News im Fall Snowden & more

  • Von Edward Snowden im russischen Exil höre und lese ich derzeit nichts, anders verhält es sich zum Thema Julian Assange.

    Über ihn wird aktuell berichtet, seine Unterstützer -Mitarbeiter des "Wikileaks" Portals- hätten Kontakt mit dem kolumbianischen Präsidenten Gustavo Petro und seinem Außenminister Álvaro Durán aufgenommen und eine mögliche Hilfe für Assange besprochen.

    Auf europäische, gar deutsche, Unterstützung setzt man wohl endgültig nicht mehr ...


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    Julian Assange. Bild: Cancillería del Ecuador, CC BY-SA 2.0


    Delegation des Enthüllungsportals trifft kolumbianischen Präsidenten. Reise durch Südamerika. Potenzielle Unterstützer in Deutschland hatten Assange fallenlassen.

    Lange haben die Unterstützer des Wikileaks-Gründers Julian Assange auf westliche Regierungen gesetzt, die für sich das Monopol auf Menschenrechte und Regenbogen-Armbinden beanspruchen. Gebracht hat es nicht viel: Der Journalist und Vater zweier Kinder sitzt seit rund dreieinhalb Jahren in dem britischen Hochsicherheitsgefängnis Belmarsh ein.

    Die UN haben den britischen Gefängnisbehörden Folter bescheinigt, eine internationale Kampagne setzt sich für die Freilassung Assanges ein – alles vergebens.

    Nun hoffen die Betreiber des Enthüllungsportals erneut auf linke und liberale Regierungen in Lateinamerika.

    Der Chefredakteur von Wikileaks, Kristinn Hrafnsson, sowie der britische Journalist und Wikileaks-Unterstützer Joseph Farrell sind zu einem einstündigen Gespräch mit dem kolumbianischen Präsidenten Gustavo Petro und seinem Außenminister Álvaro Durán im Präsidentenpalast in Bogotá zusammengekommen. Man habe "die Situation von Julian Assange" besprochen, hieß es in einer Mitteilung.

    (telepolis)

  • Kommt nun endlich Bewegung in die Sache ??


    Man kann den beteiligten Zeitungsredaktionen zurecht vorwerfen, Jahre zu spät zu kommen mit ihrem "Offenen Brief" (s.u.).
    Aber nach all dem Wegschauen und Schweigen seitens Politik und "4-ter Gewalt" kann man fast dankbar sein, dass überhaupt noch hingesehen wird und endlich Konsequenzen gefordert werden.
    Bleibt abzuwarten, welche Resonanz dieser öffentliche Appell nach sich zieht, ob es bei folgenlosem Bedauern oder zackiger Verurteilung des "Spions" bleibt ...


    Offener Brief von »New York Times«, »Guardian«, »Le Monde«, SPIEGEL und »El País«

    Journalismus ist kein Verbrechen

    Die US-Regierung sollte die Verfolgung von Julian Assange wegen der Veröffentlichung geheimer Dokumente einstellen.
    28.11.2022, 12.00 Uhr

    Zwölf Jahre nach den Botschaftsdepeschen ist es an der Zeit für die US-Regierung, die Verfolgung von Julian Assange wegen der Veröffentlichung geheimer Dokumente einzustellen. Denn Journalismus ist kein Verbrechen.

    Die Chefredakteure und Herausgeber von:

    »New York Times«

    »Guardian«

    »Le Monde«

    SPIEGEL

    »El País«


  • Zu spät. Zu wenig. Allein das man als Leser den Redaktionen jahrelang in den Arsch treten musste, damit sie sich überhaupt mal äußern, hätte ebenfalls Erwähnung finden sollen. Sollen die Medien die Assange-Story doch mal ähnlich aufbauschen, wie ihr kriegsgeiles Marketing über den Rassisten Nawalny.

  • Inzwischen ist der von Heinz so harsch und einseitig 'charakterisierte' Kremlkritiker Navalny unter bislang ungeklärten Umständen im Straflager verstorben.
    Ob es jemals eine redliche Offenlegung geben wird, darf bezweifelt werden. Der Leichnam soll auch in absehbarer Zeit nicht frei gegeben werden, auch nicht für seine Angehörigen.


    Für Assange findet heute in London eine letzte Anhörung statt.
    Sollte wieder entschieden werden, ihn nicht frei zu lassen, erfolgt vermutlich die bald
    ige Überstellung in die USA, wo ihm 175 Jahre Haft drohen.

    Vielleicht kann der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) in Straßburg etwas ausrichten ...



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    Harm Bengen


    Cartoon: Julian Assange (medium) by Erl tagged politik,journalismus,wikileaks,julian,assange,sammeln,veröffentlichung,informationen,irakkrieg,usa,folter,kriegsverbrechen,forderung,auslieferung,großbritannien,gericht,verhandlung,berufung,pressefreiheit,karikatur,erl,politik,journalismus,wikileaks,julian,assange,sammeln,veröffentlichung,informationen,irakkrieg,usa,folter,kriegsverbrechen,forderung,auslieferung,großbritannien,gericht,verhandlung,berufung,pressefreiheit,karikatur,erl

    ERL

  • Kürzlich wurde der venezolanischen Oppositionspolitikerin Machado der Friedensnobelpreis 2025 verliehen, was nicht auf ungeteilte Zustimmung stieß.
    Nun hat auch Julian Assange darauf reagiert und Strafanzeige gegen die Nobelstiftung eingereicht.

    17.12.2025

    Assange reicht in Schweden Strafanzeige gegen Nobelstiftung ein

    Hintergrund ist Verleihung des Friedensnobelpreises an Machado. Assange fordert einfrieren des Preisgeldes. Friedensnobelpreis dürfe nicht in "Instrument des Krieges verwandelt werden"
    Von Silvia Clara Florez
    amerika21

    Julian Assange erstattet Anzeige gegen schwedische Stiftung wegen Verleihung des Friedensnobelpreises an Machado
    Julian Assange erstattet Anzeige gegen schwedische Stiftung wegen Verleihung des Friedensnobelpreises an Machado
    Quelle: Julian Assange


    Stockholm. Der WikiLeaks-Gründer Julian Assange hat am Dienstag in Schweden eine Strafanzeige gegen die Nobelstiftung und rund 30 mit ihr verbundene Personen eingereicht. Hintergrund ist die Verleihung des Friedensnobelpreises 2025 an die venezolanische Oppositionspolitikerin María Corina Machado. Assange wirft der Stiftungsführung unter anderem schwere Untreue, Veruntreuung von Stiftungsgeldern sowie die Beihilfe zu Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit vor.

    universo
    grayzone

  • Alter Mann? Wer?
    Assange ist 54, wie alt bist du?

    Ist seine Begründung für die Vorwürfe unbedeutend?
    Nach der Entscheidung für Frau Machado als Trägerin des FRIEDENSnobelpreises, den sie eiligst dem selbsternannten "Friedensengel" Trump geschenkt hat, sind Zweifel und Kritik an diesem Komitee und seiner Entscheidung kaum verwunderlich.