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FFF

1

Dienstag, 24. September 2019, 14:53

FFF

Ist das ein Widerling!
Man kann nicht alles haben. Wo sollte man es auch hintun?

Gre(a)ta

unregistriert

2

Dienstag, 24. September 2019, 22:23

Greta Thunberg ändert ihr Profil auf Twitter



Foto:
twitter.com/GretaThunberg
.
Auch Ironie will gelernt sein ...
Respekt!
:thumbup:

3

Mittwoch, 25. September 2019, 11:47


"Wir alle haben den Weckruf der Jugend gehört." meinte die Bundeskanzlerin und konstatierte, die Industriestaaten seien Verursacher der Erderwärmung, die Entwicklungsländer dagegen die Leidtragenden. "Deshalb haben wir als Vertreter der Industrieländer die Pflicht, Innovation, Technologie und Geld einzusetzen, um den Weg zu ebnen, um die Erderwärmung zu stoppen."
Die Bundeskanzlerin versprach, den deutschen Beitrag zur Bekämpfung des Klimawandels auf 4 Milliarden Euro pro Jahr zu erhöhen.
Aha.

Zugleich übte Frau Merkel Kritik an Greta Thunbergs Rede "in der aus meiner Sicht nicht ausreichend zum Ausdruck kam, in welcher Weise Technologie, Innovation gerade im Energiebereich, aber auch im Energieeinsparbereich uns Möglichkeiten eröffnet, die Ziele zu erreichen." [.....] "Ich messe Innovation und Technologie eine sehr große Bedeutung bei. Das ist ein Widerspruch zu dem, was ich da gestern gehört habe."

Halten wir fest:
Angela Merkel (Alter: 65J.),
promovierte Physikerin, ist als Bundeskanzlerin seit 2005 (auch) für die deutsche Klimapolitik verantwortlich, welche seit Jahren die Ziele des Pariser Abkommens verfehlt.

Greta Thunberg (Alter: 16J.),
ist eine schwedische Schülerin, die als 15-Jährige einen nationalen Schreibwettbewerb zur Umweltpolitik gewann, und die -zunächst allein- jeden Freitag demonstrierte und zum "Schulstreik für das Klima" aufrief.

Thunbergs Initiative begründete eine inzwischen weltweite Bewegung -"Fridays for Future"- , die von namhaften Wissenschaftlern, als auch von Politikern begrüßt und unterstützt wird.
Das kürzlich verabschiedete "Klimapaket" der Bundesregierung unter der Federführung Angela Merkels stößt sowohl bei Klima-Wissenschaftlern, als auch Politikern auf heftigen Widerspruch.



Last, but not least:

Wie armselig ist es, eine 16-Jährige dafür zu kritisieren, dass sie der Welt keine konkreten Handlungsanweisungen in Sachen Klima- und Artenschutz sowie Zukunftssicherung geben kann.
Wenn es doch nicht einmal die zuständigen Erwachsenen fertigbringen - oft gar nicht erst versuchen - und statt dessen beharrlich auf "Selbstregulierung", "Markt" und ähnlich unwirksame "Maßnahmen" setzen ...
(Klaus Stuttmann)

Klima *hust* schutzprogramm

unregistriert

4

Donnerstag, 26. September 2019, 22:25

Wat fott es, es fott ...

26. September 2019, 18:50 Uhr

Treibhausgase:Regierung streicht Zahlen aus Klimaschutzprogramm
Umweltschützer protestieren vor dem Kanzleramt gegen die Klimapolitik der Bundesregierung.
(Foto: dpa)

  • Aus dem Entwurf der Bundesregierung für das Klimaschutzprogramm sind die Minderungsziele für Treibhausgase verschwunden.
  • Die Folge könnte sein, dass sich, anders als bei früheren Klimaprogrammen, nicht nachvollziehen lässt, ob einzelne Maßnahmen das Erhoffte tatsächlich erbringen.
Von Michael Bauchmüller, Berlin Tw

Die Bundesregierung wollte es genau wissen im Klimaschutz. Für die ausführliche Fassung des "Klimaschutzprogramms 2030" sollten die Ministerien jede einzelne Maßnahme genau beschreiben, in einem vorab gefertigten Steckbrief. Was ist geplant? Wer ist daran beteiligt? Wann soll es passieren? Und vor allem: Was genau bringt es für den Klimaschutz?

Doch auf die letzte Frage gibt es keine Antwort mehr.

Der Süddeutschen Zeitung liegt der Entwurf vor, wie er in die Abstimmung zwischen den Ministerien gegangen ist. Sämtliche Zahlen zu den Maßnahmen sucht man darin vergebens - sie wurden gestrichen. Die Zeile zu den "THG-Minderungspotenzialen", eigentlich fester Bestandteil jedes Steckbriefs - verschwunden. Eine Tabelle, in der das Treibhausgas-Minus aller Vorhaben summiert wurde - getilgt.
Die Zahlen hatten zuletzt für einigen Streit auch innerhalb der Regierung geführt. Ursprünglich hatten so genannte "Kreuzgutachter" im Auftrag des Forschungsministeriums strittige Zahlen unabhängig überprüfen sollen. Doch ausgerechnet im heiklen Verkehrssektor kamen sie nicht dazu. Die Angaben seien zu spät gekommen und zu wenig präzise gewesen, hieß es aus dem Umfeld der Kreuzgutachter. Der Zeitdruck sei zu groß gewesen, konterte das Verkehrsministerium.

"Das reicht für die Überprüfung"
So wird sich, anders als bei früheren Klimaprogrammen, nicht nachvollziehen lassen, ob einzelne Maßnahmen das Erhoffte tatsächlich erbringen. Auch lässt sich nicht absehen, ob die Summe der Koalitionsvorhaben ausreicht, um das Klimaziel für 2030 zu erreichen, eine Minderung um rund 300 Millionen Tonnen Kohlendioxid.
Dies entscheide aber nicht über Erfolg oder Misserfolg des Klimaprogramms, hieß es am Donnerstag in Regierungskreisen. Schließlich würden alle Ministerien künftig verpflichtet, in ihrem Bereich feste Klimaziele einzuhalten. "Das reicht für die Überprüfung", hieß es.

(Süddeutsche Zeitung)

5

Donnerstag, 26. September 2019, 22:33

;))


(ERL)

(Heiko Sakurai)

(Harm Bengen)

6

Samstag, 28. September 2019, 12:25

Man hat es kommen sehen.
Nicht nur, dass sich diverse PolitikerInnen und andere Persönlichkeiten für Grinsefotos mit der jungen schwedischen Klimaaktivistin drängeln , es inzwischen eine ganze Palette von Produkten aller Art mit 'kritischen' Klima-Aufdrucken zu kaufen gibt, super Märkte und Geschäfte eine winzige Menge ihrer hirnrissigen, Müllberge produzierenden Umverpackungen reduzieren.

Zuvorderst und allem voran aber geht es um die Person(!) Greta Thunberg.
Wie sieht sie aus? Was hat sie an? Warum lächelt sie nicht - oder vielleicht doch? Wieso geht sie denn nicht zur Schule? Und warum sagt sie nicht endlich, wie man die ganzen Klimaprobleme lösen kann? Aber dalli!


Selbst ernannte Experten wissen natürlich auch ganz genau, was "Asperger" ist.
Den Einen dient's als willkommene Abwertung aller von Thunberg gemachten Äußerungen. Die Anderen heben sie dafür in den Olymp. Oder Himmel. Je nachdem.
Und wie es kommen musste, wird Greta Thunberg von Diesen inzwischen 'heilig' gesprochen und im entsprechenen Madonnenlook dargestellt. Jene hingegen bezeichnen sie als "krank" und verbieten den eigenen Kindern den Umgang mit ihr.

Zu Letzteren gehört Friedrich Merz von der CDU. Wer ihn nicht mehr kennt, kann ja mal googlen. Der Mann sitzt inzwischen im Aufsichtsrat des Köln-Bonner Flughafens.

Zitat

Bierdeckel-Fachmann Friedrich Merz, der Klimawandel und die Verunglimpfung der Klimaaktivistin Greta Thunberg
27. September 2019
Rainer Schreiber

Greta Thunberg klagt auf dem Klimagipfel an. Screenshot vom UN-Video


Eine Polemik

Friedrich Merz, Spezialist für Bierdeckel-Steuerkonzepte und Repräsentant des einflussreichen US-Finanz"dienstleisters" "Black Rock" in Deutschland, hat sich wieder öffentlich geäußert; dieses Mal natürlich zum Klimawandelprogramm der Bundesregierung. Es sei keine "langfristige und strategische Planung erkennbar", meint er.

Nach allem, was die Kritiker vom Fach so an Argumenten anführen, scheint dies durchaus stimmen. Nur: Dies großkotzig so dahinzusagen, ist das Gegenteil einer Kritik, die detailliert begründet, inwiefern und wieso. Das ist das übliche Hingepinkel aus dem arroganten Gestus des Durchblickers, wie ihn Merz schon immer gerne pflegt.

Inhaltliche Fundamentalkritik am Regierungskonzept liegt wohl auch nicht in der Absicht von Herrn Merz: Gerade er vertritt doch das ewige kapitalistische "Weiter so!" bis in die Fingerspitzen - Politiker seiner Provenienz vertrauen am liebsten auf die "Innovationskräfte des Marktes", die das Klimawandelproblem, wenn sie erst einmal geweckt sind, schon lösen würden.

Lächerlich. Den werten "Marktkräften" war und ist der Klimawandel wie alle langfristigen Folgen ihrer ureigenen Profitlogik scheißegal. Und "Anreize" als Heilmittel unterstellen genau gegenläufige Interessen, derer man sich dennoch bedienen will, garniert durch freiwillige Selbstverpflichtungen der Unternehmensszene. Wie effektiv das ist, kann man an den Ausbeutungsverhältnissen bei den asiatischen Textilzulieferern sehen, die in regelmäßigem Turnus als unverändert besichtigt werden.

Und der Verweis auf den Ostblock schmälert dieses Argument nicht: Denn erstens ist er weg, der Staatssozialismus sowjetischer Prägung, und alles, was die letzten 30 Jahre passiert ist, hat sich der globale Kapitalismus selbst zuzuschreiben. Die bequeme Ausrede "Kalter Krieg" trägt nicht mehr.

Zweitens war das Projekt, den Kapitalismus einzuholen und sich mit ihm auf seinem eigenen Terrain, entlang seiner auf Profitmaximierung ausgerichteten Erfolgsmaßstäbe, zu messen, schon der entscheidende Fehler des alternativen Systems im Osten; egal, ob es dabei um abstrakte, in Geld bezifferte Wachstumsraten, allseitiges weltpolitisches Mitmischen oder die kostspielige Konkurrenz auf dem Felde des absurden Hochleistungssports ging - die Spezialisten des Staatssozialismus waren immer & überall als Konkurrenten auf den ureigensten Feldern des Kapitalismus dabei. Damit hat man staatlicherseits den auf Vermehrung abstrakten Reichtums gepolten Industrialismus des Kapitals, den abstrakten Erfolgs- und Wachstumszwang des gegnerischen Systems kopiert. Wie soll dann auch was anderes rauskommen?!

"Anders zu sein ist keine Krankheit"

Zurück zu Merz: Der Mann belässt es nicht bei seinen nebulösen Formeln. Er muss natürlich noch zu Greta persönlich Stellung nehmen. Dazu ist im Handelsblatt online zu lesen:

Zitat

Kritisch äußerte sich Merz über Greta Thunberg und ihren Auftritt bei den Vereinten Nationen in New York: "Also ganz ehrlich, meine Tochter hätte ich da nicht hingelassen", sagte Merz. "Auf der einen Seite ist das Mädchen bewundernswert, aber auf der anderen Seite ist sie krank.

Handelsblatt

Wahrscheinlich lässt Merz seine Tochter nur zu den Wirtschaftsjunioren oder zur Jungen Union, vielleicht noch in den Tennisclub. Aber das wissen wir natürlich nicht. Sein Kritikverfahren gegenüber Thunberg kennt man jedoch schon: Wer nicht ins System passt, wer abweichende Argumente vertritt und sich dabei nicht von der integrativen Schleimerei der Offiziellen einfangen lässt, kann nur psychisch krank sein. Da ist Merz daher auch nicht der einzige, der dergleichen behauptet: Der US-Sender Fox-News beschrieb Greta Thunberg gar als "geistig krankes, schwedisches Kind". Geistig krank und auch noch keine Amerikanerin! Das kann ja nicht gutgehen.

Wer sich nicht als anerkannte Alternative in das System der konstruktiven staatspolitischen Bearbeitung von Interessen unter besonderer Berücksichtigung der ominösen "Wirtschaft", von der wir ja bekanntlich alle leben und die qua Naturgesetz so aussehen muss, wie sie aussieht, einfügt, hat es verschissen und zieht irgendwann den Zorn der Politik auf sich. Immer und überall, wie es scheint.

Insofern wird die "FFF"-Bewegung noch einiges erleben mit ihren politischen Gegenspielern - außer sie gibt sich irgendwann mit dem Status einer bedenkens- und dankenswerten politischen Initiative von unten zufrieden, die den "Offiziellen" zur "realistischen" Umsetzung überlassen wird. Das hatte ja FDP-Lindner von Anfang an angemahnt: Lasst die politisch Verantwortlichen machen, die verfügen über Sachkompetenz und kennen sich aus. Und er meint das ernst! Greta Thunberg hat auf die Anwürfe per Twitter geantwortet:

.

Zitat

Wie ihr vielleicht mitbekommen habt, sind die Hater nach wie vor aktiv - sie greifen mich an, mein Aussehen, meine Klamotten, mein Verhalten und mein Anderssein … Anders zu sein ist keine Krankheit und der aktuelle wissenschaftliche Stand ist keine Meinung - es sind Tatsachen.

Greta Thunberg
Das muss sich die herrschende Erwachsenenriege ausgerechnet von einer 16-Jährigen erklären lassen. Trostlos. Politische Dummheit als Folge von Herrschaftsinteressen.
(Rainer Schreiber)

(Quelle: Telepolis)





Stellt sich die Frage: Wann hört man endlich auf, sich auf die Person Greta Thunberg zu konzentrieren und sie nach eigenem Bedarf und Gusto zu instrumentalisieren - sei es positiv oder negativ. Anstatt Klimaforschern und Umweltpolitikern die nötige Aufmerksamkeit zu schenken und zu unterstützen.

Das schließt eigenes Tun und Verhalten übrigens mit ein... :P
Fordert auch die junge Klimaaktivistin. Und mit ihr die ganze "Fridays for Future"-Bewegung. :thumbsup:

Heinz K

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7

Montag, 30. September 2019, 10:52

Diejenigen, die immer auf "Innovationen und Ideen" (neoliberale Standardfloskel) setzen sollen gefälligst selber mal etwas erfinden um den Klimawandel aufzuhalten. Außer dumme Sprüche kommt bislang nichts.

Und wenn sie das nicht schaffen und weiterhin die Rettung des Erdklimas auf die lange Bank schieben, dann hat die Jugend dieser Welt auch irgendwann das Recht die Alten zu Dünger zu verarbeiten, um damit die Wälder wieder aufzuforsten. Mir sind Thunberg, FFF, Extinction Rebellion etc. noch längst nicht radikal genug.

8

Mittwoch, 2. Oktober 2019, 00:59

Erfinden...?

...keiner muß irgendwat neues, innovatives erfinden. Altes abschaffen reicht.

Wäre doch super einfach Plastik und Verbrennungsmotoren per Gesetzt zu verbieten...aufs Abstellgleis zu schieben...
Natürlich OHNE Kompensationszahlungen für die Hersteller Industrien... die könnten dann ihre Innovationsstärke beweisen.
Aber, ich glaube das es in keiner (größeren) demokratischen Nation auf der Erde dafür z.z. eine Mehrheit gäbe.

In China würde und wird das schon jetzt einfach bestimmt, 2030 ist schluß mit Stinkern.
Aber das beste ist das kaum jemand in China je von Greta Thunberg gehört hat..
....die tun`s einfach aus Überlebenswillen.... ;)

Heinz K

Dissident

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9

Mittwoch, 2. Oktober 2019, 10:06

Die Chinesen kriegen das auch nur von oben diktiert. Ich finde es trotzdem irre, daß die chinesischen Diktatoren sich weitsichtiger geben, als die meisten demokratisch gewählten Präsidenten im Westen. Was es in unseren breiten mittlerweile an Wissenschaftsleugnern gibt ist eine Schande für den aufgeklärten Westen.

10

Mittwoch, 2. Oktober 2019, 23:11

Heinz,es ist ja auch eine Schande was "Wissenschaftliche Studien" heute so alles belegen können....

Vernüftige, aber unbequeme dinge kann man nur per verbot diktieren, das ist hier nicht anders als in China.
Nur muß man hier einen unvernünftigen weg gehen, nämlich den über eine "gewählte" Mehrheit in irgendeinem

Lobbyisten Parlament.
Trotz bekanntem Klimaproblem werden auch hierzulande mehr SUV`s verkauft als irgend eine andere Fahrzeugklasse.
Anders kann man seine "ich sche**s drauf" Einstellung wohl kaum zu Schau tragen.
Aufgeklärte, mündige Ar...löcher die es satt sind Bäume, Meere, Arktis oder Klima zu retten, sie trennen schließlich schon Müll.

Vielleicht schafft das die Menschheit auch irgendwann mal, -sich von Müll trennen.

11

Donnerstag, 3. Oktober 2019, 11:28

es ist ja auch eine Schande was "Wissenschaftliche Studien" heute so alles belegen können....

Tja, da greift wieder mal ein Zitat meiner alten Geschichtslehrerin:
"Man kann nicht alle Berge selbst besteigen.
Aber man sollte wissen, von wem man sich die Aussicht schildern lässt!"
;)
.

In der als konservativ bekannten FAZ las ich kürzlich einen, wie ich finde, diskussionswürdigen Gastbeitrag zweier Wissenschaftler zum Thema "Klimapolitik".
.
Prof. Dr. Kai Carstensen ist Professor für Ökonometrie an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel.
Prof. Dr. Stefan Kooths leitet das Prognosezentrum am Institut für Weltwirtschaft in Kiel, lehrt Entrepreneurial Economics an der University of Applied Sciences Europe in Berlin und ist Vorsitzender der Hayek-Gesellschaft.

.

Zitat

Klimapaket : So geht vernünftige Klimapolitik
  • Von Kai Carstensen und Stefan Kooths
  • -Aktualisiert am 30.09.2019-17:12

Spontane Straßenblockade in der Stuttgarter Innenstadt vor etwa einer Woche
Bild: dpa

In ihrer Klimastrategie muss die Regierung das Wünschenswerte mit dem Machbaren in Einklang bringen. Was immer sie tut: Nachahmer wird es nur geben, wenn die Kosten möglichst niedrig bleiben. Ein Gastbeitrag.

In ihren Eckpunkten für das Klimaschutzprogramm 2030 hat die Bundesregierung den Einstieg in die Bepreisung von CO2 auf Basis eines Zertifikatesystems beschlossen, das 2021 in Kraft treten soll. Daneben stellt sie eine Fülle von Einzelmaßnahmen in Aussicht, die – so die erklärte Absicht – den Anpassungsprozess unterstützen sollen. Routinegemäß war die Empörung bei der Opposition und vielen Umweltverbänden groß. Selbst in den Koalitionsparteien war Verunsicherung spürbar. Bei der nun einsetzenden Detaildiskussion sollten die Grundlinien einer rationalen Klimapolitik nicht aus dem Blick geraten, um die Vorhaben der Bundesregierung ausgewogen bewerten zu können.

Eine rationale Klimapolitik fußt, ebenso wie eine rationale Wirtschaftspolitik, auf Daten und wissenschaftlichen Modellen, die naturgemäß unvollkommen sind und daher fortlaufend überprüft werden müssen. Das gilt insbesondere dann, wenn politische Eingriffe – oder ihre Verhinderung – maßgeblich mit Simulationsrechnungen begründet werden. Es wäre fahrlässig, gerade in einem so wichtigen Feld wie der Klimapolitik die Kultur des Widerspruchs einzuengen, von der sowohl die Wissenschaft als auch die Demokratie leben.
Daraus folgt nicht, dass politische Tatenlosigkeit allein mit wissenschaftlichem Zweifel begründet werden kann – dann kämen wir nie zum Handeln. Da wir die Zukunft nie perfekt voraussehen können, sind auch die Entscheidungen, die wir heute zum Schutze des Klimas treffen, zwangsläufig spekulativ. Wie wir mit diesem Risiko umgehen, kann die Wissenschaft nicht objektiv entscheiden. Das muss die Aufgabe der Politik bleiben.

Das größte Koordinationsproblem der Menschheitsgeschichte


Gute Absichten allein reichen dabei nicht aus. Damit sie auch zu guten Ergebnissen führen, ist vor allem kritisch zu hinterfragen, ob bestimmte Klimaschutzmaßnahmen tatsächlich dem Vorhaben dienen, den nachfolgenden Generationen ein Leben in Würde zu ermöglichen, oder ob sie vielmehr darauf abzielen, der gegenwärtigen Generation ein reines Gewissen zu verschaffen.

Das Weltklima kann nur in dem Maße zum Ziel wirtschaftlichen Handelns werden, wie der Mensch in der Lage ist, die weitere Erderwärmung aufzuhalten. Andernfalls ist das Klima Teil der Umweltbedingungen, an die wir uns wohl oder übel anpassen müssen. Dabei kommt es nicht darauf an, ob der Mensch für die bereits eingetretene Erwärmung verantwortlich ist, sondern darauf, ob er eine zukünftige Erwärmung verhindern kann. Das eine impliziert nicht das andere. Entscheidend ist, dass der Mensch Wege findet, die Mittel, die ihm zur Verfügung stehen, auch tatsächlich einzusetzen. Der Kölner Ökonom Axel Ockenfels hat dies treffend als das größte Koordinationsproblem der Menschheitsgeschichte bezeichnet. Ob es gelöst werden kann, ist nicht ausgemacht.
Eine verantwortungsvolle Klimapolitik darf ihren Ausgangspunkt daher nicht erst bei Maßnahmen nehmen, die den Ausstoß von Treibhausgasen verringern, weil dies den Handlungsspielraum zu sehr einschränkt. Mit Blick auf die Zukunft gibt es zwei grundsätzliche Möglichkeiten: Entweder man hält den Temperaturanstieg auf oder man passt sich an die höheren Temperaturen an. Der Begriff der „Klimarettung“ ist insofern irreführend, als er den Eindruck entstehen lässt, es gehe um eine Alles-oder-nichts-Entscheidung, mit der das Klima (und mit ihm die Menschheit) entweder gerettet wird oder untergeht.

Tatsächlich gibt es ein Spektrum an Möglichkeiten, wie Klimapolitik gestaltet werden kann. Jedes gesteckte Temperaturziel bedarf einer anderen Kombination aus Vermeidung von CO2 und Anpassung. Die Kosten von Vermeidung und Anpassung müssen gegenübergestellt und gegeneinander abgewogen werden. Denn auch in der Klimapolitik kann jeder Euro nur einmal ausgegeben werden. Somit ist jede Entscheidung für eine Vermeidungsmaßnahme immer auch eine Entscheidung gegen eine Anpassungsmaßnahme und umgekehrt.

Ambitionierte Klimaziele könnten schnell sehr teuer werden

Es ist freilich sehr schwer, die verschiedenen Kostenkomponenten zu bewerten. Sowohl die Vermeidungs- als auch die Anpassungsinstrumente greifen massiv in das Wirtschaftsgeschehen ein. Gerade das macht sie ja so schwer zu beziffern. Die optimale Klimapolitik kann daher auch nicht allein naturwissenschaftlich begründet werden, sondern muss Alternativen bewerten – und bewerten kann nur der Mensch. Wichtig ist, in der Analyse die jeweils günstigsten Instrumente für Anpassung und Vermeidung als Bewertungsgrundlage festzulegen. Wählt man etwa für die Vermeidungsstrategie unnötig aufwendige Mittel, verschiebt sich das Kalkül unweigerlich in Richtung Anpassung.

Im Falle von CO2-Emissionen gibt es zwei grundsätzliche Möglichkeiten, die ausgestoßene Menge zu beeinflussen: über einen Zertifikatehandel oder mit Hilfe von Steuern. Weil sowohl der Steuersatz als auch die Zertifikatemenge veränderlich sind, kommt in beiden Verfahren zum Ausdruck, dass die Politik zwischen Anpassung und Vermeidung abwägen muss. Die Steuerlösung versucht, die Grenzvermeidungskosten abzuschätzen, also den marginalen Wohlstandsverzicht, den man für eine verträgliche Gesamtemission zu tragen bereit ist. Die Zertifikatelösung definiert hingegen die akzeptable Gesamtemission und überlässt die Bepreisung dem Markt.

Je mehr man von einer naturwissenschaftlich definierbaren Obergrenze für den anthropogenen Ausstoß von CO2 überzeugt ist, desto stärker sollte man zur Zertifikatelösung greifen. Diese sorgt dafür, dass die Emissionsziele umgesetzt werden, und zwar „koste es, was es wolle“. Genau hier liegt der Knackpunkt: Ambitionierte Klimaziele könnten schnell sehr teuer werden, erhebliche Preisschwankungen auslösen und Deutschland in eine selbsterzeugte Anpassungsrezession stürzen, deren Dauer und politische Konsequenzen niemand vorhersagen kann.

Die Bundesregierung hat darauf mit einem Kompromiss reagiert. Bis 2025 ruft sie feste Zertifikatspreise anstelle einer Mengengrenze auf. In dieser Zeit wirken die Zertifikate wie eine Steuer. Von 2026 an soll dann eine maximale Emissionsgrenze gelten, die von Jahr zu Jahr verringert wird.

Grundsätzlich ist es keine schlechte Lösung, zunächst einen Preis für die Zertifikate festzulegen, um für eine Übergangszeit Planungssicherheit herzustellen. Dabei ist der Zertifikatspreis anfangs sehr niedrig und soll auch nur in kleinen Schritten angehoben werden. Im Zielkonflikt zwischen heutiger wirtschaftlicher Prosperität und schneller CO2-Reduktion neigt die Bundesregierung also offenbar Ersterem zu. Wer eine ambitioniertere Klimapolitik favorisiert, mag dies kritisieren, sollte jedoch auch offen kommunizieren, dass die wirtschaftlichen „Opfer“ für die heutige Generation entsprechend größer ausfallen würden. Im kommenden Jahrzehnt würden sie entsprechend größer ausfallen.

Dimension des Problems zeigt sich besonders klar im internationalen Kontext

Denn eines ist klar: Klimapolitische Maßnahmen werden für die gegenwärtige Generation die verfügbare Verteilungsmasse verkleinern. Eine Umverteilungsdividende werfen sie heute dagegen keinesfalls ab. Fossile Brennstoffe sind für die Menschheit attraktiv, weil sie als Energiequelle leicht verfügbar sind. Wären andere Energiequellen günstiger zu haben, wären sie längst ohne politische Eingriffe erschlossen worden.
Wird nun zum Beispiel die Nutzung fossiler Brennstoffe eingeschränkt, geht damit zunächst eine Wohlstandseinbuße einher, denn positive Klimaeffekte sind lediglich bei erfolgreicher Politik und auch dann nur für zukünftige Generationen zu erwarten. Auch wenn das staatliche Umverteilungssystem mit Blick auf die Zusatzbelastung durch CO2-Preise angepasst würde, so stünde unter dem Strich doch ein Wohlstandsverzicht der heutigen Generation.

Das ist kein Argument gegen eine verantwortungsvolle Klimapolitik, die sich ja gerade aus einer Zukunftsperspektive ableitet und deshalb nicht nur den gegenwärtigen Wohlstand im Blick behalten kann – wohl aber eine Mahnung zur Ehrlichkeit, ohne die die aktuelle politische Unterstützung rasch bröckeln könnte.

Die Dimension des Problems zeigt sich besonders klar im internationalen Kontext. Deutschland verursacht derzeit weniger als 2,5 Prozent der globalen CO2-Emissionen, während die Länder Afrikas und Asiens zusammen auf weit mehr als 50 Prozent kommen – Länder also, die weder die Lasten der CO2-Vermeidung noch die Kosten einer Anpassung leicht schultern können und im Zweifel wohl kaum bereit sein werden, ihren wirtschaftlichen Aufholprozess merklich zu verlangsamen. Ob die im Pariser Klimaabkommen vorgesehene technische und finanzielle Unterstützung ausreicht, ist nicht ausgemacht. Es könnte also teuer werden für uns, wenn wir es ernst meinen und nicht nur vor unserer deutschen Haustür kehren.

Gerade im globalen Maßstab wäre klimapolitisch dort anzusetzen, wo die Grenzvermeidungskosten am geringsten sind. Das bedeutet nicht, dass wir die Vermeidungskosten auf andere abwälzen, sondern dass wir unsere Mittel zielgenauer einsetzen. Das kann auch jenseits unserer Grenzen sein, zum Beispiel als sogenannte Coase-Lösung, etwa als Kompensation für den Fortbestand der tropischen Regenwälder an diejenigen, in deren Hoheitsgebiet sie liegen.

Um in der Klimapolitik eine Vorbildfunktion einzunehmen, reicht es nicht, die Verpflichtungen aus den Klimaabkommen einzuhalten. Nachahmer werden sich überhaupt nur finden, wenn die Umsetzung kostenminimal geschieht. Je größer die Wohlstandseinbußen, desto unattraktiver wird das Vorbild. Die Energiewende sollte hier ein warnendes Beispiel sein: Ein Pionier, dessen stabile Stromversorgung davon abhängt, dass die Nachbarn den Weg nicht mitgehen, reizt nicht zur Nachahmung an.

Angst und Panik sind aber schlechte Ratgeber

Umso wichtiger ist es für die mittel- und langfristige Akzeptanz der Klimapolitik, sich darauf zu beschränken, die richtigen Rahmenbedingungen zu setzen und ansonsten konsequent das erfolgreiche marktwirtschaftliche System für Innovation und Wohlstandsmehrung zu nutzen. Die vergangenen 200 Jahre haben gezeigt, dass marktwirtschaftliche Entdeckungsprozesse in der Lage sind, vormals Undenkbares möglich zu machen. Warum sollte das bei einer klimaschonenden Energieversorgung und Lebensmittelerzeugung nicht auch gelingen? Die Erfahrung lehrt zudem, dass Menschen eher bereit sind, auf einen Teil ihres Wohlstandszuwachses zu verzichten, als tatsächlich Einbußen hinzunehmen.

Zentral ist, das neue Zertifikatesystem auch wirken zu lassen. Jeder weitere Eingriff in Form von Vorschriften, Verboten und Subventionen ist spätestens von 2026 an, wenn eine feste Obergrenze für CO2-Emissionen gelten soll, nicht nur wirkungslos, sondern kontraproduktiv, weil er Ressourcen verschwendet und damit den Wohlstandsverzicht über das notwendige Maß hinaus erhöht oder den Klimaeffekt unnötig verringert.

Wer trotzdem an solchen Instrumenten festhält, kann diese jedenfalls nicht mit dem Klimaschutz begründen, sondern muss andere Motive dafür ins Feld führen. In den vergangenen Monaten verging kaum ein Tag ohne neue Vorschläge zu einem „klimagerechten“ Lebenswandel. Ob Fleischkonsum oder Flugreisen – ein Lebensbereich nach dem anderen kam auf den Prüfstand. Und wo sich Emissionsquellen auftaten, waren Ideen für neue Vorschriften und Verbote nicht weit. Ein solcher Ansatz ist nicht nur ineffizient, sondern provoziert unnötigen Widerstand gegen das eigentliche Anliegen der Emissionsreduktion.

Je stärker die Klimapolitik auf kleinteilige Eingriffe in Form von Subventionen und Regulierung bestimmter Güter oder Produktionsverfahren setzt, desto größer wird auch der Spielraum für die ökonomischen Akteure, den politischen Prozess so für eigene Zwecke zu vereinnahmen, dass unter dem Deckmantel der Klimapolitik Einzelinteressen zu Lasten des Gemeinwohls bedient werden. Dazu zählen Subventionen für Windräder und Elektroautos oder Verbote von Ölheizungen ebenso wie staatlich geförderte Batteriefabriken. Dieses als „Rent Seeking“ bekannte Problem besteht auf allen Politikfeldern. Je bedeutender die wirtschaftlichen Interessen der mit dem Klimawandel befassten Akteure werden, desto mehr Gewicht erlangt dieser Aspekt.

Angst und Panik sind aber schlechte Ratgeber. Die Demonstranten für mehr Klimaschutz beklagen die Tatenlosigkeit der vergangenen Jahre. Davon kann angesichts der vielen Milliarden, die bislang in die ökologische Energiewende geflossen sind, keine Rede sein. Kritikwürdig ist indes die Erfolglosigkeit dieser Politik. Und diese hat ihre Wurzeln in einer Gesinnungsethik, die die Absichten über die Folgen des Handelns stellt. Um neuerliche Frustrationen zu vermeiden, gilt es in der Klimapolitik mehr denn je, einen kühlen Kopf zu bewahren, um das Wünschenswerte mit dem Machbaren in Einklang zu bringen.
(Quelle: FAZ)

agrippi

unregistriert

12

Donnerstag, 3. Oktober 2019, 12:40

Sascha Lobos Text ist einfach zu lang, als dass ich ihn hierher kopiere.
Aber er ist eine sehr gute Ergänzung und ein Gegengewicht zum Beitrag #11.


Unbedingt lesen! :thumbup:

Zitat


Technik gegen Klimawandel
Die Greta-Skeptiker hoffen auf die Zaubermaschine
.
Mit Greta-Hassern lässt sich eh nicht reden. Greta-Skeptiker sind nicht viel besser. Sie glauben, dass eine Technologie der Zukunft die Probleme von heute auf magisch-mystische Weise lösen wird. Wie falsch sie doch liegen.

Eine Kolumne von Sascha Lobo
(Spon)

13

Freitag, 4. Oktober 2019, 22:43

:D :D :D :D...grippi...
dat haben die Jungs im Rausch geschrieben, anläßlich der Feier des Jahrestags der 1.Automobilausstellung.

Allein ihr dummdreister Lobgesang auf die Wirksamkeit des ZertifikatsHANDEL disqualifiziert sie
als ernstzunehmende Diskussionspartner in Sachen Klimapolitik. Ihr manisches warnen vor allzu hartem
Eingreifen der Politik und deren unabsehbaren folgen, die gar einer "Anpassungsrezision" auslösen könne.
Schluß ist da selbst beim abwägen der kosten nicht, wenn gemutmaßt wird das es vielleicht günstiger ist
sich dem Klimawandel an zu passen statt ihn zu vermeiden (zumindest für unsere Generation...)

Das ist alles was raus kommt wenn Wirtschaftsgelehrte versuchen objektiv Klimapolitik zu bewerten/beraten ? :S


Aus dem Kontext gerissen ist da ein Satz der sehr gut dazu paßt
"Zitat" Und diese hat ihre Wurzeln in einer Gesinnungsethik, die die Absichten über die Folgen des Handelns stellt.

Heinz K

Dissident

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14

Montag, 14. Oktober 2019, 13:18

Die Wirtschaft denkt nicht mehr nachhaltig. Die wollen sofortige Gewinne und nicht irgendwann mal, wenn man vielleicht schon tot ist oder so. Die Wirtschaft muss jetzt wachsen bis in alle Ewigkeit. Solange wir unser Wirtschaftssystem nicht auf Nachhaltigkeit ausrichten, sprich soziale Stabilität auch ohne beständiges Wirtschaftswachstum hinbiegen (gab es das nicht früher schonmal?) können wir noch soviel recht behalten, es ist praktisch erst einmal nicht umsetzbar. Dazu wäre es nötig die derzeitige globale Wirtschaftsordnung im globalen Maßstab zu reformieren. Das lehnen aber nicht nur die Gralshüter unseres Wirtschaftssystems ab, sondern ebenso auch jeder andere Mensch egal wie arm oder reich er auch immer sein mag. Wir sind alle gierig und unsere Gier wird uns wohl dahinraffen. Schade :D

15

Dienstag, 15. Oktober 2019, 13:09

Gier ist ein Tierischer Instinkt den man mit guten willen überwinden kann. Wer das nicht will verhindert Evolution.

Wenn Gier Vernunft besiegt, ist es völlig legitim Führer die das nicht zu verhindern wissen verantwortlich zu machen.
Ich denke ein teil der Menschheit ist Vernunft begabt, ist z.Z. jedoch außer Stande sich von den unbegabten Führern zu trennen.
Fatalistische Ansichten werden diese Arschlöcher jedoch nur in ihrem Nichtstun bestätigen Heinz. Also, bisschen mehr Einsatz 8)

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19. April 2017, 22:22:
Richmodis hat ein Bild von Richmodis kommentiert.
19. April 2017, 14:00:
escape hat ein Bild von Richmodis kommentiert.
19. April 2017, 11:08:
agrippinensis hat ein Bild von Richmodis kommentiert.
17. April 2017, 23:58:
Richmodis hat ein neues Bild in seine Galerie hochgeladen.
12. März 2017, 10:32:
escape hat ein Bild von Richmodis kommentiert.
10. März 2017, 22:32:
Richmodis hat ein Bild von Richmodis kommentiert.
6. März 2017, 10:08:
agrippinensis hat ein Bild von Richmodis kommentiert.
4. März 2017, 17:34:
Richmodis hat ein neues Bild in seine Galerie hochgeladen.
18. Februar 2017, 13:51:
escape hat ein Bild von Richmodis kommentiert.
16. Februar 2017, 00:18:
agrippinensis hat ein Bild von Richmodis kommentiert.
15. Februar 2017, 19:37:
Richmodis hat ein Bild von Richmodis kommentiert.
15. Februar 2017, 18:30:
Richmodis hat ein neues Bild in seine Galerie hochgeladen.
14. Februar 2017, 18:50:
agrippinensis hat ein Bild von Richmodis kommentiert.
14. Februar 2017, 13:14:
escape hat ein Bild von Richmodis kommentiert.
29. Januar 2017, 19:01:
Compikoch hat ein Bild von Compikoch kommentiert.
24. Januar 2017, 13:58:
escape hat ein Bild von heinz k 2 kommentiert.
23. Januar 2017, 20:05:
heinz k 2 hat ein neues Bild in seine Galerie hochgeladen.
23. Januar 2017, 20:01:
heinz k 2 hat ein Bild von Compikoch kommentiert.
23. Januar 2017, 16:21:
Compikoch hat ein neues Bild in seine Galerie hochgeladen.
18. Oktober 2016, 13:32:
escape hat ein Bild von heinz k 2 kommentiert.
17. Oktober 2016, 11:18:
agrippinensis hat ein Bild von heinz k 2 kommentiert.
16. Oktober 2016, 18:04:
heinz k 2 hat ein neues Bild in seine Galerie hochgeladen.
13. Juni 2016, 14:43:
agrippinensis hat den Blogeintag Respekt Alte von immewigger kommentiert.
10. Juni 2016, 12:28:
agrippinensis hat den Blogeintag Kasse 3 für Sie von Marbez kommentiert.
6. Februar 2016, 21:40:
Mindfreak hat den Blogeintag Arabische Intellektuelle sind selten von fruechtetee kommentiert.
5. Februar 2016, 12:42:
Compikoch hat den Blogeintag Arabische Intellektuelle sind selten von fruechtetee kommentiert.
4. Februar 2016, 20:48:
Robbespierre13 hat den Blogeintag Arabische Intellektuelle sind selten von fruechtetee kommentiert.
6. Dezember 2015, 14:15:
agrippinensis hat ein neues Bild in seine Galerie hochgeladen.
6. November 2015, 00:12:
Compikoch hat ein neues Bild in seine Galerie hochgeladen.
6. November 2015, 00:12:
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5. November 2015, 10:29:
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15. März 2015, 21:38:
Compikoch hat den Blogeintag Respekt Alte von immewigger kommentiert.