Angst vor den Genen?

  • Es ist diese Angst, dass ihre Kinder das gleiche Schicksal erleiden müssen wie sie selbst, nämlich ihre Mutter in jungen Jahren sterben zu sehen, die Jolie zum Schritt der Brustamputation trieb. Es sei keine leichte Entscheidung gewesen, bekennt Jolie, aber die richtige. "Ich kann meinen Kindern nun sagen, dass sie keine Angst haben müssen, ihre Mutter an den Krebs zu verlieren", schreibt Jolie in der "New York Times". Während der Behandlung habe sie versucht das Familienleben so normal wie möglich weiterlaufen zu lassen. Zum Valentinstag gab es Geschenke, an Ostern wurden Eier gesucht. Für die Kinder sei sie weiterhin einfach nur "Mommy", so, wie sie immer war, nur mit ein paar kleinen Narben am Körper.




    Woher will sie wissen, dass sie nicht an einer anderen Krebsart erkrankt und schliesslich daran stirbt ??


    Das ist alles nicht mehr zu ertragen, dieses Gesabber. Vielleicht haette sie besser einen Psychiater aufgesucht, der sie von ihren "Aengsten" befreit ?? Sie hatte doch frueher keine Angst, als sie munter Drogen konsumierte und wilde Sexspielchen spielte ??



  • in einer Intensivstation liege


    Das ist auch noch nicht schlimm. Ich bin dieses Jahr schon dreimal nach der OP auf der Intensivstation gelandet, und davor auch schon zweimal.


    Entscheidend ist die Prognose. Dauerhaft wie Heinz Flohe oder vorübergehend zur Erholung, bis man auf die Normalstation verlegt werden kann.


    Bei einer Divertikulitis bin ich auch schon mal eine Woche künstlich ernährt worden (neben zwei Zwieback täglich!) Da ging ich mit dem Gestell immer ins Raucherzimmer auf der Entbindungsstation.


    Auf der Aufwachstation wird man zwar nicht verkabelt, aber circa 15 Ärzte gehen im halbdunklen Raum (Uniklinik) auf und ab und erkundigen sich nach dem Befinden.


    Die Anäthesisten haben immer sauber gearbeitet. Tubus in der Luftröhre (bei Vollnarkose), man merkt nichts davon.

  • Huch, machen wir jetzt ein 'People Magazine' oder sowat auf?? :D
    Ist es denn nicht klar, dass sich die Presse mit Wonnegrunzen auf diese Story stürzt und jede Information genießerisch zum Rührstück aufbrezelt? Warum sich also über den ganzen Hollywood-Klimbim aufregen?


    Was ist denn mit der Frage, ob es wirklich abwegig ist, dass ein Mensch, der um seine genetische Vorerkrankung weiß, den zu ca. 85% wahrscheinlichen Ausbruch der Folgeerkrankung verhindern will und sich die gefährdeten Organe entfernen lässt, wenn zudem bereits Kinder da und die Wechseljahre nicht mehr so fern sind?
    Ist die OP dann unzulässig, verwerflich, bekloppt, nachvollziehbar, individuell 'richtig'?


    Im Fall der im ZDF berichtenden Angelika Türk (s.o. #18 ) wurde deutlich, dass dies eine langwierige und schwierige Entscheidungsfindung erforderte.
    Erst bei der OP wurde bei Frau Türk bereits erkranktes Gewebe entdeckt, das noch kurz vorher bei der Mammographie nicht zu erkennen gewesen war.
    Eine Besonderheit, die gehäuft bei Frauen mit mutiertem BRCA 1 oder 2
    Gen auftritt, wie der anwesende Facharzt Prof. Dr. med. Christoph Lindner erläuterte.


    Für mich klang das weder nach übertriebener Vorsicht noch nach hysterischer Angst oder gar Leichtsinn.
    Die Krankenkasse hat in Türks Fall die Behandlungskosten übernommen.
    Übrigens sah sich auch diese Frau dem Vorwurf ausgesetzt, sie habe das Ganze nur unternommen um sich "dickere Titten machen zu lassen".
    :thumbdown:


    Hier der Link zur ZDF-Sendung

  • @ checkmate:

    Es geht nicht darum, ob ich mal kurz auf einer Intensivstation liege, sondern um die Tatsache, dass ich jahrelang kuenstlich ernaehrt und am kacken gehalten werde, ohne dass ich die geringste Chance habe, meinem Leben ein Ende zu setzen.

    Auch ein Wachkoma, liegend in meinem Schlafzimmer, das gelegentlich von Hilfspersonal "belebt" wird, ist nicht das, was ich mir sehnlichst wuensche. Ich durfte ein paar Monate den Zustand meines Schwiegervaters "geniessen", der fuenf Jahre dort verbrachte. Schliesslich starb er an Nierenversagen. Welch eine Erloesung fuer den Mann und die gesamte Familie.

  • Das ist alles nicht mehr zu ertragen, dieses Gesabber. Vielleicht haette sie besser einen Psychiater aufgesucht, der sie von ihren "Aengsten" befreit ?? Sie hatte doch frueher keine Angst, als sie munter Drogen konsumierte und wilde Sexspielchen spielte ??


    Vielleicht sind das ja Spätfolgen? :P

  • Nein, das Kapital an ihrem Koerper waren nicht ihre Brueste, sondern der Koerper selbst. Die suessen Hemigloben koennen wieder in Form gebracht werden, wenn aesthetische Ungereimtheiten auftreten sollten.

    Warum hat sie das nicht gleich erledigt? Hätte man doch direkt bei der Operation erledigen können, wenn sie schonmal offen war. ^^


    Ich finde es schon erstaunlich,dass hier Herren über ein "weibliches" Problem so vielfach ihre Meinung äussern!
    Diskutieren wir hier etwa über Prostata-Prophylaxe oder ähnlich Männer-Probleme? Nein!


    Stimmt doch garnicht. In Beitrag #4 wurde genau darüber gesprochen.

  • Ich hoffe, Sie kriegt keine chronische Migräne.


    Die sieht aus als ob sie die schon hätte. :P Wieso sonst lässt sich eine Frau die Hupen abschnibbeln? ?( "Siehste Pritt, ich hatte dich gewarnt! Du wolltst es ja nich anders!" :D

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