Arzt ... oder Arzt?

  • Mir ist doch egal, wer das Zeugs herstellt.
    Mir ist auch egal, was das für ein Zeugs ist.

    Wo ist dann dein Problem?


    Dass die Medizin keine exakte Wissenschaft ist? Dass man auch bei einem "harmlosen" Routineeingriff sterben kann? Dass man Behandlungsfehler, menschliches Versagen, nie ganz ausschließen kann?


    So ist es nun mal, egal wie lange man darüber diskutiert.


    Ursprünglich ging es darum, dass niedergelassene Ärzte anders behandelt werden, als ihre angestellten Kollegen, weil die Pharmaindustrie sie "kaufen" kann, ohne dass einer von beiden straffällig wird ... und der Gesundheitsminister keinen dringenden Handlungsbedarf sieht.

  • und der Gesundheitsminister keinen dringenden Handlungsbedarf sieht.


    Siehst du denn dringenden Handlungsbedarf????


    Und da das Problem schon seit Kaiser Willem (?) besteht, sind Gesundheitsminister aller Parteien (einschließlich der NSDAP) schuld.



    Dass Ärzte sich schmieren lassen, ist unanständig. Aber fasst das mal in einen Paragraphen.


    Mein Arzt sagt, ich lebe noch, also hat er alles richtig gemacht. Aber dass ich ohne Medikamente oder mit einem anderen Arzt tot wäre, behauptet er nicht.


    Ist der Hersteller wirklich wichtig? Ich schlucke Atacand, wogegen weiß ich nicht, Hersteller weiß ich nicht, vielleicht kommen die Zutaten aus China oder Sambesi. Ich lebe noch.



    Wegen? - Trotz?

  • Dass Ärzte sich schmieren lassen, ist unanständig. Aber fasst das mal in einen Paragraphen.

    Korruption lässt sich durch Gesetze allenfalls einschränken, das stimmt. Seit die Großspenden an Parteien veröffentlicht werden müssen, gibt es mehr Kleinspenden :D


    Dass aber derselbe Tatbestand strafrechtliche Folgen haben kann, wenn man angestellt ist, während ein Freiberufler allenfalls mit einer internen Abmahnung inklusive Geldstrafe zu rechnen hat, das kann man mir nicht glaubhaft erklären. Da fehlt das Gleichheitsprinzip.


    Wenn niedergelassene Ärzte tatsächlich schlechter gestellt sein sollten als ihre angestellten Kollegen und deshalb den Zusatzverdienst der Pharmaindustrie "brauchen", sollte man besser dafür sorgen, dass sie von anderer Stelle angemessen bezahlt werden.


    Gesundheit ist eben leider auch ein "Geschäft" und die Pharmaindustrie ist in Deutschland die heilige Kuh?? Warum sonst sind hier Medikamente so teuer?


    P. S. Warum du Atacand schluckst, versteh ich sofort. Erzähl mir nix, checkmate.


    Wegen oder trotz? Wenn der Lebensfaden abreißt, reißt er ab ... letzendlich ganz unabhängig von Medikamenten. Wenn man das allerdings nicht so sehen kann, wird es schwierig, das geb ich zu.


  • Bedenkt man, was SPD und Grüne anstreben, geht es in deren gewünschte Richtung zu einer Einheitskrankenversicherung. Dann sind alle in derselben Krankenkasse. Privatpatienten gibt es nicht mehr danach und der Wettbewerb findet überhaupt nicht mehr statt. Warum soll sich die Einheitskrankenkasse noch um Leistungen bemühen? Es gibt ja nur noch sie! Also Kranker, du hast dann zu akzeptieren, was diese Kasse dir zugesteht. Leistungskürzung hast du hinzunehmen! Wo willst du dich denn alternativ versichern?

    Brauchen auch keinen Wettbewerb im Gesundheitswesen. Jeder Mensch hat das gleiche Recht auf Gesundheit, unabhängig von seinem Einkommen. Warum sollte ein Reicher gesünder leben dürfen als Ärmere?

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