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1

Samstag, 28. Dezember 2019, 20:46

Meine Oma fährt im Hühnerstall Motorrad

Haben wir doch alle vergnügt gesungen, oder nicht?

Es ist ein Auseinandersetzung mit dem Absurden.

Der WDR hat jetzt ein Satire-Video eingestellt, in dem die Oma nicht mehr Motorrad fährt, sondern Flugreisen und Kreuzfahrten unternimmt. Außerdem wird sie nicht als "patente" Frau bezeichnet, sondern als "Umweltsau".
Gut, das klingt nicht nett -sollte es ja wohl auch nicht sein- Man hätte auch sagen können: an die Umwelt denkt sie dann nicht ...

Aber jetzt der Hype: der WDR macht eine Sondersendung, weil die Hörer einen Shitstorm losgetreten haben, selbst Tom Buroh wird vom Krankenbett seines Vaters zugeschaltet. Geht's noch??

Ein kleiner Satire-Spot, der offensichtlich den Nerv getroffen hat, oder eine ungeheuerliche Beleidigung?

Der Unterschied liegt wohl darin, dass nie eine Oma mit dem Motorrad durch den Hühnerstall gefahren ist, andererseits machen aber viele Omas und Opas tatsächlich Flugreisen und erfreuen sich an Kreuzfahrten. Da hört dann der Spaß auf für die Satiriker.


2

Sonntag, 29. Dezember 2019, 10:41

Das Liedchen des Anstoßes :rolleyes:


3

Sonntag, 29. Dezember 2019, 12:32

Zitat

Da hört dann der Spaß auf für die Satiriker.
Ob's die "Satiriker" wirklich stört?

Ich befürchte eher, dass ein Heer deutscher (TV-)Spaßvögel sich dankbar auf die Vorlage stürzen wird. Schon jetzt scheinen selbst als 'seriös' geltende Blätter darin zu wetteifern, dieses leider saumäßig aufgebrezelte "Oma"-Liedchen zu promoten. Eine Satire? Nö. Allenfalls kritische Spöttelei, garniert mit einem 'Kraftausdruck'. :rolleyes:
Dennoch: Gewaltiges Rauschen im Medienblätterwald, und das soziale Netz legt Lunten.

Da empört sich auch Armin Laschet, der christliche Landesvater NRW, und sieht "Grenzen des Stils überschritten". Konstatiert, Jung gegen Alt zu "instrumentalisieren" sei "nicht akzeptabel.".
Und der vom Shitstorm aufgeschreckte WDR-Chef Tom Buhrow entblödet sich wahrhaftig nicht, seinen kranken Vater sehr wohl zu instrumentalisieren und - quasi von dessen Klinikbett aus - tiefe Betroffenheit und die Bitte um Vergebung in die flugs herbeigeschafften TV-Kameras zu sonoren.
.
Habe ich eine Meldung verpasst, oder ist es richtig, dass diese Herren sich nie empörten, wenn der ARD Haus-"Satiriker", Herr Nuhr, seine Flachwitz-Kanonaden gegen die gerade mal 17jährige Greta Thunberg und die von ihr initiierte Umweltbewegung abfeuerte?
Nu(h)r Satire, die "alles darf"?


Wann begreifen die so genannten "Satiriker" endlich, dass SATIRE stets von unten nach oben gerichtet ist, nicht(!) umgekehrt?!
Das würde allerdings erfordern, selber ein provokantes Liedchen über die wirklichen Umweltsäue(!) verfassen zu müssen ... Wieviel bequemer ist da doch das simple -man kann auch sagen:billige- Vorführen der Schwächeren. :thumbdown:


Zur Info, bevor der WDR seine Mediathek putzt :

Zitat


Video starten, abbrechen mit Escape

Aufregung um WDR 2 Facebook-Video "Meine Oma ist ne Umweltsau".
Aktuelle Stunde.

28.12.2019. UT
Verfügbar bis 04.01.2020. WDR.
Von Susanna Zdrzalek.

WDR 2 Video sorgt für Diskussionen
  • Satire-Video sorgt für Diskussionen
  • Empörung im Netz
  • Redaktion entschuldigt sich
Eine Satire des Liedes "Meine Oma fährt im Hühnerstall Motorrad" hat eine Empörungswelle ausgelöst. In einem Online-Video des Radiosenders WDR</abbr> 2 sangen rund 30 Mädchen im Studio unter anderem die Zeilen: "Meine Oma fährt im Hühnerstall Motorrad. Das sind tausend Liter Super jeden Monat. Meine Oma ist "ne alte Umweltsau". Auch die Themen billiges Discounterfleisch und Kreuzfahrten werden in der Satire nicht ausgespart.

Video sollte Generationenkonflikt aufgreifen

Mit dem Video wollte die Redaktion den "Generationenkonflikt, der sich durch die Fridays-for-Future-Bewegung darstellt, mit den Mitteln der Satire aufgreifen". Doch der Beitrag ärgerte viele: "Warum sendet man so einen Unverschämtheit?", schrieb eine Nutzerin empört auf Facebook über das Lied. "Unterirdisch", "unterstes Niveau", "eine einzige Frechheit", meinten andere. Einige aber zeigten auch Verständnis: "Wenn man das Alter der Kinder beachtet, sind die heute 50-70-Jährigen gemeint (...) Da steckt schon wahres drin."

Politiker und Satiriker äußern sich

Auch Satiriker Jan Böhmermann äußerte sich: "Wer sich jeden Tag billiges Discounterfleisch aufbrät, ist eine Umweltsau". NRW</abbr> Ministerpräsident Armin Laschet kritisierte, der WDR</abbr> habe mit dem Lied "Grenzen des Stil und des Respekts gegen über Älteren überschritten", so Laschet auf Twitter. "Jung gegen Alt zu instrumentalisieren ist nicht akzeptabel." WDR-Intendant Tom Buhrow bezeichnete das Lied als Fehler und entschuldigte sich "ohne Wenn und Aber".

WDR 2 Programmchef stellt sich Kritik

Audio starten, abbrechen mit Escape


WDR 2 Spezial: Ihre Meinungen zum Satire Video
WDR 2. 28.12.2019. 31:33 Min.
Verfügbar bis 27.12.2020. WDR 2.
WDR 2 hat das Video bei Facebook gelöscht, auch um die Kinder zu schützen, so WDR 2 Programmchef Jochen Rausch. "Umweltsau finde ich unpassend, das passt nicht zur Omi. Das war nicht so gemeint, ist aber so aufgefasst worden. Der Fehler liegt bei uns, dafür entschuldige ich mich". Am Samstag-Abend stellte sich Rausch in einer Radiosendung der Kritik der Hörer.

Stand: 28.12.2019, 19:31

4

Sonntag, 29. Dezember 2019, 13:00

Nachtrag

Ausgerechnet "Oma", ist man versucht zu stöhnen, angesichts dieses "Satire"-Trallala des WDR.

Wohl noch nix von "Omas for Future" gehört und gelesen?
Dann wird's Zeit!

.

Zitat

Omas for Future | Für die Zukunft unserer Kinder und Enkel
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Omas for Future | Impressum
Unsere E-Mail-Adresse finden Sie oben im Impressum. Wir sind ...
(Welt.de)

;)

5

Montag, 30. Dezember 2019, 08:33

Habe ich eine Meldung verpasst, oder ist es richtig, dass diese Herren sich nie empörten, wenn der ARD Haus-"Satiriker", Herr Nuhr, seine Flachwitz-Kanonaden gegen die gerade mal 17jährige Greta Thunberg und die von ihr initiierte Umweltbewegung abfeuerte?
Nu(h)r Satire, die "alles darf"?

Man kann nicht alles haben. Wo sollte man es auch hintun?

6

Dienstag, 31. Dezember 2019, 15:36

Man kann nicht alles haben. Wo sollte man es auch hintun?

7

Mittwoch, 1. Januar 2020, 12:43

Man kann nicht alles haben. Wo sollte man es auch hintun?

Oma on tour

unregistriert

8

Freitag, 3. Januar 2020, 10:13

... , dass ein Heer deutscher (TV-)Spaßvögel sich dankbar auf die Vorlage stürzen wird.

# 5 - 7
Quod erat demonstrandum ;)

.
.
Noch ein Beispiel

(Klaus Stuttmann)

agrippi

unregistriert

9

Samstag, 4. Januar 2020, 16:28

Heute fanden sich, wie schon am letzten Samstag, Demonstranten unweit des Kölner WDR-Gebäude ein, um den "respektlosen" Umgang mit ihren(?) Omas zu beklagen. Diese seien "Trümmerfrauen" gewesen und keine Umweltsäue. Aha.


Ob's denn überhaupt die Zielgruppe der ca 10jährigen Chorkinder war, darf getrost bezweifelt werden.
.
Insgesamt hatte das ca drei Dutzend Menschen zählende Häuflein der Empörer eine wilde Mischung im Angebot: Fahnen und Parolen, Gesänge -natürlich doitsch und vor allem laut- und sogar ein gelbes Westchen, à la Protestbewegung der "Gilet Jaunes". Oma-Verteidiger 'international', sozusagen. 8o
Und wo man grad schon mal vor Ort ist und der WDR ohnehin so ein Dreck-Sender, kann man doch auch gleich noch die GEZ als "Diebstahl" schmähen.


Ojottojott, schade, dass meine Omma nicht mehr dabei sein kann. Die hätte diesen Empörern mal was vom "Hühnerstall" erzählt. :D





Großdemonstration gegen eine Veranstaltung rechter Gruppen gegen WDR und GEZ. © picture alliance/Roberto Pfeil / FR

.

Ach, nicht, dass ich's vergesse:
Laut „Köln gegen rechts“ waren auch ca. 2000 Gegendemonstranten vor Ort. Und Vertreter*innen von Verdi, der DJV und dem WDR seien auf der Kundgebung mit Redebeiträgen vertreten gewesen.:)

10

Mittwoch, 8. Januar 2020, 12:06

Da ist es dem WDR tatsächlich gelungen, mit einem kleinen durchschnittlichen Satire-Spot -die hauen täglich Ähnliches raus, eine Diskussion anzustoßen.


Hätte Tom Buroh mal nachgedacht, bevor er vom Krankenbett des Vaters! emotional reagiert hat. Hat er keine Berater?


Die Diskussion zeigt, dass da einiges aus dem Ruder gelaufen ist. Man hat denen Raum gegeben, die aus ganz rechter Ecke kommen :thumbdown:

Tannenmuetterchen

unregistriert

11

Freitag, 10. Januar 2020, 17:40

Paolo1

Da ist es dem WDR tatsächlich gelungen, mit einem kleinen durchschnittlichen Satire-Spot -die hauen täglich Ähnliches raus, eine Diskussion anzustoßen.

Hätte Tom Buroh mal nachgedacht, bevor er vom Krankenbett des Vaters! emotional reagiert hat. Hat er keine Berater?

Die Diskussion zeigt, dass da einiges aus dem Ruder gelaufen ist. Man hat denen Raum gegeben, die aus ganz rechter Ecke kommen :thumbdown:
Ich habe diese "Verteidigungs-Sondersendung" in WDR2 gehört. Da kräuselten sich einem die Zehennägel... Ich würde sagen: Ausgewählte Hörer kamen da durch. Und Tom Buhrow? Nä, der hat keine Berater, der ist der kleine WDR-Herrscher, der den dortigen Stall so was von ummodeln will, dass er zu zerbrechen droht. Alle möglichen Strukturen, ob gut oder schlecht, werden infrage gestellt.... man passt sich RTL-Formaten an...ganz langsam und vorsichtig (ähm: unvorsichtig)... Von der personellen Seite ganz zu schweigen. Ich frag mich, warum man gegen diesen kleinen zerstörerischen King nicht mal demonstriert :-(

Heinz K

Dissident

Beiträge: 4 240

Wohnort: Kölle

Beruf: Multimilliardär, Philanthrop, UN-Botschafter, Menschenhändler

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12

Donnerstag, 16. Januar 2020, 10:25

Meine Oma war ein herzensguter Mensch! Na gut, sie war auch ein Rassist. Hat dem 3. Reich hinterhergetrauert und meinte, daß alle Neger Messerstecher sind. Aber sie war definitiv keine Umweltsau! Dafür war sie nämlich zu arm.

Wie dem auch sei, diese ganze Farce offenbart eine gewisse Ironie. Ausgerechnet die unterbelichteten Spackos, die immer von der Klimahysterie krakelen, haben sich nun mit ihrem Unmut über ein harmloses Kinderlied höchstselbst als die hysterischsten Bitches im ganzen Land geoutet.

Und Tom Buhrow kann ich an der Stelle entschuldigen. Der hat nur an seine Zielgruppe gedacht. Wer schaut denn sonst WDR?

13

Freitag, 31. Januar 2020, 11:14

Netzfund (Autor*in unbekannt)

.
"Umweltschutz? Kannten wir nicht.
Beim Bezahlen an der Kasse im Supermarkt schlägt der Kassierer der vor mir bezahlenden alten Dame vor, sie möge doch beim nächsten Einkauf ihre Einkaufstasche mitbringen, denn Plastiktüten seien schlecht für die Umwelt. „Da haben Sie Recht“ entschuldigt sich die alte Dame „doch leider war ich in Eile und habe meine Einkaufstasche entgegen meiner Gewohnheit zu Hause vergessen".

Der junge Mann erwidert: „Ja wissen sie, unser Problem ist nämlich, dass Ihre Generation sich keine Gedanken darüber gemacht hat, in welch schlechtem Zustand sie die Umwelt uns und den zukünftigen Generationen hinterlässt. Umweltschutz ist sicherlich ein Fremdwort für Sie".

„Das stimmt. Unsere Generation kannte keinen Umweltschutz – war auch gar nicht nötig, denn Sprudel- und Bierflaschen gaben wir an den Laden zurück in dem wir sie gekauft hatten. Von dort gingen sie an den Hersteller, der die Flaschen wusch, sterilisierte und auffüllte, so dass jede Flasche unzählige Male benutzt wurde. Die Milch holten wir beim Milchhändler in unserer eigenen Milchkanne ab. Aber Umweltschutz kannten wir nicht.

Für unsere Gemüseeinkäufe benutzten wir Einkaufsnetze, für den Resteinkauf unsere Einkaufstaschen. Vergaßen wir sie, so packte uns der Händler den Einkauf in braune Papiertüten, die wir zu Hause für viele Zwecke weiter verwendeten, z.B. zum Einpacken der Schulbücher, die uns von der Schule unter der Auflage, dass wir sie gut behandeln, kostenlos zur Verfügung gestellt wurden. Nach Beendigung des Schuljahres wurden sie wieder eingesammelt und in gutem Zustand an den nachfolgenden Jahrgang weiter gereicht. Aber Umweltschutz kannten wir nicht.

Wir stiegen Treppen hoch, denn Aufzüge oder Rolltreppen gab es nicht so wie heute in jedem Kaufhaus oder Bürogebäude. Wir gingen zu Fuß die paar Schritte zum nächsten Lebensmittelgeschäft und benutzten dazu keinen 300 PS starken Geländewagen. Sie haben Recht, Umweltschutz kannten wir nicht.

Damals wuschen wir die Babywindeln, weil es keine Einwegwindeln gab. Wir trockneten die Wäsche nicht in einem Strom fressenden Trockner, sondern mit Wind- und Solarenergie auf der Wäscheleine aus Hanf. Die Kleidung der Kinder ging stets an die jüngeren Geschwister, denn immer neue Kinderkleidung konnten wir uns nicht leisten. Aber Umweltschutz kannten wir nicht.

Im Haus hatten wir ein einziges Radio und später einen kleinen Fernseher mit einem Bildschirm in Taschentuchgröße. In der Küche gab es keine elektrischen Maschinen. Alles wurde von Hand geschnitten, geraspelt, geschält. Als Polstermaterial für Päckchen oder Pakete benutzten wir alte Zeitungen, kein Styropor oder Plastikblasen. Der Rasenmäher wurde mit der Hand geschoben, machte keinen Krach und keinen Gestank. Das war unser Fitnesstraining, weshalb wir keine Fitnessstudios mit elektrischen Laufbändern und anderem Energie fressenden Unsinn benötigten. Aber Umweltschutz kannten wir nicht.

Das Wasser tranken wir aus der Leitung und benötigten dazu keine Plastiktasse oder Plastikflasche. Unsere leeren Schreibfüller wurden wieder mit Tinte gefüllt, anstatt neue zu kaufen. Papier wurde beidseitig beschrieben. Stumpfe Rasierklingen wurden ersetzt, und nicht gleich ein neuer Rasierapparat gekauft. Aber Umweltschutz kannten wir nicht.

Damals fuhren unsere Kinder mit dem Bus, der Straßenbahn, dem Fahrrad oder gingen zu Fuß zur Schule. Einen 24-stündigen Taxiservice der Mutter mit dem 50.000 EUR teuerem Auto gab es nicht. Aber Umweltschutz kannten wir nicht.

In jedem Zimmer gab es eine Steckdose und keine Steckdosenleisten für unzählige Stromfresser, und wir benötigten auch kein von einem 35.000 Kilometer entfernten Satelliten gesteuertes System, um die nächste Imbissbude zu finden. Jedoch Umweltschutz kannten wir nicht.


Aber bedenken Sie: Es ist traurig, wenn die junge Generation sich darüber beklagt, wie verschwenderisch wir Alten gelebt haben, nur weil wir keinen Umweltschutz kannten? Glaubt sie wirklich, wir Alten benötigen eine Belehrung von euch? Und dann auch von einem Kassierer, der mir noch nicht einmal das Wechselgeld heraus geben kann, ohne die elektronische Kasse zu befragen. Schönen Tag noch …. und vergiss den Umweltschutz nicht!"
.


PS
Die Geschichte kann man doof finden und als "Früher war alles besser..." Blabla abtun.
Aber Einiges davon scheint mir doch bedenkenswert. ;)

Heinz K

Dissident

Beiträge: 4 240

Wohnort: Kölle

Beruf: Multimilliardär, Philanthrop, UN-Botschafter, Menschenhändler

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14

Donnerstag, 6. Februar 2020, 11:21

Den Strom hat Omi auch nicht erzeugt, in dem sie Kohle verbrannte, sondern Juden und andere Sauerstoff verbrauchende Minderheiten :D

Nunja, ich finde die Pauschalisierungen helfen bei der Debatte kaum weiter. Es gibt Großeltern, die durchaus umweltfreundlich gelebt haben. Ich erwähnte ja bereits, daß meine Großeltern bereits zu arm waren um großartigen Schaden anzurichten. Allerdings beschreibt die Geschichte da oben einen viel zu verknappten Zustand. Als die Hungerjahre in Deutschland vorbei waren und das Wirtschaftswunder kam, fingen auch die Großeltern an über ihre natürlichen Verhältnisse zu leben. Meine Großmutter mütterlicherseits ist so luxuriös gestorben, wie ich niemals leben werde.

Genauso gibt es aber auch unter jungen Leuten genug Umweltsäue. In den Medien, sozialen Netzwerken und anderen Schwachkopfsammelstellen wird gerne so getan, als ob nun alle Schüler Deutschlands Freitags am streiken sind. Das ist natürlich Unfug. Genauso wenig lassen sich alle Schüler von ihren Helikoptereltern im SUV zur Schule fahren lassen. Und erst recht lässt sich aus diesen beiden Umständen nicht ableiten, daß alle FFF-Streiker genau diejenigen sind, die sich eben mit dem SUV zur Schule fahren lassen. Aber das ist nunmal das beliebteste Argument der Umweltsau-Hysteriker.

Es gibt durchaus Boomer, die den Klimawandel aufhalten wollen. Die sollten wir nicht mit den anderen in eine Schublade stecken (und beim großen Knall natürlich nicht abmurksen :) )

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politisch korrekt, proteste, Satire, wdr

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