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1

Freitag, 30. Oktober 2015, 07:54

Wir und der Terror

Terror auf Deutsch gibt's nur, wenn 3 oder mehr Personen daran beteiligt sind.
Glaubt ihr nicht? Ist aber so.

Für Deutsche gilt der Begriff "Terror"
nur im Zusammenhang mit "Vereinigung".
Da mag hetzen, verfolgen, bedrohen, verunglimpfen, brandschatzen, abfackeln, zerstören, zu Tode prügeln, morden, wer will.
A
ls "Terrorist" gilt der rechte richtige (Bio-)Deutsche deshalb noch lange nicht.

Terroristen sind einfach nicht deutsch. Schon gar nicht rechts. Wenn überhaupt, dann ... ihr wisst schon. Terrorismus liegt nämlich nicht im deutschen Wesen. Terrorismus ist arabisch oder so, zumeist muslimisch, jedenfalls ausländisch. Fremd. Punkt.
Ein Deutscher ist höchstens ein "verwirrter Einzeltäter".
Nur sollte er darauf achten, seinen Hang zur Vereinsmeierei in den Griff zu bekommen. Keine Zusammenschlüsse mit Gleichgesinnten, bitte! Individualität wahren! Sonst ist nämlich der Bundesanwalt zuständig, so wie beim 'Nationalsozialistischen Untergrund' , den man lieber 'NSU' abkürzt. Das klingt gemütlich nach einer verflossenen Automarke, ist nicht so lang und im Übrigen weniger entlarvend.
Jedenfalls gab's beim NS-Untergrund zwar 10 brutale Morde, aber erst sehr spät auch Strafverfolgung, Anwälte, Gericht,
Prozess - und endlich die Vokabel "Terror".

N
och mehr Beispiele?
Nicht der Feuerwehrmann, der im sauerländischen Altena den Dachboden eines Hauses angezündet hat, in dem sieben syrische Flüchtlinge einquartiert waren, darunter eine schwangere Frau, gilt als Terrorist - er war
"Einzeltäter". Auch nicht die fränkische Gruppe von Rechtsextremisten, die mit hochexplosiven Böllern eine Unterkunft für Asylbewerber angreifen wollte ... sie waren keine "Vereinigung".
Nicht einmal die lebensbedrohende Messerattacke auf die Kölner OB-Kandidatin fällt unter "Terror". Der Attentäter gilt daher nicht als Terrorist
- er war ja alleine .
Folglich musste der Bundesanwalt mit der
„Schwere der Tat und der mit ihr vom Beschuldigten angestrebten Signalwirkung“ argumentieren, um den Fall überhaupt in seine Zuständigkeit überführen zu können.

Wie gesagt: Deutschen Terror gibt's erst ab 3 Personen, die einen Verein gründen, um gemeinsam zu hetzen, verfolgen, bedrohen, verunglimpfen, brandschatzen, abfackeln, zerstören, zu Tode prügeln, morden.
Wir sind sozusagen ein Terror-freies Land.
Ist das nicht beruhigend?



Heinz K

Dissident

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2

Freitag, 30. Oktober 2015, 11:08

NSU und RAF fallen allerdings schon unter Terrorismus. So exklusiv ist das also nicht. Bei Einzeltätern finde ich es auch albern über Terrorismus zu streiten. Das sind Kleinigkeiten.

Wenn dieser Begriff aber irgendwo noch einer charakteristischen Beschreibung gerecht werden würde, dann wenn die NATO mal wieder einen Regime change herbeibomben will.

3

Freitag, 30. Oktober 2015, 15:54

Terror muss nicht immer etwas mit toeten zu tun haben. Es gibt ja auch psychischen Terror. Ich finde, dass die Kleinstkinder in Venezuela den Terrorismus gegen die Erwachsenen am besten verkoerpern. Die haette man nach der Geburt gleich ertraenken sollen :thumbup:
Ansonsten sehe ich sehr wohl Terrorismus bei Einzelpersonen. Warum muss es denn eine Gruppe sein ??
Ein Moerder muss nicht als Terrorist eingestuft werden, das ist einleuchtend. Aber jemand, der staendig Personen bedraengt, angreift und psychischen Druck ausuebt, wird von mir als Terrorist bezeichnet.

4

Samstag, 31. Oktober 2015, 09:56

NSU und RAF fallen allerdings schon unter Terrorismus. So exklusiv ist das also nicht.
Siehe Beitrag #1
Die RAF war bekanntlich links und die staatlichen Ordnungskräfte bemerkenswert flott - zur Not auch erfinderisch.

Der NationalSozialistischeUntergrund fällt wohl eher unter das, was du "exklusiv" nennst.
Hatte ich schon erwähnt, ab wann in deren Fall die Brillengläser der zuständigen Fahnder geputzt worden sind ... ? ;)



Bei Einzeltätern finde ich es auch albern über Terrorismus zu streiten. Das sind Kleinigkeiten.
Aaaha.
Wie praktisch, dass man bei den eigenen Leuten stets nur "Einzeltäter" -noch dazu "verwirrt"- ausmachen kann, aber immer mit dem Finger auf Andere zeigt und bei ihnen flugs von "Terror" spricht, wenn es um politische Gewalt geht.
Deutsche Justiz und Journaille scheinen diesen Begriff aus dem Wortschatz zu streichen, sobald es die Gewalttaten von auf-rechten Deutschen gegenüber Andersdenkenden / Fremden betrifft.


Zitat

(Duden)

5

Sonntag, 1. November 2015, 10:48

Ich finde, dass die Kleinstkinder in Venezuela den Terrorismus gegen die Erwachsenen am besten verkoerpern. Die haette man nach der Geburt gleich ertraenken sollen :thumbup:

Hehe ...

Kinder ertränken? Da stirbt die Zukunft :thumbdown:

Allerdings denke ich auch, dass der psychische Terror oft unterschätzt wird.

Heinz K

Dissident

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6

Montag, 2. November 2015, 10:49

Ja, zB das deutsche Radioprogramm ist psychischer Terror ^^

Wie praktisch, dass man bei den eigenen Leuten stets nur "Einzeltäter" -noch dazu "verwirrt"- ausmachen kann, aber immer mit dem Finger auf Andere zeigt und bei ihnen flugs von "Terror" spricht, wenn es um politische Gewalt geht.

Tu ich doch garnicht:

Wenn dieser Begriff aber irgendwo noch einer charakteristischen Beschreibung gerecht werden würde, dann wenn die NATO mal wieder einen Regime change herbeibomben will.

Wir als Deutsche sind auch NATO-Mitglieder, also meiner Ansicht nach ebenfalls für jede Menge Terror verantwortlich.

Dagegen wirkt diese Messerattacke auf Reker doch wirklich wie eine Lappalie.

7

Samstag, 14. November 2015, 20:32

Zitat


Terror in Paris
Muslime weltweit verurteilen die Anschläge


"Die Terroristen führen Krieg gegen den Islam": Muslimische Verbände in Frankreich und Deutschland reagieren schockiert auf die Anschläge von Paris. Bei Twitter trendet das Hashtag #NotInMyName. mehr...

9

Sonntag, 15. November 2015, 11:19

Und wieder liest man allenthalben wohlbekannte Hauruck-Kommentare sogenannter 'TerrorismusExperten'.
[Wieviel unfreiwillige Komik allein in diesem Begriff liegt - merkt das eigentlich noch jemand?]

Weder NATO noch EU haben es bisher geschafft, religiösen Fanatismus und in dessen Gefolge Terrorismus zu besiegen oder auch nur einzudämmen, das dürfte mittlerweile auch Betonköpfen dämmern. Statt aber nun erneut dem Gesetz der Neurose -'Mehr vom Selben'- zu folgen, wären Umdenken und eine andere Strategie vonnöten.


Wenn Du immer wieder das tust,
was Du immer schon getan hast,
dann wirst Du immer wieder das bekommen,
was Du immer schon bekommen hast.
Wenn Du etwas anderes haben willst,
musst Du etwas anderes tun!
Und wenn das, was Du tust, Dich nicht weiterbringt,
dann tu etwas völlig Anderes –
statt mehr vom gleichen Falschen!

Paul Watzlawick, Philosoph, 1921 – 2007


Zitat

Terrorismus : Willkommenskultur ist der größte Feind des islamistischen Terrors
Franzosen, Europäer und Amerikaner sind dieses Jahr in ihrem Kampf gegen den Terrorismus keinen Schritt weitergekommen. Zeit für einen neuen Ansatz
Von Bernd Ulrich
14. November 2015, 13:43 Uhr, 651 Kommentare

Eingang des Restaurants Le Carillon in Paris © Christian Hartman/Reuters

Nun sitzen viele Hundert Menschen in den Wartezimmern von Krankenhäusern, auf Polizeistationen oder daheim an den Küchentischen und können es nicht begreifen: Warum und wozu ist mein Mann, mein Vater, meine Tochter, meine Schwester, mein Freund in dieser Nacht gestorben? Warum haben Männer, mit denen sie nie etwas zu tun hatten, denen sie nichts getan haben, warum haben diese Männer Menschen niedergeschossen, die wir lieben?

In Wahrheit gibt es darauf keine Antwort. Trotzdem wollen wir diese Angehörigen in Worte hüllen, sie trösten, und auch uns selbst. Doch in dem Moment, in dem die Politiker, die Kommentatoren, die Augenzeugen und die Terrorexperten zu sprechen beginnen, merkt jeder sofort: Das haben sie alles schon einmal gesagt. Am 7. Januar dieses Jahres war das, als islamistische Terroristen Redakteure der Satirezeitschrift Charlie Hebdo erschossen hatten.
Die Wiederholung lässt alle Worte matt erscheinen. Zudem ist es jetzt noch schlimmer: Noch viel mehr Tote, noch namenloser und barbarischer die Taten, abstrakter auch, weil es nicht einmal mehr in der Propaganda der Terroristen um die "Beleidigung des Propheten" gehen kann. Es ist nur noch Töten sans phrase.

Dass wir kürzlich alles schon einmal gesagt und alles schon einmal gehört haben, zeigt mit erschreckender Deutlichkeit: Franzosen, Europäer und Amerikaner sind dieses Jahr in ihrem Kampf gegen den Terrorismus keinen Schritt weitergekommen. Im Gegenteil. Das fängt schon bei den Sicherheitsbehörden und den Geheimdiensten an. Wie, um Himmels Willen, kann es nach Charlie Hebdo passieren, dass ein so komplexer, logistisch ausgefeilter, simultan an mehreren Orten verübter Anschlag mit Sprengstoffgürteln, Schnellfeuergewehren und Granaten nicht vorher aufgeflogen ist?

Das sind wichtige, brennende Fragen, denen sich Politik und Polizei in den nächsten Tagen stellen müssen. Und doch verfehlen sie den Kern der Beunruhigung, die von diesem zweiten Pariser Attentat des Jahres ausgeht. Ganz offenkundig driftet die ganze südliche Nachbarschaft der EU immer weiter ins Chaos und es entsteht mehr und mehr Hass. Und alles, was der Westen dagegen bisher unternommen hat, hat die Sache nur noch schlimmer gemacht.

Europa kann sich dem Chaos in Nahost nicht entziehen
Das, was im arabischen Raum geschieht, betrifft uns nun doppelt – auf friedliche Weise durch den ungeheuren Zulauf von Flüchtlingen, die vor genau dem islamistischen Terrorismus fliehen, der nun wieder Paris heimgesucht hat; und eben unfriedlich, barbarisch durch den Terror.

Dieser Anschlag trifft auf eine europäische Gesellschaft, die zu begreifen beginnt, dass sie sich die Folgen von Diktatur, Chaos und Hass im Mittleren Osten nicht mehr vom Leib halten kann und die zugleich fast völlig ratlos ist, was dagegen zu tun sein könnte. Alles wurde probiert, nichts hat wirklich funktioniert.

Verzweifeln muss man darum nicht, darf es auch gar nicht, aber man muss radikal neu denken. Wenigstens die grobe Richtung scheint klar: Wir müssen den Islamismus bekämpfen und uns mit den Muslimen versöhnen. Denn das ist das einzige, was wir noch nicht ausprobiert haben: die Araber und Perser so zu behandeln, als seien sie Menschen wie Du und ich, wie Nachbarn. In den letzten 100, 50, 20, zehn und zwei Jahren haben Europäer und Amerikaner den Mittleren Osten misshandelt, ausgebeutet und verachtet. Nie stand die Frage im Zentrum, was können wir tun, damit es den Menschen dort unten besser geht. Immer ging es zu allererst um die Frage, wie man Öl rausholt und Terrorismus nicht rauskommen lässt.

Europa muss sich mit gutwilligen Muslimen verbünden

Nun schaffen die Flüchtlinge eine neue Interessenlage für die Europäer, weil immer mehr von ihnen zu uns kommen werden, wenn es dort unten nicht bald besser wird. Erstmals haben die Europäer ein materielles, handfestes Interesse daran, dass die arabische Welt vorankommt. Das eröffnet Räume für neues Denken, bietet die Chance, dass wir nicht immer und immer wieder dieselben Worte wiederholen müssen, während wir zu Gefangenen unserer eigenen Methoden werden.

Dazu müssen die Europäer sich mit den gutwilligen, fliehenden, dort unten um ihre Rechte kämpfenden Muslimen gegen jene verbünden, die Hass säen, gegen die Terroristen vom IS und gegen die herrschenden Islamisten in Saudi-Arabien, gegen den Massenmörder von Damaskus und gegen die brutale Diktatur in Ägypten. Das klingt schwierig, ist es auch. Doch haben wir ja schon damit begonnen: Der größte Feind des islamistischen Terrorismus ist die Willkommenskultur.
(ZEIT)

Heinz K

Dissident

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10

Sonntag, 15. November 2015, 13:21

Wenn wir uns mit dem Islam aussöhnen wollen, warum beenden wir dann nicht endlich deren Unterdrückung? Wäre das nicht die bessere Alternative, statt den Europäern nun aufzuzwingen Flüchtlinge und Terroristen zu ertragen?

Die Geschichte wird niemals so gut enden wie der dumme Journalist sich das vorstellt.

11

Montag, 16. November 2015, 16:25

warum beenden wir dann nicht endlich deren Unterdrückung?

Wenn ich den "dummen Journalisten" richtig verstanden habe, fordert er genau das.:)


12

Montag, 16. November 2015, 16:40

willkommen kann immer nur eine begrenzte anzahl von menschen sein. Alles andere ist verlogen und kontraproduktiv. Was nuetzt es, wenn deutschland "unendlich" viele sog.fluechtlinge aufnimmt und die eigene bevoelkerung auf die barrikaden geht ?

auch wenn es den europaeern und amerikanern gelaenge, im nahen osten das paradies zu installieren, waere damit nicht der islamische terrorismus beendet. Das gegenteil wuerde passieren. Noch mehr hass und widerstand der "religioes alibiierten Irren" gegen die unglaeubigen, die ihre muslimischen brueder einzulullen versuchen. Es bleibt vorlaeufig die pure theorie.

13

Montag, 16. November 2015, 22:25

Auf den Punkt gebracht


Zitat

Westliche Politiker und Journalisten müssen ihre Ignoranz und Selbstgerechtigkeit aufgeben und endlich reflektieren lernen

Sascha Lehnartz bringt die westliche Ignoranz und Selbstgerechtigkeit in seiner Reaktion auf die schockierenden und betroffen machenden Anschläge in Paris sehr gut auf den Punkt, wenn er schreibt: “Sie haben es geschafft, ihren irren Krieg vor unsere Haustür zu tragen.”
Wer aber hat den irren Krieg in den Irak, nach Syrien, nach Libyen, nach Afghanistan getragen? Und haben Sascha Lehnartz und “Die Welt”, für die er schreibt, diese Kriege jemals als irre bezeichnet, das Bombardieren von Hochzeitsgesellschaften, Kunduz, die Zerstörung jeder Staatlichkeit im Irak und in Libyen?
Natürlich nicht.
Sie haben sie mit angeheizt, für notwendig befunden und tun das bis heute. Das aber, was Paris gestern Nacht erlebt hat, erleben die Menschen in Bagdad, in den Städten und Dörfern Syriens, Libyens und Afghanistans jeden Tag.
Hat Sascha Lehnartz, haben Merkel, Gabriel, Obama wirklich geglaubt, dieser Terror würde nicht als Terror zu uns kommen? Hat Hollande das geglaubt, der sich zwar nicht um die Massenarbeitslosigkeit und die Integration in seinem Land schert, sich dafür aber umso besser als Kriegsherr zu gefallen scheint und seine Bomber und Militärs in alle Herren Länder schickt?

Wenn es aber nach den tonangebenden Politikern und Journalisten im Westen geht, ist das, was gestern in Paris passiert ist, Terror, das, was der Westen zuvor in den genannten Staaten angerichtet hat aber Krieg oder gar eine gerechte Sache. Das ist vielleicht der eigentliche Irrsinn. [.....]

Von hier: Wirtschaft und Gesellschaft


14

Dienstag, 17. November 2015, 02:46

dieser junge mann haette mal zu saddam husseins zeiten durch den irak watscheln sollen, anstatt durch frankreich zu pilgern. Es laesst sich sehr leicht etwas kritisieren, wenn man selbst noch nie in der regierungsverantwortung stand. Moechte an die gruenen erinnern, die vor ihrer wahl zur regierungskoalition das maul sehr weit aufgerissen haben. Und ploetzlich merkte man, dass sich doch nicht alles so einfach umsetzen laesst, wie man dies in der oppositionsrolle gefordert hatte.

reagieren die westlichen industrielaender nicht, wird ihnen tatenlosigkeit vorgeworfen. Egal wie sie es anstellen, es wird ihnen stets ein strick gedreht, damit die heimatliche opposition sich profilieren kann. Was hat sich obama vor seinem ersten amtsantritt alles vorgenommen??. Und warum konnte er nicht alles durchsetzen? Weil die republikaner kein interesse daran haben konnten, dass dieser schwarze demokrat erfolgreich in die geschichte eingeht.

nur diktatoren koennen ihr "programm" durchziehen. Eine demokratische regierung ist die langatmigste und anfaelligste regierungsform. Zu viel zeit vergeht, bis etwas beschlossen und dann verabschiedet wird.


15

Dienstag, 17. November 2015, 10:53

Naja, mit der Diktatur haben Deutsche in den letzten hundert Jahren schon 2x leidvolle Erfahrung sammeln können ... :thumbdown:
Statt einer Grundsatzdebatte um Staatsformen -ich hör schon 'Taxania' nach der Monarchie rufen- bleib ich mal beim Thema des Threads - 'Terror'.

Und da fällt bei der deutschen wie auch europäischen Politik auf, dass sie durch Waffenlieferungen, wirtschaftliche Ausbeutung u.a.m. nicht unerheblich zum gegenwärtigen Terror beigetragen hat. Wir hier in 'unserem' Europa leben mit den Folgen, da ist ein kritischer Blick auf Theorie und Praxis unserer Regierenden mehr als nur die Ausübung eines demokratischen Grundrechts.

Dazu noch einmal
Thorsten Hild* :

Zitat

Es ist nicht zu erwarten, dass die Ignoranz und Selbstgerechtigkeit in Politik und Medien nach den Attentaten in Paris in Selbstreflexion umschlagen. Zu befürchten ist daher, dass der Terror weitergeht und immer neue Eskalationsstufen erreicht. Zu befürchten ist auch, dass rechtsradikale Politiker wie Le Pen diesen Terror für ihren Terror instrumentalisieren.
Wir dürfen dabei jedoch nicht vergessen, dass es die demokratischen Parteien in großem Einvernehmen mit den meisten Medien sind, die dieser Entwicklung den Boden bereitet haben und weiter bereiten. Es ist überhaupt nicht auszuschließen, im Gegenteil, es liegt auf der Hand und in der Luft, dass sich so auch ganze Bevölkerungen wieder für einen Krieg einspannen lassen, also bereit sind, für die Fehler von Politikern, Journalisten und anderen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Verantwortungsträgern zu sterben.

* Der Autor:
"Zu meiner Person: Ich, Thorsten Hild, habe Volkswirtschaft an Universitäten in Hamburg, Dar es Salaam (Tanzania), Kuala Lumpur (Malaysia) studiert, in Volkswirtschaftlichen Abteilungen und im Stab von Hermes Ausfuhrgewährleistungen des Bundes, Hamburgische Landesbank (später HSH Nordbank) und als Referent/Berater im Deutschen Bundestag gearbeitet. Neben meiner journalistischen Arbeit für WuG habe ich bereits für die Wochenzeitung “der freitag”, die taz, die Sächsische Zeitung, die NachDenkSeiten und Deutschlandradio Kultur geschrieben."


16

Dienstag, 17. November 2015, 13:12

"Unsere Antwort auf Gewalt ist noch mehr Demokratie, noch mehr Humanität, aber niemals Naivität."
Jens Stoltenberg*

Zitat


Terror - Der Fall Breivik Lernen von Norwegens Rechtsstaat
Deutschlandradio Kultur‎ - vor 6 Stunden
Der Psychologe Martin Tschechne erinnert an den Fall des Massenmörders Breivik.

Dominik Wurnig Was Frankreich und die Welt von Norwegens Reaktion auf das Utoya-Massaker lernen kann
Krautreporter‎ - vor 2 Tagen

Heinz K

Dissident

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Beruf: Multimilliardär, Philanthrop, UN-Botschafter, Menschenhändler

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17

Mittwoch, 18. November 2015, 11:33

warum beenden wir dann nicht endlich deren Unterdrückung?

Wenn ich den "dummen Journalisten" richtig verstanden habe, fordert er genau das.:)


Das mag man so interpretieren, kann man aber auch anders. Ein konkretes Nein zu westlichen Interventionen vermisse ich jedenfalls. Traut man sich in den deutschen Redaktionsstuben wohl nicht zu sagen, sonst verliert man seinen Job. ^^

auch wenn es den europaeern und amerikanern gelaenge, im nahen osten das paradies zu installieren, waere damit nicht der islamische terrorismus beendet.

Doch, davon würde ich schon ausgehen. Der Mensch strebt nicht nach Gott, sondern nach Dopamin. Wenn man dies auf konventionelle Weise nicht bekommt, besorgt man es sich eben über die Religion. Das geht immer und überall. Würden wir es diesen Menschen jedoch ermöglichen ihr Dopamin über andere Quellen zu beziehen, würden sie genauso schnell den Glauben verlieren und zufriedengestellt wie der christliche Westen. Wir haben Gott auch erst getötet, als wir uns mit Konsumgütern befriedigen konnten.

Nur ist eine solche Entwicklung garnicht gewollt. Die Ressourcen der Erde reichen wohl auch nicht aus um alle Menschen glücklich zu machen.

"Unsere Antwort auf Gewalt ist noch mehr Demokratie, noch mehr Humanität, aber niemals Naivität."
Jens Stoltenberg*

Und jetzt ist er NATO-Generalsekretär und erzählt uns allmonatlich warum wir mehr Krieg führen müssen. :(

18

Mittwoch, 18. November 2015, 17:53

Zwischendurch etwas zum
:thumbup:


Zitat

(jetzt.de)

19

Mittwoch, 18. November 2015, 19:34

mal nebenbei:

als anfang und mitte der 70er der vietnamkrieg auf dem hoehepunkt des mordens angelangt war, hat damals irgend jemand auf seine parties, seine musik und sein lachen verzichtet ??
nein, weil das grauen weit genug weg war.
Nun aber hat uns der terror in unserer umgebung besucht, und schon ist untergangsstimmung angesagt.

Wie mussten sich die vietnamesen gefuehlt haben, als sie fast taeglich mit bomben und napalm terrorisiert wurden??

dieser westliche terror, verursacht durch die nordamerikanische regierung, uebertraf alles bisher erlebte. Was sind dagegen die paar "laeppischen" toten in paris ?? ?(

Und in deutschland haben waehrend des II.wk. die wenigsten deutschen auf ihre kino-, konzert- und hochzeitsveranstaltungen verzichet. Das leben ging trotz einer taeglich hohen anzahl von opfern weiter. Einfach nur vorbildlich diese einstellung.


20

Mittwoch, 18. November 2015, 19:57

Schlechtes Beispiel.

Gerade der Vietnamkrieg hat viel Mitgefühl und auch politischen Widerstand ausgelöst.

Spätestens beim Grauen versgt jedes Ranking.

P. S. Musste deine Postings immer nachträglich noch bearbeiten, du Jeck? Mach es doch wenigstens kenntlich, damit der Antwortende nicht der Blöd ist, menno!

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