ne, gute Antworten. Vielleicht....
Deutschland ohne Ausländer?
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Auf den Punkt gebracht ...
[video]http://www.youtube.com/watch?v=TjsI5EkDZCU[/video]
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Kinder dürfen auch gerne herkommen, aber nicht die Erwachsenen. Das sind doch die Arschlöcher, die in ihren Heimatländern die Kriege anzetteln, weil sie irgendwelche stumpfsinnigen Ideen glauben. Sowas brauchen wir hier nicht. Und wenn mir jetzt jemand sagt: "Das sind doch auch nur Menschen" so entgegne ich: "Gerade deswegen will ich nicht noch mehr hier haben."

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Kinder dürfen auch gerne herkommen, aber nicht die Erwachsenen. Das sind doch die Arschlöcher,
Gehörst du da jetzt zu den Kindern ... oder zu den Arschlöchern, auch wenn du grade keine Kriege anzettelst??
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Bitte, lesen - LESEN - L E S E N ... und weitergeben !!!
Flucht
August 15, 2015 ~ zoebeck
Ich gehöre zu denen, die es selbstverständlich finden, dass Flüchtlingen geholfen wird. Ich gehöre nicht zu denen, die das im Detail ständig öffentlich dokumentieren, wie sie helfen, oder dass sie helfen. Ich tu, was ich kann, ich habe jeden Tag den Eindruck, es ist zu wenig.
Eine Sache kann ich aber außerdem noch tun: Ein Freund, der im Moment noch anonym bleiben möchte, schickte mir einen Text, den ich als Antwort verwenden könne, wenn sich, wie gerade immer wieder geschieht, auf Facebook Menschen melden, die der Meinung sind, dass Flüchtlinge noch viel zu gut in unserem Land behandelt werden, dass erstmal die Sozialleistungen in Deutschland erhöht werden sollten, bevor man den Flüchtlingen etwas abgibt, dass die doch alle nur herkommen, um was vom Kuchen abzubekommen, dass es uns zu schlecht und denen zu gut geht.
Ich stelle diesen Text jetzt hier ein. Ich deute an, dass der Verfasser aus biografischen Gründen sehr genau weiß, worüber er schreibt, wenn er über die Verhältisse in Syrien berichtet. Wenn er soweit ist, sich öffentlich in die Diskussion zu stürzen, wird er sicherlich etwas dazu sagen. Aber es geht gar nicht darum, wie er persönlich involviert ist. Und es geht gar nicht nur um Syrien. Ich möchte, wenn ich diesen Text nun einstelle, betonen, dass die beschriebenen Verhältnisse in Syrien nur exemplarisch sind. Ähnlich oder anders furchtbar sieht es in den anderen Ländern aus, aus denen Flüchtlinge kommen. Über jedes einzelne Land ließe sich eine Menge sagen, und über jedes einzelne Schicksal sowieso. Und wir, wir alle, sollten da mal ganz ruhig sein, bevor wir andere Menschen, über die wir nichts wissen, nichts über deren Herkunft und ihr bisheriges Leben und die Länder, aus denen sie kommen, vorverurteilen. Hier also der Text, den er schrieb, weil er sich über einen besonders penetrant unwissenden, die Fakten beugenden Kommentator aufregte. Auch diesen Namen müssen wir nicht wissen, Herr XXX weiß selbst, wer er ist. Also:Zitat_______
Sehr geehrter Herr XXX:
Leider kenne ich Sie nicht persönlich, so dass ich mich befleißigt sehen muß, ihre Fragen hinsichtlich der Flüchtlingssituation hier per Facebook ein wenig zu erhellen, sofern dies möglich sei. Dieses Medium ist mehr ein Dialog, als Textform, allerdings mit dem Nach- bzw. Vorteil behaftet, je nach dem, dass das Gesagte nicht schon am nächsten Tag verblasst, sondern stehen und nachlesbar bleibt. Also gut:
1 – Der Status Quo, der casus bellum
In sämtlichen vom IS besetzten Regionen, ob im Irak, in Syrien, Libyen etc. ist die Situation so entsetzlich grausam, dass die wenigen Überlebenden, welche ihre Angehörigen verloren, einfach a) zu sehr mit dem eigenen Überleben beschäftigt sind und b) so abgestumpft und c) so hoffnungslos, dass die wirklichen Wehklagen gar keinen Einzug in unsere Medien finden. Wer allerdings vom tatsächlichen Wirkungsgrad der Abschlachtungsorgien des IS nicht so wirklich überzeugt ist, kann über Beirut, Amman oder Antalya gerne in diese Regionen einreisen und sich ein Bild machen. Ein One Way Ticket ist dabei anzuraten, denn dass herkömmliche Mitteleuropäer im Bürgerkrieg verschleppt, ermordet oder als Kanonenfutter eingesetzt werden, ist nicht auszuschließen. Den Rest erledigen mörderische 40 bis 50 Grad Hitze, massiver Wassermangel, Nahrungsmangel und Epidemien. Aber gehen wir davon aus, dass der normale Mitteleuropäer das überlebt, weil er noch selbst Armeedienst geleistet hat, über topographische, sprachliche und medizinische Kenntnisse verfügt: Das, was er / sie dort sieht, wird so wenig begreiflich und erklärbar sein, dass einem im wahrsten Sinne die Worte fehlen. Schweigen. Trauma. Unfallopfer auf deutschen Autobahnen, nicht zu reden von Mißbrauchsopfern sprechen teils bis zum Lebensende nicht vom erlebten Leid, trotz Traumatherapeuten, Ärzten, Psychologen etc. pp., welche Hilfe leisten.2 – Das Thema WLAN, Smartphone etc.
Es ist richtig, dass nicht jeder in einer Kriegsregion sofort Zugang zu Elektrizität und technischem Zubehör hat. Aber viele eben doch. Dort, wo Militär ist, ist immer auch Strom. Liegt in der Natur der Sache. Es gibt einfach auch mehr Waffen als Brot. Liegt auch in der Natur des Krieges. Sprich, es ist tatsächlich einfacher, ein Smartphone aufzuladen, selbst an der Batterie eines ausgebrannten Jeeps, als Trinkwasser zu besorgen. (Das ist dann im ausgebrannte Jeep schnell weg.) Wo die WLANS herkommen? Aus der ersten Welt. Alleine vor den Küsten Togos, Somalias, Ghanas und Libyens liegt soviel angestrandeter, von mafiösen Mülltransportern aus Europa billig verklappter Elektroschrott, dass in der Tat jeder Einwohner ein Handy hat, aber eben keine Flasche Wasser. Das führte bereits zu Hilfsprogrammen der UNO und des UNHCR und der UNESCO, statt Geld in den Ausbau von Elektrizitätsnetzen eher in die Lieferung von Batterien, kleine Solaranlagen und Stromspeichern zu geben, weil weltweit mehr Menschen Zugang zu Internet und Smartphones haben als eben zu Frischwasser, Nahrungsquellen, Ackerböden oder Verkehrswegen, ob in Bolivien, Surinam, Uganda, Algerien, Syrien, Pakistan etc. pp. Kurz: Wir werden auf diesem Planeten irgendwann verhungern, aber davon gibt es dann wenigstens schöne letzte Aufnahmen. Paradox? Grotesk, aber so ist es leider. Ergo nutzen die Menschen Internet und Smartphone, um auf ihr Leid aufmerksam zu machen.3 – Das Nachholen von Familienmitgliedern
Ist ungefähr so wenig ein natürliches Bedürfnis wie Atmen oder Essen. Stellen Sie sich vor, Sie müssten auf waghalsiger Flucht Ihre Familienmitglieder zurücklassen: Wen würden Sie im Krieg lassen? Ihre Mutter? Den Sohn? Die Schwester? Dann doch eher die Cousine oder den Neffen? Wer kann überhaupt fliehen? Wer ist krank? Wer alt? Wer entscheidet, wer selektiert wird? (Das etwas negativ konnotierte Wort „selektieren“ passt in seinem immanenten Zynismus perfekt.) Kann ich jemandem in die Augen schauen und ihm sagen: Deine Tochter darf rein, aber dein Sohn bleibt da? Grausame Entscheidungen. Die werden gerade minütlich getroffen.4 – Topographie, Geographie, Densität, Meteorologie und Demoskopie alleine Syriens seit 1988:
Aus zwei Gründen möchte ich neben vielen weiteren Staaten, die von Krieg und Wut zerstört sind, Syrien als Fallbeispiel heraus heben: Zum Einen, weil ich gerade von diesem Land etwas mehr Kenntnis besitze, zum Anderen, weil die Syrer gerade 2015 eine neue und gleichzeitig die größte Flüchtlingsmenge für Deutschland bedeuten.
Syrien ist als Staat ehemals so groß gewesen wie etwa das Gebiet der ehemaligen DDR plus Hessen. Flächenmäßig also kein Zwergstaat, aber auch keine Riesennation.
Im Unterschied zu Deutschland besteht das o. g. Gebiet aber zu 75% aus Wüste. Lediglich an der Mittelmeerküste, den Gebirgsregionen davor und dem Euphrattal existieren mehr oder weniger gute Trinkwasserquellen. Auf das Gebiet der ehemaligen DDR plus Hessen übertragen würde sich das etwa so lesen: Die Menschen siedeln an einem Streifen zwischen Wismar und Rügen. In Berlin. Im Thüringer Wald und an der Werra. Dazwischen Leere.
Die ehemalige DDR und Hessen hatten 1988 zusammen circa 19 Millionen Einwohner. Vielleicht Zwanzig. Im selben Jahr hatte Syrien 10 Millionen Einwohner. Mehr ging aufgrund der Klima- und Ackerlage nicht. In den syrischen Wüsten herrschen tagsüber monatelang im Sommer weit über 45 Grad. In Deutschland ächzen die Menschen, weil es heuer endlich mal einen normalen Sommer gibt – obwohl Wasser, Bars, Klimaanlagen, Schwimmbäder etc. doch relativ gehäuft vorkommen.1990 drangen zunächst weitere Flüchtlinge aus den palästinensischen Krisenherden, Kurden und ab 1991 aufgrund des ersten Golfkriegs im Irak circa 1 Million (!) neue Flüchtlinge nach Syrien. Die syrische Verfassung weist per se keine Flüchtlinge zurück und half trotz eigener Versorgungsprobleme den Neuankömmlingen.
Mitte der neunziger Jahre flohen vor den ersten Terrorwellen in Algerien erst einige hunderttausend Algerier, dann aufgrund der Sanktionen gegen den Irak circa 1 Million Iraker nach Syrien.
Seit dem zweiten Irakkrieg durch die USA flohen im völlig verwüsteten Irak weitere 3 Millionen (!) Iraker nach Syrien.
Im Jahre 2008 gab es demnach in Syrien knapp 17 Millionen Einwohner. Das Land ist aber seither nicht gewachsen und die Wüste hat sich aufgrund klimatischer Veränderungen und dem Bau des Euphrat–Staudamms auf türkischer Seite, welche demnach die Wassermenge gezielt drosseln kann, nicht vergrünt, sondern ist noch gewachsen.
Etwa 11 Millionen Syrern standen dann 6 Millionen nichtsyrische Flüchtlinge auf einem Küstenstreifen von Wismar nach Rügen, dem Thüringer Wald und dem Werratal gegenüber. Die Reaktion Syriens: Häuser bauen, um die Immobilienpreise nicht noch weiter steigen zu lassen. Vereinfachte Integrationsverfahren für schnellere Staatsbürgerschaft, neue Stadtviertel bauen. Und: Der Strom an Flüchtlingen nach Europa wurde gestoppt, denn in Syrien fanden die Flüchtlinge Heimat, vielleicht mehr schlecht als recht, vielleicht in einer Diktatur, aber immer noch besser, als im kriegszerstörten Herkunftsland.Zum Vergleich: Wir sprechen im wasserreichen Deutschland bei derzeit 80.000 Flüchtlingen in einem Land mit 80 Millionen Einwohnern von „Engpässen“.
Nun, die Engpässe sind ein Thema, denn dass Syrien als Flüchtlinge aufnehmendes Land nun völlig zerstört ist, bedeutet, dass nicht nur die 11 Millionen Syrer eine neue Heimat finden müssen, sondern auch die schon geflohenen 6 Millionen „Altflüchtlinge“. Was das für Mensche bedeuten muß, die also schon seit teils 25 Jahren auf der Flucht sind, kann sich keiner ausmalen, der ähnliches nicht erlebt hat.5 – Zum Thema Heimat verlassen und warum alle nach Europa wollen
Von „Wollen“ kann in der Regel keine Rede sein, sondern eher von „Müssen“:
Der Irak, Syrien, Algerien, Libyen und der Libanon hatten vor der Zerstörung durch den Krieg einst die bestausgebildeten Menschen in der orientalischen Welt, Ägypten mit eingerechnet: Namhafte Wissenschaftler, Ingenieure, Ärzte, IT-Experten und weitere Fachkräfte haben an den Universitäten Bagdads, Kairos, Damaskus, Algiers, Latakyas etc. pp. abgeschlossen, ausgebildet und ihr Wissen in die Welt getragen. Kooperationen mit europäischen, mit deutschen Universitäten entstanden. Die so erzeugten Netzwerke haben Handelsaufträge mit einem Volumen in dreistelliger Milliardenhöhe in den letzten 30 Jahren generiert, wovon gerade deutsche Industrie und Wissenschaft, Handel und Finanzbranche sehr profitiert haben. Alleine syrische Spitzenkräfte, die jahrzehntelang zwischen Deutschland und Syrien navigierten, haben in Deutschland bedeutende Werke oder Güter geschaffen, die kaum einer kennt und die doch so wichtig sind:Die deutsche Neumayer III Forschungsstation in der Antarktis wurde von einem Deutsch-Syrer konzipiert und gebaut. Das deutsche Forschungsschiff „Polarstern“ war jahrelang mit einem technischen Leiter aus Syrien betraut. Mit Verlaub, ein Ingenieur aus einem Wüstenstaat hilft deutschen Wissenschaftlern, ein Forschungslabor in der Antarktis aufzubauen. Ein Hammer. Aber das nur am Rande. Ebenso bauten diese Forscher Messinstrumente in der Flugtechnik, die zur Bodenspektralanalyse beitragen, Sanierungen von alten Villen und Schlössern in der sächsischen Schweiz wie in Brandenburg durch deutsch-syrische Ingenieure, in der Herzkatheterforschung, aber auch in der IT für die Telekom und die Deutsche Bahn fanden und finden Sie Spuren von ehemals syrischen, heute deutschen Spitzenkräften, die mit ihrem Werk und Wirken nicht nur vielen Menschen hierzulande zu mehr Gesundheit, Sicherheit und Wohlstand, sondern auch zu Kulturwahrung und Nachhaltigkeit verhalfen.
Und genau diese Menschen versuchen nun auch, anderen Syrern (so wie eben auch Libyer, Algerier, Iraker, Ägypter) zu helfen, zu informieren. Eben übers Internet. Wie sonst? Mit einer Schubkarre? Doch das ist nur Schmuck am Nachthemd.
Viel wichtiger ist bei der Frage, ob man die Heimat verlässt, folgende Tatsache: Syrien, der Irak, Ägypten, Israel und Jordanien bilden zusammen mit dem Iran, Indien, Ostafrika und China die ältesten Kulturen der Menschheit auf diesem Planeten. Bleiben wir bei Syrien, als bereits eingeführtes Beispiel: Syrische Christen, Alawiten, Juden, Jesiden, Aramäer, Drusen etc. waren stolz auf ihre biblische Heimat, die auch in unseren Kirchen Einzug hält. Doch in der Bibel ist kein Wort von Magdeburg, Kiel oder Frankfurt. Aber von Petra, Jerusalem, Nazareth, Damaskus, Smyrna, Sidon, Hebron usw. Syrische Architekten halfen beim Bau der Pyramiden in Ägypten. Phönizische Seefahrer aus Syrien und dem Libanon, später Karthager kartographierten die alte Welt von Irland bis Indonesien schon 7 Jahrhunderte, bevor die ersten römischen Soldaten in Germanien eintrafen. Noch später kamen alleine aus Syrien 7 römische Kaiser. Die ersten Universitäten wurden hier gebaut und so weiter und so fort.
Und im 20. Jahrhundert waren die Syrer stolz, eine für orientalische Verhältnisse recht moderne Gesellschaft aufzubauen, die laizistisch geprägt den Staat über die Religion stellte, freie Ausübung der Konfessionen aber auch Gleichstellung der Frau, unverschleiert und berufsfördernd, lebte und schützte. Die Erdverbundenheit der Syrer ist in der orientalischen Welt berühmt:
Der einzige Grund, warum dieser kleine Landfetzen überhaupt noch Widerstand gegen den IS hält, ist, weil sich die Überlebenden tatsächlich eher in den Kampf gegen den IS werfen, als ihre Heimat zu verlassen. Keiner will irgendwo Bittsteller werden, jemandem auf der Tasche liegen, oder alles aufgeben. Und dort schon gar nicht. Nur: Nach vier Jahren Krieg sind die Menschen tot, krank, zermürbt, ausgebrannt, sie können nicht mehr. Die, die sich nicht apathisch oder alt oder krank vom IS enthaupten lassen, versuchen, nun doch zu fliehen. Warum? Weil die alte Heimat restlos und unwiederbringlich zerstört und verloren ist. So wie Ostpreußen 1945. Die Heimat ist weg. Die wenigen Soldaten ähnlich wie in Deutschland mittlerweile unter 19 oder über 45 Jahre alt. Aber klar, die gehen einfach mal so weg. Sicher.6 – Warum nach Deutschland?
Nun, zunächst einmal wieder ein Blick auf die Landkarte: Der IS sickert massiv durch die Landesgrenzen mit der Türkei, dem Irak, Jordanien nach Syrien. Die weiteren Grenzen bildet Syrien mit Israel und Libanon. Einzig der Libanon ist, militärisch betrachtet, kein Feindesland. Und das Mittelmeer bleibt. Also geht die Flucht nach Westen, nicht nach Osten. Deutsche Flüchtlinge aus Masuren, Schlesien oder Preußen flüchteten auch nicht nach Moskau.
Das dürfte doch verständlich sein.Konkreter noch, warum Deutschland?
Zunächst sprechen aufgrund der o. g. Netzwerke und Verbindungen ohnehin viele Syrer Deutsch, Englisch oder Französisch. Aber Deutsch gilt und galt als Sprache der Wissenschaft, Technik und Bildung und Philosophie. Mit Deutschland verbindet Syrien Handel seit der Römerzeit, sogar davor. Handelswege führten seit Rom von Damaskus und Aleppo über die Adria, den Brenner und Prag bis nach Nürnberg, Dresden, Hamburg und Stralsund. Bernstein wurde bereits 1000 v. Chr. von Rügen über den Brenner nach Damaskus und von dort nach Ägypten transportiert. Wir sprechen hier also von 3000 Jahre alten Handelsbeziehungen. Wohlstand. Entwicklung. Aufgrund der alten Handelsbeziehungen werden die Syrer in der arabischen Welt auch „die Bayern“ genannt. Seit jeher blicken Syrer nach Deutschland, noch bevor es eigentlich ein Deutschland, wohl aber schon seit Jahrtausenden ein Syrien gab. Die Frage müsste also eher lauten: Wohin sonst, wenn nicht nach Deutschland? Nach Saudi-Arabien sicherlich nicht! Da wäre ein Kopfschuss einfacher! Die wenigsten Deutschen wissen, dass die Syrer sie seit jeher als Freunde betrachten. Wegen ihrer Kultur, Musik, Literatur.
Angesichts der aktuellen Antipathien, ja Aggressionen, die syrische Flüchtlinge hierzulande teils erfahren müssen, scheint dies nun, wo Syrien nicht mehr liefern kann, ja bitten muß, eine eher einseitige Freundschaft gewesen zu sein. Gut, dass die Mehrheit offenkundig anders denkt, auch ohne die historischen Dimensionen im Einzelnen zu kennen.7 – Das Thema Facebook und Überwachungen
Glauben Sie mir, wenn Sie über die Straße laufen und ein Heckenschütze Ihrer Tochter in den Rücken schießt oder Ihre fußlahmen Eltern enthauptet, ist das, was Assad denkt, wenn Sie was auf Facebook posten, Ihr geringstes Problem.In der Hoffnung, Ihre Fragen mit ein paar wenigen, in der Gänze ihrer Komplexität nicht ausreichenden Daten beantwortet zu haben, die mir etwas Schlaf und Zeit raubten, wünsche ich Ihnen alles Gute und verabschiede mich.
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Jaa, in Ruhe durchlesen und sacken lassen ...
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Zitat
Etwa 11 Millionen Syrern standen dann 6 Millionen nichtsyrische Flüchtlinge auf einem Küstenstreifen von Wismar nach Rügen, dem Thüringer Wald und dem Werratal gegenüber. Und: Der Strom an Flüchtlingen nach Europa wurde gestoppt, denn in Syrien fanden die Flüchtlinge Heimat, vielleicht mehr schlecht als recht, vielleicht in einer Diktatur, aber immer noch besser, als im kriegszerstörten Herkunftsland.
Und jetzt wird die neue Heimat der einstigen Kriegsflüchtlinge ebenfalls durch einen Krieg zerstört. Bleibt die Frage zu klären, ob die Irakflüchtlinge selbst dafür gesorgt haben, daß Syrien destabilisiert wird. Nicht bewusst, nicht aktiv, sondern in erster Linie einfach nur weil sie da waren und versorgt werden mussten. Allerdings natürlich auch, weil sich unter den Flüchtlingen viele Radikalislamisten befanden, die jetzt für den IS kämpfen.Also warum sollte ich jetzt zweifelsfrei vermuten können, daß nicht auch ein europäisches Land so enden könnte, das Millionen kriegstraumatisierter, ungebildeter, kulturfremder Flüchtlinge aufnimmt? Im Grunde kann ich Syrien genausogut als Negativbeispiel betrachten, und als Argument benutzen warum eben keine Flüchtlinge hier aufgenommen werden sollten.
Dazu kommt noch Abschnitt 5 als heuchlerische Selbsterhöhung. Das es Spitzenwissenschaftler aus Ländern wie Syrien gibt ist nicht "der Hammer", sondern fast schon trivial. Was trägt das überhaupt zur Sache dabei? Sind die Millionen flüchtenden Syrer etwa auch alle potentielle Spitzenwissenschaftler? Wohl kaum. Die werden volkswirtschaftlich erstmal völlig nutzlos sein und uns nur auf der Tasche liegen.
Das muss zwar nicht unbedingt meinen persönlichen Prioritäten entsprechen, aber auch ein Nazi kann ökonomisch gegen Flüchtlinge argumentieren, und was dann offenbar
übersehen wird ist das die meisten Deutschen, wie in einem westlichen Land üblich, hauptsächlich Kapitalisten und keine Humanisten sind.Genauso sinnlos ist es auf eine ruhmreiche Vergangenheit zu verweisen, wenn die eigene Gegenwart völlig im Arsch ist. Man siehe nur Griechenland. Würden die Syrer nicht ihre Energie tagtäglich dafür verschwenden einen ignoraten Gott anbeten, sondern lieber ihr eigenes Schicksal selbst in die Hand nehmen, dann würde es ihrem Land mit hoher Wahrscheinlichkeit jetzt besser gehen.
Da ich in dem Text aber Selbstreflexion vermisst habe, kann ich auch nicht davon ausgehen, daß sie ihr Verhalten in unserem Land ändern werden. Was ist, wenn sie ihre Fehler hier nur wiederholen?Ich sehe in dem Text wenig sachliches, was mich von einer Aufnahme von Flüchtlingen überzeugen würde. Ich werde trotzdem weiterhin für eine Aufnahme von Flüchtlingen und Asylanten votieren, aus dem primitivisten und erbärmlichsten Grund: Mitleid. Die Syrer können wenig dafür, daß sie als Unfähige geboren wurden

Gehörst du da jetzt zu den Kindern ... oder zu den Arschlöchern, auch wenn du grade keine Kriege anzettelst??
Ich bin ein vollwertiger, erwachsener, vernünftiger Mensch mit gesundem Menschenverstand und Nächstenliebe. Also ja, ein Arschloch
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Also warum sollte ich jetzt zweifelsfrei vermuten können, daß nicht auch ein europäisches Land so enden könnte, das Millionen kriegstraumatisierter, ungebildeter, kulturfremder Flüchtlinge aufnimmt? Im Grunde kann ich Syrien genausogut als Negativbeispiel betrachten, und als Argument benutzen warum eben keine Flüchtlinge hier aufgenommen werden sollten. [.....]
Sind die Millionen flüchtenden Syrer etwa auch alle potentielle Spitzenwissenschaftler? Wohl kaum. Die werden volkswirtschaftlich erstmal völlig nutzlos sein und uns nur auf der Tasche liegen. [.....]
Jo, unsere vergleichsweise reichen Gesellschaften werden sich durch den Zustrom der Flüchtlinge verändern, das steht außer Frage. Wie und in welchem Maße, liegt allerdings zu weiten Teilen bei den aufnehmenden Ländern. Dabei wird gern 'übersehen', dass erzwungene Untätigkeit -oftmals über Jahre- nicht von wirtschaftlichem Nutzen sein kann und fast zwangsläufig in klassischer Frustration-Aggression-Abfolge zu Reibereien und Konflikten untereinander und mit der einheimischen Bevölkerung führt.
Allerhöchste Zeit für Neuorientierung in Fragen von Vorbeugung und Zusammenarbeit! Von der Notwendigkeit, endlich eine akzeptable Einwanderungspolitik zu etablieren, ganz zu schweigen. Denn Flüchtende werden weiterhin kommen, und es werden in absehbarer Zeit nicht weniger.Dazu hat sich Peter Vonnahme geäußert.
Lange Jahre Richter am Bayerischen Verwaltungsgerichtshof, war er mit Asylfragen betraut. Vonnahame schreibt ohne moralische ÜberlegenheitsAttitüde, ohne die Flüchtlinge durch Schuldzuweisungen abzuwerten. Er benennt westliche Kriegszündeleien als Mitverursacher für die Flüchtlingsströme und fordert infolgedessen auch westliche Mitverantwortung bei der Bewältigung der Kriegsfolgen ein. Weitere Themen sind deutsch-europäische Migrations-Geschichte, wie auch die aktuelle Praxis der EU in Fragen der Flüchtlingspolitik.Lesen lohnt!
ZitatAlles anzeigenPeter Vonnahme
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Vorboten einer neuzeitlichen Völkerwanderung
Ein nachdenklicher Zwischenruf eines ehemaligen AsylrichtersAllmählich dämmert es auch den eifrigsten Verfechtern eines kurzen Prozesses mit "Asylbetrügern" und "Wirtschaftsflüchtlingen", dass es nicht damit getan ist, Ressentiments gegen Menschen in Not zu schüren. Denn was wir gerade beobachten können, ist nichts weniger als der Vorabend einer neuzeitlichen Völkerwanderung.
Die Hunderttausende, die in unsere Städte und Dörfer strömen, sind nur die Vorhut. Viele Millionen stehen bereit, ihnen nachzufolgen. Der deutsche Innenminister musste deshalb die Jahresprognose für die in Deutschland ankommenden Asylbewerber kurzerhand von 450.000 auf 800.000 nahezu verdoppeln.
Bild: W. AswestopoulosDie europäische Geschichte ist reich an Beispielen für solche Menschenströme mit ihren unvermeidlichen Dammbrüchen. Wir tun gut daran, uns mit dem Gedanken vertraut zu machen, dass diesen Zug nichts aufhalten wird, weder das Dampfgeplauder der Stammtische, noch die Militanz der Pegidaaktivisten und auch nicht die zum Ritual verkommenen Wir-haben-alles-im-Griff-Parolen der Politiker und deren Claqueure in dienstbeflissenen Medien.
Wenn der CSU-Vorsitzende Seehofer beim Politischen Aschermittwoch mit heiserer Stimme tönt, dass er sich "bis zur letzten Patrone ... gegen eine Zuwanderung in die deutschen Sozialsysteme" sträuben werde, klingt das unerschrocken und heldenhaft. Es hat jedoch die gleiche Verlässlichkeit wie die Ankündigung eines durch Alkoholgenuss enthemmten Sprücheklopfers auf dem Marktplatz, er könne den bevorstehenden Sonnenuntergang aufhalten. Tatsache ist nämlich, dass es nichts mehr zum Aufhalten gibt. Denn die Zuwanderung ist seit Längerem im Verlauf und wir sind ohnmächtige Zeugen derselben. Es wird kein Zurück in die Beschaulichkeit der letzten Jahrzehnte geben.Menschen, die an ihren Wohnorten tagtäglich um ihr Leben fürchten müssen, sei es wegen Hungersnot oder wegen Kriegsgefahren, haben die Wahl zwischen Pest und Cholera. Entweder sie bleiben und kommen (höchstwahrscheinlich) um oder sie begeben sich auf einen langen und risikoreichen Weg mit höchst ungewissem Ende. Millionen haben sich für letztere Variante entschieden. Sie nehmen Entbehrungen, Krankheiten und die Gefahr von Raubüberfällen auf sich, durchqueren zu Fuß oder per Anhalter Wüsten, Savannen und feindliche Stammesgebiete.
Im Regelfall wandern sie nach Norden oder nach Westen, zumeist Richtung Meer. Wenn sie dann mit viel Glück nach Monaten entkräftet und ausgelaugt an einer Küste ankommen, dann beginnt die nächste, nicht minder gefährliche Etappe ihrer Wanderung. "Schlepper" nehmen ihnen das Geld ab, das ihnen ihre Familien beim Abschied mit der dringenden Bitte anvertraut haben, sie am Ziel ihrer Wanderung nicht zu vergessen.
Es beginnt die Zeit des Wartens. Wenn die Elendsflüchtlinge dann irgendwann bei Nacht in überladene und seeuntüchtige Boote gepfercht werden, können sie nur noch beten, dass sie lebend über das Meer kommen. Natürlich wissen sie um die Gefahren der Überfahrt, aber sie nehmen die Todesgefahr in Kauf, um dem fast sicheren Tod zu entgehen. Viele ertrinken, nicht zuletzt deswegen, weil die Länder ihrer Sehnsucht nicht das geringste Interesse daran haben, dass sie jemals dort ankommen.Ein Ende dieses Flüchtlingsstroms ist nicht in Sicht
Was wir derzeit in TV-Bildern sehen, sind Flüchtlingsströme von Arm nach Reich und solche aus Kriegsgebieten in vermeintlich sichere Zufluchtsorte. Wir, die alteingesessenen Bewohner der wohlhabenden und befriedeten Länder Europas, müssen diese Entwicklung nicht schön finden. Doch darauf kommt es überhaupt nicht an. Denn niemand fragt uns nach unserer Meinung. Die Elenden und Verzweifelten dieser Welt machen sich einfach auf den Weg. Auf Gedeih und Verderb.
Ende 2013 gab es nach dem Jahresbericht des UN-Flüchtlingshilfswerks (UNHCR) weltweit 50 Millionen Flüchtlinge, Asylsuchende und Binnenvertriebene; ein Jahr später waren es 10 Millionen mehr. Die Hälfte dieser Flüchtlinge sind Kinder. Etwa 20 Millionen Menschen leben heute im ausländischen Exil. Allein aus Afghanistan und Syrien flüchteten je ca. 2,5 Millionen, aus Somalia ca. 1,2 Millionen und aus dem Irak gut 400.000. Die meisten dieser Flüchtlinge leben heute in riesigen Lagern in der Türkei, in Pakistan, im Libanon und im Iran, somit in Ländern, die bereits vor Eintreffen der Flutwellen erhebliche wirtschaftliche und soziale Probleme hatten.
Diese Aufnahmeländer haben nicht annähernd den Wohlstand der entwickelten europäischen Staaten. Gleichwohl müssen sie versuchen, die erdrückende Flüchtlingslast zu bewältigen. Die Lage in den Flüchtlingslagern ist oft katastrophal. Man kann es erahnen, wenn man bedenkt, welche Schwierigkeiten Deutschland, eines der wohlhabendsten Länder der Welt, hat, weitaus weniger Flüchtlinge unterzubringen.Ein Ende dieses Flüchtlingsstroms ist nicht in Sicht. Er folgt archaischen Verhaltensmustern. Wir können versuchen, Mauern aufzurichten, um unseren Reichtum zu verteidigen. Aber diese Mauern werden dem Andrang von Abermillionen auf Dauer nicht standhalten. Die besorgten Rufe nach neuen und schärferen Gesetzen werden die Probleme erst recht nicht lösen. Denn diese Rufe werden in den Kriegs- und Armutsgebieten Afrikas und des Nahen und Mittleren Ostens ungehört verhallen.
Die Verzweifelten in Syrien, im Irak, in Afghanistan, Eritrea und Somalia und anderswo haben ganz andere Sorgen als unsere Asylgesetze zu lesen. Noch weniger interessiert es sie, ob das Taschengeld für Asylbewerber gekürzt wird (wie jüngst der bayerische Innenminister vorschlug) oder ob es durch Gutscheine ersetzt wird (so Bundesinnenminister de Maizière). All das ist den Kriegs- und Armutsflüchtlingen keinen Gedanken wert. Denn sie haben nur ein Ziel: Sie wollen ihr Leben retten, Taschengeld hin, Gutscheine her.Sie wissen, dass viele von ihnen umkommen werden wie bereits Tausende vor ihnen. Sie wissen auch, dass die Glücklichen, die es tatsächlich bis an unsere Grenzen schaffen, nicht mit offenen Armen aufgenommen werden, sondern dass ein beschwerlicher Weg mit viel Bürokratie und Unsicherheit auf sie wartet und dass Demütigungen und Anfeindungen ihre Wegbegleiter sein werden. Wenn sie sich dennoch auf den Weg machen, dann ist ihr Beweggrund nicht Abenteuerlust und der Traum von einem bequemen Leben in einem fernen unbekannten Land, sondern die verzweifelte Lage in ihrer Heimat.
Wer verlässt schon leichten Herzens seine Familie, seine Freunde, seine Bekannten, sein vertrautes Dorf, seine Stadt? Und wer geht schon gern in ein Land, dessen Sprache er nicht spricht, dessen Kultur er nicht kennt und von dem er weiß, dass es ihn nicht haben will? All denen, die über Neuankömmlinge die Nase rümpfen und "den ganzen Haufen" postwendend zurückschicken wollen, sei angeraten, sich in einer ruhigen Stunde zu überlegen, was sich in unserem Land verändern müsste, damit sie sich selbst zu einer hochriskanten Reise ins Ungewisse entschließen.Es zeugt von wenig Nachdenklichkeit, all die Menschen, die in Erstaufnahmeeinrichtungen, in Kasernen, in Turnhallen und desolaten Wohnhäusern untergebracht sind, als Wirtschaftsflüchtlinge und Asylbetrüger zu beschimpfen. Ihr Ziel ist im Regelfall nicht die viel beschworene "soziale Hängematte", sondern das nackte Überleben.
Warum nennt man eigentlich die Asylsuchenden Betrüger?
Ich habe in meiner langen Tätigkeit als Asylrichter die Schicksale vieler Asylbewerber kennengelernt. Die weitaus meisten wurden nicht als asylberechtigt anerkannt, weil sie nicht "politisch" verfolgt waren.
Entscheidend ist jedoch, dass nach meiner sicheren Erinnerung nahezu alle Asylbewerber einen überaus triftigen Grund für das Verlassen ihrer Heimat hatten. Das sollte all jenen zu denken geben, denen das Wort vom Asylbetrüger so leicht über die Lippen geht.
Warum nennt man eigentlich die Asylsuchenden Betrüger? Kein Bauwerber, dessen Bauantrag abgelehnt wird, ist in unserem Sprachgebrauch ein Baubetrüger. Ebenso wenig ist ein Unternehmer, dessen Subventionsantrag abgelehnt wird, ein Subventionsbetrüger. Nur die erfolglosen Asylantragsteller sollen Betrüger sein? Das ist hetzerisch. Also belassen wir es beim "Asylanten"?
Doch aufgepasst: Selbst das an sich wertfreie Wort "Asylant" hat durch die Art und Weise, wie es von Stimmungsmachern in den letzten Jahren benutzt worden ist, eine Abwertung erfahren. Es erinnert im heutigen Sprachgebrauch an Simulant, Querulant, Demonstrant und Intrigant. Der Asylant ist somit auch sprachlich unversehens zu etwas Negativem geworden. Besinnung tut Not - und die beginnt mit der Sprache.Es ist an der Zeit, ein realistisches Bild von der gegenwärtigen Lage zu gewinnen, ohne aber gleich in Hysterie zu verfallen. Wir müssen begreifen, dass wir am Beginn einer Entwicklung stehen, die das Potential zu einem Jahrhundertproblem hat, vergleichbar mit Klimawandel, Umweltzerstörung und Weltbevölkerungsexplosion. Untrügliches Indiz für die Größe eines Problems ist, dass es die Politik nur mit spitzen Fingern anfasst. Es besteht eine große Scheu, die Dinge beim Namen zu nennen. Man spricht von massenhaftem Asylmissbrauch statt vom Beginn einer Völkerwanderung.
Die Politik begnügt sich im Wesentlichen mit der Organisation von Flüchtlingsunterkünften. An den Kern des Übels will sie nicht ran, weil andernfalls zentrale Inhalte der Politik verändert werden müssten. Die Verantwortungsträger befassen sich lieber mit Zweit- und Drittrangigem, weil da schneller Erfolge zu erzielen sind.
Das Missverhältnis wird deutlich, wenn man sich vergewärtigt, welch unerhörte Kraftanstrengungen für das vergleichsweise kleine Griechenland-Problem gemacht wurden. Das für unsere Zukunft viel wichtigere Flüchtlingsproblem wurde nie seiner Bedeutung entsprechend behandelt. Die Diskussionen blieben an der Oberfläche: Unterbringung, Taschengeld, Grenzschließung, Abschiebung. Wenn man dieses Problem in seiner ganzen Tragweite anpacken will, sind Weitsicht, Mut, Ehrlichkeit und Entschlusskraft vonnöten. Befund: Fehlanzeige!Völkerwanderungen gibt es seit Beginn der Menschheitsgeschichte. Die gegenwärtige Form der Migration hat jedoch Besonderheiten. Erstens gab es noch nie gleichzeitig so viel Bedrohliches für so viele Menschen. Zweitens hatten die Bedrohten noch nie so viel Kenntnis über die ungerechte Verteilung der Güter auf dieser Erde: bittere Armut auf der einen und überbordenden Reichtum auf der anderen Seite. Und drittens war es noch nie so einfach, von einem Erdteil in einen anderen zu gelangen. Kommt all das zusammen, dann sind Massenwanderungen die logische Folge.
So einfach diese Analyse ist, so schwierig ist die Therapie. Klar ist nur, dass es strategisch ohne Wert ist, sich an den unerfreulichen Symptomen der Flüchtlingsströme abzuarbeiten, ohne gleichzeitig den Versuch einer Ursachenbeseitigung zu unternehmen.
Wer Massenflucht eingrenzen will, muss in einem ersten Schritt militärische Abenteuer unterbindenBei der Suche nach den Fluchtursachen fällt sofort auf, dass die mit Abstand meisten Flüchtlinge aus Ländern kommen, die in den letzten 20 Jahren Schauplätze von Kriegen waren: das ehemalige Jugoslawien, Afghanistan, Irak, Syrien, Äthiopien, Somalia. Nach einer Statistik des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (BAMF) waren 2014 die genannten Staaten und ihre Zerfallsprodukte die 10 wichtigsten Herkunftsländer für Asylbewerber in Deutschland.
Kennzeichnend für fast alle Kriege in den genannten Staaten sind völkerrechtswidrige Militärinterventionen, zumeist der USA und ihrer Bündnispartner. Das legt die Annahme nahe, dass diese Kriege hauptursächlich für die großen Fluchtbewegungen der Gegenwart sind. Diese Kriege bedeuteten Tod, Verarmung, Anarchie, Zerfall von Gesellschaften, religiös motivierte Massaker und Massenflucht. Nie gelang es, stabile Demokratien einzuführen oder gar Menschenrechte zu sichern.Wer also Massenflucht eingrenzen will, muss in einem ersten Schritt militärische Abenteuer unterbinden und Militärbündnisse wie die Nato auf reine Verteidigungsaufgaben zurückführen. Das Gesagte gilt auch für schwelende Konfliktherde wie etwa Iran oder Ukraine. Wenn auch von dort Flüchtlingsströme einsetzen würden, wäre das allein schon wegen des Bevölkerungsreichtums dieser Länder eine Katastrophe unvorstellbaren Ausmaßes.
Leidtragende der Interventionskriege sind neben den gepeinigten und entwurzelten Menschen, den Flüchtlingen, insbesondere die Länder in der Peripherie der Fluchtstaaten. Das sind vor allem die ohnehin problembehafteten Staaten des Nahen Ostens und des südlichen Europas. Die USA, gut gesichert durch zwei Ozeane, bleiben von den Fluchtauswirkungen verschont. Ausbaden müssen ihre Kriege andere, auch die Bündnispartner. Der deutsche Beitrag muss deshalb primär darin bestehen, jede politische und militärische Unterstützung für Interventionskriege rigoros abzulehnen und eigene Waffenlieferungen in Krisenregionen einzustellen. Verstöße hiergegen bezahlen wir unweigerlich mit neuen Flüchtlingsströmen.Außerdem werden wir uns mit dem Gedanken anfreunden müssen, den notleidenden Staaten echte Solidarität anzubieten. Wohlklingende Rhetorik und Almosen werden auf Dauer nicht ausreichen. Auch Entwicklungshilfe in der Form von Absatzmärkten für unsere Industrieprodukte ist keine wirkliche Hilfe für die Menschen, die am Rande des Existenzminimums vegetieren. Wir müssen uns daran erinnern, dass unser heutiger Wohlstand nicht zuletzt auf Kosten der Herkunftsstaaten der uns überrollenden Flüchtlingswellen begründet worden ist.
Wir müssen lernen zu teilen.
Das ist zwar nicht einfach, aber notwendig. Wenn wir es aufgrund eigener Einsicht nicht schaffen, dann werden sich die Benachteiligten dieser Erde ihren Anteil irgendwann holen. Denn im Vergleich zu früher wissen heute auch die Ärmsten viel über uns und unsere Lebensumstände. Die informierte Weltgemeinschaft wird Ungleichgewichte nicht auf Dauer hinnehmen. Die Alternative ist im Grunde sehr einfach: Entweder wir geben den Armen so viel von unserem Wohlstand ab, dass sie glauben, es lohnt sich, in der Heimat zu bleiben oder, wenn wir dazu nicht fähig sind, dann werden sie sich ihren Anteil bei uns abholen. Diesen Vorgang bezeichnet man verniedlichend als Völkerwanderung.
Doch selbst das wäre nicht zwingend der Untergang des Abendlandes. Denn auch wir Deutsche sind bekanntlich das Produkt historischer Völkerwanderungen. Unserer Herkunft nach sind wir zumindest ein Mischvolk aus germanischen, keltischen und slawischen Bestandteilen.
Diese Einflüsse haben uns zu dem gemacht, was wir heute sind.Deutschlands Verantwortung
Wir Deutsche haben keinen Grund zur Kleinmut. Wir haben es geschafft, nach dem Zweiten Weltkrieg 12 Millionen Vertriebene und Flüchtlinge einzugliedern und sie zum Teil unseres wirtschaftlichen Aufstiegs zu machen. Die Voraussetzungen waren damals denkbar schlecht: zerbombte Städte und Fabriken, zerstörte Infrastruktur, ein aufgeteiltes Land, Millionen Witwen und Waisen, eine demoralisierte und fremdbeherrschte Gesellschaft. Die Deutschen hielten jedoch solidarisch zusammen.
Wir müssen uns deshalb heute in Erinnerung an diese grandiose Gemeinschaftsleistung nicht ängstigen vor ein paar Hunderttausend Flüchtlingen, auch dann nicht, wenn deren Zahl noch weiter steigt. Wir müssen uns nur bemühen, aus der Not eine Tugend zu machen. Dazu brauchen wir Solidarität untereinander und Solidarität mit den Flüchtlingen. Sie wollen in ihrer großen Mehrzahl nicht schmarotzen, sondern ihren Beitrag in der Gesellschaft leisten.
Mehr Anlass zur Besorgnis ist die fehlende Bereitschaft mehrerer EU-Staaten, einen angemessenen Anteil der in den Mittelmeerländern anlandenden Flüchtlinge aufzunehmen.
Die Schließung von Grenzen löst kein Problem. Außerdem ist dieses Verhalten ein grober Verstoß gegen den Solidaritätsgedanken der europäischen Verträge. Wer sich so verhält, legt die Axt an die Grundmauern der Europäischen Union. Deutschland müsste hier eine entschlossene Führungsrolle übernehmen.Gleiches gilt für die unerlässliche Neuausrichtung der Militär-, Bündnis- Entwicklungs- und Einwanderungspolitik. Das ist kein Selbstläufer. Denn es betrifft höchst anspruchsvolle Politikfelder. Doch genau dort könnte sich die vom Bundespräsidenten unlängst angemahnte größere Verantwortung der deutschen Politik friedenstiftend entfalten. Vonnöten ist ein vertieftes Nachdenken jenseits der Tages- und Parteipolitik. Das bedarf eines langen Atems. Ich vermag Derartiges noch nicht zu erkennen.
Vielleicht müssen noch mehr Flüchtlinge kommen, bevor Weitblick und Solidarität eine echte Chance bekommen. Wenn uns das zu anstrengend ist, dann müssen wir lernen, mit der Völkerwanderung zu leben.
(Telepolis)
Über den Autor:
Peter Vonnahme war bis zu seiner Ruhestandsversetzung 2007 Richter am Bayerischen Verwaltungsgerichtshof in München. Er ist Mitglied der deutschen Sektion der International Association of Lawyers Against Nuclear Arms. Von 1995 bis 2001 war er zudem Mitglied des Bundesvorstands der Neuen Richtervereinigung. In den letzten Jahren ist er publizistisch tätig. -
Eine aktuelle Meldung der Deutschen Presseagentur geht derzeit durch die Medien:
ZitatAlles anzeigenEILMELDUNG
SPD-Zentrale nach Bombendrohung geräumtSPD von Hass-Mails überflutet
Mit dem Besuch von Sigmar Gabriel in der Flüchtlingsunterkunft in Heidenau hat die SPD den Hass von Rassisten auf sich gezogen. Das Willy-Brandt-Haus spricht von einem „rechtsradikalen Mob“, der die Parteizentrale mit Anrufen und E-Mails überschwemme.(FAZ)
Mal sehen, wie es Frau Merkel+CDU nach ihrem morgigen Besuch in Heidenau ergeht. Möglicherweise kommt sie ganz ohne Deutschbürgerzorn davon?
So dröge -man könnte fast meinen, widerwillig- wie sie gestern Abend ihre 'Empörungsrede' vom Blatt ablas ...Herr Gauck wird seine Betroffenheitserklärung dann den Gegebenheiten anpassen.
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Deutschland in "hell" und "dunkel" aufteilen?
Könnte man zynischerweise so betrachten, dass die Dunkeldeutschen, von denen der Bundespräsident redet, Wohnheime besonders 'hell' aufleuchten lassen ...
Aber schauen wir doch mal auf ermutigende Beispiele. Postings, die viel zu selten Beachtung finden. Weil sie keine spektakulär schockierenden Bilder bieten. Wo das Spektakuläre im Kleinen liegt.
Zum Beispiel:ZitatAlles anzeigen
3 pakistanische Jungs bei uns #refugeeswelcome
Posted on August 24th, by Lucie Marshall in Dankbarkeit. 45 comments„Es sind 3 pakistanische Jungs: 13, 17 und 20 Jahr alt. Das wäre übers Wochenende.“, informiert mich die Stimme am Telefon und ich antworte ohne nachzudenken „Ja, ich hole sie vor dem LaGeSo ab“. Und dann rutscht mir das Herz in die Hose. Gleich hole ich drei mir wildfremde Menschen ab und wir verbringen das Wochenende mit ihnen.
Marc kauft ein, unsere Nachbarn helfen uns beim Beziehen der Betten und leihen uns Matratzen, Sam räumt ohne zu murren sein Zimmer, danach malt er mit Greta, unsere Nachbarstochter zusammen ein Schild, das sie an die Tür kleben: „Welcome in Berlin“.
Sam ist wahnsinnig aufgeregt und fragt die ganze Zeit: „Mama, wann kommen denn die Frischlinge?“ „Das heißt FLÜCHTLINGE!“, verbessert ihn Greta, „Sag ich doch! FRÜCHTlinge!“, antwortet Sam außer sich.
Die drei Jungs sind entzückend. Sie stehen am Straßenrand und winken mir zu. „Oh Gott, die werde ich nie wieder gehen lassen“, schießt es mir durch den Kopf.
Wir fahren nach Hause, sie duschen, wechseln ihre Kleidung gegen Ersatzklamotten von uns, und wir schmeißen eine Waschmaschine an. Marc kocht Butterchicken mit Reis. Die Gäste haben großartige Manieren, loben den Koch, wollen aber keinen Nachschlag.
„Okay, morgen gibt es Pizza, Butterchicken in Deutschland zu essen, ist wahrscheinlich so wie Spaghetti Carbonara in Ungarn“, sagt Marc zu mir.
Wir verständigen uns mit Händen und Füßen und Englisch. Unsere Gäste möchten gerne einen Spaziergang machen. „Hoffentlich verlaufen sie sich nicht!“, sagt Marc, dann aber setzt er nach: „Die sind von Pakistan über den Iran, von der Türkei mit dem Boot nach Griechenland, dann über Mazedonien, Serbien, Ungarn und Österreich nach Deutschland gelaufen… unwahrscheinlich, dass Berlin Mitte ein Problem für sie darstellt.“
Seit 2 Wochen engagiere ich mich immer wieder vor dem LaGeSo, bei Moabit hilft, seit einer Woche kann ich gar nicht mehr anders, als so viel wie möglich Zeit dort zu verbringen. Ob Lebensmittel verteilen oder Spenden sortieren, Hilfe wird immer benötigt. Einen Nachmittag lang sortiere ich mit anderen Helfern Kleidungsspenden. Es werden teilweise neue Klamotten gespendet, aber manchmal wird aber auch nicht nachgedacht: Das T-Shirt von einem Marathon mit dem Slogan „Lauf um dein Leben!“ zum Beispiel. „Schwierig! Was meint ihr?“, sage ich und halte das T-Shirt hoch. Wir lachen laut. Weil lachen so gut tut und erleichtert.
Mit unserem Freund Arthur fahre ich zum LaGeSo, wir haben 2 Stunden eingeplant, wir bleiben 5 Stunden. Arthur nimmt eine fünfköpfige afghanische Familie mit nach Hause: Oma, Eltern und zwei junge Männer, die ihr Glück nicht fassen können und nicht aufhören nachzufragen, ob es wirklich in Ordnung ist. Arthur ist nur am Telefon und mobilisiert seinen Freundeskreis: Wer hat Platz, wer kann wie viele für wie lange aufnehmen? Ich mache den Fahrdienst. Ich fahre eine Hochschwangere Irakerin zu Freunden, sie kann sich kaum mehr halten und sinkt aufs Bett, um dort 13 Stunden am Stück zu schlafen.
Ich fahre Flüchtlinge zu Menschen, die ohne mit der Wimper zu zucken ihre Möbel umräumen, damit noch mehr Platz ist. „Am Mittwoch kriegt meine afghanische Familie eine Unterkunft zugewiesen!“, erzählt mir eine, „dann ist mein Wohnzimmer wieder frei!“ Ich denke: „Ach gut, dann kann sie mal durchatmen.“, aber sie setzt gleich hinterher: „Dann habe ich wieder Platz für die nächste Familie!“ Menschen, die viel weniger haben als ich, teilen viel mehr mit einem so großem Herzen, dass mir der Atem stockt.
„Ich nehme die syrische Familie“, sagt Lulu, eine der mittlerweile völlig erschöpften Helferinnen von Moabit hilft und zeigt auf ein junges Ehepaar (sie schwanger) und deren Schwager. Die drei sind heute morgen angekommen. Die syrische Frau lacht, weil Arthurs Hund ihr die Reste des Couscous wegisst und ständig niesen muss, weil es ihm in der Nase steckt. „Eigentlich hatten sie noch einen dreijährigen Sohn dabei, aber der hat bei der Überfahrt auf dem Boot so viel geweint, dass die Schlepper ihn über Bord geworfen haben“, erzählt Lulu. Ich erstarre, mir schießen die Tränen in die Augen und ich muss den Brechreiz unterdrücken.
Am Abend telefoniere ich mit einer Frau, die ein Flüchtlingsheim für die minderjährigen Flüchtlinge betreut. Ich erwähne die Geschichte, ihre Antwort ist bestürzend nüchtern: „Ach, Lucie, das passiert auf jeder Bootsfahrt. Kinder, die weinen, gehen über Bord. Und die Minderjährigen kommen dann zu uns. Voller Schuldgefühle, weil ihre Familie alles verkauft hat, damit sie fliehen können, voller Sorge, weil sie nicht wissen wie es weitergeht. Und traumatisiert sowieso.“
Ich sitze an dem Abend zuhause und heule Rotz und Wasser. Es zerreißt mir das Herz. Sam schläft und wacht immer wieder auf und ich stelle mir vor wie es ist, wenn auch er ohne Mutter wäre, die ihn trösten kann. Was für ein unglaubliches Glück haben wir.
Ich weiß nicht, wie lange unsere Jungs in Berlin bleiben. Sie müssen heute wieder zum LaGeSo, aber solange nicht klar ist, was mit ihnen passiert, bleiben sie. Sie sind erschöpft, sie gehen nervlich auf dem Zahnfleisch. Sie haben alles hinter sich gelassen, das Geld reichte nur für die drei. Sie skypen mit ihrer Mutter und ihrer Oma, die uns Luftküsse zuwerfen und sich unter Tränen bedanken, dass wir uns um sie kümmern. Wie würde es mir wohl gehen, wenn Sam fliehen müsste? Und das Geld nur für ihn reicht. Ich sehe das Haus in dem sie gewohnt haben. Es ist ein wirklich schönes Haus, keine Baracke. Der Großteil der Flüchtlinge, die es bis nach Deutschland schaffen, sind gut ausgebildet und kommen aus der Mittelklasse. Wir kriegen hier sowieso die Creme de là Creme. Und was machen wir daraus? Nichts.
Dieses Wochenende mit unseren Gästen ist eine riesige Bereicherung. Nicht nur, weil sie mit Sam und Greta im Hof Wikinger spielen und sich für die Kinder zum Horst machen und es lieben. Teilen macht glücklich, helfen sowieso.
Die Dankbarkeit, die uns entgegenfliegt, beschämt mich. Wir geben so wenig im Vergleich zu dem, was sie riskieren.
Ganz gleich mit wem ich spreche, jeder fühlt sich durch seine Gäste nur beschenkt. „Eigentlich wollte ich erst nächste Woche jemanden mitnehmen“, erzählt eine der Helferinnen, „meine Wohnung ist so irre dreckig, weil ich nur hier bin. Aber dann habe ich sie mitgenommen. Ich musste noch mal kurz weg und als ich nach Hause kam, war meine ganze Wohnung blitzblank geputzt!“
„Falls du glaubst, dass du zu klein bist, um etwas zu bewirken, dann versuche mal zu schlafen, wenn eine Mücke im Raum ist“, sagt der Dalai Lama. In diesem Sinne: Open your hearts! And your houses!
Wer spenden möchte: Bei betterplace.org wird fleißig gesammelt! Welche Projekte da unterstützt werden findet ihr hier.
#bloggerfürflüchtlinge #refugeeswelcome
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