haben mir gelassenheit gegeben, den Kindern das richtige zu vermitteln.
Tiere sollten Nützliche und/oder Lecker sein....
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Als meine jüngste vor 2 Jahren mit Reitunterricht begann unterstützte ich sie darin genau so wie zuvor
beim Kunstradfahren und Karnevals- gehüppe.
Nun gib es seit 3 Monaten ein Fohlen im Stahl und als das erste mal die Frage im Raum stand was so ein
Stellplatz im Stahl wohl kosten würde ergriff mich doch ein wenig Panik.
Das ich auch bei steigenden Sprit preisen nicht zur Arbeit reiten werde hat sie verstanden,
auch das das Vieh, selbst als Hackfleisch nicht in die TK-Truhe passt war einleuchtend.
(..und "auf einmal" schaffe selbst ich kein ganzes Pferd).
"Ja, aber Papa....wenn ich es jeden Tag selber pflege ist es nicht so teuer und bald bin ich(11)
erwachsen und DU brauchst dich gar nicht mehr kümmern."
Kind:
Weihnachten gibt es erstmal ne WII, Glitterstifte und einen Gutschein zum downloaden von Handyspielen...
Mal sehn...Pferd....paahh !