Das Thema treibt mich schon länger um. Mich stört, wenn mir Wörter verboten werden. Noch mehr stört mich, wenn mit Worten die tatsächlichen Zustände nicht nur beschönigt, sondern etabliert werden.
Relativ unpolitisches Beispiel: Es hilft keinem Menschen, der auf einen Rollstuhl angewiesen ist, wenn man ihn als Menschen mit besonderen Fähigkeiten bezeichnet, gleichzeitig die Barrierefreiheit nicht mal bei Ärzten und öffentlichen WCs nur ansatzweise durchgesetzt wird.
Entscheidender ist aber die Tatsache, dass Menschen im Rollstuhl bei vielen immer noch Berührungsängste auslösen. Da ist dann eher das "Helfersyndrom" abrufbar, als die Erfahrung, du bist einer von "uns".
Im konkreten Fall entscheidet, wie man handelt, nicht was man sagt.