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Vene News

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Donnerstag, 2. Mai 2019, 08:55

Fortsetzung

Venezuela im Nebel der Desinformation und Propaganda

Von Prensa Presidencial veröffentlichtes Bild von dem Marsch der Regierungsanhänger. Es geht um den Kampf der Bilder: Wer kann mehr Menschen mobilisieren?

US-Regierung verbreitet Gerüchte


Aber wir waren bei Pompeo, der Desinformation im Ausland bekämpfen will. Er sagte im Rahmen der Unterstützung des Guaidó-Putsches unter dem Titel Operacion Libertad am Dienstag, Nicolaus Maduro sei bereit gewesen, aus dem Land zu fliehen, nur die Russen hätten ihn zurückgehalten. Belege hatte er dafür nicht, behauptete aber, es habe bereits ein Flugzeug bereitgestanden, um ihn nach Kuba auszufliegen.

Es war offensichtlich eine ähnliche Desinformation wie sie von US-Sicherheitsberater John Bolton verbreitet wurde, um für Unsicherheit über die Stabilität der Maduro-Regierung und den Rückhalt des Militärs zu sorgen. Bolton hatte, als sich abzeichnete, dass der erhoffte Putsch in die Hosen ging, erklärt, dass die "wichtigsten Personen des Regimes", inklusive angeblich Verteidigungsminister Wladimir Padrino, Maikel Moreno, der Vorsitzende Richter des Obersten Gerichtshofs, und Ivan Rafael Hernandez Dala, der Kommandeur der Präsidentengarde, einig seien, dass Maduro gehen müsse. Sie hätten zugestimmt mitzuhelfen, dass Maduro das Land verlässt. Boltonforderte sie auf, die von Guaidó angebotene Amnestie zu akzeptieren und Maduro zu stürzen, sonst würden sie mit ihm untergehen. Überdies behauptete er, eine "überwältigende Mehrheit der Soldaten" würde Guaidó unterstützen.

Auch Abrams, der Venezuela-Beauftragte der US-Regierung, stellte sich noch am Mittwoch hinter das Gerücht. Die Vertreter der Maduro-Regierung, die mit der Opposition verhandelt hätten, hätten aber nun ihre Smartphone abgeschaltet. Gefragt, ob die Information etwa auf Padrino zutreffe, entgegnete er ausweichend, dass er sich auf hohe Mitglieder der Regierung beziehe. Die drei oben Genannten hätten an Verhandlungen mit der Opposition unter Ausschluss der USA teilgenommen, um über eine Machtübergabe zu sprechen, bei der Leute wie Maduro ihre Würde bewahren können. Sie hätten aber immer nur gesprochen, aber sie wären nicht bereit gewesen, als der Moment des Handelns gekommen war. Jetzt wisse aber Maduro, dass er sich auf diese Menschen nicht mehr verlassen könne.

Juan Guaidó mischte bei solchen Aussagen mit, wobei es sicherlich zwischen Vertretern der Regierung und der Opposition Gespräche gibt. Zunächst ließ er verlauten, dass ein Militärflughafen gestürmt worden sei, was nicht der Fall war, und schließlich behauptete er, nachdem seine Aufforderung ans Militär, auf seine Seite zu wechseln, gescheitert war, dass Maduro weder die Kontrolle über die Streitkräfte noch über das Volk habe.

Pompeo droht weiterhin militärische Intervention an

Maduro hatte im Beisein des Verteidigungsministers und hoher Militärs die Niederschlagung des Putsches erklärt und gedroht, dass die Verantwortlichen für den Putsch zur Rechenschaft gezogen werden müssten. Er bezichtigte Trump und seine Leute "psychischer Störungen", während Maria Sacharowa, Sprecherin des russischen Außenministeriums, sagte, Washington habe sein Bestes gegeben, um die venezolanische Armee zu destabilisieren: "Jetzt werden Fakes als Teil des Informationskriegs verwendet."

Auch gestern wiederholte Pompeo wieder, dass die USA militärisch intervenieren würden, falls dies notwendig wäre. Von Washington wird schon lange gedroht, dass alle Optionen auf dem Tisch lägen. Es gab aber schon einen Rückzieher vom Venezuela-Beauftragten Abrams, bislang sind keine Hinweise bekannt, dass konkrete Vorbereitungen laufen. Admiral Craig Faller, Kommandeur des zuständigen SouthCommand, ist zwar emsig in Lateinamerika unterwegs, sieht aber, wie er am Mittwoch sagte, keine militärische Rolle. General Joseph Dunford, der oberste Kommandeur, sagte, was man halt so sagt, wenn angeblich alle Optionen auf dem Tisch liegen, dass man auf alles vorbereitet sei. Vor dem Streitkräfteausschuss des Repräsentantenhauses sagte eine Sprecherin des Pentagon, es gebe im Fall Venezuela keine Anweisung, Pläne zu diskutieren.

John Bolton versucht auch weiter mit plumper Propaganda den Konflikt in Gut und Böse darzustellen: "Interim President Guaido bravely leads the Venezuelan people through the streets, while Maduro hides in a military bunker somewhere, surrounded by his Cuban overseers and corrupt cronies. Guaido shows the courage of a leader; Maduro is nothing but a cowardly autocrat."

Noch sieht es nicht so aus, als würde Guaidó den Umsturz erreichen

Guaidó hofft weiter, dass er genügend Menschen mobilisieren kann, um die Stimmung im Land zu kippen. Er hatte für den 1. Mai zu Protestkundgebungen und Märschen im ganzen Land aufgerufen, um in die letzte Phase des Kampfes gegen die "Usurpation" einzutreten. Tatsächlich versammelten sich in vielen Städten tausende Anhänger des Oppositionsführers, die mit Bildern belegt werden, während die Maduro-Regierung dagegen mit Bildern von Regierungsanhängern konkurriert.

Das Volk ist gespalten, das ist auch der Grund, warum der von Guaidó und den USA betriebene Versuch, die Regierung zu stürzen, sich seit Monaten dahinschleppt. Die US-Regierung suggeriert, dass letztlich nur Soldaten aus Kuba Maduro an der Macht halten würden. Kuba bestreitet, bewaffnete Kräfte in Venezuela zu haben, für Washington ist die Behauptung auch Legitimation, neue Sanktionen gegen Kuba vorzubereiten, um es wirtschaftlich zu strangulieren.

Guaidó scheint selbst nicht recht an einen Erfolg zu glauben, sondern will mit den Gewerkschaften einen Generalstreik vorbereiten, weil die von der Maduro-Regierung beschlossene Erhöhung des Mindestlohns ab dem 1. Mai wegen der hohen Inflation nichts bewirke. Allerdings könnte der Bewegung allmählich die Luft ausgehen, wenn nach den immer neuen Versprechungen nichts wirklich vorankommt. Jetzt hat sich Guaidó möglicherweise selbst eine Falle gestellt, als er von der "letzten Phase" sprach.

Die große Frage ist, wie lange die Maduro-Regierung noch zögert, gegen Guaidó vorzugehen, der immerhin zu einem Putsch aufgerufen und eine militärische Intervention ins Spiel gebracht hat. Mit dem Schritt, sich mit bewaffneten Soldaten zu umgeben, auch wenn es nur wenige waren, kann man auch nicht mehr von einer friedlichen und unbewaffneten Oppositionsbewegung sprechen. Guaidó spielt mit der Provokation, was persönlich mutig ist, weil er die US-Regierung hinter sich weiß, aber auf die Trump-Regierung ist kein Verlass.

Die Maduro-Regierung hat Guaidó und die Protestbewegung bislang gewähren lassen - und damit dem Bild widersprochen, dass sie eine Diktatur oder "Usurpation" sei -, weil sie alles vermeiden will, was zu einer militärischen Intervention führen könnte. Gleichzeitig wird die Regierung deswegen wohl auch als geschwächt betrachtet. Sollte sich der Konflikt noch lange hinziehen und es nicht zu Gesprächen mit der Opposition kommen, ist dies für die Regierung auch gefährlich, weil die Misere, die Korruption und der wirtschaftliche Niedergang den verbliebenen Rückhalt weiter schwächen werden.

(Florian Rötzer)
('Telepolis')

Heinz K

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322

Freitag, 3. Mai 2019, 11:07

Wenn man die vergangenen Tage die Lügenpresse zu dem Thema verfolgt hat, hat sich durchaus der Eindruck erweckt, daß es nun spannend werden könnte. War aber wohl mal wieder eine weitere Luftnummer. Gerade einmal um die 100 Soldaten sollen sich Guiado angeschlossen haben. Damit schafft man keinen Putsch. Die Schlacht von Tripolis ist derzeit weitaus interessanter, zumal der Ausgang der Gefechte sehr viel offener ist. Aber darum gibt es derzeit nicht soviel medial-politisches Geschrei.

Die USA wollen nun die Sanktionsschraube weiter zudrehen und das Land notfalls völlig kollabieren lassen. Ich denke das wird auf jeden Fall alles schief gehen.

323

Samstag, 4. Mai 2019, 07:54

Es geht nicht um einen Putsch, sondern um die verfassungswidrigen Aktionen der Regierung. Was diese regierenden Verbrecher mit uns machen, ist offensichtlich nicht genug fuer die meisten Venezolaner. Die chavistischen Fanatiker erzaehlen uns jeden Tag etwas von Revolution des 21. JH. Seit 20 Jahren grueble ich, welche Revolution sie meinen.
Nachweislich geht es jenen immer schlechter, die die Regierung staendig unterstuetzen und wenig finanzielle Reserven besitzen. Der Venezuolaner an sich ist zu traege, um gegen Missstaende zu protestieren. Das passiert zwar gelegentlich, aber von so wenigen Einheimischen, dass man als Beobachter und Leidtragender fast schon Mitleid entwickelt.
Ich bin von vielen Banditen umzingelt, aber am meisten beunruhigt mich die Tatsache, dass ein Militaer an der Macht ist, das nicht im Entferntesten daran interessiert ist, die Seiten zu wechseln. Kaeme es dazu, wuerden 90 % der Generaele inhaftiert werden. Von Schutz der Demokratie und des Volkes selbst, sind diese korrupten Verbrecher seeehr weit entfernt.
Die kleinen Soldaten, mit denen ich es taeglich zu tun habe, wollen von Maduro nichts mehr sehen und wuenschen sich, dass die USA militaerisch eingreift.
Tja, da werden sie noch lange warten muessen.
Fest steht, dass die Mehrheit des Volkes es nicht schaffen wird, das Militaer zum Umdenken zu bewegen. Zu suess und lukrativ ist das Leben an der Macht. Da spielt es keine Rolle fuer das Regime, ob das Volk zu Grunde geht.
Generalstreiks sind Mittel, die durchaus wirken koennen. Aber nur dann, wenn die Mehrheit mitmacht. Aber auch das hat Grenzen, weil die Streikenden nicht auf ihr Essen verzichten wollen und deshalb arbeiten muessen.


Heinz K

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324

Mittwoch, 8. Mai 2019, 12:37

Bleiben wir mal realistisch. In Venezuela werden zwar sicherlich auch mal Wahlen abgehalten, aber eine Demokratie mit einer Gewaltenteilung hat das Land nun nicht. Welchen Wert hat dort also schon eine Verfassung? Selbst bei uns wird die nur eingeschränkt umgesetzt und gerne auch mal willkürlich außer Kraft gesetzt. Allein schon Art. 1 ist bei uns meistens nur ein Witz.

Warum sollte sich Maduro's Regierung an ein paar Worte auf einem Stück Papier halten?

Ein Krieg wird, zumindest vor dem Zeitalter künstlicher Intelligenz und vollständig automatisierter Fabriksysteme, immer mit Moral gewonnen. Nutzt ja nichts, die besseren Waffen zu haben, wenn der Mensch sich weigert sie abzufeuern oder das Ziel zu treffen. Es würde der Opposition vielleicht helfen sich internationale Unterstützung zu besorgen, die zumindest einen öffentlichen Druck auf das Regime ausüben. Die aber auch im Zweifelsfall militärische Unterstützung bieten kann. Das hat die Opposition in Venezuela aber nicht. Es ist nicht verkehrt sich an den mächtigen Westen zu wenden, aber dann sollte man nicht nur unsere Oligarchen von der eigenen Sache überzeugen. Denn letztendlich werden die nicht kämpfen.

Bei uns ist es jetzt so, daß Politik und Medien zwar sich hinter Guiado stellen, fleißig für ihn Propaganda trommeln, aber den Bürgern trotzdem nicht klar ist warum nun alle die venezuelanische Opposition unterstützen sollen. Abseits der transatlantischen Filterblasen haben wir keine Lust eine blutige Auseinandersetzung zu befeuern, die letztendlich nur dazu führt, daß unsere Oligarchen in Venezuela eine weitere Marionette installieren. Da kann man aus unserer Sicht auch gleich den Status Quo belassen. Wir sparen uns zudem Verluste und tränken unsere Hände nicht in Blut.

Wen sucht Guiado sonst noch als ausländische Unterstützer? Rechtsreaktionäre Regierungen in Südamerika. Freunde von Trump. Kommt vielleicht auch nicht so gut an.

Aber auch das hat Grenzen, weil die Streikenden nicht auf ihr Essen verzichten wollen und deshalb arbeiten muessen.

Tja, bei so wenig Opferbereitschaft braucht man sich nicht wundern. Die Arbeiter können nicht einmal einen Hungerstreik auf sich nehmen, aber Ausländer sollen für sie kämpfen und sterben?

325

Samstag, 18. Mai 2019, 07:54

Genau so isset, Heinzi.


Hast du richtig erkannt und gut beschrieben.
Die Indios, egal wie dreckig es ihnen geht, haben keine Lust, dauerhaft dagegen zu kaempfen. Sie akzeptieren fast alles. Auch 12 Stunden taeglich, keinen Strom in der Leitung zu bekommen. Ihnen geht es offensichtlich noch viel zu gut.
Bevor die Venezolaner permanent auf den Strassen demonstrieren, beklauen sie lieber die Nachbarn.
Mitleid habe ich keins, denn Vieles ist selbst verschuldet.


Vamos a ver. Wie der Grieche sagt 8) :P


koppkaput

unregistriert

326

Sonntag, 19. Mai 2019, 00:48

Ähm ....

Ein Land mit schlechter Versorgungslage mit Embargos zu überziehen,
egal wie, warum oder was boykottiert wird, ist kontraproduktiv im Sinne von
"der Bevölkerung helfen".
Ergo zielt es einzig und allein darauf ab, das Land zu destabilisieren
und das ist den USA und Verbündeten nun nach Jahren scheinbar perfekt gelungen.
So ist der Weg bereitet für das willfährige Pack, das die Amis sich im größtem Ölland
des amerikanischen Kontinents wünschen.
Bleibt nur die Frage:Wann setzen Trumps Lakaien ein Kopfgeld auf Maduro aus ?

Águilas Negras zeigt gerade im Nachbarland Kolumbien, daß diese Methoden

in der Region mindestens nicht unüblich sind....

Btw.... vielleicht wollen die Indios gar keinen 24Std. Strom, weil ihnen der Preis zu hoch ist....
Wer will schon Starbucks, Mc Donald und Apple, der bei Verstand ist, wenn er dafür sein Land ausplündern lassen soll....

327

Sonntag, 19. Mai 2019, 17:57

Mir scheint, Koppkaput, dass tatsaechlich wat in deinem Kopp schief gelaufen ist ??
JEDE !! Massnahme, die die Wirtschaftslage verschlechtert, hilft dem Volk. Diese augenblickliche Regierung, angefangen mit Chavez, ist ein Verbrecherbuendnis, das wirklich mit Gewalt entfernt werden muesste. Und weil das kaum jemand will, ausser wiederum ein paar Oppositionellen, werden wir noch Jahre zu warten haben, bis die sozialistischen Fanatiker kaum noch ein Volk vorfinden.
Nichts ist destabilisiert. Die Sozis halten sich sehr stabil in der Regierung. Die Bevoelkerung geniesst stabil die schlechte, gewollte Versorgungslage, sodass Maduro nur ein Problem einiger Oppositioneller zu sein scheint?? Proteste ? Selbst nach Aufrufen finden sich ein paar hundert weisse Protestler ein. Die negriten Indios haben sich aufs Betteln spezialisiert.

Das mit dem Kopfgeld auf Maduro finde ich gut. Selbst, wenn der Kopp von ihm rollen wuerde, traete sein Vertreter an seine Stelle. Don Diosdado Cabello. Der ist der Drahtzieher dieser katastrophalen Revolution. Ein Verbrecher erster Guete.

Was war mit dem Strom ? Zu teuer ? Wenn ich ihn nicht einschalte, obwohl er geliefert wird, kostet das keinen Bolo.
Wir zahlen seit Jahren weder fuer Strom, Wasser (von der Alcaldia geliefert), noch fuer Gas und Benzin etwas.

Koppkaput, es reicht nicht, Fakenews begeistert in sich aufzusaugen, sondern mit Leuten zu reden, die das Land und die Menschen bestens kennen. Dazu gehoere ich z.B.

Gute Besserung, lieber Forist :P



koppkopp

unregistriert

328

Montag, 20. Mai 2019, 02:38

Hä ?
Deine (weniger wohlhabenden ??) Nachbarn auszuhungern findest du also o.k.
damit sich dass Land in die Richtung verändert die DU dir wünscht ??
Denkst das DU besser weist was sie wollen/brauchen ?
Du kennst das Land, schön und gut.
Maduro und andere Akteure sind im Land geboren,
aufgewachsen und haben doch völlig konträre meinungen
und Ziele zu dir. Das wundert dich aber nicht, du polterst
alle doof und korrupt und Fanatiker denen der kopp abgemacht gehört.

Als Ausländer (Einwanderer?) von Staatlichen leistungen wie Wasser, Strom, Gas
für lau zu patizipieren findest du scheisse weil es nicht deinem anspruch (24 h)
genügt. Fändest du es den besser dafür zahlen zu müssen, was wahrscheinlich zur folge
hätte das es sich nur noch wenige, zumindest weniger Menschen leisten könnten ???

Ahh...Ergo bleibt mehr für die Wohlhabenderen, eine 24 h versorgung.Hast du
eigentlich keine Sorge das die braven "nigriten" (?) indios irgentwann nicht mehr
betteln sondern sich mit ner Machete in der Hand nehmen was sie wollen...?

.

Heinz K

Dissident

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329

Montag, 20. Mai 2019, 13:16

Das mit dem Kopfgeld auf Maduro finde ich gut. Selbst, wenn der Kopp von ihm rollen wuerde, traete sein Vertreter an seine Stelle. Don Diosdado Cabello. Der ist der Drahtzieher dieser katastrophalen Revolution. Ein Verbrecher erster Guete.

Ich habe keine Ahnung wer das ist, aber vielleicht wäre er dennoch kompetenter als Maduro?

330

Montag, 20. Mai 2019, 13:48

... , aber vielleicht wäre er dennoch kompetenter als Maduro?

Jo, davon ist sogar auszugehen. Allerdings ist Diosdado Cabello Rondón nicht nur erfahren in politischen Ämtern, sondern auch als extrem korrupt verschrien. Was bei der 'Moral' der südamerikanischen, auch der venezolanischen, Machthaber etwas heißen will. :wacko:

Nicht ohne Grund hatte Chavez sich Maduro zum Nachfolger gewünscht, obgleich er Cabello in seinem Mitarbeiterstab hatte.

331

Mittwoch, 22. Mai 2019, 16:14

hallo liebe Gemeinde.

an Heinz: Alles, was Maduro verkuendet, sind Vorgaben Cabellos. Es wuerde sich in den Entscheidungen nichts aendern, wenn Maduro verschwindet. Wenn schon, dann muss die gesamte kriminelle Sippschaft der Sozis verjagt werden. Und das ist, wie wir alle wissen, alles andere als leicht zu bewerkstelligen.

an Grippi: Als Aussenstehender muss man wissen, bevor das Spekulieren beginnt, dass Chavez den dicken Nicolas deshalb als Nachfolger und Vertreter vorschlug, weil Hugo annahm, dass er "bald" wieder genesen werde, und es leichter ist, den Maduro vom Posten des Praesidenten zu verdraengen, als den Exmilitaristen Diosdado Cabello.
Well, es spielt keine Rolle, welcher Name als Praesident Venezuelas genannt wird, denn das Sagen haben andere Menschenverachter. Moechte Kuba und das Militaer nennen. Das, was Chavez nicht wollte, sich von fremden Staaten abhaengig machen, praktizieren Maduro und Co. Sie haben einen Ausverkauf gestartet, der seinesgleichen sucht.

an Koppkopp und den kaputten Kopp:

Es gibt Teile der Bevoelkerung, die hungern schon seit Jahrzehnten und suchen sich ihr "Mittagessen" auf den Muellhalden der Stadt. Dieses Wissen ist also nicht ganz taufrisch. Unterschied. Seit Maduros Amtsantritt sind es bedeutend mehr Indios, die die Strassen bevoelkern und betteln gehen.
All diese Geknechteten aber reagieren auf diese Menschen unwuerdige Situation, als waere es schon immer so gewesen und es weiterhin so sein muss. DAS ist das Erschreckende und Abstrakte.
Um mich geht es hier in Venezuela nicht. Ich bin Beobachter, aber auch Leidtragender.
Welche Ziele das Sozialistenpack hat, weiss die Bevoelkerung nach 20 Jahren noch nicht.
Hungernde fanatische Patrioten groelen den gleichen Unsinn, wie es Maduro im TV fast taeglich vortraegt.

Wer die Bevoelkerung und deren Verhalten nicht kennt, kann im Grunde gar nicht mitreden.
Ich finde es nicht Scheisse, von staatlichen Leistungen zu profitieren, sondern die Realitaet, die sich mir bietet.
Es gab Zeiten, da kostete das Wasser und der Strom Bolivares. Eines Tages wurde uns alles geschenkt. d.h. wer jetzt Wasser benoetigt, muss es sich von Privatunternehmern KAUFEN, die es billig vom Staat angeboten bekommen.
was wiederum heisst: Die Aermsten der Armen koennen es sich nicht leisten, das "Korruptionswasser" zu erstehen. Nur Leute, die mehr als Minimumlohn verdienen. Und das ist nicht die Mehrheit des Volkes. Strom wird uns 12 Stunden pro Tag abgestellt. Und darueber freuen wir uns mittlerweile, weil es vor vier Wochen drei mal 5 Tage ueberhaupt keine Versorgung in der Richtung gab.
Dass hier eines Tages die Verlierer dieser Revolution sich mit Gewalt Essen und Wasser "besorgen" werden, davon gehe ich aus. Aber Kopfschmerzen bereitet es mir im Augenblick nicht.

Diese "loser" sollten besser nach Caracas fahren oder wandern, um vor Ort gegen Maduro und das korrupte Militaer mit Macheten zu protestieren.

So, noch Fragen und Vermutungen ?


Heinz K

Dissident

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332

Gestern, 11:17

Hungernde fanatische Patrioten groelen den gleichen Unsinn, wie es Maduro im TV fast taeglich vortraegt.

Als philanthropischer Misanthrop finde ich es nicht schade, wenn solche Menschen verhungern. Der Regierung sollte aber schon etwas daran liegen, daß ihre treuen Untertanen überleben. Tote Untertanen sind nicht mehr so treu.

Schon interessant wie man eine ungebildete Bevölkerung trotz eines solch miserablen Krisenmanagements nur durch Propaganda bei Laune halten kann. In Deutschland kann man das im Kleinen auch beobachten, aber in Entwicklungsländern trägt das weitaus schockierendere Früchte.

333

Gestern, 17:36

indeed. Es ist wirklich nicht schade um diesen Teil der Bevoelkerung. Und so sieht es ja auch die Regierung, denn sie unternimmt nichts Erkennbares, um die wirtschaftliche und menschliche Situation zu aendern.
Dieses Regime kennt teilweise seine "Pappenheimer" und weiss deshalb, dass sie mit Luegen und Propaganda gegen den boesen Feind (USA und Opposition) bei Laune gehalten werden kann. Wenn also diesen verwirrten chavistischen Ignoranten die Familienmitglieder langsam wegsterben, preisen sie immer noch den revolutionaeren Sozialismus. Es ist alles so irreal fuer mich. Komme aus dem Staunen kaum noch raus, wenn ich sehe, was sich hier abspielt.
Frage an dich, Heinz. Glaubst du, die Deutschen wuerden es geduldig auf sich nehmen, wenn dreimal 5 Tage komplett der Strom in ganz Deutschland ausfaellt ? Und danach drei bis sechs Stunden am Tag das Lichtelein EVENTUELL wieder brennt?
Diese Situation geniessen wir nun schon seit fast zwei Monaten. Besserung droht, denn seit zwei Tagen wird 18 Stunden am Tag Strom geliefert. Vorher hatten wir uns schon an 12 Stunden taeglich gewoehnt.
Die Gewerbetreibenden waren es, die massiv beim Gobernador protestiert haben, weil ihre Existenz auf dem Spiel steht.
Ploetzlich gibt es wieder Licht. Ein Wunder ? Nein, Korruption in perfidester Art und Weise.
Kilometerlange Autoschlangen vor den Tankstellen im erdoelreichsten Land der Welt. Die Autofahrer warten teilweise drei Tage vor den Stationen und schlafen in ihren Vehikeln. Kannst du dir das in Deutschland vorstellen?
Wohl eher nicht.
Und hier ? Keine wirksamen Proteste. Man nimmt es hin und freut sich, nach drei Tagen 40 Liter Sprit geschenkt zu bekommen.
Der Gag. Wer diese Wartezeiten nicht akzeptiert, steht in einer anderen Schlange, bedeutend kuerzer, weil die Guardia Nacional und die Tankstellenpaechter sich fuerstlich bezahlen lassen und dafuer die zahlende Gemeinde vorzieht und schneller abfertigt.Es lebe Maduro :thumbdown:


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