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Donnerstag, 8. August 2013, 13:31

Bilitis oder die freie Liebe in den 70ern


Zitat

David Hamilton versteht die Welt nicht mehr. Und sie ihn erst recht nicht. In den Siebzigern war er der König des Weichzeichners. Seine erotischen Fotografien und Filme wie "Bilitis" galten als Kunst, er war ein Star. Heute blickt die Welt anders auf sein Werk - und sieht darin ein dunkles Geheimnis.

quelle
Zugegeben, ich empfand die Arbeiten von Hamilton immer als romantischweichen Kitsch, sowohl fotografisch als auch filmisch. Seine Fotokalender wurden bevorzugt von etwas schleimigen, älteren Herren gekauft, genauso wie Bildbände über klassische Aktmalerei. Immerhin damals waren seine Filme für alle (gab's eine Altersbeschränkung?) im Kino zu sehen. Niemand hat es verboten, niemand hat sich aufgeregt und natürlich gingen wir hin. Heute hat man die Arbeiten von Hamilton teils vom Markt genommen.
Anhand der immer wieder aufflackernden Diskussion und des Vorwurfs an die Grünen "Kinderschänder", ist klar, dass Einstellungen und Denkweisen sich geändert haben, dass diese Ära sexueller Großzügigkeit nur aus ihrer Zeit verstanden werden kann und mit dem Aufkommen von Aids ihr jähes Ende nahm.

Sex mit Minderjährigen, auch Fassbinder griff es auf im damals sehr umstrittenen Film namens Wildwechsel. Als skandalös wurden aber die Nacktdarstellungen des Mannes in dem Film besprochen. Sex mit der 13jährigen weiblichen Hauptfigur wurde meines wissens damals nicht kritisiert.



Zitat

1971 veröffentlichte Kroetz dann ein Stück mit dem Namen Wildwechsel, basierend auf einer wahren Begebenheit. Die 13-jährige Hanni beginnt darin ein Verhältnis mit dem sechs Jahre älteren Hilfsarbeiter Franz. Hannis Eltern, besonders ihr Vater, setzen alles daran, die Beziehung zu unterbinden. Doch selbst nachdem Franz wegen Verführung Minderjähriger kurzzeitig ins Gefängnis muss, lassen die Liebenden nicht voneinander ab. Als Hanni schwanger wird, drängt sie ihren Freund dazu, den verhassten Vater zu töten. Einen Mord und eine Fehlgeburt später stellen die beiden resigniert fest, dass sie nie wirkliche Liebe verbunden hat.
Nach der Ausstrahlung von Fassbinders TV-Adaption gab es gleich zwei Skandale. Einen, weil der Film nackte Haut zeigte, und zwar nicht nur, wie man es gewohnt war, von einer Frau, sondern auch sehr ausführlich von einem Mann. Der andere Skandal hatte damit zu tun, dass der Autor der Vorlage so gar nicht einverstanden war mit der Verfilmung und sie verbieten lassen wollte. Wirklich nachvollziehen lässt sich Kroetz’ Aufregung nicht, arbeitet Fassbinder doch extrem nah an der Vorlage, variiert nur wenig und übernimmt sogar die meisten Dialoge direkt aus dem Drama. Das Erstaunliche dabei ist, dass der Film nicht typischer für Fassbinder sein könnte. Ein kühl inszeniertes Melodram, in dem es nur Opfer gibt. Eine junge Liebe, die an den äußeren Umständen scheitert. Und ein böser Blick auf die bornierte Elterngeneration, die der Nazi-Zeit noch hinterherhängt.Quelle

Fiat lux!

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »sphinx« (8. August 2013, 20:55)


2

Donnerstag, 8. August 2013, 14:57

Die Liste lässt sich verlängern, ich erinnere an:

- Claires Knie, frz. Film von Eric Rohmer, 1970

- Taxi Driver US-amerik. Film von Martin Scorcese, 1976

- Pretty Baby frz. Film von Louis Malle, 1978

- La Boum, frz Film von Claude Pinoteau, 1980


In all diesen Filmen kommen sehr junge Mädchen in erotisch/sexuell betonten Rollen vor - als Objekt einer Obsession, als Prostituierte, als neugierige Pubertierende.
Auch die Literatur hat sich dem Thema Erotik und 'Nymphchen' gewidmet, berühmtestes Werk dürfte 'Lolita' sein und möglicherweise würde Nabokov heute dafür geächtet.
Die schleierig-kitschige Bilderwelt des David Hamilton erscheint dagegen distanziert.

Ich stimme dir zu, wenn du sagst...

Zitat

...dass Einstellungen und Denkweisen sich geändert haben, dass diese Ära sexueller Großzügigkeit nur aus ihrer Zeit verstanden werden kann und mit dem Aufkommen von Aids ihr jähes Ende nahm.


Stellt sich die Frage, wie die aktuelle Empörung über sexuelle Tabubrüche der 'vor-Aids-Ära' zum selbstverständlichen Konsum von Internetportalen wie 'youporn' passt, oder auch zu bewusst 'nuttig' aufgemachten Popsängerinnen bzw. TV-Sternchen, deren Outfit ohnehin niemanden mehr schockiert.

Dieser Beitrag wurde bereits 6 mal editiert, zuletzt von »agrippinensis« (9. August 2013, 02:10)


3

Donnerstag, 8. August 2013, 16:06

Stimmt, diese Filme waren harmlos. sowohl in der Aufmachung als auch in der Darstellung. eigenltich muss man heute doch Schmunzeln wenn man das sieht.


Gut, ich weiß nicht was Herr Kohn-Bendit wirklich gemacht und gedacht hat, ich war nicht dabei. Dass eine Partei mit "offenee" Einstellung auch Problemfälle anzieht wie ein Honigtopf auf der Wiese Bienen (fand den Vergleich gut), auch klar. Außerdem ist Wahlkampfzeit, da sind Verunglimpfungen Mode. Ähm vlt sollten sich hier befindliche Mitglieder anderer Parteien, die das Thema hier im Forum eröffnet haben, etwas bedeckt halten im Thread "Sprachliches", da in solchen Zeiten gerne aus Mücken Elefanten gemacht werden.


Ich kann die Frage ob die Aufgeschlossenheit sexuellen Dingen gegenüber gut oder schlecht war nicht ganz schliüssig beantworten. Ich war zu dieser Zeit selbst im Bilitisalter. Ich frage mich schon, ob man als Mädchen nicht eine Art Freiwild war . Ob man selbst vielleicht einfach nur naiv war. War wirklich alles so frei oder waren Jugendliche nicht im Zugzwang zu beweisen, dass sie nicht verklemmt waren. Ich habe den Rat älterer Frauen vermisst. Außer dass unsere Mütter mit uns mit 14 beim Frauenarzt waren, damit man rechtzeitig die Pille bekam, war da wenig Rat. Die Väter habe ich leicht panisch in Erinnerung. wie ist das heute?


Haben kleine Kinder wirklich keine sexuellen Gefühle oder Neugier? wie ist das mit den Doktorspielen? Die Doktorköfferchen gibt es auch heute in jeden Spielzimmer. Erwachsene haben in diesen Spielen nichts zu suchen, aber wo ist die Grenze, dass sie einschreiten?



Fiat lux!

Heinz K

Dissident

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4

Donnerstag, 8. August 2013, 16:19

Naja, ich denke sexuelle Darstellungen sind in jeder Hinsicht in Ordnung, solange die Darsteller nicht dazu gezwungen werden. Damit fallen Kinderpornos schonmal weg, da ich mir nur schwer vorstellen kann, daß Kinder so etwas gerne machen.

Wenn Pädophilie in Filmen thematisiert wird ist das selbstverständlich in Ordnung. Man sollte halt nur von zu expliziten Darstellungen absehen. Sexszenen oder überhaupt erotische Szenen mit minderjährigen Darstellern müssen nicht sein. Das kann man dramaturgisch sicher auch anders darstellen.

Was pädophile Masturbation angeht bin ich eher für das japanische Modell. Darstellungen von Kindersex sind in Japan in Ordnung, solange sie abstrakt, zB in Form eines gezeichneten Mangas/Animes, dargestellt werden. Da kommen auch die Pädophilen legal auf ihre Kosten ohne das Kinder zu schaden kommen. Und obwohl man die Japaner allgemein für sehr pädophil hält (Lolicons) hat Japan eine der niedrigsten Kindesmissbrauchsraten weltweit. Kann sogar sein, daß sie die Allerniedrigste haben.

Was man allgemein in Filmen auch ändern könnte ist die ständige Verwendung von niedlichen, süßen Kindern. Da ich schonmal gerne bei 4Chan reinklicke und dort auch viele Pädophile abhängen, weiß ich das die genau auf so etwas abfahren. Ich mein solange die minderjährigen Darsteller nichts davon wissen ist es vielleicht nicht allzu tragisch, aber ich muss jetzt immer an 4Chan denken, wenn ich ein kleines, zurechtgemachtes Kind in einem Hollywoodfilm sehe. Dann stell ich mir immer den fetten, behaarten Loliconnerd vor, wie er sich einen am schrubben ist. Ich würde an diesen Stellen lieber an etwas anderes denken :D

5

Donnerstag, 8. August 2013, 16:53

Was Cohn-Bendit tatsächlich gemacht hat?
Verbürgt ist, dass die Eltern der ihm anvertrauten Kinder ihn stets gegen alle Vorwürfe des Missbrauchs verteidigt haben.
Sein vor ca. 35 Jahren aufgenommenes Interview -heute Anlass, den Grünen das Attribut 'Partei von Kinderschändern' zuzuschreiben- zeigt eine Menge
der für die damalige Zeit typischen, bewusst-amüsierten Provokationen ("sehr wenige Orgien, Haschplätzchen phantastisch, Sexualität einer 5-Jährigen ein erotisches Spiel" ).


Das ZDF, dem man nun wirklich keine Pädophilen freundliche Haltung unterstellen kann, hat sich so geäußert:

Zitat

Wirbel um Grünen-Politiker
Der ausgezeichnete Herr Cohn-Bendit und die Moralisten
Eine Auszeichnung für einen ausgezeichneten Politiker: Daniel Cohn-Bendit ist heute mit dem Theodor-Heuss-Preis geehrt worden. Die Kritik an der Verleihung, die es im Vorfeld wegen Jahrzehnte alter Aussagen Cohn-Bendits über Intimitäten mit Kindern gab, zeugt von einem übertriebenen Moralismus - ein Hauptfeind der Demokratie.

Quelle

Dieser Beitrag wurde bereits 7 mal editiert, zuletzt von »agrippinensis« (9. August 2013, 01:57)


6

Donnerstag, 8. August 2013, 20:20

Wenn Pädophilie in Filmen thematisiert wird ist das selbstverständlich in Ordnung. Man sollte halt nur von zu expliziten Darstellungen absehen. Sexszenen oder überhaupt erotische Szenen mit minderjährigen Darstellern müssen nicht sein. Das kann man dramaturgisch sicher auch anders darstellen.
@Heinz
in diesen Filmen ging es nie darum das Thema Pädophilie aufzuarbeiten oder geschweige denn eine solche Problematik darzustellen. Bilitis und Emmanuelle waren reine Softpornos und wurde als solche beworben und konsumiert. Heute zensiert man, was einst frei zugänglich war, für alle. Es ging gerade um das Zeigen sexueller oder Nacktszenen. Es waren Tabubrüche.
In einem dieser Fassbinder Filme (ich weiß nicht ob es Wildwechsel war), wurde um 20.15 zur besten Sendezeit im Fernsehen, wenn die ganze Republik vorm Bildschirm saß, bildschirmfüllend ein Penis eingeblendet. (Damals gab es nur ARD, ZDF und die Regionalprogramme). Ein Aufschrei ging durchs Land ;) dabei war das so harmlos gegenüber dem was man sich heute im Internet anschauen kann.

@grippi, danke für den Cohn-Bendit Film ;)

Fiat lux!

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »sphinx« (8. August 2013, 21:46)


Katharina50+

unregistriert

7

Donnerstag, 8. August 2013, 21:45

Teutsche Filmkunst is echt geil...

Bilitis: Wenn ich mich richtig erinnere, dann war das ein schmalziger Film. Was aber hat der mit "freier Liebe" zu tun?

Da denke ich eher an Klassiker wie "Lass' jucken Kumpel". Zu Beginn der neunziger Jahre lief dieses Werk mal auf Sat1. Mich beeindruckte vor allem, dass der Film sich nicht mit der bloßen Darstellung sinnlicher Aspekte femininer Ästhetik begnügt, sondern die Problematik in gesellschaftliche Zusammenhänge einbettet. Kein anderer Film thematisiert das Verhältnis der Arbeiterklasse zur Sexualität so revolutionär.

8

Donnerstag, 8. August 2013, 22:43

Zitat

...diese Ära sexueller Großzügigkeit
Wahrscheinlich ist es für die späten Nach-68er-Generationen schwer zu erfassen, was im letzten Drittel des Jahrhunderts unter der Bezeichnung 'Sexuelle Revolution' ablief.

Der Nachkriegsmief, die abgehobene und meist drohend-strafende Position der Kirchen, die Verklemmtheit der Erwachsenen bei allem, was sich unterhalb der Gürtellinie abspielte (oder auch nicht) reizte die Heranwachsenden zu massiven rebellischen Tabubrüchen und Provokationen, die bewusst schockierten und heftigsten Protest, oft auch persönliche Strafen zur Folge hatten.

Erinnert sei auch an die Schockwirkung von Ingmar Bergmanns 'Schweigen', der meines Wissens zum ersten Mal ein kopulierendes Paar und eine Masturbationsszene auf die Kinoleinwand brachte.
Vieles erwies sich als 'Befreiung', die Aufklärungsfilme des Oswald Kolle lockten
Menschenmassen in die Kinos und in diesem Fall reagierte gerade die ältere Generation dankbar auf das Tabu brechende Abbilden von Nacktheit bzw. die sachliche Darstellung sexueller Fakten.

Diesen Kontext -viel Politik kam auch noch hinzu, lasse ich jetzt hier aber mal weg- muss man wahrnehmen, wenn die Haltung der damals Jungen und noch Jüngeren verständlich werden soll.
Das Zeigen/Betrachten des nackten Körpers, Partnerwechsel, Experimentierfreude, die Diskussion um Bisexualität, gleichgeschlechtliche Beziehungen und das Zugestehen auch(!) kindlicher Sexualität - all das bedeutete Rebellion, Tabubruch und zugleich Ausdruck einer -neuen- positiven Körperlichkeit.

Pädosexualität, d.h. Kindesmissbrauch, aufgezwungene Erwachsenen-Sexualität, wurde auch damals abgelehnt.
Ist nachzulesen.



PS
'Lass jucken, Kumpel' ist mir eher als sinnfreie Sex-Klamotte in Erinnerung, vielleicht ist das Buch besser? ;)

Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von »agrippinensis« (9. August 2013, 02:03)


Katharina50+

unregistriert

9

Freitag, 9. August 2013, 02:46

Das stimmt: Ich hab' mich einfach nur vor der Glotze beömmelt. Und meine Filmkritik war auch nicht so ganz ernst gemeint...

10

Freitag, 9. August 2013, 09:34

Netzfund

Bilitis: Wenn ich mich richtig erinnere, dann war das ein schmalziger Film. Was aber hat der mit "freier Liebe" zu tun?
Alles und Nichts. Ich hätte genauso gut titeln können: Grüne Kinderschänder oder die "neue" alte Prüderie.
Egal, ja du hast Recht wie ich oben schon schrieb, der Film ist schwülstig, harmlos und im Grunde auch langweilig. Er ist auch nicht deutsch sondern französisch.
Es geht nicht um Pornos Klasse teutonischer Style of Gipfelstürmer unterm Dirndlrock oder andere Stilrichtungen dieses Sexklamauk, sie waren mit der zugehörigen Altersbeschränkung versehen, kamen ohne Lolitamotive aus (oder?) und wurden nie als Kunstwerk gefeiert. Die waren immer deklariert als das was sie sind: Pornos.


Nein es geht darum, dass der Fotograf David Hamilton in den siebzigern zum Star avancieren konnte, seine Arbeiten zu Kunst erhoben wurden, man den Plakaten, Kalendern, Fotobüchern seiner Motive nirgends entkommen konnte und heute gut 40 Jahre danach werden dieselben "Werke" zensiert und vom Markt genommen. Aus dem Künstler wird ein vermuteter Pädophiler, sowie die Bild aus den Grünen Kinderschänder macht.
Es geht auch darum, denen die damals zu klein oder noch im Nirwana weilten, aufzuzeigen, dass die Siebziger diese Zeit waren, in der Sexualität, freie Partnerwahl, beliebige Partnerwechsel, Umgang mit Nacktheit und dem eigenen Körper als Modethema entdeckt wurden. Über Selbstbefriedigung gab es lange Artikel in der Bravo. Ansichten wie die, dass sexuelle Enthaltsamkeit die Leistung steigere wurden als Märchen entlarvt .... in WG's gingen wir frei miteinander um, Männer teilten mit Frauen ohne verhüllende Massnahmen und ohne zu doofzuglotzen oder sonstwie zu entgleisen dasselbe Badezimmer zur gleichen Zeit , FKK war so normal wie sich heute eincremen mit Sonnencreme.


An den "Lolitas" und Nymphchen in Literatur Film und Kunst hat sich zu dieser Zeit niemand gestört. Ich habe damals Nabokov (Lolita) gelesen, weil es im literarischen Bücherschrank eines bildungsbürgerlichen Elternhauses stand und mich seitenlang über diesen "erwachsenen" Mann gewundert, der einem zickigen, pubertierenden Girlie scheinbar willenlos verfallen war. Wie blöd können erwachsene Männer eigentlich sein? meine Gedanken in dieser Zeit zu dem Buch.


Zitat


Zitat von agrippi:
Stellt sich die Frage, wie die aktuelle Empörung über sexuelle Tabubrüche der 'vor-Aids-Ära' zum selbstverständlichen Konsum von Internetportalen wie 'youporn' passt, oder auch zu bewusst 'nuttig' aufgemachten Popsängerinnen bzw. TV-Sternchen, deren Outfit ohnehin niemanden mehr schockiert.
genau ;) wie prüde leben wir heute, wurde damals übers Ziel hinaus geschossen?
Fiat lux!

Dieser Beitrag wurde bereits 5 mal editiert, zuletzt von »sphinx« (9. August 2013, 10:20)


Heinz K

Dissident

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11

Freitag, 9. August 2013, 16:53

Ich sehe eigentlich an jeder Form von freizüglichen, einvernehmlichen Sex nichts unmoralisches.

Was mich nun interessieren würde ist deine persönliche, subjektive Sicht auf das heutige und damalige Sexualverhalten. Du hast damals ja quasi die sexuelle Revolution anscheinend mitgemacht. Was gefällt dir persönlich besser? Die absolute, sexuelle Freiheit, wie man einst propagierte und experimentierte, oder die Neigung zu Prüderie und Enthaltsamkeit, so wie es mittlerweile wieder zum Trend wird?

Ich selber stelle mir die Idee der sexuellen Freiheit zwar in erster Linie ganz reizvoll vor, aber letztendlich frag ich mich, ob man damit wirklich so emotional und hormonell diszipliniert umgehen kann, wie es erforderlich ist. Verliert der Geschlechtsverkehr mit einer Person, die man wirklich liebt, dann nicht auch an Wert? Verliert Sex nicht sowieso an Reiz, wenn man ständig von ihm umgeben ist? Ich kann mir denken, daß es lange nicht mehr so spannend ist einen nackten weiblichen Körper zu sehen, wenn man 24h Stunden am Tag von nackten Frauen umgeben ist (Gut, münz es für dich um auf männliche Nacktheit ^^).

In der heutigen, von Internetpornographie geprägten, Jugend ist die sexuelle Auslebung wieder rückläufiger geworden. Man steht schon in jungen Jahren unter den Eindrücken von professionellen Sexdarbietungen und fürchtet sich nunmehr diese überzogenen Vorgaben nicht leisten zu können. Deswegen neigen Jugendliche jetzt wieder vermehrt dazu ihren ersten Sex auch erst in einer ernsten Beziehung zu haben, statt wie es noch in den 90ern war, so früh und häufig wie möglich und egal mit wem.

Mich würde mal deine Meinung zu all dem interessieren :)

Katharina50+

unregistriert

12

Freitag, 9. August 2013, 20:18

Dass David Hamilton heute zensiert wird, wusste ich nicht. Denn sein künstlerisches Werk hat mich nie sonderlich interessiert.

Zur veränderten Rolle der Sexualität: Vor ein oder zwei Jahren sah ich mal eine Talkshow, in der unter anderem Oswald Kolle und ein katholischer Jüngling über dieses Thema diskutierten. Der Katholik bekannte sich dazu, keinen Sex vor der Ehe haben zu wollen. Sandra Maischberger, die Moderatorin, wandte sich zu Kolle und fragte ihn, ob er das als Rückfall in die fünfziger Jahre betrachtete.

Nein, meinte Kolle lächelnd: Uns ging es darum, sich frei entscheiden zu können. Wenn der junge Mann der Meinung sei - warum nicht?

Heinz: Ich bin nicht nur böse, sondern auch skeptisch. Vor allem, wenn es um "gesellschaftliche Trends" geht. Gibt es wissenschaftliche Untersuchungen, die belegen, dass man heute beim ersten Sex älter ist als früher?

Die "sexuelle Befreiung" in den siebziger Jahren verlief sicher nicht nur emanzipatorisch und konfliktfrei. Es gibt menschliche Gefühle wie Eifersucht, die auch "die tollen 68er" nicht abschaffen konnten. Und ich habe den Eindruck, dass auch linke Aktivisten das "Recht auf Partnerwechsel" vor allem dem eigenen Geschlecht zubilligten.

Ob diese offenen Beziehungen wirklich funktioniert haben - ich weiß es nicht.

Guter Sex muss nicht unbedingt etwas mit Liebe zu tun haben, wobei ich ehrlich gesagt mit diesem Begriff nicht viel anfangen kann. Guter Sex beinhaltet für mich auch, bei einem One-Night-Stand den Bett- oder Tisch- oder Waschmaschinen- oder Duschpartner zu respektieren.

Liebe - schon das Wort hört sich kitschig an - in meinen Augen.

13

Freitag, 9. August 2013, 21:21

Zitat

Sexklamauk, sie waren mit der zugehörigen Altersbeschränkung versehen, kamen ohne Lolitamotive aus (oder?)
Da bin ich nicht so sicher. Bedienten nicht die "Schulmädchenreport"-Filme genau dieses Klischee?

Zitat

Ich frage mich schon, ob man als Mädchen nicht eine Art Freiwild war . Ob man selbst vielleicht einfach nur naiv war. War wirklich alles so ´frei oder waren Jugendliche nicht im Zugzwang zu beweisen, dass sie nicht verklemmt waren.
Einen gewissen Zugzwang und oft auch selbst auferlegten Leistungsdruck hat es sicher gegeben. Dennoch meine ich, dass Frau oder Mädchen überwiegend 'frei' und selbstbestimmt mit sich und ihren von Testosteron überschwemmten und neue Sexualität feiernden Partnern umgehen konnte.
Der Mann, der meinte strunzen zu sollen und mit dem blöden Spruch: "Wer zweimal mit derselben pennt, gehört schon zum Establishment." aufwartete, hatte in der Regel schon nach dem ersten Mal die Rote Karte gesehen :D oder bekam sie spätestens jetzt.


Zitat

wurde damals übers Ziel hinaus geschossen?
Ich denke schon, ja.
Es war ja nicht nur die Sexualität - hinzu kamen auch noch die Politik, das Leben in neuen Wohnformen, Experimente mit Drogen, die Auseinandersetzungen mit der Elterngeneration und dazu Schule, Studium oder Broterwerb...und überall sollte ratzfatz restlos alles infrage gestellt werden und kam auf den Prüfstand.

Da wurde schon mal das verträgliche Maß aus den Augen verloren.
;)


Zitat

Ich habe den Rat älterer Frauen vermisst. Außer dass unsere Mütter mit uns mit 14 beim Frauenarzt waren, damit man rechtzeitig die Pille bekam, war da wenig Rat.
Ist das nicht immer noch so?
Oder kennst du ernsthaft Mütter, die ihre Töchter (oder gar Söhne 8| ) offen in Fragen der Sexualität und Liebesbeziehung beraten?

Wer Glück hat, findet vielleicht eine Tante oder ältere Freundin als Vertrauensperson oder hat eine unangepasste Oma, die ihre Schamgrenze überwindet und Weisheiten ausplaudert...

Keine Ahnung, ob es in anderen Gesellschaften anders abläuft, aber so wie ich das sehe, ist bei uns das Schweigen trotz aller Tabubrüche
immer noch ausgeprägt.

14

Sonntag, 11. August 2013, 17:42

Ach, übrigens, wie war das noch?

Zitat

Tex
Wäre ich böse, würde ich sagen: Ein Kinderschänder kann immer noch die Grünen wählen.

Zitat

Heinz K
Die Grünen sind bekannt als Kinderschänderpartei ....

Guckt mal hier:

Zitat

Indes muss nicht nur ein wichtiges Kapitel der Geschichte der Grünen neu geschrieben werden. Die Göttinger Forscher sind im Zuge ihrer Recherchen auf Spuren der FDP gestoßen.
Wie die Grünen, so votierten im Jahr 1980 auch die „Deutschen Jungen Demokraten“, die Jugendorganisation der FDP, für eine Änderung des Sexualstrafrechts zugunsten Pädophiler.


Quelle

15

Montag, 12. August 2013, 13:08

Was mich nun interessieren würde ist deine persönliche, subjektive Sicht auf das heutige und damalige Sexualverhalten. Du hast damals ja quasi die sexuelle Revolution anscheinend mitgemacht.
@Heinz
Nein, du irrst. Ich gehöre nicht zur Generation der "großen Revoluzzer". Wir waren die danach ;)

Zitat

Was gefällt dir persönlich besser? Die absolute, sexuelle Freiheit, wie man einst propagierte und experimentierte, oder die Neigung zu Prüderie und Enthaltsamkeit, so wie es mittlerweile wieder zum Trend wird?
Mir persönlich die Freiheit.
Jeder wie er will und kann. Wichtig ist die Wahl zu haben, der Rest ist persönliche Neigung. Niemand sollte sich für seine sexuellen Neigungen rechtfertigen müssen, solange er die Grenzen anderer respektiert und niemanden damit belästigt, oder schlimmer quält oder misshandelt.


Zitat

Ich selber stelle mir die Idee der sexuellen Freiheit zwar in erster Linie ganz reizvoll vor, aber letztendlich frag ich mich, ob man damit wirklich so emotional und hormonell diszipliniert umgehen kann, wie es erforderlich ist.
Wie ist es denn "erforderlich"?
Das muss doch jeder für sich selbst herausfinden und beantworten, weil jeder anders ist. Ich kann dir auch nur sagen, dass Schokolade süß schmeckt, ob du sie verträgst, wieviel davon, ob sie dir überhaupt schmeckt und welche Sorte am besten, wirst du nur herausfinden, wenn du sie ißt :)

Zitat

Verliert der Geschlechtsverkehr mit einer Person, die man wirklich liebt, dann nicht auch an Wert?
Nein.


Zitat

Verliert Sex nicht sowieso an Reiz, wenn man ständig von ihm umgeben ist? Ich kann mir denken, daß es lange nicht mehr so spannend ist einen nackten weiblichen Körper zu sehen, wenn man 24h Stunden am Tag von nackten Frauen umgeben ist (Gut, münz es für dich um auf männliche Nacktheit
*lach* hilfe, du hast aber auch Vorstellungen ;)


Klar. Wir saßen von morgens bis abends nackischt in der Küche. Zum Frühstück gab's Freud, Adorno und Marcuse, dazu ein bisschen Essen, ein bisschen Sex. Als Zwischenhäppchen auch mal etwas Postmoderne von Baudrillard:

Zitat

Postmoderne hieß für Baudrillard : Die Zivilisation hat ihren Siedepunkt überschritten, von nun an wird sie erkalten. Sie tritt auf der Stelle, und es wird viel passieren, aber nichts mehr geschehen. Die Ereignisse finden nicht mehr statt, und wenn, dann nur noch als Simulation auf dem Bildschirm. In der neuen Ära, der Ära der Nachgeschichte, gibt es weder Wahrheit noch Politik. Nietzsche, so Baudrillard, habe sich noch mit dem Tod Gottes herumgeschlagen; wir, die endgültig Modernen, aber hätten es mit dem Verschwinden der Geschichte und dem Ende der Politik zu tun. Die Achtundsechziger waren die letzte Zuckung im historischen Lauf der Dinge, danach begann die »Agonie des Realen«, die »große Absorption«, das elende Verschwinden.
was uns darin bestätigte, dass wir eine Gemeinde der Wissenden waren. Das Abendprogramm bestand aus Disco (pssst!), de Sade, Lady Chatterly oder Casanova als kleine Nachtlektüre, davor oder danach, du weißt schon. Alles ganz zwanglos, völlig unverkrampft, worauf man grade Lust hatte. Beim Sex wurde geteilt. Alles zur Erforschung des Wechselverhältnisses zwischen Sexualtrieb und sozialem Verhalten, Persönlichkeitsstörungen und Neurosen. Alles gesellschaftspolitisch relevante Themen. Die Joghurtbecher im Kühlschrank trugen Namensschildchen.

Wer sich für ein Zimmer bewarb unterzog sich einem Gesinnungstest. Wenn wir Bock hatten wurde der Bewerber flitzen geschickt, danach wurde gemeinsam abgestimmt, auch über das Heizöl. Wer altmodische Besitzansprüche an Partner geltend machte, musste sich vor dem Plenum erklären. Bekam er diese kleinbürgerliche Krise nicht in den Griff, war er untragbar, Kündigung folgte. Nebenbei wurde studiert, zugegeben die Malocher hatten es etwas schwerer, sie litten unter Schlafmangel, beklagten sich über Unverständnis, auch darüber wurde diskutiert. Man kannte sich in und auswendig und hatte meist nach Auszug keinen Kontakt mehr miteinander. Schließlich entwickelt man sich weiter ...
(Zum besseren Verständnis: das ist eine Glosse, kein Erlebnisbericht)
:))))

Zuviel ist immer schlecht, egal von was.
Fiat lux!

Dieser Beitrag wurde bereits 7 mal editiert, zuletzt von »sphinx« (12. August 2013, 16:25)


16

Montag, 12. August 2013, 13:39

Ist das nicht immer noch so?
Oder kennst du ernsthaft Mütter, die ihre Töchter (oder gar Söhne ) offen in Fragen der Sexualität und Liebesbeziehung beraten?
Wer Glück hat, findet vielleicht eine Tante oder ältere Freundin als Vertrauensperson oder hat eine unangepasste Oma, die ihre Schamgrenze überwindet und Weisheiten ausplaudert...

Keine Ahnung, ob es in anderen Gesellschaften anders abläuft, aber so wie ich das sehe, ist bei uns das Schweigen trotz aller Tabubrüche immer noch ausgeprägt.
Ja, das ist wohl noch so.
Ich habe irgendwo einmal einen Bericht gelesen oder gesehen über das Leben in einer Dorfgemeinschaft früher. Der Bericht handelte auch von alten Backhäusern, in denen die Dorffrauen sich trafen zum Teig machen, kneten und backen. Dabei wurde von Frau zu Frau erzählt, wissen von den Älteren an die Jüngeren weitergegeben. Seit dem denke ich oft, so etwas fehlt heute. Vielleicht gibt es ja Kreise in denen solche intimen Themen besprochen werden und ich kenne einfach keine. Ich möchte auch nicht zurück in alte Dorfbackhäuser ;) Aber es gibt keine sozialen Dienste, die so etwas ersetzen können.
Fiat lux!

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »sphinx« (12. August 2013, 13:58)


17

Montag, 12. August 2013, 14:14

Seit dem denke ich oft, so etwas fehlt heute.

Ja, das fehlt im Zeitalter der Globalisierung und Anonymisierung. Facebook und Twitter können das nicht ersetzen.

Soziale Dienste? Notwendig und sinnvoll, aber für mich trotz allem ein Surrogat. Es stimmt allerdings, dass grade bei "intimen" Fragen, ein gewisser Abstand hilfreich ist. Sonst würden ja wohl kaum so viele ihr Innerstes ins Internet schütten ... ?(

Bei den 70ern denke ich besonders an heillos durchdiskutierte Nächte. Und dann fällt mir Reinhard Mey ein: Annabelle ein.

Niemand wird so schnell zum "Spießer" wie diejenigen, die keine Spießer sein wollen :)

18

Montag, 12. August 2013, 18:35

Zitat

Ich möchte auch nicht zurück in alte Dorfbackhäuser ;)
Wie wär's mit nem Hamam für Frauen?
Scheint mir der inspirierendere Ort für 'intime' Themen
;)





19

Montag, 12. August 2013, 19:28

@grippi
Gute Idee ;)
Fiat lux!

20

Montag, 12. August 2013, 19:34

Weils so gut ins Thema passt und genau beschreibt was ich anfangs meinte:
Aus einem Zeitartikel :

Zitat

Dannenberg:
Die theoretischen Grundlagen muss man lange vor der sexuellen Revolution von 1968 suchen. Schon Freud hat den basalen Fehler begangen, von frühkindlicher Sexualität zu sprechen. Seine These war ja, das Kind begehre den gegengeschlechtlichen Elternteil und die Verdrängung dieses inzestuösen Wunsches führe zu Neurosen. Daraus lässt sich leicht folgern, dass man ein Kind aktiv vor dieser Verdrängung bewahren müsse, indem man seine "Sexualität" entsprechend bejahe und fördere. Wilhelm Reich schrieb später, autoritäre Triebunterdrückung führe zu Faschismus. Theorien wie diese haben zu Missverständnissen geführt, die schließlich in der Aussage münden konnten: Pädophilie ist befreite Sexualität und damit befreite Gesellschaft. Vielleicht sollten wir endlich überdenken, ob man die kindliche Neugier und Körperlust überhaupt mit dem Begriff Sexualität belegen sollte.
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Fiat lux!

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19. April 2017, 22:22:
Richmodis hat ein Bild von Richmodis kommentiert.
19. April 2017, 14:00:
escape hat ein Bild von Richmodis kommentiert.
19. April 2017, 11:08:
agrippinensis hat ein Bild von Richmodis kommentiert.
17. April 2017, 23:58:
Richmodis hat ein neues Bild in seine Galerie hochgeladen.
12. März 2017, 10:32:
escape hat ein Bild von Richmodis kommentiert.
10. März 2017, 22:32:
Richmodis hat ein Bild von Richmodis kommentiert.
6. März 2017, 10:08:
agrippinensis hat ein Bild von Richmodis kommentiert.
4. März 2017, 17:34:
Richmodis hat ein neues Bild in seine Galerie hochgeladen.
18. Februar 2017, 13:51:
escape hat ein Bild von Richmodis kommentiert.
16. Februar 2017, 00:18:
agrippinensis hat ein Bild von Richmodis kommentiert.
15. Februar 2017, 19:37:
Richmodis hat ein Bild von Richmodis kommentiert.
15. Februar 2017, 18:30:
Richmodis hat ein neues Bild in seine Galerie hochgeladen.
14. Februar 2017, 18:50:
agrippinensis hat ein Bild von Richmodis kommentiert.
14. Februar 2017, 13:14:
escape hat ein Bild von Richmodis kommentiert.
29. Januar 2017, 19:01:
Compikoch hat ein Bild von Compikoch kommentiert.
24. Januar 2017, 13:58:
escape hat ein Bild von heinz k 2 kommentiert.
23. Januar 2017, 20:05:
heinz k 2 hat ein neues Bild in seine Galerie hochgeladen.
23. Januar 2017, 20:01:
heinz k 2 hat ein Bild von Compikoch kommentiert.
23. Januar 2017, 16:21:
Compikoch hat ein neues Bild in seine Galerie hochgeladen.
18. Oktober 2016, 13:32:
escape hat ein Bild von heinz k 2 kommentiert.
17. Oktober 2016, 11:18:
agrippinensis hat ein Bild von heinz k 2 kommentiert.
16. Oktober 2016, 18:04:
heinz k 2 hat ein neues Bild in seine Galerie hochgeladen.
13. Juni 2016, 14:43:
agrippinensis hat den Blogeintag Respekt Alte von immewigger kommentiert.
10. Juni 2016, 12:28:
agrippinensis hat den Blogeintag Kasse 3 für Sie von Marbez kommentiert.
6. Februar 2016, 21:40:
Mindfreak hat den Blogeintag Arabische Intellektuelle sind selten von fruechtetee kommentiert.
5. Februar 2016, 12:42:
Compikoch hat den Blogeintag Arabische Intellektuelle sind selten von fruechtetee kommentiert.
4. Februar 2016, 20:48:
Robbespierre13 hat den Blogeintag Arabische Intellektuelle sind selten von fruechtetee kommentiert.
6. Dezember 2015, 14:15:
agrippinensis hat ein neues Bild in seine Galerie hochgeladen.
6. November 2015, 00:12:
Compikoch hat ein neues Bild in seine Galerie hochgeladen.
6. November 2015, 00:12:
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5. November 2015, 10:29:
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15. März 2015, 21:38:
Compikoch hat den Blogeintag Respekt Alte von immewigger kommentiert.