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Sonntag, 3. Mai 2015, 19:20

Die 'Berliner Philharmoniker'

Die 'Berliner Philharmoniker' sind ein ganz besonderes Orchester und sogar denjenigen ein Begriff, die sich nicht zur Szene der Klassik-Freaks zählen. Jeder für sich ein Individualist und Ausnahmemusiker, spielen sie zusammen auf höchstem künstlerischen Niveau (wissen das auch;)) und werden dafür oft als weltbestes Orchester gefeiert.
Wer je das Privileg hatte, diese Musiker zu dirigieren, darf sich glücklich schätzen. Man weiß, 'dieBerliner' lassen nur die Allerbesten auf ihr Dirigentenpodest.
Entsprechend sorgfältig verfährt das Orchester mit der Wahl seines Chefdirigenten, genauer:
'Künstlerischen Leiters', den es traditionell selbst bestimmt.
Zum einen muss er musikalisch wie menschlich 'passen', zum anderen soll er in der Lage sein, dem Orchester etwas Neues abzuverlangen, auch beizubringen. Denn Ausruhen auf vertrautem Repertoire, vielfach wiederholten Interpretationen und bisher gesammelten Lorbeeren gibts nicht, man will schließlich immer noch mehr - besser werden.
Also wird eine Liste mit Wunschkandidaten für den Leitungsposten erstellt und diskutiert, gewählt wird nach intensiven Debatten in geheimer Abstimmung.
Die Papstwahl ist nix dagegen ...
Demokratie in der Kunst - und weltweit einzigartig.


Zitat

Vor der Philharmoniker-Wahl: Glacéhandschuh und Meisterstab


Wilhelm Furtwängler, Chefdirigent der Philharmoniker 1922–1934 und 1952–1954. - Foto: IMAGO

Am 11. Mai wählen die Berliner Philharmoniker ihren neuen Künstlerischen Leiter. Ein Blick zurück auf die Orchestergeschichte im Zeichen der bisherigen Chefdirigenten.
Von Ulrich Amling

(Der Tagesspiegel )


Verständlich, dass die Klassikfans leidenschaftlich ihre Meinungen kundtun, pro und contra zu möglichen Kandidaten austauschen und den Philharmonikern ein glückliches Händchen bei der Wahl ihres Leiters wünschen.
In gut einer Woche ist es so weit. Dann hat das gespannte Warten ein Ende, und der neue Chefdirigent/Künstlerische Leiter steht fest. Bis dahin darf weitergerätselt werden, wen das Orchester zum
Nachfolger Simon Rattles wählen wird, der nach 16 Jahren in seine Heimat London wechseln will.

Zitat

Dirigent Simon Rattle Musik voller Rasierklingen
Seit bekannt wurde,dass der Dirigent der Berliner Philharmoniker bald nach London wechselt, fragen sich alle, warum: Simon Rattle über das bessere Orchester, Zukünftspläne und den „Rosenkavalier“.
Mehr Von Eleonore Büning 3 13
(FAZ)

Diese Optionen und möglichen Kandidaten sind derzeit im Fokus:

Zitat

02.05.15Berliner Philharmoniker
Drei Optionen gibt es für die Wahl des Chefdirigenten
Wenn die Berliner Philharmoniker am 11. Mai den Nachfolger von Simon Rattle wählen, entscheiden sie auch darüber, was sie bewahren und was sie erneuern wollen.
Von Volker Blech

Auf den ersten Blick mag es etwas früh erscheinen, darüber nachzudenken, was von der Ära Simon Rattle bei den Berliner Philharmonikern zurückbleiben wird. Schließlich hört der Chefdirigent erst 2018 auf. Aber wenn die Musiker am 11. Mai seinen Nachfolger wählen, werden sie sich genau diese Frage beantworten müssen.
Was soll der Neue fortführen, und was hat sich im künstlerischen Alltag als unwichtig herausgestellt? Als der Brite Rattle im Jahr 2002 antrat, herrschte zunächst große Verzückung in Berlin. Ein dynamischer Wuschelkopf war ans Pult getreten, fotogen, strahlend, Zukunft versprechend. Ein Dirigent, der zugänglich wirkte. Einer, der mit einem Education-Programm Maßstäbe setzte, gar in der Arena tanzende Berliner Schulkinder am Pult begleitete.
Irgendwann wurden Misstöne im Orchester hörbar, dass ihnen der künstlerische Input nicht ausreichte. Andere wünschten sich klarere Ansagen vom Chefpult, mehr Statur in der Öffentlichkeit. Im gleichen Zeitraum haben sich die Philharmoniker in ihren eigenen Reihen erneuert und verjüngt. Darüber hinaus verwalten sich die Musiker seit der Ära Rattle in einer eigenen Stiftung mit klar in Gremien verteilten Aufgaben. Und was die Querelen mit dem egomanischen Pultherrscher Herbert von Karajan angeht, die kennen viele nur noch aus alten Erzählungen. Die Karten können also neu gemischt werden.

Drei Optionen im Gespräch
Für die bevorstehende Wahl gibt es fünf denkbare Optionen, drei davon haben offenbar bei den Philharmonikern starke Fraktionen. Da sind zunächst die großen alten Maestri. Sie haben den Vorteil, dass sie Weltstars und künstlerisch unbestritten sind. Bei ihnen weiß ein Orchester, was es bekommt und was nicht. Die Philharmoniker können sich mit einem großen Namen schmücken. Das ist verführerisch in einem internationalen Klassikreisemarkt, der marketingtechnisch von eingeführten Namen lebt.
Zu den Altmeistern gehören Daniel Barenboim, 72, Mariss Jansons, 72, Riccardo Muti, 73, aber auch Zubin Mehta, 79. Daniel Barenboim hat am Montag bei der Jahrespressekonferenz seiner Staatsoper Unter den Linden laut versichert, er sei kein Kandidat. Die Philharmoniker nehmen solche Absagen gelassen. Das gehört mit zum Verwirrspiel. Was soll ein Dirigent auch auf die Frage antworten? Letztlich gilt, was er antwortet, falls ihn am 11. Mai der Anruf erreicht.
Dennoch ist die Wahl eines Altmeisters nicht unkompliziert. Die Philharmoniker haben bislang immer versucht, sich längerfristig zu binden. Herbert von Karajan war 34 Jahre lang Chefdirigent, Claudio Abbado zwölf Jahre, Sir Simon Rattle wird es auf 16 Jahre bringen. Bei den über 70-Jährigen ist von einer Vertragslänge von fünf bis sieben Jahren auszugehen. In der Öffentlichkeit wird das gern als die Übergangslösung bezeichnet – bis die nächste Generation herangereift ist. Diese Einordnung wird vom Philharmoniker-Vorstand zurückgewiesen, denn auch eine kurze Ära kann die Krönung eines Lebenswerks bedeuten. Und die Philharmoniker schmücken.

Besucher wollen jungen Chefdirigenten
Zu Simon Rattles wichtigsten Hinterlassenschaften wird das unverzopfte, weltoffene Image der Philharmoniker gehören. Rattles Wahl war Ende der 90er-Jahre eine Entscheidung für Aufbruch, Neugierde und auch ein bisschen Außenseitertum. Das Image ist mächtig. In einer Besucherumfrage des Rundfunk Berlin-Brandenburg und der Berliner Morgenpost bei zwei Philharmoniker-Konzerte stellte sich heraus, dass sich mehr als die Hälfte der Konzertliebhaber einen jungen Chefdirigenten wünschen. Aus einer Shortlist wurden Andris Nelsons, 36, und Gustavo Dudamel, 34, auf die Spitzenplätze gewählt. Sie wären in ihrer energiegeladenen Erscheinung eindeutig die Erben von Sir Simon.
Zu den jüngeren Kandidaten zählen auch Yannick Nézet-Séguin, 40, und Kirill Petrenko, 42. Der in München engagierte Petrenko hat sein letztes Konzert bei den Philharmonikern aus Krankheitsgründen abgesagt. Oder besser gesagt: Er war einfach abgereist. Das Orchester erfuhr es durch das Hotel. Es hat die Frage nach der Zuverlässigkeit von Chefdirigenten aufgeworfen, denn kein Spitzenorchester will sich Absagen zumuten. Überhaupt scheuen viele das Risiko, sich mit einem allzu unerfahrenen Chefdirigenten einzulassen. Keiner kann voraussagen, wo der Zug künstlerisch hingeht und wie der Neue mit den selbstbewussten Musikern umgeht.

Christian Thielemann ist die Nummer eins
Es gibt Stimmen, die sich einen im Künstlerischen wie im Erscheinungsbild starken Chefdirigenten im besten Alter wünschen. Dann ist sofort die Rede von Christian Thielemann, 56. Intern wird es gern die deutsche Lösung genannt. Nach einem italienischen und einem britischen Chefdirigenten wäre seine Wahl gewissermaßen die Rückkehr in die Traditionslinie von Wilhelm Furtwängler und Karajan. Sicherlich gibt es auch andere deutsche Dirigenten in dieser Generation. Aber Ingo Metzmacher, steht zuerst für die Zeitgenössische Musik, Thomas Hengelbrock, 56, hingegen hat eine Leidenschaft für die historische Aufführungspraxis. Thielemann ist hierzulande künstlerisch unbestritten die Nummer eins. Allerdings gehört er zu jenen, die das Publikum am meisten polarisieren. Das müssten die Philharmoniker ausgleichen. Bemerkenswerterweise sind Stardirigenten in der Generation 50plus rar. Das macht die vierte Option, einen gestandenen Chefdirigenten international zu finden, unwahrscheinlich. Zu nennen wären immerhin der Italiener Riccardo Chailly, 62, und der Este Paavo Järvi, 52.

Unter den Favoriten keine Frau
Es gibt 19 Philharmonikerinnen. Erst spät hat sich das Orchester den Frauen geöffnet. Und es sind im Vergleich zu anderen Orchestern immer noch wenige. Die Klassik ist traditionell von Männern dominiert, aber längst werden überall Veränderungen spürbar. Es gibt mehr Musikerinnen, mehr Komponistinnen. Auch bei der bevorstehenden Wahl wurden bekannte Dirigentinnen als eine Option diskutiert. Aber viele können sich das für die Philharmoniker im Moment nicht vorstellen. Immerhin wurde der Name von Simone Young, 54, in der Besucherbefragung mehrfach genannt. Zu erwähnen sind Emmanuelle Haim, 52, und Susanna Mälkki, 46. Und wenn etwas von Rattles Ära weiterlebt, dann sind es Qualitäten in Kommunikation oder Vermittlung. Das spielt, so viel Klischee muss sein, irgendwann den Dirigentinnen zu.
(Berliner Morgenpost)

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Sonntag, 3. Mai 2015, 19:30

Hat jemand das alljährliche, traditionell am 1. Mai aufgeführte "Europakonzert" verpasst? Dann muss er muss sich sputen. Die ARD stellt es nur noch bis zum 8. Mai in ihre Mediathek.
Bitte schön, Stadtmännchen-Sörviss ... das Video:

Zitat

Europakonzert der Berliner Philharmoniker 2015
Übertragung aus der Konzerthalle Megaron Athen

Europakonzert der Berliner Philharmoniker 2015 | Video verfügbar bis 08.05.2015
Zum 25. Mal laden die Berliner Philharmoniker zu ihrem Europakonzert, das immer am 1. Mai und immer an einem europäischen Ort von kulturhistorischer Bedeutung stattfindet. In diesem Jahr ist Athen der Austragungsort, wie schon 2004. Damals spielten die Philharmoniker im antiken Herodes-Atticus-Theater, diesmal ist es ein großer und moderner Konzertsaal im Herzen der Stadt, das Mégaron Mousikis Athinon.
Solist ist der griechische Geiger Leonidas Kavakos, der das Konzert von Sibelius spielen wird, ein Meilenstein des Violinrepertoires und für Kavakos eine Herzensangelegenheit.

Das Konzert wird eingerahmt von Rossini Semiramis-Ouvertüre und der dritten Sinfonie von Robert Schumann. Dirigent ist Sir Simon Rattle.
(ARD)

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Sonntag, 10. Mai 2015, 09:28

Morgen ist es soweit - dann verkünden die Berliner Philharmoniker, wen sie sich als Chefdirigenten und künstlerischen Leiter wünschen. Der muss dann allerdings auch zustimmen, die Nachfolge von Simon Rattle anzutreten.

Frederik Hanssen vom Berliner 'Tagesspiegel' hat sieben Kandidaten vorgestellt.

Christian Thielemann,
Andris Nelsons,
Teodor Currentzis,
Riccardo Chailly,
Pablo Heras-Cassado,
Mariss Jansons.
Daniel Barenboim

4

Montag, 11. Mai 2015, 22:44

Satz mit "X" ... :huh:
Die Berliner Philharmoniker haben sich nicht einigen können - oder hat vielleicht der Wunschkandidat abgesagt?
Jedenfalls sind sie heute, anders als vorgehabt, zu keinem Ergebnis gekommen.
Die Diskussion geht weiter ...


Zitat

Die Wahl des neuen @BerlinPhil-Chefdirigenten ist ohne Ergebnis geblieben. Mehr dazu in Kürze.
— Berlin Philharmonic (@BerlinPhil) 11. Mai 2015

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Dienstag, 12. Mai 2015, 09:47

battle after Rattle

Das scheint ja eine fundamentale Auseinandersetzung um Schwerpunkte und grundsätzliche Ausrichtung der gemeinsamen Weiterarbeit geworden zu sein.
Klassisch-konservativ und Rückkehr zu Klangbildern à la Herbert von Karajan oder modern-experimentierfreudig wie zuletzt unter Rattle?
Nix Genaues weiß man nicht.
So spekuliert und simmeliert man weiter und liest leicht amüsiert, was die örtliche Presse zu berichten weiß:



Zitat

Wahl des Chefdirigenten der Berliner Philharmoniker
Elf Stunden Abstimmung, aber kein Nachfolger für Rattle

11.05.2015 22:50 Uhrvon Ulrich Amling und Frederik Hanssen
Kein neuer Chefdirigent in Sicht: Den ganzen Tag harrten die Journalisten vor der Dahlehmer Jesus Christus Kirche aus und warteten auf das Ergebnis der Philharmoniker-Wahl. Elf Stunden dauerten die Wahlgänge um Simon Rattles Nachfolger - eine Einigung gab es nicht. Chronik einer Hängepartie.



Späte Stunde. Intendant Martin Hoffmann (l-r), Medienvorstand Stanley Dodds, die Orchestersprecher der Berliner Philharmoniker, Peter Riegelbauer und Ulrich Knörzer und... - Foto: dpa

Innerhalb eines Jahres soll laut Orchestervorstand Peter Riegelbauer erneut abgestimmt werden. So lautet das dürre Ergebnis der Philharmoniker-Chefdirigentenwahl am späten Montagabend. Man konnte sich nicht einigen, die interne Diskussion über die besten Kandidaten werde bis dahin weitergeführt, so der Kontrabassist, der am späten Abend vor die Presse tritt, gemeinsam mit Intendant Martin Hoffmann, Medienvorstand Stanley Dodds, seinem Orchestersprecher-Kollegen Ulrich Knörzer und Medienvorstand Olaf Maninger.
Die Berliner Philharmoniker waren am Montag um 10 Uhr morgens an einem schönen Symbolort zusammengekommen: Im evangelischen Gemeindehaus in der Dahlemer Thielallee trafen sie sich, in eben jenem Raum also, der dem Orchester 1945 im zerbombten Berlin als erster Nachkriegs- Probenraum gedient hatte. Da ahnte noch keiner, was für eine Hängepartie es werden würde.
Die Presse wiederum wurde für 14 Uhr zur nahe gelegenen Jesus Christus Kirche bestellt. Der 1931 geweihte Backsteinbau ist auch als „Karajans Kathedrale“ bekannt, denn hier pflegte der Maestro in den sechziger und siebziger Jahren fast alle seine Schallplattenaufnahmen mit den Philharmonikern zu machen. Sogar die berühmte „Bohème“ mit Luciano Pavarotti entstand in dem Sakralbau mit der perfekten Akustik.

Heiter ist die Stimmung zunächst unter den Medienvertretern, die Temperaturen sind mild, Kinder toben über die Gänseblümchenwiese neben der Kirche, lila Flieder blüht, die Kastanie an der Ecke Hittorfstraße/Faradeyweg trägt prachtvolle Blütenkerzen. Auf den Stufen, die zum Haupteingang hinauf führen, ist ein Kreuz aus weißem Klebeband angebracht. Dort sollen später Peter Riegelbauer und Ulrich Knörzer, die beiden Orchestervorstände, zusammen mit dem Intendanten Martin Hoffmann Aufstellung nehmen, um den Namen des künftigen künstlerischen Leiters zu verkünden. Ein Dutzend Kamerateams aus aller Welt hat die Gerätschaften aufgebaut, insgesamt sind rund 50 Journalisten vor der Jesus Christus Kirche versammelt.

Zunächst allerdings tritt nur eine Mitarbeiterin der Pressestelle des Orchesters vor die Wartenden. Sie erklärt, der nach einem geheimen Regelwerk ablaufende Wahlvorgang sei noch nicht abgeschlossen und die Presse müsse sich darum bitte bis 16 Uhr gedulden. Zeit also für einen kleinen Spaziergang durch die Dahlemer Idylle. Dann zurück zur Jesus Christus Kirche – und siehe da: Zwei Flugzeuge haben mit ihren Kondensstreifen ein riesiges wolkiges Kreuz in den Himmel gemalt. Wenn das kein Zeichen ist!

Doch leider taucht wieder nur die Pressefrau auf und vertröstet ein weiteres Mal. Unter den Journalisten geht das Rätselraten los: Gab es ungeahnte Pannen oder gar Absagen ist letzter Minute? Wie verhärtet sind die Fronten zwischen den konservativen Thielemann-Befürwortern und den zukunftsorientierten Nelsons-Fans?
Welche Fraktion bat sich warum welche Bedenkzeiten aus? Wird es am Ende auf den allseits respektierten Kompromisskandidaten Chailly hinauslaufen?
Man kann nur spekulieren. Einerseits erwarten die Philharmoniker eine sofortige Zusage des Erwählten, sobald sie ihn anrufen, andererseits brauchten die Musiker wohl deutlich mehr Wahlgänge, um sich auf einen Kandidaten zu einigen, der die dabei geforderte „eindeutige Mehrheit“ auf sich zu vereinen mag.

Für Aufregung sorgt am späten Nachmittag eine Nachricht bei Twitter, die angeblich von der Hornistin Sarah Willis abgesetzt wurde. Sie verkündet den Sieg von Andris Nelsons bei der Abstimmung. Das Orchester lässt umgehend dementieren, die Homepage von Willis ist zeitweise nicht zu erreichen, der Account der Musikerin war zum Abseden der Ente wohl gehackt worden.

Um 17.30 Uhr wünschen die Arbeiter von der gegenüber liegenden Baustelle einen schönen Feierabend – und die Presse wartet weiter. Gegen 18.20 Uhr formiert sich ein Flashmob der Dahlemer Fans des Orchesters, die gerne dabei sein wollen, wenn der Name endlich fällt. Und die Presse wartet weiter. Auf den Steinmäuerchen vor der Kirche entspinnt sich manch fachkundiger Smalltalk zwischen den Philharmonie-Stammgästen und den zunehmend verzweifelteren professionellen Beobachtern.
Gegen 20 Uhr rollt ein Kleinbus vor – dem aber weder Orchestervorstand noch Intendant entsteigen, der aber immerhin eine Getränkespende der Philharmoniker an die Wartenden enthält. Die hören inzwischen schon Stimmen: Pfeifen nicht die Spatzen den Namen des Neuen von den Dächern? „Cha-illy, Cha-illy?“

Von einem konkreten Zeitpunkt für die Bekanntgabe des neuen Chefs ist da längst keine Rede mehr. Im Falle eines Scheiterns aber, das hatten die Philharmoniker vorab angekündigt, wolle man man erst wieder im Herbst neu abstimmen.

Die Musiker bereiten sich schon seit zwei Jahren auf die Wahl eines neuen künstlerischen Leiters vor. Solange ist es her, dass Sir Simon bekannt gab, seinen Vertrag nicht über das Jahr 2018 hinaus verlängern zu wollen. Dass die Nachfolger-Wahl so schwer werden würde, ahnte damals keiner. Am Montag wurde sie offenbar zum battle after Rattle.

Alles über die Berliner Philharmoniker und ihre Wahl: www.tagesspiegel.de/berliner-philharmoniker
(Tagesspiegel)

6

Montag, 22. Juni 2015, 13:51

Die Berliner Morgenpost hatte ihn schon früh im Fokus (siehe # 1), nun ist die Wahl wirklich auf ihn gefallen.
Nach aktuellen Pressemitteilungen haben sich die Berliner Philharmoniker für Kirill Petrenko als neuen Musikalischen Leiter entschieden.



fomalhaut.over-blog.org

'Concerti.de' hat ihn vor Jahren als einen "Anti-Maestro" charakterisiert. Das wäre ein deutlicher Kontrast zum jetzigen Chefdirigenten Simon Rattle.
Auch musikalisch dürfte der gebürtige Russe und in Österreich zum Dirigenten ausgebildete Musiker eine andere 'Farbe' ins Orchester bringen.
Große Klasse hat er bereits bewiesen, interessant wird es allemal. :thumbsup:

Nachfolge von Simon Rattle
Kirill Petrenko wird neuer Chefdirigent der Philharmoniker
Jetzt ist es offiziell: Kirill Petrenko wird der neue Chefdirigent der Berliner Philharmoniker. In einer geheimen Wahl hatte ihn das Orchester zum Nachfolger von Simon Rattle gewählt. Von Sarah-Maria Deckert
mehr, Kommentare



Pressestimmen:
Tagesspiegel
Süddeutsche




7

Montag, 22. Juni 2015, 20:57

Nachtrag für Genießer

Zitat

Kirill Petrenko, derzeit Generalmusikdirektor der Bayerischen Staatsoper, wurde gestern im Rahmen einer Orchesterversammlung mit großer Mehrheit von den Mitgliedern der Berliner Philharmoniker zum designierten neuen Chefdirigenten des Orchesters und Künstlerischen Leiter der Stiftung Berliner Philharmoniker gewählt. Er folgt damit auf Sir Simon Rattle, der das Amt im August 2018 abgeben wird.
Kirill Petrenko dazu:
»Man kann es gar nicht in Worte fassen, was in mir gefühlsmäßig vorgeht: Von Euphorie und großer Freude bis zu Ehrfurcht und Zweifel ist da alles drin. Ich werde meine ganze Kraft mobilisieren, diesem außergewöhnlichen Orchester ein würdiger Leiter zu sein, und bin mir auch der Verantwortung und der hohen Erwartungen bewusst. Vor allem erhoffe ich aber vom gemeinsamen Musizieren viele Momente des künstlerischen Glücks, die unsere harte Arbeit belohnen und unser Künstlerleben mit Sinn erfüllen sollen.«

In der Digital Concert Hall können Sie in zwei Konzertmitschnitten einen Eindruck von Kirill Petrenkos Arbeit mit den Berliner Philharmonikern gewinnen. Besonders empfehlen möchten wir Ihnen auch die in diesem Zuge entstandenen Interviews mit dem Dirigenten.
Videos mit Kirill Petrenko

Darüber hinaus zeigen wir auf der Website der Berliner Philharmoniker einen Mitschnitt der heutigen Pressekonferenz in der Philharmonie, in der die Wahl Kirill Petrenkos bekannt gegeben wurde.
Zur Pressekonferenz

8

Dienstag, 23. Juni 2015, 11:38

Toll!
Danke fürs Zeigen.

9

Freitag, 26. Juni 2015, 14:07

Exkurs

Leider wird die Freude über die Wahl dieses hochqualifizierten und leidenschaftlichen Musikers derzeit vergällt durch einige üble Entgleisungen in den Medien.
Vor allem 'NDR' und die 'Welt' zeichneten sich in ihrer Berichterstattung durch kaum verholenen Antisemitismus aus. :thumbdown:
Eleonore Büning kommentiert in der 'FAZ':


Zitat

Antisemiten live


© AP
Er hält gegenüber den Medien ab jetzt lieber den Mund: Kirill Petrenko gibt keine Interviews mehr
Sechs von zehn Bürgern in Deutschland haben, wie eine Umfrage von Infratest ergeben hat, kein Vertrauen mehr in die Medien. Sechs von zehn? Wir kennen im Augenblick vor allem einen. Und der heißt Kirill Petrenko. Der designierte neue Chefdirigent der Berliner Philharmoniker, zurzeit noch Generalmusikdirektor in München, gibt keine Interviews mehr.

Nicht, dass er nichts zu sagen hätte! Petrenko ist besonnen, schlagfertig, gescheit, leidenschaftlich, hochbegabt, er spricht außer Russisch und Englisch auch fließend Deutsch, hat Charisma und weiß, was er will. „Wir Künstler“, sagte er 2007 im Gespräch mit dieser Zeitung, sind „keine Geschäftsleute oder Börsenmakler“, weshalb die Musik „nicht nur ein käufliches Produkt, sondern vor allem ein Kreativitätsfeld ist“. Letzteres reizt er immer wieder neu aus, bis an den Rand, zum Glück für jeden, der mit ihm musiziert oder ihm dabei zuhört. Ein großes Glück für Berlins Philharmoniker!

Doch gleich in die ersten Gratulationen nach der Wahl mischt sich Unappetitliches aus der Quotenjägergerüchteküche.
Als gäbe es beim Radio gar keine Redakteure mehr, die offen antisemitische Entgleisungen bemerken und verhindern könnten, spekuliert eine NDR-Kommentatorin über das etwaige Konkurrenzverhältnis zwischen Petrenko und seinem Dirigentenkollegen Christian Thielemann und vergleicht, da die beiden ja demnächst wieder in Bayreuth auftreten werden, den einen, Thielemann, als „Experten deutschen Klanges“ mit Wagners nobler Wotan-Figur, den anderen, Petrenko, mit der Figur des Alberich, dem „winzigen Gnom, der jüdischen Karikatur“.
Proteste werden rasch abgewiegelt: Eine Gleichsetzung sei „keineswegs beabsichtigt“ gewesen.

Auf „Welt-Online“ geht der Kommentar noch einen Schritt weiter:
„Petrenko, interessanterweise neben Daniel Barenboim und Ivan Fischer der dritte Jude auf einem Berliner Chefsessel, bringt, wie das auch Thielemann getan hätte, eine dominante Mutter mit in die Beziehung. Aber sonst ist ihm, was viele erleichtert hat, nichts Zwischenmenschliches fremd. Wovon mindestens eine der diesjährigen Bayreuth-Sängerinnen berichten könnte.“
Nachdem ein Blogger der „Neuen Musikzeitung“ die antisemitischen Konnotationen (chefsesselgeil, frauengeil) dieser Halb-Infos aufgespießt hat, wird so eilig, dass es erst mal an der Rechtschreibung hapert, ein relativierender Nebensatz eingefügt. Jetzt heißt es: „...interessanter- wie erfreulicherweise siebzig Jahre nach dem brauen (!) Rassenspuk...“

Wie schnell das geht! Wollten die Autoren nicht sagen, was sie gesagt haben? Ja, warum haben sie es dann gesagt? Weil Nazis, Weiber, Gier, Macht und so weiter Clicks und Quote bringen? Und wegen der Geschichtsvergessenheit. Und, weil das so schnell wieder zu löschen ist: Upps! Tschuldigung!
Das ist vielleicht das Ekelhafteste dran.

10

Samstag, 27. Juni 2015, 17:00

Beschämend!

... Journalisten spielen da eine unrühmliche Rolle, wenn sie völlig unüberlegt nur auf populistische Schlagzeilen setzen und auch sonst nicht viel nachdenken.

11

Donnerstag, 25. Mai 2017, 11:20

Die Berliner Philharmoniker bieten in jeder Spielzeit einige ihrer Konzerte als Live-Übertragung in europäischen Kinos an.
Echte Leckerchen für all Diejenigen, die nicht nach Berlin fahren können, keine Karten mehr bekommen haben, oder aus anderen Gründen verhindert sind zur Aufführung in die Philharmonie Berlin zu kommen.

In diesem Jahr gibts zum Abschluss der Saison einen frühsommerlichen Konzertabend Aus der Neuen Welt mit dem venezolanischen Vollblutmusiker und Publikumsliebling Gustavo Dudamel am Pult. :thumbsup:


Zitat

Freitag,
09. Juni 2017
19:30 Uhr

Philharmonie


»Aus der Neuen Welt« mit Gustavo Dudamel
Berliner Philharmoniker
Gustavo Dudamel Dirigent
---------------------------
John Adams
City Noir für Orchester
---------------------------
Antonín Dvořák
Symphonie Nr. 9 e-Moll op. 95 »Aus der Neuen Welt«

Ausführliche Info und Ticketkauf


Von Finnland im hohen Norden bis hin zum südlichen Gibraltar beteiligen sich zahlreiche Städte und Lichtspielhäuser, allen voran Deutschland.
Aber wisst ihr, was mich wirklich stinksauer macht? Die hach so großartige "Kulturstadt" und "Rheinmetropole" Köln ist nicht dabei! :( ;(
Warum nicht? Keine Ahnung.
Anfangs hat noch das 'Residenz' am Ring
diese Live-Übertragungen angeboten, aber schon in der letzten Spielzeit suchte man in ganz Köln vergebens danach.

Also müssen Kölner Musikgenießer wohl nach Düsseldorf, Bonn oder sogar Bielefeld reisen, um sich das
musikalische Highlight zu gönnen?
Wie arm ist das denn! X( :thumbdown:


Heinz K

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12

Freitag, 26. Mai 2017, 13:30

Ich bin noch nie im Kino gewesen um mir ein Konzert anzusehen. Dann kann ich das genauso gut mir zuhause reinziehen. Dvoraks 9. dirigiert von Dudamel gibt es ohnehin schon lange auf Youtube. Was soll das überhaupt solche Konzerte bei den Icke Ickes zu veranstalten? Als ob diese Affen etwas davon verstehen würden. :)

13

Samstag, 24. August 2019, 10:10

Wenn Heinz' Bildschirm groß genug und die Stereoanlage hervorragend ist - fein.
Trotzdem rate ich dazu, sich Direktübertragungen von (Philharmonie) Konzerten in Kinos oder auf öffentliche Plätze nicht entgehen zu lassen.
Dieses Rudelgucken hat -zusätzlich zum Musikgenuss- seinen ganz eigenen Reiz, und die Atmosphäre ist in keinem Wohnzimmer zu erleben.


Aktuell bieten die "Berliner" ein besonderes Leckerchen:

.

Zitat




Open Air mit Beethovens Neunter
Live und kostenlos vom Brandenburger Tor: Kirill Petrenko dirigiert Beethovens Neunte Symphonie

LIVE STREAM
TERMIN MERKEN
Sa, 24 Aug 2019, 20:00 Uhr
(Berliner Zeit)

New York: 14:00 / Tokio: Sa, 25 Aug 2019, 03:00
Das gab es noch nie: In einem Open-Air-Konzert können die Berlinerinnen und Berliner mit Kirill Petrenko einen neuen Chefdirigenten der Berliner Philharmoniker kennenlernen. Schauplatz ist das Brandenburger Tor: ein internationales Symbol für das Überwinden von Gegensätzen und Grenzen. Einen gleichen Geist atmet die hier aufgeführte Neunte Symphonie von Ludwig van Beethoven mit ihrer humanistischen Botschaft von der Verbrüderung aller Menschen. Das Konzert wird live und kostenlos in der Digital Concert Hall übertragen.


Seit dem 23. August ist Kirill Petrenko neuer Chefdirigent der Berliner Philharmoniker! Auf unserer Sonderseite erfahren Sie alles über die kommenden Konzerte, Live-Übertragungen und alle weiteren Projekte.

MEHR ERFAHREN
Fotos: Andrey Popov, Monika Ritterhaus


»Ein Triumph«
Empfehlung der Woche: Kirill Petrenko dirigiert Mozart und Tschaikowsky
Vorfreude und Erwartung waren grenzenlos, als Kirill Petrenko erstmals die Berliner Philharmoniker dirigierte, seit das Orchester ihn zwei Jahre zuvor zu seinem künftigen Chefdirigenten gewählt hatte. Zu hören waren Mozarts Haffner-Symphonie, Tschaikowskys Pathétique und John Adams’ The Wound-Dresser. Petrenko machte feinste Klangschattierungen ebenso erlebbar wie große Seelendramen und erntete Standing Ovations: »Ein Triumph« (Kulturradio).

Foto: Monika Rittershaus
:thumbup:

Zitat

Die Digital Concert Hall ist der Online-Konzertsaal der Berliner Philharmoniker. Hier werden die Konzerte des Orchesters live übertragen und nach wenigen Tagen als Aufzeichnungen in einem Video-Archiv angeboten. Die Digital Concert Hall ist für Fernseher, Computer, Smartphones, Tablets und Streaming-Geräte verfügbar. Ihre Partner sind Panasonic und Internet Initiative Japan.

Mehr unter www.digitalconcerthall.com

Heinz K

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14

Donnerstag, 5. September 2019, 12:08

Dieses Rudelgucken hat -zusätzlich zum Musikgenuss- seinen ganz eigenen Reiz

Klar, ist sicherlich kein Genuss ohne das übliche Husten alter Menschen :)

Natürlich ist die Klangqualität in einem Kino deutlich höher als bei mir im Wohnzimmer, aber es ersetzt nunmal auch kein echtes Livekonzert, und da gebe ich mein Geld lieber dafür aus.

15

Donnerstag, 12. September 2019, 10:11

Klar, ist sicherlich kein Genuss ohne das übliche Husten alter Menschen

Hihi, deshalb geht unser rücksichtsvoller Heinz sicher niemals vor die Tür, sobald ihn ein Räuspern plagt. :D

Aber ich geb dir Recht: Wer während einer Veranstaltung frei heraus in die Welt röchelt oder hustet, sollte wirklich über die Funktion von Lutschbonbons und vor den Mund gepresste Taschentücher aufgeklärt werden. Dann steht sogar einem Konzertbesuch nix mehr im Weg.
Alles selbst getestet - und nur so als Tipp fürs nächste Mal im Kino oder Konzertsaal. ;)


Apropos "eigener Reiz des Rudelguckens": Schau doch nochmal hier 8) rein!

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6. März 2017, 10:08:
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4. März 2017, 17:34:
Richmodis hat ein neues Bild in seine Galerie hochgeladen.
18. Februar 2017, 13:51:
escape hat ein Bild von Richmodis kommentiert.
16. Februar 2017, 00:18:
agrippinensis hat ein Bild von Richmodis kommentiert.
15. Februar 2017, 19:37:
Richmodis hat ein Bild von Richmodis kommentiert.
15. Februar 2017, 18:30:
Richmodis hat ein neues Bild in seine Galerie hochgeladen.
14. Februar 2017, 18:50:
agrippinensis hat ein Bild von Richmodis kommentiert.
14. Februar 2017, 13:14:
escape hat ein Bild von Richmodis kommentiert.
29. Januar 2017, 19:01:
Compikoch hat ein Bild von Compikoch kommentiert.
24. Januar 2017, 13:58:
escape hat ein Bild von heinz k 2 kommentiert.
23. Januar 2017, 20:05:
heinz k 2 hat ein neues Bild in seine Galerie hochgeladen.
23. Januar 2017, 20:01:
heinz k 2 hat ein Bild von Compikoch kommentiert.
23. Januar 2017, 16:21:
Compikoch hat ein neues Bild in seine Galerie hochgeladen.
18. Oktober 2016, 13:32:
escape hat ein Bild von heinz k 2 kommentiert.
17. Oktober 2016, 11:18:
agrippinensis hat ein Bild von heinz k 2 kommentiert.
16. Oktober 2016, 18:04:
heinz k 2 hat ein neues Bild in seine Galerie hochgeladen.
13. Juni 2016, 14:43:
agrippinensis hat den Blogeintag Respekt Alte von immewigger kommentiert.
10. Juni 2016, 12:28:
agrippinensis hat den Blogeintag Kasse 3 für Sie von Marbez kommentiert.
6. Februar 2016, 21:40:
Mindfreak hat den Blogeintag Arabische Intellektuelle sind selten von fruechtetee kommentiert.
5. Februar 2016, 12:42:
Compikoch hat den Blogeintag Arabische Intellektuelle sind selten von fruechtetee kommentiert.
4. Februar 2016, 20:48:
Robbespierre13 hat den Blogeintag Arabische Intellektuelle sind selten von fruechtetee kommentiert.
6. Dezember 2015, 14:15:
agrippinensis hat ein neues Bild in seine Galerie hochgeladen.
6. November 2015, 00:12:
Compikoch hat ein neues Bild in seine Galerie hochgeladen.
6. November 2015, 00:12:
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6. November 2015, 00:12:
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5. November 2015, 10:29:
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5. November 2015, 10:29:
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15. März 2015, 21:38:
Compikoch hat den Blogeintag Respekt Alte von immewigger kommentiert.