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261

Freitag, 6. April 2018, 03:44

jaja, es ist wie immer. Schlechte Nachrichten lassen sich besser verkaufen. Und mit Venezuela ist es ebenso. Wen interessiert es, wie schoen das Land ist ? Welche Freiheiten wir besitzen. Viel zu viele, denn nicht alle koennen damit umgehen.
Wenn ich zynisch oder sarkastisch waere, der "Herr" bewahre mich davor, wuerde ich frech und lakonisch mich zu dieser Gefaengnisrevolte aeussern. Alles hat mind. zwei Seiten. Nachdem 68 Inhaftierte umgekommen sind, haben die Uebriggebliebenen nun mehr Platz, um auf dem Boden zu schlafen. Denn Betten gibt es dort nicht.
Die Zustaende, oder besser, die Unterbringung von Untersuchungshaeftlingen, haben nichts mehr mit Menschenwuerde zu tun. Hinzu kommt, dass viele ueberhaupt nicht verurteilt sind, sondern erst einmal wie Muell abgeladen werden, obwohl die Unschuldsvermutung zu gelten hat. Auch Verurteilte sollten wie Lebewesen in einem Rechtsstaat behandelt werden. Aber diesen gibt es bei uns leider nicht. Hier muss man fuer seine Freiheit bezahlen. Wer "Knete" hat, kann sich freikaufen.

Zu der drolligen Idee von Maduros Beratern, einen "Petro" einzufuehren, damit die gutglaeubigen und uninvormierten Investoren die miserable Wirtschaftspolitik finanziert, habe ich mich schon privat geaeussert. Maduro sollte lieber nette Petras einfuehren, damit wir vom Hungern abgelenkt werden :P


Ich bin von "seiner" Idee nicht ueberzeugt. Natuerlich kam er nicht selbst auf diesen Gedanken, aber immerhin liess er sich von seinen Souffleuren ueberzeugen und unterschrieb diese "geniale" Idee.
Oppositionelle werden schon mal nicht investieren, wenn dann nur wirklich reiche Chavistas, die nix zu verlieren haben. Der Rest der Bevoelkerung hat nicht genug Bolivares, um sich zu ernaehren. Maduro kennt sein eigenes Volk nicht. Die investieren mehr denn je in Dollar, sodass dieser momentan schneller in die Hoehe befoerdert wird, als es ein gedopter Affe auf den Baum schafft.

Im Augenblick ist es so aufregend hier, dattich gar nicht mehr aus Venezuela moechte. Es tun sich fast taeglich neue Geschaefte auf.
Beklagenswert ist der Mangel an fast allem. Eine Aenderung wird erst eintreten, wenn der Oelpreis bei uber 100 Dollar pro Barrel liegt.
Und das kann noch wat dauern. :thumbdown:


agrippi

unregistriert

262

Freitag, 13. April 2018, 10:07

World Press Photo Award

1/6

© AFP/Ronaldo Schemidt


Venezuela, 3. Mai 2017: Die Kleidung von José Victor Salazar Balza fängt Feuer, als er in Caracas gegen den Präsidenten Nicolás Maduro demonstriert. Maduro hatte angekündigt, die oppositionsgeführte Nationalversammlung aufzulösen – in diesem Fall wäre er alleine an der Macht gewesen. Die Opposition hatte zu landesweiten Protesten für freie Wahlen aufgerufen, am 3. Mai 2017 war die Situation zwischen den Demonstranten und dem Militär eskaliert. Salazars Kleidung fing Feuer, als der Benzintank eines Motorrades neben ihm explodierte. Er überlebte den Unfall mit Verbrennungen ersten und zweiten Grades. Ronaldo Schemidt, der selbst in Caracas geboren wurde, hat den Moment eingefangen.

263

Samstag, 14. April 2018, 01:34

Bevor ich den Text gelesen habe, dachte ich, wow, doller Stunt in einem Actionfilm.
Sieht im Grunde faszinierend schoen aus, obwohl es fuer den Betroffenen natuerlich unangenehm warm wurde. 8)


264

Sonntag, 20. Mai 2018, 13:15

Heute ist Wahltag in Venezuela. Einige Oppositionspolitiker wurden im Vorhinein vom passiven Wahlrecht ausgeschlossen, Präsident Maduro hat daher allen Grund zuversichtlich auf das Ergebnis der Wahlen zu warten.
Sein stärkster Gegenkandidat hat wahrscheinlich kaum mehr, als die Chance auf einen Achtungserfolg. Wer ihn wählen würde, dürfte nämlich kaum noch in Venezuela wohnen. Die Menschen verlassen massenhaft das Land und erhoffen in der Fremde größere Chancen für sich, ihre Familien und die Kinder.

Diese und ähnliche Nachrichten über's Lamaland erreichen uns seit einigen Tagen verstärkt. Keine davon klingt gut.
Immerhin beruhigend zu wissen, dass 'unser' Forum-Lama bisher unbehelligt und ohne Blessuren geblieben ist und hoffen wir, dass es so bleibt! :thumbup:


Zitat

Hyperinflation in Venezuela
Sozialismus ohne Bargeld

Die Inflation in Venezuela erreicht geschätzte 388.000 Prozent: Im täglichen Leben ist Bargeld praktisch verschwunden. Glücklich, wer Dollar oder Gold besitzt - alle anderen hungern.
Aus Caracas berichtet Klaus Ehringfeld
AP Caracas, Venezuela
Sonntag, 20.05.2018 11:56 Uhr
Wenn Rafael Castillo seinen Gästen die Rechnung bringt, dann legt er ganz dezent ein Zettelchen dazu. Darauf stehen sein Name, seine Bankverbindung, seine Ausweis- und seine Handynummer. Es ist ein Hinweis darauf, wohin das Trinkgeld zu überweisen sei. "Meistens machen das die Gäste auch", sagt der Kellner des Restaurants "Fuente de Soda El León" in Caracas' feinem Viertel Altamira.

Cash zahlt bei Castillo schon lange niemand mehr, seit die Preise in Venezuela sich von Woche zu Woche im Schnitt um 21 Prozent erhöhen. Die schwindelerregende Teuerung hat das Bargeld im "Sozialismus des 21. Jahrhunderts" zu einem raren Gut werden lassen. Seit Anfang des Jahres ist es faktisch völlig verschwunden - jedenfalls in der Hauptstadt Caracas. Nicolás Maduros schöne neue Gesellschaftsordnung hat so wider Willen geschafft, worüber man in Europa noch erhitzt diskutiert - die bargeldlose Gesellschaft.


EHRINGFELD
Drei Dollar ist der Schwarzmarkt-Kurs für eine Million Bolívares

Der Internationale Währungsfonds prognostiziert Venezuela im Jahr 2018 eine Inflation von 13.864 Prozent. Venezolanische Ökonomen halten das noch für viel zu optimistisch. "Wir sagen dieses Jahr eine monatliche Preissteigerung von durchschnittlich 107 Prozent voraus, Tendenz steigend", sagt Jean Paul Leidenz. "Wir werden das Jahr mit einer Inflation von 388.000 Prozent abschließen", glaubt der Chefökonom der Wirtschaftsberatungsgesellschaft Econalítica.
Die Konsequenzen sind bizarr. Wer Dollars hat und auf dem Schwarzmarkt tauschen kann, lebt wie ein König. Wer wie die Mehrheit der Venezolaner auf den staatlichen Mindestlohn angewiesen ist, der hungert. Laut der jährlichen Erhebung der drei wichtigsten venezolanischen Universitäten zu den Lebensbedingungen haben vergangenes Jahr 64 Prozent der Bevölkerung bis zu elf Kilo an Gewicht verloren.

Der Mindestlohn einschließlich aller Boni liegt bei knapp 2,5 Millionen Bolívares. Dafür bekommt man einen Karton Eier oder zwei Sandwichs im Café - aber noch nicht einmal ein Kilo Fleisch. Der offizielle Dollarkurs liegt bei 70.000 Bolívar; auf dem Schwarzmarkt werden aber inzwischen bis zu einer Million "Bolos" gezahlt.

Rucksäcke voller Bargeld
In Caracas ist das Bargeld so knapp, dass es selbst zu einer begehrten Handelsware geworden ist. Wer eine Million Bolos in bar braucht, der muss dafür drei Millionen überweisen. Man bekommt eine Kontonummer mitgeteilt, auf die der Gegenwert von drei Millionen Bolívares zum Schwarzmarktkurs transferiert werden muss, später überbringt der Geldwechsler dann die Million in bar.

Einkäufe und Geschäfte jeder Art laufen in Caracas nur noch über EC-Karten. Einen Großeinkauf im Supermarkt muss man mit bis zu drei Bank- oder Kreditkarten bezahlen, weil die millionenschweren Rechnungssummen die Limits sprengen. Überall zahlen die Menschen mit Karte, selbst der Hotdog-Verkäufer auf der Avenida Miranda, einer der Hauptverkehrsachsen der Stadt, hat einen "Punto de venta", ein Kartenterminal.


EHRINGFELD
Fast-Food-Stand in Caracas, der Zahlungen mit Karte akzeptiert

Aber die Nahverkehrsbusse zum Beispiel haben diese nicht. In der Folge gehen viele Menschen in Caracas gar nicht mehr zur Arbeit, weil sie das Bus-Ticket nicht zahlen können. Immerhin ist die Metro-Fahrt mittlerweile kostenlos, weil das Drucken der Fahrkarten teurer ist als diese selbst. Und da in der Fünf-Millionen-Menschen-Stadt jeder mit Karte zahlt, brechen zudem regelmäßig die Zahlsysteme komplett zusammen.

Aber was in Caracas geht, funktioniert nicht in den abgelegenen Landesteilen. Dort gibt es kaum Internet und folglich auch kaum Kartenlesegeräte. Teil des Problems der Bargeldknappheit in der Hauptstadt sei die Tatsache, dass Mafias das Geld kofferweise in die fernen Regionen schleppen, wo es das einzige Zahlungsmittel ist, sagt ein Reiseveranstalter. "Dort sieht man Menschen mit Rucksäcken voller Scheine über die Straßen gehen." In den entfernten Provinzen wird Bargeld nicht mehr gezählt, sondern gewogen. "Wenn das Geld nicht reicht, werden Rechnungen in Gold beglichen", erzählt der Tourismusexperte.

Wer weder Debitkarte noch Dollars hat, dem knurrt täglich der Magen. Um die größte Hungersnot zu vermeiden, vergibt die Regierung seit anderthalb Jahren staatliche Lebensmittelpakete - theoretisch einmal im Monat. Aber nicht jeder kommt automatisch in den Genuss der sogenannten CLAP-Kartons.
Bevorzugt werden diejenigen, die der Regierung nahestehen. Die CLAP(Lokale Komitees zur Versorgung und Produktion) sind an die "Kommunalräte" gebunden, die wiederum von der Regierungspartei PSUV kontrolliert werden. So übt die Regierung letztlich soziale Kontrolle aus. Nur jetzt, vor der Präsidentschaftswahl am Sonntag, erhielten rund 70 Prozent der Bevölkerung die CLAP-Pakete, sagt der Meinungsforscher Luis Vicente León.

Wahlkampf mit der Hyperinflation
Sollte er wiedergewählt werden, plant Präsident Maduro für den 4. Juni eine Währungsreform. Dann soll aus dem "starken" Bolívar, wie die Währung jetzt offiziell heißt, der bolívar soberano werden, der "erhabene Bolívar". Konkret heißt das: Es sollen drei Nullen gestrichen werden. Ganz so, als ließe sich das Inflationsproblem damit lösen.
Experten zufolge wäre diesem aber nur mit der Abschaffung der Devisenkontrollen, der Ankurbelung der Produktion und mit Krediten beizukommen. Aber seit Hugo Chávez 1999 die Macht in Venezuela übernommen hat, sind 7000 Unternehmen aus allen Sektoren und fünf Millionen Hektar landwirtschaftlicher Fläche verstaatlicht worden.

Video dbate.de

"Diese Staatsbetriebe und LPGs produzieren nur noch zwischen null und zwanzig Prozent dessen, was sie vor der Verstaatlichung herstellten", sagt Tamara Adrián, Wirtschaftsanwältin und Abgeordnete der Oppositionspartei "Voluntad Popular". Auch die Ölproduktion Venezuelas ist auf ein historisches Tief von 1,5 Millionen Fass pro Tag gesunken, weil kein Geld mehr für die Sanierung der Infrastruktur da ist.

Henri Falcón, der Maduro als Präsident ablösen will, hat die Dollarisierung zu seinem Wahlkampfthema gemacht. Nur so ließe sich die Inflation einfangen und die Wirtschaft wieder ankurbeln, sagt er. Venezuela wäre dann nach El Salvador, Ecuador und Panama das vierte Land mit der US-Währung als Zahlungsmittel.

Faktisch ist die Dollarisierung ohnehin schon Realität in Venezuela. Der Kauf von Konsumgütern wie Mobiltelefonen etwa wird in Dollar berechnet und abgewickelt, dabei ist das unter Androhung von Gefängnisstrafe verboten.

Maduro wirft seinem Herausforderer vor, Venezuela "dem Internationalen Währungsfonds ausliefern" zu wollen. Sollte er am Sonntag wiedergewählt werden, werde er ein nationales "Abkommen zur wirtschaftlichen Erholung" auf den Weg bringen, versprach er. "Koste es, was es wolle, ich werde mein Leben dafür geben und eine Wirtschaftsrevolution starten, welche die Welt erschüttern wird."

Ökonom Jean Paul Leidenz hält das für Humbug. "Die Erfahrungen in anderen Ländern mit Hyperinflation haben gezeigt, dass Regierungen früher oder später die Wirtschaft komplett umstellen müssen, oder sie gehen unter." Leidenz fürchtet, die exorbitante Teuerung könnte in Venezuela noch bis Mitte 2019 dauern. Dann aber sei Schluss. Entweder weil die Regierung ein Einsehen habe. Oder weil sie nicht mehr an der Macht sei.
(SPON)

265

Sonntag, 20. Mai 2018, 13:28

Ergänzung

Diese beiden Deutschen haben ihrem einst so geliebten Venezuela den Rücken gekehrt und wollen ihr dortiges Häuschen verkaufen.
Im Video sprechen sie über ihre Erlebnisse und Erfahrungen.

Zitat

Deutsche Rentner verlassen Venezuela "Die Leute schlachten Katzen und Hunde"


Video

SPIEGEL ONLINE

Zwölf Jahre lang lebten Franz und Gisela Holl aus Hamburg in Venezuela. Wegen der verheerenden Lage dort kamen sie nun zurück nach Deutschland und schildern die Not, die sie miterlebt haben. Ein Video von Martin Jäschke und Janita Hämäläinen mehr...

(Spon)

266

Sonntag, 20. Mai 2018, 14:57

"Drei Dollar ist der Schwarzmarkt-Kurs für eine Million Bolívares"

Wer denkt sich stets solche Zahlen aus ?? Jedenfalls ist die Mitteilung nicht aktuell.

Der aktuelle Dollarkurs liegt ueber dem taeglich verkuendeten "dolartoday"-Kurs. d.h. Es werden mittlerweile 1 Mio bolivares fuer einen Dollar geboten.

Tendenz: steigend !!

Mein Leben war noch nie so spannend und abwechslungsreich :thumbsup: :P


267

Sonntag, 20. Mai 2018, 16:55

"Die Inflation in Venezuela erreicht geschätzte 388.000 Prozent":

Ein unglaublicher Unfug. Mit solchen Fakenews katapultiert sich der Berichterstatter ins Reich der Fabeln. Fragt lieber mich, wie hoch bei uns die Inflationsrate ist. Vor allem: Sie ist niemals in allen Bereichen gleich.


agrippi

unregistriert

268

Sonntag, 20. Mai 2018, 17:28

Mit solchen absichtlichen Fake-News katapultiert sich der Berichterstatter ins Reich der Fabeln. Fragt lieber mich, wie hoch bei uns die Inflationsrate ist

Nö.
Der Berichterstatter zitiert lediglich den Chefökonom der Wirtschaftsberatungsgesellschaft 'Econalítica', Jean Paul Leidenz.

Zitat

Der Internationale Währungsfonds prognostiziert Venezuela im Jahr 2018 eine Inflation von 13.864 Prozent. Venezolanische Ökonomen halten das noch für viel zu optimistisch. "Wir sagen dieses Jahr eine monatliche Preissteigerung von durchschnittlich 107 Prozent voraus, Tendenz steigend", sagt Jean Paul Leidenz.
"Wir werden das Jahr mit einer Inflation von 388.000 Prozent abschließen", glaubt der Chefökonom der Wirtschaftsberatungsgesellschaft Econalítica.

Mag ja sein, dass du dem nicht zustimmen kannst/möchtest, aber deshalb "absichtliche Fake-News" zu unterstellen ist weder nachvollziehbar, noch durch dich belegt.

Außerdem, um den Status Quo, d.h. die aktuelle Inflationsrate, geht's dabei doch nur teilweise, vielmehr um einen Blick in die Zukunft und um einen voraussichtlichen Durchschnittswert. Hierzu präzise Vorhersagen zu treffen, dürfte sich in turbulenten Zeiten insgesamt als schwierig erweisen. ;)

269

Sonntag, 20. Mai 2018, 21:07

"Außerdem, um den Status Quo, d.h. die aktuelle Inflationsrate, geht's dabei doch nur teilweise, vielmehr um einen Blick in die Zukunft und um einen voraussichtlichen Durchschnittswert. Hierzu präzise Vorhersagen zu treffen, dürfte sich in turbulenten Zeiten insgesamt als schwierig erweisen. ;) " (agrippi)


Wenn ich schon etwas von venezolanischen Oekonomen lese, die einen Blick in die Tasse wagen, um dann "fachmaennisch" aus dem Kaffeesatz lesen zu koennen, bekomme ich Lamapuschelohrsausen !
Wenn du ein bisschen zurueck blaetterst, wirst du feststellen, dass ein nicht oekonomisches Lama mit seinen Live-berichten und konkludenten Vorhersagen recht gut lag.
Und dann dies hier:


Zitat

Der Internationale Währungsfonds prognostiziert Venezuela im Jahr 2018 eine Inflation von 13.864 Prozent. Venezolanische Ökonomen halten das noch für viel zu optimistisch. "Wir sagen dieses Jahr eine monatliche Preissteigerung von durchschnittlich 107 Prozent voraus, Tendenz steigend", sagt Jean Paul Leidenz.
"Wir werden das Jahr mit einer Inflation von 388.000 Prozent abschließen", glaubt der Chefökonom der Wirtschaftsberatungsgesellschaft Econalítica."



Wer einigermassen gut mit dem kleinen Einmaleins umgehen kann, wird leicht feststellen, dass irgend etwas mit der Rechnung nicht stimmt.
Gehen wir davon aus, dass das Jahr immer noch 12 Monate vorzuweisen hat und demnach noch 7 Monate zu bewaeltigen sind, kann es bei einer MONATLICHEN Teurungsrate von 1O7 % nicht bis Ende 2O18 zu 388.OOO % kommen ?
Wuerde dem so sein, sind 8O % der Venezolaner bis Jahresende verhungert.
Werde mich also ab Montag mit so vielen Fressalien eindecken, dass ich locker 2 Jahre davon leben kann. Wer weiss, was diese Oekonomen noch alles voraussagen ?? :( ?( :P


270

Montag, 21. Mai 2018, 04:29

Maduro wirft seinem Herausforderer vor, Venezuela "dem Internationalen Währungsfonds ausliefern" zu wollen. Sollte er am Sonntag wiedergewählt werden, werde er ein nationales "Abkommen zur wirtschaftlichen Erholung" auf den Weg bringen, versprach er. "Koste es, was es wolle, ich werde mein Leben dafür geben und eine Wirtschaftsrevolution starten, welche die Welt erschüttern wird."


Dies ist das erste Versprechen, das ich Maduro bedenkenlos abnehme. Wir werden alle erschuettert sein !
Dass er sein Leben dafuer geben will, ist leider ein leeres Versprechen. Ok. man kann nicht alles haben.


271

Montag, 21. Mai 2018, 05:50


Maduro para siempre ??

Wie es aussieht, geht es den Chavistas offensichtlich noch viel zu gut ? Kann nicht erkennen, dass sie die Schnau...e von der Mangelwirtschaft voll haben. Sie moechten weiterhin Schlange an Bankautomaten oder vor verschlossenden Tueren der Supermaerkte stehen.
Ihnen gefaellt der Unrechtsstaat, die Luegen und Versprechungen dieser kriminellen Regierung, die ihre Waehler mit Fresspaketen oder Kreditkarten mit Guthaben von 6 Monatsgehaeltern besticht. Und das auch noch oeffentlich propagiert. Als Nichtvenezolaner ist das alle nur schwer zu verstehen. Hier aber gehoert Korruption zum guten Ton.
von 2O Millionen Wahlberechtigten sind etwa 8,5 zu den Wahlurnen gewatschelt. d.h. es sind auffallend viele zu Hause geblieben.
Maduro bekam 5,8 Mio.
Henry Falcon 1,8 Mio.
Berlutschi, der 3. Kandidat 8OO.OOO Stimmen.

Vor Verkuendung des Wahlergebnisses sprach H. Falcon im Fernsehen und berichtete von einer betruegerischen Wahl.
Ok. Es kam so, wie alle vermutet haben. Mal schauen, was das Ausland dazu sagt ?
Auf die revolutionären neuen Ideen Maduros aber bin ich gespannter als ein Flitzebogen.
Dieser Verbrecher verspricht uns seit vier Jahren die Wolken vom Himmel. Nun wisst ihr, warum hier so viel die Sonne scheint ! :thumbup:


272

Montag, 21. Mai 2018, 11:36

Tja, Zahlenangaben aus Venezuela sind ein Ding für sich.8| Das betrifft die der Inflationswerte, ebenso, wie die der Wahlbeteiligung.

Fest steht wohl nur, dass erstere exorbitant hoch sind (= Hyperinflation), während letztere mit, je nach Quelle, 30 - 45% ziemlich mickrig ausfallen, wenn man sie mit der Beteiligung an der letzten Wahl (ca. 80%) vergleicht.
Vermutlich wäre die Klatsche für Maduro viel deutlicher ausgefallen, wenn sich nicht mit dem Ex-Chavista Henri Falcón, dem Evangelikalen Javier Bertucci und Kandidat Nummer vier, Reinaldo Quijada, Oppositionelle gefunden hätten, die den pompösen Auftritten des Machthabers Maduro das Mäntelchen der Wahlkampflegitimation umgehängt hätten.
Nicht ohne Grund hatten große Teile der Opposition zum Boykott der Wahl aufgerufen und dazu, anstatt in die Wahllokale, zur Kirche zu gehen. DAS wäre eine unübersehbare Abstimmung mit den Füßen gewesen.

Aber auch so hat es für kritische Beobachter dieser 'Wahl' gereicht, am Image des großen Revolutionärs zu kratzen.

Zitat

[.....] Alleine schon die Durchführung der Wahl wurde von der Opposition als Verstoß gegen die Regeln der Demokratie gewertet. Denn eigentlich sah der Wahlkalender die Präsidentenwahl für den Dezember vor. Doch die Verfassunggebende Versammlung, die im vergangenen Jahr gegen den Willen der Bevölkerungsmehrheit und inmitten heftiger Proteste auf umstrittene Art und Weise gewählt wurde, hatte den Wahltermin kurzerhand auf die erste Jahreshälfte festgelegt.
Die Verfassunggebende Versammlung ist ausschließlich von Chavisten besetzt und ist allen anderen Institutionen übergeordnet – auch dem 2015 gewählten Parlament, das von der Opposition dominiert wird.

Mit dem Boykott der Präsidentenwahl am Sonntag wollte die Opposition ein Zeichen der Rebellion setzen. Viele Venezolaner folgten dem Aufruf und blieben den Wahllokalen fern. Viele Wahllokale waren gespenstisch leer, lange Schlangen bildeten sich auch an diesem Wahltag vor allem vor den Bäckereien und Lebensmittelläden, wo die Leute nach Esswaren suchten
Laut den Angaben der Wahlbehörde lag die Beteiligung bei 48 Prozent und damit unter jener der letzten Wahlen. Wie verlässlich die Angaben sind, ist fraglich. Die Agentur „Reuters“ berichtete unter Berufung auf eine Quelle in der Wahlbehörde, dass die Wahlbeteiligung zwei Stunden vor der Schließung der Wahllokale bei etwas über dreißig Prozent lag.

Dass Maduro dennoch den Schein einer echten Wahl aufrechterhalten konnte, war einem ehemaligen Verbündeten zu verdanken: Mit Henri Falcón hatte sich ein Politiker als Gegenkandidat aufgestellt, der einst selbst ein Chavista war, bevor er die Seiten wechselte. Der Gegenkandidat war Maduros Rettung.
Er erlaubte es ihm, überhaupt Wahlkampf zu führen und von einer Wahl sprechen zu können. Das Theaterstück wurde vom gleichgeschalteten Staatsfernsehen perfekt inszeniert. Dieses zeigte am Sonntag die üblichen Bilder, lieferte Analysen über den glorreichen Tag für die Demokratie und ließ die Vertreter des Apparates zu Wort kommen, die immer wieder von einem „absolut normalen Wahlverlauf“ sprachen.
:wacko:

Wie es aussieht, geht es den Chavistas offensichtlich noch viel zu gut ? Kann nicht erkennen, dass sie die Schnau...e von der Mangelwirtschaft voll haben. Sie moechten weiterhin Schlange an Bankautomaten oder vor verschlossenden Tueren der Supermaerkte stehen.

.

Naja, solange ihnen -auf dem Hintergrund der Monroe-Doktrin und neuerdings Trumps Auslegung derselben- erfolgreich vermittelt werden kann, dass an allem ökonomischen Elend ohnehin nur der fiese Bruder aus dem Norden Schuld trägt, solange die Regierungsanhänger Privilegien erhalten und weiterhin mit Sachzuwendungen ruhiggestellt werden (können), besteht wohl kaum ein Grund für sie, mit der Regierung Maduro zu brechen.
.

Zitat

Tatsächlich war der Wahlverlauf normal – normal für Venezuela. Dort ist es zur Normalität geworden, dass die Regierung die staatlichen Sozialprogramme als Waffe im Wahlkampf einsetzt. Wer eine sogenannte „Vaterlands-Karte“ hat, die Voraussetzung für den Bezug von Pensionen und vor allem von subventionierten Nahrungsmittelpaketen ist, der geht vor der Wahl am besten bei einem der sogenannten „Roten Punkte“ vorbei.

An diesen Ständen registrieren militante Chavisten die „Vaterlands-Karten“ und geben Wahlempfehlungen aus, mit denen sich die Wähler der Unterstützung der Regierung auch künftig sicher sein können. Die meisten dieser Stände befanden sich in unmittelbarer Nähe der Wahllokale, einzelne gar darin.
Die Regierung kaufe die Würde der Wähler, klagte Henri Falcón an. Das Vorgehen sei ein Verstoß gegen die Verfassung und die Abmachungen, sagte Falcón. Die Wahl sei ungültig, weshalb er Neuwahlen fordere.

(Zitate aus FAZ)

.

Die Zusammenhänge zwischen Vernachlässigung und Stagnation der einheimischen Produktion, Abhängigkeit von Importen auch lebensnotwendiger Konsumgüter, Ölpreisschwankungen bis hin zum Verfall plus weltweite Krisen dürften für (Otto) Luis Normalverbraucher in Venezuela ebenso wenig offenkundig sein, wie im nur scheinbar unbeteiligten Europa. :(

273

Montag, 21. Mai 2018, 13:59

Das hast du sehr klar zusammengefasst und es den Unbeteiligten in Deutschland erklaert.
Dass im sonnigen Venezuela Lug und Betrug zu den gesellschaftlichen Spielregeln gehoeren, ist allseits bekannt. Jedenfalls bei uns. Deshalb regt sich auch kein Indio wirklich darueber auf.
Wenn die Wahlkommission angibt, dass ca 21 Mio wahlberechtigt sind und nur 8 Mio gewaehlt haben, ist das ein Anteil von ca 37-38 %. Maduro bekam 5,8 Mio. Das sind etwa 28 %. Die Zahl deckt sich mit einem Bericht, den ich in den Medien gelesen habe. Dort stand, dass Maduro ungefaehr eine Stammwaehlerschaft von 25 % hat. Also weit entfernt von den Zahlen, die Chavez stets vorzuweisen hatte.(6O bis 7O % zu seinen Lebzeiten)

So, nun mache ich mich auf den Weg, um Futter fuers Lama zu suchen. Wer weiss, wie lange es noch welches gibt ?? :thumbsup: :P



274

Sonntag, 8. Juli 2018, 18:01

Ein kleiner Rueckblick:
Agrippi schrieb in ihrem Artikel "Was ist los im Lamaland?"



Mindfreak hat sich schon länger nicht geäußert, wer weiß schon, wie unübersichtlich die Situation derzeit ist...?
Ziemlich drastisch ist die Einschätzung von Heinz Dieterich, einem ehemaligen Berater von Hugo Chavez:


Zitat


Zitat


Proteste in Venezuela
"Maduro bleibt höchstens noch acht Wochen an der Macht"
Demonstranten liefern sich Schlachten mit der Polizei, es gibt Tote: Wie in der Ukraine eskaliert in Venezuela der Protest. Der Deutsche Heinz Dieterich war Berater des verstorbenen Machthabers Hugo Chávez - er hält die Tage von Präsident Maduro für gezählt.
Ein Interview von Klaus Ehringfeld mehr...

Zitat


Zitat




275

Sonntag, 8. Juli 2018, 18:14

Ich antwortete damals auf diesen Bericht ueber Heinz Dieterich folgendes:


"Heinz Dietrich war Jahre lang Berater von Chavez ? Was hat er denn dem geraten? So einen scheiss kourrupten, rechtlosen Sozialismus ?? Wenn Intelligenz anfaengt, sich "lustige" Dinge fuers Volk auszudenken, dann bin ich schon wieder bedient. "


In Wirklichkeit haben seine Beratungen alle nichts genutzt. Wer schon den Sozialismus des 21. Jahrhunderts erfindet, der muss was an der Knolle haben :thumbdown: Ist ja nicht wirklich von ihm, sondern wurde lange vorher in Russland kreiert. Theorie und Praxis sind meist zwei Paar Schuhe. Erlebe ich jeden Tag.

Es ist immer gut, Gespraeche von sog. "Experten" vor einer Regierungsbildung und ein Jahr danach zu lesen.
Dabei handelt es sich um den von Agrippi angesprochenen deutschen Prof. Dr. Heinz Dieterich.

In einem hatte er damals recht: Maduro wird ein schwacher Praesident. Datta soooo schwach is, ueberrascht ihn heute selbst. Vor einem Jahr hatta ihm noch 4-5 Jahre gegeben. Und heute ?
Genau: acht Wochen :thumbup:

In anderen Punkten lag Dieterich auch daneben. mannomann. Wie weit wir hier in Venezuela unter Maduro von der Demokratie entfernt sind, hat er ebenfalls nicht vorausgesehen, der Eckspaerte :thumbdown:

Es ist eben nicht mehr so wie bei Chavez. Da standen 2/3 der Bevoelkerung hinter ihm. Nun isset wahrscheinlich umgekehrt. Chavistas wenden sich von Maduro ab, weil er, ausser Parolen, Hetze und Verboten, nichts mehr zu bieten hat. Demokratisch waren nur die Wahlen. Und bei denen ging es auch nicht immer "rechtens" zu. :thumbdown:

Aber lest selbst das Interview: http://www.spiegel.de/politik/ausland/to…ch-a-887889.htm




276

Sonntag, 8. Juli 2018, 18:33

Damit niemand zurueckblaettern muss, mein Service:

Etwas ueber den "Sozialismus des 21. Jh."

"Dreh- und Angelpunkt der Gedanken Dieterichs sind das Grundelement der Äquivalenztheorie, nach der der Beitrag eines Menschen zur Erlangung und Verbesserung von Wohlstand in derGesellschaft nicht mehr über den Tauschwert (= Geld, Kapital, siehe auchTauschwirtschaft) gemessen werden soll, sondern über die erbrachte Arbeitszeit. Danach wird ein Direktor oder auch Eigentümer einer Fabrik nur dann besser bezahlt als einer seinerArbeiter, wenn er mehr Zeit aufgebracht hat. In Deutschland gibt es bereits im privaten Raum Gruppen, die dies umzusetzen versuchen." (aus wiki)

ja, diese Theorie stammt wirklich von einem "gebildeten Erwachsenen" :(

So etwas kann nur einem "linken" Hirn entspringen ! Der Unternehmer, der das Risiko eingeht, Kapital und Entwicklungszeit investiert, eine Firma zu gruenden und damit Menschen einen Arbeitsplatz stellt, soll auch noch mehr arbeiten als seine Angestellten, damit er dann tatsaechlich mehr verdient als sie ?? Dachte erst, es handelt sich um einen Karnevalsgag. Aber nein, es ist ein kleiner Auszug aus seinem Buch.
Wenn ich Angestellter bin und fuer meine Arbeit zufriedenstellend bezahlt werde, ist es mir egal, wieviel mein Chef verdient, so lange ich nicht gezwungen wurde, den Arbeitsvertrag zu unterschreiben. Das passiert wohl eher selten ??
Vor allem: Was passiert, wenn der Inhaber gar nicht arbeiten kann, weil er krank oder zu gebrechlich ist ? Muss er dann verhungern ?? Bevor ich komplett ausraste, hoere ich lieber auf, ueber so eine Theorie zu diskutieren. Ich wiederhole: Viele Theoretiker und Sozialisten haben ne Macke.
Fuer mich sind Theorien nur dann akzeptabel, wenn sie in die Praxis umzusetzen sind.

dann aber schreibt er tatsaechlich etwas, das man bedenkenlos unterstreichen kann:

Nach Dieterich wäre es weder dem „industriellen Kapitalismus“ noch dem „historischen real existierenden Sozialismus“ gelungen, „die drängenden Probleme der Menschheit wie Armut, Hunger, Ausbeutung, Unterdrückung ökonomischer, sexistischer und rassistischer Natur, die Zerstörung der natürlichen Lebensgrundlagen und das Fehlen einer real teilhabenden Demokratie zu lösen.“[3] Beide Systeme waren „ähnlichen übermächtigen objektiven Entwicklungsbedingungen“ unterworfen. Dieterich nennt unter anderen die Notwendigkeit zurKapitalakkumulation, denFordismus, den Weltmarkt, die Systemkonkurrenz sowie die „undemokratischen vertikalen Partei-, Gesellschafts- und Staatsstrukturen – welche die Freiheitsgrade der Entwicklung beider Systementwürfe gegen den Willen ihrer Protagonisten gnadenlos einengten.“[3]

Ein System ist immer nur so gut, wie die Menschen, die es missbrauchen oder intelligent einsetzen. Einen "goldenen" Mittelweg zu kreieren, gelingt nur Wenigen. Meist scheitert es an der Habgier, Missgunst und dem Machtmissbrauch. win-win ist m.E. die beste Loesung. Dazu bedarf es keiner weiteren Theorien.

Wollte dies noch einmal in Erinnerung bringen, was man so alles von Experten liest und hoert. Wunschvorstellungen weichen meist eklatant von der Realitaet ab.
Und ich bin geradezu stolz auf mich, wie ich vor vier Jahren die Lage eingeschaetzt habe.
Und heute sieht es noch schlimmer aus als zu dem Zeitpunkt, als der Oelpreis noch bei 12O Dollar pro Barrel lag. Ein paar Wochen nach unseren Unterhaltungen hier, sanken die Einnahmen auf 3O Dollar pro Barrel !!

Werde spaeter mal etwas Entscheidendes zu Venezuela schreiben. Das ist Realitaet, obwohl es besser in einen siencefiction Film gehoert.


277

Dienstag, 21. August 2018, 17:43

Naja, der Ölpreis liegt schon seit einigen Monaten wieder bei 70 - 80 Dollars pro Barrel und stieg damit auf den höchsten Stand seit 2014, was in Venezuela aber keineswegs zur Verbesserung der Lebenssituation geführt hat.
Vielmehr nahm die Inflation groteske Züge an.




Siebenstellige Preise für Obst und Gemüse, etwa 3,7 Millionen Bolivar für Zwiebeln oder 5,2 Millionen Bolivar für Tomaten (SZ)
.




Eine Währungsreform soll's nun richten.
.

Unvorstellbar: All diese Banknoten (links) müssen nun vernichtet werden - und sie alle haben teils vor Wochen, teils vor Monaten dem Wert der neuen Fünf-Bolivar-Note entsprochen.(SZ)


Ein Leserkommentar ('Spon'):

Zitat

mhwse heute, 10:35 Uhr
[.....] Wir hatten da ja auch schon durchaus rechte Faschisten am Werk, die die Sache keineswegs besser machten. Ja das Vergessen ist einfach - aber wurden da nicht Nachts die Männer aus den Betten geholt um spurlos zu verschwinden? (um ggf. nach den Folterungen als Haifutter zu enden) Nur so eine Frage ..
[.....]
Würde man Demokratie einführen, und ähnlich wie in Norwegen oder Alaska per Verfassung den Bürgern Anteil am Öl garantieren - das dann ordentlich fördern und vermarkten - wäre das immer noch links - aber mit Mitbestimmung.
Ich glaube da verwechseln einige Links und Linksfaschismus .. Mit erneuerbaren Energien könnte man aus den Gewinnen den Bedarf vor Ort decken - und gemütlich leben.. das wäre "links" ..

P.S.
Heutige Nachricht vom Lama:

Zitat

5 tage das gepflegte chaos.
Keine tel. und I-net verbindungen.
:wacko:

278

Donnerstag, 23. August 2018, 10:52

Eigentlich müsste das Land bald entvölkert sein, wenn man sich die Zahlen auf Spiegel online ansieht.


Dagegen ist die Flüchtlingswelle von Afrika Richtung Europa ein Dreck.

By the way: Von Brasilien kann Europa sich eine fette Scheibe abschneiden.

Man kann nicht alles haben. Wo sollte man es auch hintun?

279

Montag, 1. Oktober 2018, 03:55

Todo fino in Venezuela.

Maduro bei der UN-Vollversammlung. Mut hat er ja. Denn es waere durchaus moeglich, dass man ihn gleich festnimmt. Eine Begruendung findet Trump ja stets.
Gelacht habe ich ueber die Aeusserungen von Maduro und seinem Aussenminister, als sie auf den angedachten Militaereinsatz von Donald Trampel in Venezuela eingingen.

Nach deren Aeusserungen ueber die Wehrhaftigkeit der Venezolaner und des Militaers bekam ich einen dermassen heftigen Lachanfall, dass ich Minuten nicht mehr einsatzfaehig war.

Ich sprach mit einem Kommandanten der Guardia Nacional hier in der Stadt und fragte ihn, was passieren wuerde, falls die Gringos hier einmarschierten.
Er meinte, das brauchen sie gar nicht. Nach der ersten cruise milliles, die in einem Militaerflugplatz einschlaegt, Laufen 8O % des Militaers auf die Strasse mit weissen Flaggen. Wer die nicht besitzt, zueckt weisse Taschentuecher. Keiner will sein friedliches Leben riskieren, nur weil Maduro den Verstand verloren hat und zur Verteidigung des Landes aufruft.

Die Bevoelkerung weiss, dass die "Amis" sie vom Sozialismus befreien wollen.
Ich gehe sogar davon aus, dass die noerdlichen Freunde mit "bienvenidos" Transparenten empfangen wuerden.
Einen Krieg mit den US-Amerikanern ist das Letzte, was sich dieses korrupte Regime leisten kann. Erstens: aus finanziellen Gruenden und zweitens: aus militaerischer Jungfraeulichkeit.

Wenn man bedenkt, dass die Indios hier das letzte Mal vor ueber 3O Jahren ne Militaeruebung hatten, koennt ihr euch vorstellen, wie fit die Jungs sind ?
Die sind mit Muehe dafuer getrimmt, dass sie bei den vielen Militaerparaden einigermassen gerade stehen koennen.
Deshalb: Es wird keinen Krieg geben. Wenn, dann ein paar Gruesse aus Washington in Form von hochwertigem Flugmaterial.

Bei aller Kritik an diesem Regime, wuerde ich mir wuenschen, dass Maduro gut beraten wird, von Fachleuten, nicht von Speichelleckern, und hart gegen die Kriminalitaet durchgreift.

Das hat er bereits schon getan vor Tagen. Hier gibt es Leute, die verkaufen Bargeld zum 8fachen Preis, weil es so wenig davon gab. Nun aber geben Banken jede Menge der neuen Scheine aus, sodass keine Knappheit mehr besteht.
Dafuer muessen die Indios aber Stunden lang vor der Bank Schlange stehen, damit sie an ihr Bargeld kommen.
4OO Bargeld-Dealer sind schon im Gefaengnis, aus unserer kleinen Stadt. Sie haben unerlaubt Bargeld mit 7OO % Aufschlag verkauft.
Es geht vorwaerts. hihi.

Trotzdem: eines Tages gibt es wieder Fresserchen in Huelle und Fuelle. Das gibt es jetzt auch, aber halt nur fuer Leute, die ausreichend Bolivares besitzen. Die armen Schweine aus den Barrios gehen weiterhin auf die Muellhalden und fressen das verdorbene Fleisch aus den Blechbuechsen.

Ich liebe das Land und die Bevoelkerung, werde mich nicht aus dem Staub machen wie viele Indios.
"In guten wie in schlechten Zeiten", das ist meine Richtung.

Saludos aus dem sonnigen Venezuela :thumbup: :thumbup:



280

Montag, 1. Oktober 2018, 10:52

Halt dich wacker!

Für uns geht es am Freitag auch in die Sonne. Zehn Tage Lissabon. :thumbsup:
Man kann nicht alles haben. Wo sollte man es auch hintun?

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