Fuck the EU !

  • "Könnte, könnte" ... Wo bleiben denn nu die Empfehlungen, hä?



    Wer möchte, kann sich die Wartezeit mit Lesen verkürzen.
    Zum Beispiel:

    Zitat

    Griechenland
    Wie Deutschland von der Krise profitiert


    Deutschland profitiert stark von der aktuellen Krise in Griechenland, zeigt eine Studie.
    Die Einsparungen sollen die Kosten der Krise sogar für den Fall übertreffen, dass das Land seine Schulden nicht zurückzahlt. Mehr...

    (FR)

  • Heinz kann doch nicht kochen, der kann nur Döner ;))) auf Dauer aber auch langweilig ...


    Grippi, ich weiß nicht was das für Rechnungen sind, aber es kommt mir so vor als sei das für das Volk geschrieben, dass das nun endlich offiziell wissen darf/soll, weil man Angst vor renitenten Bürgern hat. Dabei konnte man das schon seit Ewigkeiten lesen/sehen wenn man mal mehr als in die Titel der gängigen Presse geschaut hat (meine nicht dich ;)).


    Ich komme mir vor Michel, ... nein nicht der aus Lönneberga ;)

  • OT

    Apropos kochen, solange man selbst zubereitet weiß man einigermaßen, was man zu sich nimmt, ich finde das spannend;)


    Ich glaube nicht, daß "spannend" das Wort war, das du in diesem Zusammenhang gesucht hast. Wissen ist niemals so aufregend wie die Unwissenheit. Wir sammeln doch gerade Wissen, damit das Leben entspannter wird.


    Ich schaufel wöchentlich irgendeinen Müll in mich hinein. Ich habe keine Ahnung von irgendwelchen Inhaltsstoffen. Ich könnte vielleicht heute oder morgen eine Herzattacke haben. Das ist doch viel spannender als zu kochen :D


    PS: Ein lol für das Chicken ^^

  • Nochmal zum Thema EU ;)


    In diesen Tagen fällt es zusehends schwer sich vorzustellen, dass -übrigens unter BuPrä Roman Herzog- eine 'Charta der Europäischen Union' formuliert wurde, die bis heute gültig ist. Ob sie be- und geachtet wird, ist eine ganz andere Frage. Schon der Eingangssatz mutet heute wie blanker Zynismus an.
    Zur Erinnerung:


    Charta der Grundrechte
    Die Wahrung der Grundrechte gehört zu den Grundprinzipien der Europäischen Union und ist eine unerlässliche Voraussetzung für ihre Legitimität.

    Die Europäischen Staats- und Regierungschefs hatten 1999 entschieden, eine Charta der Grundrechte zu erstellen, um die überragende Bedeutung der Grundrechte und ihre Tragweite für die Unionsbürgerinnen und Bürger sichtbar zu verankern. In der Folge beriet ein Konvent von Vertretern aller EU-Länder und des Europäischen Parlaments unter dem Vorsitz von Bundespräsident a. D. Prof. Dr. Roman Herzog den Entwurf einer Charta. Die Präsidenten des Europäischen Parlaments, des Rats und der Kommission proklamierten die Charta am 7. Dezember 2000 in Nizza.
    Damit war sie aber noch nicht europäisches und einklagbares Recht geworden. Aus diesem Grund wurde die Charta in die Europäische Verfassung aufgenommen. Nach dem Scheitern der Verfassung wurde die Charta in den Vertrag von Lissabon aufgenommen. Mit Ausnahme Großbritanniens, Polens und Tschechiens wurde die Charta mit Inkrafttreten des Vertrags am 1. Dezember 2009 in den Staaten der EU geltendes Recht.


    Die Charta fasst in sechs Kapiteln die allgemeinen Menschen- und Bürgerrechte sowie die wirtschaftlichen und sozialen Rechte zusammen:
    Kapitel 1
    ("Würde des Menschen") enthält die Rechte auf Menschenwürde, auf Leben, auf körperliche und geistige Unversehrtheit sowie das Verbot von Folter und Sklaverei. Hier werden auch die in der Medizin und Biologie zu wahrenden Grundrechte genannt, z.B. das "Verbot des reproduktiven Klonens von Menschen".


    Kapitel 2
    ("Freiheiten") normiert bürgerliche, politische und wirtschaftliche Rechte: das Recht auf Freiheit und Sicherheit, die Achtung des Privat- und Familienlebens, der Schutz personenbezogener Daten, das Ehe- und Familiengründungsrecht, die Gedanken-, Gewissens- und Religionsfreiheit, die Freiheit der Meinungsäußerung und der Information, die Versammlungs- und Vereinigungsfreiheit, die Freiheit von Kunst und Wissenschaft, das Recht auf Bildung und das Recht zu arbeiten, die Berufs- und unternehmerische Freiheit, die Eigentumsfreiheit, das Recht auf Asyl sowie der Schutz gegen Abschiebung, Ausweisung und Auslieferung.

    Kapitel 3

    ("Gleichheit") behandelt das Gleichheitsrecht vor dem Gesetz, die Diskriminierungsverbote, die Vielfalt der Kulturen, Religionen und Sprachen, die Gleichstellung von Männern und Frauen, die Rechte von Kindern und älteren Menschen sowie die Integration von Behinderten.


    Kapitel 4
    ("Solidarität") führt Rechte aus dem Arbeitsleben, das Verbot der Kinderarbeit, der Schutz des Familien- und Berufslebens, das Recht auf Zugang zu Leistungen der sozialen Sicherheit und soziale Unterstützung , der Gesundheits-, Verbraucher- und Umweltschutz sowie das Recht auf Zugang zu Dienstleistungen von allgemeinem wirtschaftlichen Interesse auf.


    Kapitel 5
    ("Bürgerrechte") enthält die Wahlrechte bei den Wahlen zum Europäischen Parlament und zu den Kommunalwahlen, die Rechte auf gute Verwaltung durch die EU-Organe und -Einrichtungen und den Zugang zu EU-Dokumenten, das Recht auf Anrufung des Bürgerbeauftragten und das Petitionsrecht, die Freizügigkeit und das Aufenthaltsrecht sowie den diplomatischen und konsularischen Schutz.


    Kapitel 6
    ("Justizielle Rechte") nennt das Recht auf einen wirksamen Rechtsbehelf bei Gericht, ein unparteiisches Gericht, die Unschuldsvermutung und Verteidigungsrechte des Angeklagten, die Grundsätze der Gesetz- und Verhältnismäßigkeit für Straftaten und Strafen sowie das Verbot der Doppelbestrafung.


    Kapitel 7
    ("Allgemeine Bestimmungen") klärt den Anwendungsbereich, die Tragweite der garantierten Rechte, das Schutzniveau und das Verbot des Missbrauchs der Rechte.


    Quelle: EuropaLexikon der Bundesregierung


    Satirische Ergänzung:



    (Spon)

  • Schon mal was vom spanischen Knebelgesetz gehört?


    http://www.heise.de/tp/artikel/45/45737/1.html


    Oder allgemein davon, welche antidemokratischen Restriktionen die spanische Regierung in den letzten Monaten erlassen hat, wie ein weitreichendes Demonstrations- und Versammlungsverbot?


    Die spanische Regierungspartei versucht momentan alles mögliche um die Wahl einer linken Regierung im Herbst zu verhindern. Notfalls stürzen sie Spanien damit zurück in die Franco-Zeit.


    Die EU und die angeblich unabhängigen Medien Europas, die uns gerne mal vorlügen für Demokratie (in Russland und China) einzustehen, dulden die spanische Repression und Demokratieabbau stillschweigend. Normalerweise müsste es einen Riesenaufschrei geben. Die Zeitungen müssten jeden Tag sich in Schlagzeilen und Kolumnen daran abarbeiten. Die USA und die EU müssten mit Sanktionen drohen. Stattdessen tut man einfach so als wäre nix los in einem der größten EU-Länder.

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