Die Näherinnen von Vashi

  • @ escape




    ok, keine Hilfsorganisationen, Kirchen und Gewerkschaften.


    Dann könnte man noch das Prinzip "Mindestlohn" einführen. (klingt doch gut)


    Die Differenz zu 8,50 €/ Stunde zahlt die Bundesregierung (oder sonstwer)


    Ich bin sicher, dass dir das auch nicht gefällt.

  • Zitat

    Bangladesh ist ein Ramschladen, in dem sich alle bedienen. Da an Entwicklungshilfe zu denken, beruhigt allenfalls das eigene Gewissen.
    Boykott hilft selten weiter, das stimmt. Das als Berechtigung dafür zu werten, besseralles so weiterlaufen zu lassen, kann nur denen in den Sinn kommen, denen es gut geht ... und die dann auch noch dem Irrglauben verfallen sind, das liege daran, dass sie es "verdient" hätten. [...]
    ...wer den Gewinn hat, sollte auch verantwortlich handeln.

    Mittlerweile hat sich einiges getan, das sogenannte "Bangladesh-Abkommen" ist von etlichen Unternehmen unterzeichnet worden.
    Aber auch hier scheren einige bekannte MarkenUnternehmen aus:


    Sichere Textilfabriken: Metro verweigert sich Bangladesch-Abkommen
    Von Florian Diekmann
    Die internationale Textilbranche hat sich zu mehr Sicherheit in den Fabriken Bangladeschs verpflichtet. Doch ein paar deutsche Unternehmen haben das entsprechende Abkommen noch nicht unterzeichnet, allen voran Metro. Warum nicht?
    Hamburg - Die Initiatoren sprechen von einem historischen Wendepunkt:
    32 führende Handelskonzerne der Textilbranche haben bislang das sogenannte Bangladesch-Abkommen unterzeichnet. Es soll den Brandschutz und die Sicherheit in den Textilfabriken des Landes mit ihren vier Millionen Beschäftigten erhöhen.

    Fünf Jahre lang sind die Konzerne an die Verpflichtung gebunden, die unter anderem Kontrollen durch unabhängige Fachleute und für die Mitarbeiter umfassende Trainingsprogramme vorsieht sowie das Recht, bei Verstößen gegen das Abkommen die Arbeit niederlegen zu dürfen. Mehr als tausend Zulieferbetriebe und Zwischenhändler und damit ein Großteil der Textilindustrie in Bangladesch sind auf diese Weise einbezogen.


    Noch vor wenigen Wochen hatten lediglich der deutsche Tchibo-Konzern und PVH aus den USA mit den MarkenTommy Hilfiger und Calvin Klein das Abkommen unterschrieben - das maßgeblich von der Nichtregierungsorganisation Clean Clothes Campaign (CCC) - zu deutsch: Kampagne für Saubere Kleidung - vorangetrieben wurde.
    Metro wird definitiv nicht unterschreiben
    Doch dann stürzte am 24. April in der Nähe der Hauptstadt Dhaka ein Fabrikdach ein.
    Mehr als 1100 Menschen starben.
    Plötzlich schlossen sich die meisten der internationalen Textilriesen dem Vertrag an -
    darunter
    H&M, C&A, Aldi, Lidl, Kik, Otto, die Zara-Mutter Inditex oder
    Esprit.

    Zum SPON-Artikel

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