"Wie die EU Flüchtlinge tötet"

  • Vor lauter "Flüchtlingsströmen", von denen die EU-Staaten behaupten, sie nicht auffangen zu können, von all den Empörungsdebatten um nationale Befindlichkeiten und heuchlerischer SanktFloriansBeterei ist eines, so scheint's, völlig aus dem Blickfeld geraten: die Situation der Menschen in den Flüchtlingscamps der UN.
    Dank säumiger Zahler - Deutschland gehört nicht dazu- verschlechtern sich die Zustände dort in unerträglichem Ausmaß. Nahrung, Kleidung, Unterkünfte, Bildung? Eine schlichte Katastrophe, oder kaum bis gar nicht vorhanden.


    Warum wird in dieser ach so fortschrittlichen und kulturreichen EU den säumigen Zahler-Staaten welche lautstark meinen, die Flüchtenden der Krisenregionen nicht in ihren Ländern willkommen heißen zu wollen, nicht endlich wirkungsvoll ihre überfälligen Beiträge abverlangt? Warum sperrt man diesen stets eifrig Kassierenden aber Nicht-Zahlenden nicht den EU-Geldhahn?


    In welche Richtung laufen all die "Flüchtlingsdebatten" und Macht orientierten Ränkespielchen unserer Politoberen??


    (sueddeutsche.de)

  • Wir haben genug Milliardäre auf der Welt, die mit aller Großzügigkeit helfen können. Bevor jemand bei der EU anklopft, sollte er doch erstmal diese elitärsten aller Menschen bitten.


    Zitat

    Man könnte etlichen syrischen Flüchtlingen in Deutschland anbieten, in den Flüchtlingslagern in Libanon und anderswo bezahlten Dienst zu versehen, also Unterricht zu geben und sich um die ärztliche Versorgung zu kümmern - unter Beibehaltung ihres Flüchtlingsstatus, den sie in Deutschland haben.


    Ob die darauf Lust haben?

  • Ja, warum begeben sich diese Menschen denn bewusst so in Gefahr, und dann noch mit Kindern, das ist doch verantwortungslos. Diese Flüchtlinge müssten es doch wissen, wie gefährlich es ist, mit überladenen Gummibooten über's Mittelmeer zu paddeln, ich verstehe das nicht! Wie man nur so dumm sein kann?!

  • Eine Krankenschwester mit dem Nick eines der blutruenstigsten Terroristen des 18 Jh. in Frankreich??

    Das ist schon bemerkenswert. Allerdings schrieb sich der echte Robespierre nur mit einem "b". ;)

    Zu deinem Kommentar: Diese Fluechtlinge sind halt nicht schlauer und verantwortungsvoller. Sie riskieren sogar die Gesundheit oder das Leben ihrer Kinder. Man koennte sie auch als Verbrecher bezeichnen. Aber das will in Deutschland kaum jemand aussprechen :thumbdown: :thumbdown:

  • Diese Fluechtlinge sind halt nicht schlauer und verantwortungsvoller. Sie riskieren sogar die Gesundheit oder das Leben ihrer Kinder. Man koennte sie auch als Verbrecher bezeichnen.

    Ja, sie können auch warten bis ihnen eine Bombe auf den Kopf fällt ... oder sie in Flüchtlingslagern verhungern.



    Reichlich zynisch, was ihr hier so über Flüchtlinge verbreitet ... und auch falsch :thumbdown:

  • Es ist meiner Ansicht nach besser, eine Bombe auf den kopf zu bekommen, als langsam zu ersaufen !

    Nicht alle fliehen vor Terror und Krieg, sondern aus wirtschaftlichen Gruenden und Perspektivlosigkeit. Das ist verstaendlich. Wenn mein ferner Nachbar beruflich und wirtschaftlich keine Aussichten erkennt, hat er dann das Recht, es sich in meinem Garten oder Haus bequem zu machen, weil es mir besser geht ??

    @ escape:

    Die Leute, die sich von Schlepperbanden transportieren lassen, sind eben NICHT die Aermsten in ihrem Land. Die naemlich sind gezwungen, in ihrer Heimat zu bleiben. Deutschland kann nicht die Probleme der Welt loesen. Da muessen sich schon ein paar europaeische Staaten mehr daran beteiligen, um einen Ausweg zu finden.

    Was heisst schon "zynisch" ?? Nur weil man eine Sichtweise kund tut, die nicht deiner entspricht ?( :?:

  • Ich frage mich bei all diesen markig daher Redenden immer, wer von ihnen jemals engeren Kontakt zu Migranten hat(te). Und wer davon speziell mit Asylsuchenden.
    Die Attitüde ändert sich nämlich ziemlich rasch, wenn man auf einzelne Menschen zu sprechen kommt. Dann ist "der" ja gar nicht gemeint, nur eben "die". Und dann auch noch so viele von "denen".


    Anstatt über Obergrenzen und Schusswaffengebrauch zu schwafeln und immer neue Abschiebemuster zu entwickeln, sollte man dieselbe Energieleistung lieber in solide, Integration fördernde Programme stecken!
    Die den Asylanten und Migranten abverlangten Deutschkurse überhaupt erst einmal schaffen und zur Verfügung stellen, dezentrale Wohnmöglichkeiten anstelle von Massenquartieren bereitstellen, und die berühmt-berüchtigte deutsche Bürokratie dergestalt perfektionieren (Telefon und Computer sind schon erfunden!),
    dass durch simple Absprache und Bundesländer übergreifenden Informationsaustausch das Chaos der Mehrfach-oder-auch-gar-nicht-Registrierung endlich ein Ende hat.
    In den Sonderzügen, mit denen die Menschen von der Grenze zu "Drehscheiben" und Aufnahmestellen gebracht werden, wäre
    ein mobiler Einsatz zur Datenerhebung und Überprüfung denkbar.
    Zustände, wie sie z.B. am Berliner 'LaGeSo' herrschen, sind
    entwürdigend, durchaus vermeidbar und werden mittlerweile international angeprangert. Zu Recht!


    Aber:
    Man muss wollen, damit es Realität wird, dieses Merkel-Wort vom "Wir schaffen das!"
    Die Bevölkerung hat es mehrheitlich getragen, zeigt weiterhin Mithilfe und Spendenbereitschaft. Aber so, wie sich deutsche und EU-Politik gebärden und verweigern -in ihrem Gefolge ein hysterisch kreischender, immer aggressiverer Internetmob, der nicht 'die' Bevölkerung / 'das Volk' repräsentiert- wird man scheitern.


    Wer dabei auf der Strecke bleiben wird, sind wir Alle.
    Wir Alle würden verlieren - Hoffnung, Mitmenschlichkeit, Offenheit und unsere ... neuerdings immer wieder gern gerühmten ... "deutschen Werte".


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