Sie sind nicht angemeldet.

1

Sonntag, 1. Oktober 2017, 12:47

Bürgerkrieg in Spanien?

Katalonien strebt nach Unabhängigkeit und solche Bestrebungen sind nicht neu.


Neu ist allerdings, dass hier eine Region unabhängig werden möchte, die nicht unterdrückt wird. Katalonien ist reich und will nicht abgeben. Wo bleibt da die Solidarität?

2

Sonntag, 1. Oktober 2017, 14:57

hola liebes Koefferchen,
Solidaritaet ist ein garstig Wort, wenn reiche Menschen oder Regionen den aermeren helfen sollen.
Diese win/win Situation wird nur von den Habenichtsen gefordert. Die Wohlhabenden moegen lieber den Status quo.

Uebertragen wir einmal das Bestreben Kataloniens auf Sachsen als Beispiel: Wuerden die anderen Bundeslaender auch nur eine Sekunde zoegern, ihm diesen Wunsch nicht zu erfuellen ?? :P ^^


3

Sonntag, 1. Oktober 2017, 15:43

Solidaritaet ist ein garstig Wort, wenn reiche Menschen oder Regionen den aermeren helfen sollen.

Nöö, der Mensch ist ein soziales Wesen, er vergisst das nur hin und wieder.



Nenn mir einen vernünftigen Grund, warum diejenigen, die mehr als genug haben, nur Geld zählen sollten.

4

Sonntag, 1. Oktober 2017, 15:54

"Der Mensch ist ein soziales Wesen, er vergisst es nur hin und wieder."

Das hilft den Beduerftigen auch nicht weiter, wenn sie gerade an "vergessende" soziale Wesen geraten :( :P
Ich sprach auch nicht von "vernuenftigen" Gruenden, um nicht helfen zu sollen. Ich betone nur eins: Es ist keine Selbstverstaendlichkeit, dass die im Ueberfluss lebende Teilgesellschaft auch wirklich sinnvoll etwas abgibt. Sie muessen z.B. durch Steuergesetze dazu gezwungen werden.
Wieso machen sich nicht Wenige der Grossverdiener aus dem Staub, wenn sie in einem anderen Land weniger oder keine Steuern zahlen muessen ?
Die Habgier ist ueberwiegend Trumpf, nicht Trump. :thumbdown:


5

Montag, 2. Oktober 2017, 10:34

Sachsen, Bayern... wie sieht dat eigentlich aus.
Läst unsere verfassung es nicht auch zu länder- freistaaten auszuschließen ??
Wäre doch allen mit geholfen.
Können die endlich ihre braune seele ungeniert rauslassen ohne dem
rest von D. und EU auffen sa* zu gehn,... - mit Polen und Ungarn ne altenative EU schaffen.
Vieleicht noch mit Putin ne´n Warschauer-Budapester-Münchner-Packt schließen....
Wenn sie dann noch mit Barcelona und den jungs der legia nord sprechen,... Le Pen ??

Hat sich die sache mit den faulen kompromissen auch erledigt... :D ;)

Heinz K

Dissident

Beiträge: 4 062

Wohnort: Kölle

Beruf: Multimilliardär, Philanthrop, UN-Botschafter, Menschenhändler

  • Nachricht senden

6

Montag, 2. Oktober 2017, 16:56


Neu ist allerdings, dass hier eine Region unabhängig werden möchte, die nicht unterdrückt wird.

Da bist du aber erstaunlicherweise schlecht informiert. Hast du deine Kenntnisse über diesen Konflikt nur aus der Lügenpresse? In Spanien gibt es genug Unterdrückung. Allen vorran das Knebelgesetz, worüber ich mich hier bereits ausgelassen habe, was das Filmen von Polizeibeamten mit astronomischen Geldbestrafen belegt, selbst wenn das der einzige Beweis dafür wäre, daß sie dich zum Krüppel geprügelt haben.

Im Jahre 2010 wurde den Katalanen ein Teil ihres Autonomiestatus von einem nicht ganz verfassungskomformen Verfassungagericht aberkannt. Dasselbe Gericht, das auch im Eilverfahren das Unabhängigkeitsreferendum als verfassungswidrig erklärte. Die haben keinen Tag verstreichen lassen, um das festzustellen. Weltrekord! Natürlich muss man ein Verschwörungstheoretiker sein um zu meinen, daß das postfaschistische Spanien mit einer postfaschistischen Regierungspartei an der Macht, eventuell nicht unbedingt die Gewaltenteilung so genau beachtet, wie man das bei uns kennt.

Sicher mag, wie bei allen menschlischen Dingen, das Geld natürlich die ausschlaggebendere Rolle spielen. Allerdings klingt deine Verneinung der Unterdrückung höhnisch, gerade angesichts der Bilder wild prügelnder Polzisten von gestern. Ist das ein freies Land für dich?

7

Mittwoch, 11. Oktober 2017, 12:46

Ziemlich mickrig, die Solidarität, die man Katalonien entgegen bringt.
Erst schwurbelt der Monarch ums eigentliche Thema herum, statt einer glaubhaften -vielleicht sogar auf Katalanisch vorgetragenen- Versicherung, König aller Bürger des Staates zu sein, egal welcher Herkunft - und ihnen Allen ihre Rechte zu sichern.
Dann ziehen sich Großbanken wie Banco Sabadell und CaixaBank, dazu mehrere Unternehmen, z.B. der Telekommunikationsbetreiber Eurona und Proclinic Expert, ein Anbieter für Zahnarztbedarf, aus Katalanien zurück. Zu unsicher, das Terrain.

Wie es nun weitergeht mit den Autonomiebestrebungen?
Rajoy, der Vollblutjurist, vertritt allein spanische Interessen und zieht sich auf Paragrafen -erlaubt/verboten- zurück. Der katalanische Präsident Puigdemont spielt seinerseits die Entscheidung, wie es in Zukunft weitergeht, in die spanische Ecke und damit Spanien die alleinige Verantwortung zu.

Bleibt abzuwarten, ob die Katalanen auch dann noch nach Autonomie rufen, wenn sie wirtschaftlich und finanziell an Stärke verlieren. Der Bevölkerungsmehrheit scheint -wenn man den Medienberichten glauben kann- ohnehin mehr am Dialog über Reduzierung der finanziellen Belastung, denn an einer Abspaltung interessiert zu sein.


Nur aus Fußballspanien kommen laut "Postillon" ganz andere Töne.
Vorsicht! Es darf geschmunzelt werden. ;)


Montag, 9. Oktober 2017
Real Madrid macht sich überraschend für Unabhängigkeit Kataloniens stark


Madrid (dpo) - Ausgerechnet aus der Hauptstadt erhalten die Unabhängigkeitsbestrebungen der spanischen Region Katalonien Unterstützung: Der Fußballclub Real Madrid hat sich heute in einer Pressekonferenz klar für das Recht der Katalanen ausgesprochen, einen unabhängigen Staat mit eigener Regierung und einer selbstständigen Fußball-Liga zu errichten.

"Der innige Wunsch der Katalanen nach Unabhängigkeit darf nicht länger ignoriert werden", erklärt Real-Präsident Florentino Pérez, dessen Club derzeit in der Tabelle der Primera División 7 Punkte hinter dem FC Barcelona steht. "Die Politik hat jetzt die Aufgabe, diesen Wunsch umzusetzen."
Dabei sei vor allem eine schnelle Lösung wichtig, so Pérez: "Wir müssen weitere politische Unklarheiten so rasch wie möglich aus dem Weg räumen, auch um weitere Gewalt zu verhindern. Deswegen sollten spätestens bis zum Ende der Hinrunde alle Modalitäten der Unabhängigkeit vereinbart sein." Außerdem sollte dann schon der Spielbetrieb einer eigenen Profiliga in Katalonien stehen.
Zur sportlichen Lage des aktuell Tabellenfünften wollte sich Pérez nicht äußern. Gerüchten zufolge plant Real jedoch bereits eine Kampagne für die Unabhängigkeit Madrids von Spanien, um notfalls die Meisterschaft zu sichern, falls der Verein in der Tabelle weiter abrutschen sollte.

pfg, dan, ssi; Foto: Shutterstock

8

Mittwoch, 11. Oktober 2017, 13:15

Ergänzung zu Heinz' Beitrag #6

Zitat


Krise in Katalonien:
Die Monster sind wach

Spaniens Ministerpräsident Rajoy hat Kataloniens Krise selbst ausgelöst. Vor mehr als sieben Jahren. Die aktuellen Vorgänge erinnern schmerzhaft an die Franco-Diktatur.

Von Michael Ebmeyer
('ZEIT')

Heinz K

Dissident

Beiträge: 4 062

Wohnort: Kölle

Beruf: Multimilliardär, Philanthrop, UN-Botschafter, Menschenhändler

  • Nachricht senden

9

Mittwoch, 11. Oktober 2017, 15:23

Habe ich bereits gelesen gehabt :)

Mal ein überraschend neutraler Artikel, wo die Lügenpresse sich sonst natürlich wieder einheitlich auf die Seite der gewaltgeilen Regierung Spaniens stellt. Es ist schon ein wenig beängstigend in den Kommentaren zu sehen, wie wenig informiert viele Leser über den Konflikt sind. Ich lese oft das die Katalanen sämtliche Sympathie verspielt hätten, weil das Referendum verfassungswidrig war. Wie dieses Urteil aber überhaupt zustande kam, interessiert nicht oder ist nicht bekannt. Die Leute sind desinformiert. Eben auch weil die Lügenpresse diesen Konflikt jahrelang ignoriert hat.

10

Mittwoch, 11. Oktober 2017, 15:55



Ich weiss nicht, was du in der ZEIT gelesen und dann interpretiert hast, Heinzi, aber genau das Gegenteil ist der Fall. Die deutschen Sympathisanten der Separatisten sind in der Ueberzahl. Da haben die klarstellenden Kommentatoren, die die Verfassung und die Demokratie in Spanien unterstuetzen, einen schweren Stand.
Ich bin dort sunnyboy und schreibe herzhafte Kommentare. Es wiederholen sich die Artikel im Stundentakt. Langsam gehen mir die inflationaeren Berichterstattungen ueber Katalonien uffn Sack :thumbdown:


11

Mittwoch, 11. Oktober 2017, 17:21

Ob die von Heinz "Lügenpresse" genannten Medien den innerspanischen Konflikt um Katalonien und andere Provinzen jahrelang ignoriert haben, oder ob mein Interesse einfach gering war - ich weiß es nicht. Pep Guardiola hat jedenfalls medienwirksam auf Katalaniens Interessen hingewiesen und wurde häufig zitiert.

Eine so klare Stellungnahme für Kataloniens Belange, wie Mindfreak sie wahrnimmt, kann ich ebenfalls nicht ausmachen.
Allein, dass die EU eine Mittlerrolle in diesem Konflikt ausschlägt und sich auch sonst kein Moderator findet, zeigt m.E. die Ambivalenz, mit der man auf die Bestrebungen
Puigdemonts und seiner Anhängerschaft reagiert.

In den 'Nachdenkseiten' fand ich einen Beitrag von Albrecht Müller, der das aktuelle Problem in einen größeren, d.h. internationalen, Kontext stellt. Plus einen Kommentar des spanischen Bloggers und Publizisten Ignatio Escolar.



Über den Irrsinn der Aufspaltung und der sogenannten Unabhängigkeit
Veröffentlicht in: Erosion der Demokratie, Länderberichte

Wir haben im Falle des Balkan gelernt, dass die Aufteilung eines Völkerverbundes nach einzelnen Ethnien große Probleme mit sich bringt. Wir haben die Europäische Union gegründet, weil wir es für sinnvoll halten, dass einzelne Nationen sich zu größeren Verbünden zusammentun. Und dabei durchaus ihre Eigenheiten bewahren. So sollte es jedenfalls sein. Und jetzt kommt eine Gruppe von Katalanen in Spanien und will unabhängig werden. Und der spanische Ministerpräsident reagiert darauf mit massiver Gewalt. Beides ergibt die Zehnerpotenz von Wahnsinn. Da sind Kräfte am Wirken, die nichts Gutes im Sinn haben. Zur Situation in Spanien schickt unser spanienkundiger Leser Em D. Ell die Übersetzung eines Kommentars des Gründers und Direktors des Portals eldiario.es, Ignacio Escolar, und eine Einführung dazu. Albrecht Müller

Der Text enthält Informationen über die Hintergründe, die ich bisher noch nicht gelesen hatte. Hier also der einführende und einordnende Text unseres Lesers und der Kommentar:
Zur Situation in Spanien und Katalonien im Anschluss die Übersetzung des treffenden Kommentars des Gründers und Direktors des Portals eldiario.es, Ignacio Escolar, zur gestrigen Ansprache des Spanischen Königs zur Situation in Spanien nach den Ereignissen des vergangenen Sonntags in Katalonien.

Zuvor noch kurze Anmerkungen ausgehend von den aktuellen Darstellungen von Ralf Streck auf Telepolis.
Anders als etwa Ignacio Escolar in seinem Kommentar unterlässt es Ralf Streck in seinen Artikeln, auf den Anteil der katalanischen Seite an der Konfrontation hinzuweisen, insbesondere auf grundsätzliche demokratische Mängel des sogenannten Referendums selbst (keinerlei verbindliches Quorum etc.), wodurch der Eindruck verkürzter und einseitiger Darstellung à la David gegen Goliath, Gut gegen Böse, demokratisch gegen undemokratisch entsteht (einige Leserkommentare zu seinen Artikeln weisen ebenfalls auf diese Tendenz hin).

Seinerseits salopp ließe sich sagen – und in diese Richtung ging auch ein vorhergehender aktueller Kommentar von Ignacio Escolar – dass die katalanischen Sezessionisten eine sich selbsterfüllende Prophezeiung provozierten, mit Provokation und Instrumentalisierung der spanischen Ignoranz. Ebenso wie die spanischen Nationalisten, mit Provokation und Instrumentalisierung des ‚Bruchs der Verfassung‘, der ‚Zerstörung Spaniens‘, durch Loslösung Kataloniens von Spanien.

Besonders bitter dabei ist, dass federführend auf beiden Seiten rechte und konservative sowie – auch hier eine bittere Entsprechung – hochgradig korrupte Kräfte und Interessen waren und sind, die etwa in der Anwendung neoliberaler Schockrezepte im Namen der Bewältigung der Krise seit 2008/2009 auf einer Linie liegen.
Ebenso in der korrupten Vereinnahmung des Staates und seiner Institutionen (als ‚deren Spanien‘ und ‚deren Katalonien‘ – Stichwort auf Seiten Spaniens die endemische Korruption des PP, auf Seiten Kataloniens entsprechend der ‚Pujolismus‘). Die katalanische Regierung unter dem vorherigen Präsidenten Artur Mas hatte diese ‚Reformen‘ mit als erste in Spanien durchgeführt, mit entsprechend massiven Protesten dagegen auf den Straßen sowie massiven Polizeieinsätzen als Antwort auf diese (auch gerade seitens der katalanischen Regionalpolizei Mossos d’Esquadra, die in ihrer Härte, bis hin zum Einsatz von Gummigeschossen, gegenüber ihren eigenen katalanischen Mitbürgerinnen und Mitbürgern den Einsätzen der zentralspanischen Einheiten des vergangenen Sonntags in nichts nachstanden) – und sie hat anschließend den sozialen und politischen Protest ‚von links‘ gleichsam ‚von rechts‘ kontrolliert, umgelenkt und in Richtung Spanien als ‚Sündenbock‘ kanalisiert. D.h., die katalanische Rechte hat es trotz einiger Zugeständnisse an die katalanische Linke geschafft, weiterhin an der Regierung und darüber hinaus federführend in dieser Bewegung der Sezessionisten in Katalonien zu bleiben bzw. zu werden (was dies für die Grundlegung eines unabhängigen katalanischen Staates bedeutet, liegt auf der Hand). Analoges findet sich spiegelbildlich im politischen Prozess im restlichen Spanien, in dem Maße, in dem die Katalanische Frage die Soziale Frage überdeckt und ‚umlenkt‘.

Hier nun der Kommentar von Ignacio Escolar zur gestrigen Ansprache des Spanischen Königs:

Camino hacia el desastre
Weg ins Desaster
König Philipp VI. hatte drei Optionen, und zwei waren besser als diese. Eine war zu schweigen. Die zweite, für alle Spanier zu sprechen, auch für alle Katalanen. Er hat die schlechteste gewählt: vollständig für die spanische Rechte Partei zu ergreifen, für PP und Ciudadanos, mit einer Ansprache, die eine gewaltsame Intervention in Katalonien vorwegnimmt, die die Tür für einen Dialog schließt, die die große Mehrheit in Katalonien ausschließt und einen großen Teil Spaniens. Er ist vor diesem historischen Moment gescheitert, und vor all denen, die noch darauf vertrauten, dass das alles nicht im Abgrund endete.

Die Situation könnte schlimmer nicht sein. Niemals zuvor habe ich derart schwarz gesehen für die Zukunft Spaniens, auf lange Sicht und für die kommenden Tage. Wir sind Geiseln, wir alle, von einem Govern [Katalanische Regionalregierung] und einer Regierung [Gesamtspaniens] von Unverantwortlichen, Unfähigen und Brandstiftern.

Auf einer Seite Sezessionisten, die überzeugt sind von der Richtigkeit ihrer Handlungen, die Nationalismus [einiger] vor die Gesellschaft [aller] stellen, die sich seit Jahren für diesen Moment vorbereitet haben, die einen klaren Plan haben und ihn ausführen. Sie stehen so nah wie nie vor dem Ziel und sie wissen es, und sie nehmen es in Kauf, dass wir alle den Preis zahlen.

Auf der anderen Seite das Nichts. Das Nichts spanischer Hoheitszeichen und Flaggen, jenes Spaniens, das sie selbst dabei sind zu zerstören. Ein Regierungspräsident, der uns erneut versucht weiszumachen, seine Untätigkeit sei Strategie, und uns alle ins Desaster führt. Der diese Krise aus billiger Wahltaktik provoziert hatte. Der fünf Jahre lang seiner eigenen Propaganda glaubte – jene Seifenblase, die gerade zerplatzte. Der in diesem tragischen Monat durch seine schlechtmöglichste Handhabung dieser Krise noch Öl ins Feuer gegossen hat. Der, aus reinem Machterhalt, aus seinem rein parteiischen Interesse als einzigem Kriterium, die Glaubwürdigkeit aller Institutionen ruiniert hat, die heute eine Antwort auf die Staatskrise finden müssen: die Justiz, die Staatsanwaltschaft, die Polizei… Gestern hat Rajoy auch die Krone mit hineingezogen, in diesen Spielsalon, in dem um sein persönliches politisches Überleben gespielt wird, mit Spanien als Einsatz.

Der schlimmste denkbare Ausgang erscheint heute unvermeidlich. Innerhalb der vielschichtigen Welt der Sezessionisten diskutierten sie dieser Tage zwei Alternativen: die, die den Weg in die Unabhängigkeit gehen wollen und die, die den Zusammenstoß mit Verhandlungen aufhalten wollen. Die Antwort des Königs und der Regierung haben denen Argumente geliefert, die die definitive Trennung befürworten. Nach der Verletzung des spanischen Rechts wird das katalanische Parlament seinem katalanischen Recht folgen und die Unabhängigkeit erklären gemäß dem illegalen ‚Gesetz des Übergangs‘ als Grundlage und dem Argument eines vermeintlichen Referendums, an dem mehr als die Hälfte der Gesellschaft [bzw. Wahlberechtigten] nicht teilnahm. Die Regierung wird mit dem Artikel 155 der Spanischen Verfassung [Suspendierung der katalanischen Autonomie] antworten, und womöglich mit dem Artikel 116: dem Ausnahmezustand. Die tatsächliche Durchsetzung dieser Anordnungen wird auf einem anderen Blatt stehen.

Wenn die Unabhängigkeitsbewegung in der Lage war, tausende Wahlurnen und Wahllokale zu schützen, wie glauben sie, wird sie reagieren, um ihre Regierung vor der Festnahme zu schützen? Die Polizei, womöglich auch das Militär, werden versuchen, mit Gewalt die Straßen einzunehmen. Die Polizeigewalt des vergangenen Sonntags wird ein Witz sein gegenüber dem, was in den kommenden Tagen bevorsteht. Wenn die Gewalt die Lösung für Mariano Rajoy ist, dann wird die Gewalt gewinnen, denn auf der anderen Seite des Ebros gibt es kein Militär. Puigdemont und die restlichen Führer der Sezessionisten werden verhaftet und die katalanische Gesellschaft – wie die spanische – werden komplett zerstört sein, möglicherweise auf irreparable Weise.

Als Rajoy an die Regierung kam, machten die Sezessionisten nur 11% des Parlaments aus. Heute sind es 48%. Bei einer erneuten Wahl wäre ihre Mehrheit sicher, schließlich hat ihnen diese Regierung dafür alle Legitimität, alle Glaubwürdigkeit und alle Argumente geliefert. Heute glaube ich, dass meine Generation ein unabhängiges Katalonien erleben wird, dank Mariano Rajoy Brey. Dank dem schlechtesten Präsidenten in der Geschichte Spaniens.

[Übersetzung Em D. Ell]

(NachDenkSeiten)

Heinz K

Dissident

Beiträge: 4 062

Wohnort: Kölle

Beruf: Multimilliardär, Philanthrop, UN-Botschafter, Menschenhändler

  • Nachricht senden

12

Donnerstag, 12. Oktober 2017, 15:05

Ich weiss nicht, was du in der ZEIT gelesen und dann interpretiert hast, Heinzi, aber genau das Gegenteil ist der Fall. Die deutschen Sympathisanten der Separatisten sind in der Ueberzahl.

Das mag durchaus sein. Ich lese Kommentare nicht nur bei ZON. Anderswo ist es auch recht ausgeglichen. Ich stoße mich allerdings auch weniger daran, wer mit wem sympathisiert, sondern hauptsächlich daran wieviel leicht manipulierbare Trottel es immer noch auf der Welt gibt, die denken die Lügenpresse würde immer noch grundsätzlich die Wahrheit schreiben, und die dieses Weltbild mit stumpfen Parolen weiterverbreiten. Diskussionen gibt es mit diesen Menschen so gut wie nie. Genauso wie Journalisten ignorieren sie Argumente und wiederhiolen einfach nur immer wieder ihren Blödsinn.

Ob die von Heinz "Lügenpresse" genannten Medien den innerspanischen Konflikt um Katalonien und andere Provinzen jahrelang ignoriert haben, oder ob mein Interesse einfach gering war - ich weiß es nicht.

Ich habe mich schon seit vielen Jahren über die mangelnde Berichterstattung über Spanien aufgeregt. Auch hier im Forum hatte ich das öfter mal erwähnt gehabt. Es geht dabei nicht nur um die Katalonienkrise. Auch bei der gesamtspanischen Beschneidung des Demonstrationsrechtes, so wie das Knebelgesetz, herrschte hauptsächlich Schweigen im Lügenpressenwalde. Genauso wie die in dem von dir zitierten Artikel der Nachdenkseiten ausgeübte Polizeigewalt gegen Demonstranten, die gegen Austeritätspolitik demonstriert haben. Du kannst gerne wieder nach einzelnen Artikeln suchen, die die Themen doch einmal ansprachen. Das ändert trotzdem nichts an der Situation, daß die Berichterstattung mal wieder sehr unzureichend war.

In Spanien sind in den letzten Jahren viele Dinge passiert, die mit den demokratischen Werten Europas nicht vereinbar sind. Wenn sowas in Ungarn oder Polen passiert teilt man das den Lesern und Zuschauern sehr viel deutlicher mit. Man schlägt wortwörtlich Alarm. Da sieht sich dann selbst die Regierung genötigt, dies zu kommentieren und mit Strafmaßnahmen zu drohen. Bezüglich Spanien ist von all dem nichts passiert. Da muss sich doch jeder aufgeklärte Bürger die Frage nach dieser spanischen Sonderbehandlung stellen.

In dem Artikel der Nachdenkseiten wird jetzt auch nur das Schreckensszenario nochmal beschrieben, welches schon seit vielen Jahren umhergeistert. Dennoch, je mehr die Spanienkrise von Medien und der EU-Politik ignoriert wird, desto realer wird dieses Szenario. Diese eitlen Fatzken tragen jetzt schon eine große Verantwortung für die Ereignisse in Katalonien und Spanien.

13

Donnerstag, 12. Oktober 2017, 15:36

Zitat

Du kannst gerne wieder nach einzelnen Artikeln suchen, die die Themen doch einmal ansprachen. Das ändert trotzdem nichts an der Situation, daß die Berichterstattung mal wieder sehr unzureichend war.

Hab ich getan und mit wenigen Klicks reiche Ernte eingefahren, bitte schön:

https://www.heise.de/tp/thema/Katalonien
http://www.zeit.de/thema/spanien
https://www.welt.de/politik/
Suchwort "Katalonien" eingeben(!)
http://www.sueddeutsche.de/news?search=katalonien

http://www.spiegel.de/suche/index.html?s…riff=Katalonien


In Spanien sind in den letzten Jahren viele Dinge passiert, die mit den demokratischen Werten Europas nicht vereinbar sind. Wenn sowas in Ungarn oder Polen passiert teilt man das den Lesern und Zuschauern sehr viel deutlicher mit. Man schlägt wortwörtlich Alarm. Da sieht sich dann selbst die Regierung genötigt, dies zu kommentieren und mit Strafmaßnahmen zu drohen. Bezüglich Spanien ist von all dem nichts passiert. Da muss sich doch jeder aufgeklärte Bürger die Frage nach dieser spanischen Sonderbehandlung stellen.
Ungarn und Polen 'sichern' ja auch die deutschen Grenzen gegen böseböse Invasoren aller Arten, nicht zuletzt gegen die politische Linke. Spanien ist viel weiter entfernt und regelt seine Konflikte mit monarchischer Unterstützung. Hat Tradition, gelle. :|

Ich stoße mich allerdings auch weniger daran, wer mit wem sympathisiert, sondern hauptsächlich daran wieviel leicht manipulierbare Trottel es immer noch auf der Welt gibt, die denken die Lügenpresse würde immer noch grundsätzlich die Wahrheit schreiben,
Dein Mantra ist uns ja nicht unbekannt. Mich würde sehr interessieren, woher du deine "Wahrheit" beziehst. Konkret und mit Lesebeispielen bitte!
Die "Lügenpresse" darf es schließlich nicht sein. ;)


Heinz K

Dissident

Beiträge: 4 062

Wohnort: Kölle

Beruf: Multimilliardär, Philanthrop, UN-Botschafter, Menschenhändler

  • Nachricht senden

14

Donnerstag, 12. Oktober 2017, 16:21

Es gibt keine Wahrheitsquellen. Sowas kennen nur religiöse Schwachköpfe. :D

Ich wühle mich einfach durch das Informationsmeer und glaube an das, was mir am plausibelsten erscheint. In der Logik steckte für mich bisher die meiste Wahrheit. Nur muss man sich eben auch dementsprechend vielseitig informieren wollen.


Deine Links zu der Themenauswahl sind für mich absolut nichtssagend. Die Berichterstattung hat kurz vor dem Referendum plötzlich erheblich zugenommen. Trotzdem tuen immer noch viele Journalisten so, als ob Knebelgesetz oder die Aberkennung der katalanischen Autonomie nie passiert wären.

Was hat überhaupt Telepolis da zu suchen? Die gehören für mich zur unabhängigen Presse.

Ungarn und Polen 'sichern' ja auch die deutschen Grenzen gegen böseböse Invasoren aller Arten, nicht zuletzt gegen die politische Linke

Was macht Spanien denn bei Ceuta?

Was hat die spanische Regierung getan, als sie Nationalisten nach Bareclona karrte, um sie dort gegen die Unabhängigkeit demonstrieren zu lassen? Warum liess die spanische Polizei es jüngst zu das Nazis eine genehmigte Demonstration von linken Spaniern in Valencia angriffen? Was glaubst du gegen wen die Einschränkung von Demonstrations- und anderen Frieheitsrechten in Spanien hauptsächlich gilt?
Die EU mag Linke genausowenig wie Rechtsextreme. Rajoy hat nur diese Narrenfreiheit, weil er sich im Gegensatz zu Orban und der PiS brav an sämtliche Vorgaben aus Brüssel hält. Dann ist auch die Hofberichterstattung der Lügenpresse viel wohlgemeinter.

15

Donnerstag, 12. Oktober 2017, 16:47

Nagut, links-rechts Ironieknopf vergessen, mea culpa. :rolleyes:

Warum sollte ich "Telepolis" nicht auch aufführen? War deine Forderung nicht, sich möglichst umfassend zu informieren?
Immerhin liefere ich im Gegensatz zu dir meist die Quellen, auf die ich mich beziehe, während du zwar stetig "Lügenpresse" brüllst, aber keine alternativen Quellen angibst um uns zu erleuchten.:)

Zum Thema empfehle ich den aktuellen 'Freitag'.

Zitat


Stiller Teilhaber

Unabhängigkeit
Die EU-Kommission reagiert auf die spanische Staatskrise mit parteiischer Neutralität
Lutz Herden

3


Nichts Ganzes, nur etwas Halbes

Katalonien
Premier Carles Puigdemont wagt nur eine gestundete Unabhängigkeit. Die politische Ökonomie ließ ihm keine andere Wahl
Conrad Lluis Martell

7



Neutralität ist schädlich

Katalonien
Die EU sollte um ihrer selbst willen das Prinzip der Nichteinmischung aufgeben und in Spanien vermitteln, auch wenn die Regierung Rajoy das ablehnt
Lutz Herden

33


Heinz K

Dissident

Beiträge: 4 062

Wohnort: Kölle

Beruf: Multimilliardär, Philanthrop, UN-Botschafter, Menschenhändler

  • Nachricht senden

16

Freitag, 13. Oktober 2017, 13:49

Warum sollte ich "Telepolis" nicht auch aufführen? War deine Forderung nicht, sich möglichst umfassend zu informieren?

Das war sie, aber dann hättest du auch auf diese Forderung antworten sollen. Stattdessen hast du auf meinen Vorwurf gegenüber der mangelnden Berichterstattung der Lügenpresse geantwortet. Das war jetzt nicht sehr kontextsensitiv von dir :P

Immerhin liefere ich im Gegensatz zu dir meist die Quellen, auf die ich mich beziehe, während du zwar stetig "Lügenpresse" brüllst, aber keine alternativen Quellen angibst um uns zu erleuchten.

Ja, das fällt mir in der Tat recht schwer. Ich kann mir zwar gut die nackten Informationen merken, aber kaum die Quellen von denen ich sie habe. Ich informier mich zudem nicht nur über Nahrichtenseiten. Ich lese in vielen Blogs und Foren, auch international, wo eben keine Journalisten schreiben, sondern Leute vor Ort sind und berichten, weil sie eben dort wohnen. So ein bisschen wie Mindfreak hier über Venezuela ezählt. Oder sie schreiben auch Übersetzungen lokaler Zeitungsartikel u.ä.

Bei diesen Quellen kommen dann oftmals einige Probleme hinzu. Zum einen sind manche Blogs und Foren nur mit Accounts aufrufbar, und nur mit Einladung überhaupt betretbar. Zum anderen verbergen sich manche Zeitungsartikel heutzutage hinter Paywalls, so daß eine Verlinkung zur Originalquelle zum einen sinnlos ist, und zum anderen für mich selbst nicht überprüfbar.

Ich versuche aber soweit schon einige Quellen hier zu verlinken, nur mit dir kann ich da wirklich nicht mithalten :)

PS: Bist du eigentlich ein Professor? Kommt mir manchmal so vor ^^

17

Samstag, 14. Oktober 2017, 11:04

Ich arbeite an meiner "Kontextsensitivität", versprochen. ^^

Ein Einbeziehen von Blogs und Foren, die nur mit Accounts aufrufbar, und nur mit Einladung überhaupt betretbar sind, plus Überwindung von Paywalls habe ich mir bisher weitgehend erspart. War mir zu Zeit-intensiv, aufwändig und steht, was ein Mehr an Glaubwürdigkeit betrifft, in keinem Verhältnis zur Recherchearbeit. ("Ich kenn da Einen, der Einen kennt und dessen Schwager soll gesagt haben ...")
Wäre ich Journalistin, müsste ich natürlich auch an sowas ran.

Professor?
Hihi, du adelst mich. Vielleicht im nächsten Leben?
Obwohl, da wollte ich doch eigentlich Kirchenmaus im Dom werden. :rolleyes:

Heinz K

Dissident

Beiträge: 4 062

Wohnort: Kölle

Beruf: Multimilliardär, Philanthrop, UN-Botschafter, Menschenhändler

  • Nachricht senden

18

Montag, 16. Oktober 2017, 15:58

Ich verfolge diese Quellen nicht wegen ihrer Glaubwürdigkeit, sondern um zusätzliche Informationen zu erhalten. Ich kann doch sowieso niemanden vertrauen, deswegen suche ich mir zu jedem Thema noch mindestens einen zweiten Lügner.

Wie gesagt letztendlich glaube ich an die Logik, die ich aus den vielfältigen Lügen konstruiere. Wenn man sich damit abfindet, daß jeder Mensch lügt, inklusive man selbst, ist das auch garnicht so schwierig ^^

Wenn ich aber eben nur einen kleinen Teil der Lügen erfahre, dann fehlen mir nachher entscheidende Variablen in der Formel und das Ergebnis wird ungenau.

19

Gestern, 17:21

Wenn ich aber eben nur einen kleinen Teil der Lügen erfahre, dann fehlen mir nachher entscheidende Variablen in der Formel und das Ergebnis wird ungenau." (heinzi)


Finde auch, es ist besser, alle Luegen zu erfahren, damit man komplett betrogen wurde. Wer mag schon halbe Sachen ??
Es ist aber tatsaechlich so, dass fast ein jeder Berichterstatter und Kommentator seine subjektive Sichtweise praesentiert. Anders geht es wahrscheinlich nicht ??
Und das wider besseres Wissen. In der ZON und Spiegel bekomme ich jeden Tag viele Kostproben. Was angebliche deutsche demokratische Buerger ueber Demokratie wissen, ist eine kleine atemberaubende Katastrophe.
Egal, ich geniesse meine Diktatur in Venezuela und die Sonne :thumbup:


Counter:

Hits heute: 307 | Hits gestern: 2 611 | Hits Tagesrekord: 28 333 | Hits gesamt: 6 058 892 | Klicks pro Tag: 8 393,39 | ScounterStart
Liveticker
20. Juni 2017, 10:16:
Richmodis hat ein Bild von Richmodis kommentiert.
19. Juni 2017, 11:24:
agrippinensis hat ein Bild von Richmodis kommentiert.
7. Juni 2017, 22:16:
Richmodis hat ein neues Bild in seine Galerie hochgeladen.
13. Mai 2017, 11:15:
agrippinensis hat ein Bild von Compikoch kommentiert.
12. Mai 2017, 16:23:
Compikoch hat ein neues Bild in seine Galerie hochgeladen.
19. April 2017, 22:31:
agrippinensis hat ein Bild von Richmodis kommentiert.
19. April 2017, 22:22:
Richmodis hat ein Bild von Richmodis kommentiert.
19. April 2017, 14:00:
escape hat ein Bild von Richmodis kommentiert.
19. April 2017, 11:08:
agrippinensis hat ein Bild von Richmodis kommentiert.
17. April 2017, 23:58:
Richmodis hat ein neues Bild in seine Galerie hochgeladen.
12. März 2017, 10:32:
escape hat ein Bild von Richmodis kommentiert.
10. März 2017, 22:32:
Richmodis hat ein Bild von Richmodis kommentiert.
6. März 2017, 10:08:
agrippinensis hat ein Bild von Richmodis kommentiert.
4. März 2017, 17:34:
Richmodis hat ein neues Bild in seine Galerie hochgeladen.
18. Februar 2017, 13:51:
escape hat ein Bild von Richmodis kommentiert.
16. Februar 2017, 00:18:
agrippinensis hat ein Bild von Richmodis kommentiert.
15. Februar 2017, 19:37:
Richmodis hat ein Bild von Richmodis kommentiert.
15. Februar 2017, 18:30:
Richmodis hat ein neues Bild in seine Galerie hochgeladen.
14. Februar 2017, 18:50:
agrippinensis hat ein Bild von Richmodis kommentiert.
14. Februar 2017, 13:14:
escape hat ein Bild von Richmodis kommentiert.
29. Januar 2017, 19:01:
Compikoch hat ein Bild von Compikoch kommentiert.
24. Januar 2017, 13:58:
escape hat ein Bild von heinz k 2 kommentiert.
23. Januar 2017, 20:05:
heinz k 2 hat ein neues Bild in seine Galerie hochgeladen.
23. Januar 2017, 20:01:
heinz k 2 hat ein Bild von Compikoch kommentiert.
23. Januar 2017, 16:21:
Compikoch hat ein neues Bild in seine Galerie hochgeladen.
18. Oktober 2016, 13:32:
escape hat ein Bild von heinz k 2 kommentiert.
17. Oktober 2016, 11:18:
agrippinensis hat ein Bild von heinz k 2 kommentiert.
16. Oktober 2016, 18:04:
heinz k 2 hat ein neues Bild in seine Galerie hochgeladen.
13. Juni 2016, 14:43:
agrippinensis hat den Blogeintag Respekt Alte von immewigger kommentiert.
10. Juni 2016, 12:28:
agrippinensis hat den Blogeintag Kasse 3 für Sie von Marbez kommentiert.
6. Februar 2016, 21:40:
Mindfreak hat den Blogeintag Arabische Intellektuelle sind selten von fruechtetee kommentiert.
5. Februar 2016, 12:42:
Compikoch hat den Blogeintag Arabische Intellektuelle sind selten von fruechtetee kommentiert.
4. Februar 2016, 20:48:
Robbespierre13 hat den Blogeintag Arabische Intellektuelle sind selten von fruechtetee kommentiert.
6. Dezember 2015, 14:15:
agrippinensis hat ein neues Bild in seine Galerie hochgeladen.
6. November 2015, 00:12:
Compikoch hat ein neues Bild in seine Galerie hochgeladen.
6. November 2015, 00:12:
Compikoch hat ein neues Bild in seine Galerie hochgeladen.
6. November 2015, 00:12:
Compikoch hat ein neues Bild in seine Galerie hochgeladen.
6. November 2015, 00:12:
Compikoch hat ein neues Bild in seine Galerie hochgeladen.
6. November 2015, 00:12:
Compikoch hat ein neues Bild in seine Galerie hochgeladen.
6. November 2015, 00:12:
Compikoch hat ein neues Bild in seine Galerie hochgeladen.
6. November 2015, 00:12:
Compikoch hat ein neues Bild in seine Galerie hochgeladen.
6. November 2015, 00:12:
Compikoch hat ein neues Bild in seine Galerie hochgeladen.
6. November 2015, 00:12:
Compikoch hat ein neues Bild in seine Galerie hochgeladen.
6. November 2015, 00:12:
Compikoch hat ein neues Bild in seine Galerie hochgeladen.
6. November 2015, 00:12:
Compikoch hat ein neues Bild in seine Galerie hochgeladen.
6. November 2015, 00:12:
Compikoch hat ein neues Bild in seine Galerie hochgeladen.
6. November 2015, 00:12:
Compikoch hat ein neues Bild in seine Galerie hochgeladen.
6. November 2015, 00:12:
Compikoch hat ein neues Bild in seine Galerie hochgeladen.
6. November 2015, 00:12:
Compikoch hat ein neues Bild in seine Galerie hochgeladen.
6. November 2015, 00:12:
Compikoch hat ein neues Bild in seine Galerie hochgeladen.
6. November 2015, 00:12:
Compikoch hat ein neues Bild in seine Galerie hochgeladen.
6. November 2015, 00:12:
Compikoch hat ein neues Bild in seine Galerie hochgeladen.
6. November 2015, 00:12:
Compikoch hat ein neues Bild in seine Galerie hochgeladen.
6. November 2015, 00:12:
Compikoch hat ein neues Bild in seine Galerie hochgeladen.
5. November 2015, 10:29:
Compikoch hat ein neues Bild in seine Galerie hochgeladen.
5. November 2015, 10:29:
Compikoch hat ein neues Bild in seine Galerie hochgeladen.
5. November 2015, 10:29:
Compikoch hat ein neues Bild in seine Galerie hochgeladen.
5. November 2015, 10:29:
Compikoch hat ein neues Bild in seine Galerie hochgeladen.
5. November 2015, 10:29:
Compikoch hat ein neues Bild in seine Galerie hochgeladen.
5. November 2015, 10:29:
Compikoch hat ein neues Bild in seine Galerie hochgeladen.
15. März 2015, 21:38:
Compikoch hat den Blogeintag Respekt Alte von immewigger kommentiert.