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41

Dienstag, 24. Juli 2012, 11:25


Die religiösen laufen aber nach dem mohammedanischen Kalender.


du weist genau was ich meine!


Gemeint waren doch ausschließlich muslimische
:!:Feiertage!



Und warum schreibt er das nicht? :?:

agrippi

unregistriert

42

Dienstag, 24. Juli 2012, 11:48

Gemeint waren doch ausschließlich muslimische:!:Feiertage!(agrippi)

Und warum schreibt er das nicht?
Hihihihi,
weil die ganze Zeit nur davon die Rede war.
Haste wohl alles nur überflogen, hmmm?
;)

43

Dienstag, 24. Juli 2012, 12:02

Hier habe ich einen "Insider"-Bericht, den ich ganz interessant und informativ fand:

Ramadan wird oft falsch interpretiert
von:galaxy52
Diese sogenannten Fressorgien am Abend dürfen nicht aus dem christlichem Fastenverständnis heraus betrachtet werden, wo es spezielle Fastenspeisen gibt, wie dünne Suppen und ungesäuertes Brot oder Verzicht auf Süsses und Fleisch z.B. Da gibt es untereschiedliche Vorstellungen in den verschiedenen chrisltichen Richtungen, jedenfalls aber immer spezielle und meist karge Fastenspeisen, um auf diese Weise den Verzicht und ein damit verbundenesspirituelles Wachstum, eine Reinigung zu erzielen.

Bei den Moslems ist das Fasten deshalb auch ein echtes Fasten, weil sie vor Sonnenauf-bis Untergang...im Sommer sind das irre lange Tage....gar nichts zu sich nehmen, auch nichts Trinken, also nicht Wasser und dann karg Brot am Abend, sondern erstmal gar nichts.
Das solll ihnen ihre Bedürftigkeit klar machen, das Ausklingen aus den Selbstverständlichkeiten des Alltags, nämlich einfach den natürlichen Bedürfnissen des Köpers so selbstverständlich nachzukommen. Da kommt manch einer an seine Grenzen und dem Menschen wird klar, wie abhängig er von den Gnaden Gottes ist, das soll ihn demütiger machen, dankbarer, tiefgründiger. Einfach reinigen von vielen charakterlichen Mängeln.
Für das abendliche Fastenbrechen hat es noch nie besondere Speisevorschriften gegeben. Das Mahl am Abend ist eine Einladung Gottes an die Fastenden, da kann aufgetischt werden, was der Herr dem Gläubigen hat zukommen lassen und wenn er es freudig mit anderen teilt, gibt er sich besonders Mühe, allerlei aufzutischen, weil man den Gast ja ehren will.
Dünn Wassersüppchen zum Abnehmen kann ich auch alleine essen, dazu lade ich keine Gäste ein. Es geht im Islam beim Ramadan auch nicht ums Abnehmen, das könnte ein willkommener NEbeneffekt sein.
Es geht um die Schärfung des Bewusstseins, wie Abhängig wir von Gottes Gnaden sind. Das das Essenn nicht immer und für jeden selbstverständlich ist und vieles mehr.
Dass viel gegessen wird, liegt daran, dass man den Gastgeber, der sich den ganzen Tag ohne selbst zu Essen mit der Zubereitung der Speise soviel Mühe gegeben hat, nicht enttäuschen möchte. Da langt man herzhaft und freudig zu und wünscht ihm fromme Segenswünsche und läd diesen dann das nächstemal zu sich ein. Manche spenden auch so ein Essen an die Moscheen und Suppenküchen für die Armen in diesen Tagen.
Das Fastenbrechen im Islam ist eine Einladung Allahs mit all Seiner Grosszügigkeit, an der möglichst viele teilhaben sollen.....ok, wenn ein Asketen-wassersuppenverein sich darauf einigt, eben nur sowas zu essen, dann kann man es auch dabei belassen. Aber ich kenne solche Muslime nicht, weil dieser Gedanke nie an sie herangetragen wurde.
Auch fette und Übergewichtige Menschen können im Ramadan am Abend nach Herzenslust essen, ohne dass ihnen ihre Frömmigkeit verloren ginge, darauf kommt es nicht an...der Ramadan ist kein Monat, der der Idee eines Schöhheitswahns vermacht ist.
Allen Fastenden Gottes Segen und beglückende Abende voller schöner Speisen und lieben Freunden, Nachbarn
und Verwandten und solchen die man einfach so einläd....


(Quelle: gofeminin.de)
»agrippinensis« hat folgende Datei angehängt:

44

Dienstag, 24. Juli 2012, 15:54

In ca. einem Monat startet die Bundesliga-Saison,wie können muslimische Spieler dann in Topform sein, wenn sie bis dahin fasten sollen?
Dieser Frage ist die "Osnabrücker Zeitung" nachgegangen.


Belastungsprobe Ramadan - Dilemma für muslimische Profis

Der Ramadan wird für viele Fußball-Profis wieder zur Belastungsprobe. Mit Beginn des Fastenmonats dürfen Moslems dem Islam zufolge zwischen Tagesanbruch und Sonnenuntergang weder essen noch trinken. Vor allem die muslimischen Bundesligaspieler stecken in einer Zwickmühle. Zum Saisonstart (24. bis 26. August) wollen sie in Topform sein. Doch die Fußballclubs verlangen schon jetzt vollen Einsatz.
Fasten oder nicht - eine wiederkehrende Gewissensfrage in der Bundesliga.

Hier der ganze Artikel

Vielleicht auch interessant - Fußballspieler muslimischen Glaubens


45

Mittwoch, 25. Juli 2012, 00:39

Escape, du vergleichst die beiden Sachen.
Ist o.k., wenn es deiner Meinung sogar schwerer ist.

Ich vertrete die Meinung, dass Ramadan, eine muslimische Tradition nicht mit Fasten, einer christlichen Tradition übersetzt werden kann.
Warum auch?
Das sind zwei verschiedene Baustellen, die jeweils einen eigenen Namen haben.


In der Sache ist das Fasten doch in beiden Religionen gleichzusetzen, Tex. Und da sollten wir unsereren "christlichen" Begriff nicht hergeben können??

Wenn ich mich so umschaue, ist der Begriff längst säkularisiert: Die meisten Deutschen, die heute noch vom Fasten reden, glauben fälschlicherweise, dass sie damit endlich ihre Traumfigur erreichen.

Geplänkel beim genüsslichen Mahl: Da muss ich morgen wieder fasten.

OK, das ist dann wieder eine andere Form von "Religion".
Sei deinem Kritiker dankbar, er glaubt noch an dich!

46

Mittwoch, 25. Juli 2012, 00:43

In ca. einem Monat startet die Bundesliga-Saison,
wie können muslimische Spieler dann in Topform sein, wenn sie bis dahin fasten sollen?
Dieser Frage ist die "Osnabrücker Zeitung" nachgegangen.


Belastungsprobe Ramadan - Dilemma für muslimische Profis

Der Ramadan wird für viele Fußball-Profis wieder zur Belastungsprobe. Mit Beginn des Fastenmonats
dürfen Moslems dem Islam zufolge zwischen Tagesanbruch und Sonnenuntergang weder essen noch trinken.
Vor allem die muslimischen Bundesligaspieler stecken in einer Zwickmühle

Zum Saisonstart (24. bis 26. August) wollen sie in Topform sein. Doch die Fußballclubs verlangen schon jetzt
vollen Einsatz.
Fasten oder nicht - eine wiederkehrende Gewissensfrage in der Bundesliga.





Hier der ganze Artikel:

Vielleicht auch interessant,
Fußballspieler muslimischen Glaubens:
Den Aspekt hatte ich bisher gar nicht im Blick.
Sei deinem Kritiker dankbar, er glaubt noch an dich!

47

Mittwoch, 25. Juli 2012, 01:08

Den Aspekt hatte ich bisher gar nicht im Blick.

Da gibt's noch mehr Aspekte, die wir nicht im Blick haben, an anderer Stelle war schon die Rede von den Schwierigkeiten im Arbeitsleben.
Hier erzählen Restaurantbetreiber im "Wiesbadener Kurier" von ihrem Alltag während des Ramadan:


Fastenzeit für Muslime beginnt - Strikte Einhaltung in Deutschland nicht immer einfach

21.07.2012 - WIESBADEN
[i]Von Nele Leubner[/i]
Am Freitag hat Ramadan begonnen. Für gläubige Muslime bedeutet das: Fasten von Morgengrauen bis zum Einbruch der Dämmerung um 21.30 Uhr. Im Gegensatz zur christlichen Fastenzeit vor Ostern ist aber nicht nur Essen, sondern auch Trinken in dieser Zeit verboten. Für die in Deutschland lebenden Muslime ist das gar nicht so einfach.

Der Wiesbadener Restaurantbesitzer
Abdullah Zadran hält das Fasten während des Ramadan nicht immer durch. „In muslimischen Ländern ist es in diesen Tagen so ruhig, wie in Deutschland an Feiertagen. Es ist dann einfacher, ohne Nahrung und Flüssigkeit auszukommen“, sagt der Geschäftsführer des afghanischen Restaurants ,Fasan‘ in der Friedrichstraße. Ohne wenigstens etwas zu trinken, halten er und sein Personal den stressigen Restaurantalltag nicht durch, sagt er. „Wenn wir abends noch einen Catering-Auftrag haben, ist das für alle Fastenden wesentlich anstrengender, als im restlichen Jahr“, meint der 36-Jährige.

Froh über das schlechte Wetter


Rücksicht auf den muslimischen Fastenmonat könne aber im deutschen Restaurantalltag keine genommen werden. Im Restaurant sei kaum ein Kundenrückgang während dieser Zeit zu bemerken. Die Angestellten sind aber froh über das schlechte Wetter, das derzeit in Deutschland herrscht, sagt Zadran. Auf Wasser zu verzichten, fällt bei großer Hitze doppelt schwer.

Kaya Ugur vom türkischen Restaurant ,Istanbul‘ am Michelsberg gehört wie der Rest der Belegschaft den Aleviten an. Deshalb fastet er nicht an Ramadan, sondern zu einem anderen Zeitpunkt. Gute Tipps, wie man den Verzicht durchhält, hat er auch: „Abends beim Fastenbrechen sollte man sich nicht als erstes den Bauch vollschlagen, sondern langsam beginnen.
Morgens ist es am besten, nahrhafte Lebensmittel zu essen, wie Nüsse. Dann hält man auch den ganzen Tag durch“, sagt der 25-Jährige. Die fehlende Nahrung durch Vitaminpräparate auszugleichen, sei auch wichtig.
Für den Kurden ist der Fastenmonat aber erholsam: „Obwohl das ,Istanbul‘ auch viele deutsche Gäste hat, ist es während Ramadan deutlich ruhiger, als sonst im Jahr“, sagt Ugur.


Der Inhaber des
syrisch-libanesischen Restaurants ,Palmyra‘ in der Taunusstraße, Fedi Turfic, ist zwar Christ, es arbeiten aber viele Muslime für ihn. „Ich faste vor Ostern und meine Angestellten an Ramadan. Für mich macht das keinen Unterschied. Arbeiten müssen wir alle während dieser Zeit“, sagt der Libanese. „In den Ferien ist es sowieso etwas ruhiger im Restaurant. Deshalb fällt es nicht auf, dass die fastenden Muslime nicht zum Essen kommen.“
Am 19. August beginnt das „Fest des Fastenbrechens“. Drei Tage lang wird dann gefeiert.

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »agrippinensis« (25. Juli 2012, 13:54)


Ladypower

unregistriert

48

Mittwoch, 25. Juli 2012, 11:46

@ "agrippinensis",

muss mal meine Hochachtung loswerden, werter "agrippinensis", Ihre Beiträge sind sehr sachlich wie informativ für mich, im Gegensatz zu Ihrer "kleinen Schwester?" "agrippi", deren Ziel, so meine Wahrnehmung, nicht fairer Informationsaustausch ist, sondern pure "Krakehlerei"!

Sollte das mit "kleiner Schwester oder gar dicken Bruder" nicht stimmen, so bitte ich schon jetzt um Sorry. ;)

GLP

49

Mittwoch, 25. Juli 2012, 14:28

Zitat von »Tex«
Na da will ich mal hoffen, dass derjenige nicht noch andere Arbeitskollegen durch sein "Umfallen" gefährdet.
Im Büro mag das nicht so schlimm sein. Aber z.B. im Baubereich oder wo Fahrzeuge und Maschinen bedient werden, halte ich das für problematisch.


Dem tragen inzwischen auch die Krankenkassen Rechnung.Das habe ich dazu gefunden:

Zitat

Leistungsfähig trotz Ramadan:
Worauf Arbeitnehmer und Betriebe achten sollten

(Gemeinsame Pressemitteilung der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung, des Verbandes der Ersatzkassen, des BKK-Bundesverbandes und des AOK-Bundesverbandes vom 20.06.12)

Den gesamten Text gibt's hier 8)



Heinz K

Dissident

Beiträge: 3 986

Wohnort: Kölle

Beruf: Multimilliardär, Philanthrop, UN-Botschafter, Menschenhändler

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50

Mittwoch, 25. Juli 2012, 15:42

In ca. einem Monat startet die Bundesliga-Saison,
wie können muslimische Spieler dann in Topform sein, wenn sie bis dahin fasten sollen?
Dieser Frage ist die "Osnabrücker Zeitung" nachgegangen.


Belastungsprobe Ramadan - Dilemma für muslimische Profis

Der Ramadan wird für viele Fußball-Profis wieder zur Belastungsprobe. Mit Beginn des Fastenmonats
dürfen Moslems dem Islam zufolge zwischen Tagesanbruch und Sonnenuntergang weder essen noch trinken.
Vor allem die muslimischen Bundesligaspieler stecken in einer Zwickmühle

Zum Saisonstart (24. bis 26. August) wollen sie in Topform sein. Doch die Fußballclubs verlangen schon jetzt
vollen Einsatz.
Fasten oder nicht - eine wiederkehrende Gewissensfrage in der Bundesliga.
Diese Frage wird jedes Jahr in der BuLi diskutiert, ist allerdings müßig. Einige Spieler haben ohnehin keine Probleme mit dem Fasten klarzukommen. Gibt es wirklich Spieler, die tagsüber nichts trinken? Gerade diesbezüglich werden viele Ausnahmen gemacht, nicht nur bei Sportlern. Ich nehme also einfach mal an, daß muslimische Berufsfußballer auch grundsätzlich unter diese Ausnahme fallen, bis mir jemand ein exemplarisches Gegenbeispiel nennt, wo der Verein das auch duldet.
Im Artikel gab es nur ein Beispiel mit Abmahnungen.

Es gibt auch einige Fußballer, die das ganz gut abkönnen. Im Grunde ist auch im Training erstmal nur das Trinken wichtig. Die tägliche Kalorienzufuhr kann man sich ja dann auch wieder abends zuführen.

Für Ausnahmen hingegen gilt universell: Mammon > Allah

Und wer sich dem wahren Gott nicht beugt wird auf Erden bestraft :)

51

Samstag, 18. August 2012, 11:16

Der Fastenmonat Ramadan/Ramazan endet an diesem Wochenende.

Ramadan Grußbotschaft von Gauck
Wir können einander respektieren, einander schätzen und voneinander lernen
Zum ersten Mal grüße ich als Bundespräsident die muslimische Gemeinschaft in unserem Land, die in diesen Tagen den Ramadan beendet und das Fest des Fastenbrechens begeht.


Das Fastenbrechen wird von allen gläubigen Musliminnen und Muslimen mit großer Freude erwartet.
Ich freue mich mit Ihnen; mit allen, die dieses Fest feiern und die dabei mit ihrer Familie zusammenkommen, mit ihren Nachbarn und Freunden.
Auch weit entfernt lebende Verwandte und Freunde melden sich und grüßen einander.
Ein Fest der Begegnung, des Austausches, des Erzählens – des tief erlebten und erneuerten Miteinanders.

(Quelle: MiGAZIN)

Der vollständige Text der Botschaft des Bundespräsidenten ist hier zu lesen.

PS
Vielleicht hat der User 'Der Tuerke' Lust, uns von seinen Erlebnissen zu erzählen?

52

Samstag, 18. August 2012, 21:24



[/b]PS
Vielleicht hat der User 'Der Tuerke' Lust, uns von seinen Erlebnissen zu erzählen?
[/color]


Natürlich kann ich das.
Ich muss gestehen, dass ich dieses Jahr nicht gefastet habe.
Normalerweise ist in der Fastenzeit, das Einnehmen von Trank und Speis, sowie Rauchen, Sex zwischen Sonnenaufgang und Sonnenuntergang nicht vorgesehen.
Erst nach Sonnenuntergang ist alles erlaubt, wobei man nicht übertreiben sollte. Man sollte nur soviel Kochen bzw. Essen, wie man braucht.
Bis zum nächsten Sonnenaufgang.
Gefastet wird nach dem Mohammedanischen Kalender....der Monat in diesem Kalender heisst Ramazan und ist der 9. Monat des mohammedanischen Jahres, welcher nict analog zum gregorianischen Kalender läuft. Das Jahr hat 354 Tage und richtet sich nach dem Mond. Daher ist der Anfang und Ende des Fastenzeites immer um 11 Tage verschoben. So wird die Fastenzeit in einem Jahrzehnt im Frühjahr, in zwei Jahrzehnten im Winter (gregorianischer Kalender) sein.

Heute ist der letzte Fastentag, weil der Monat Ramadon heute Endet.
Anschliessend feiert man am Folgetag den Ramazan-Fest, auch Zuckerfest genannt.
Am morgen gehen die meisten Menschen in die Moschee. Dort findet das Ramazan-Gebet statt.
Anschliessend frühstückt man mit der Familie und beglückwünscht sich zu diesem Fest.
Man zieht sich festlich an, die Kinder bekommen Geschenke und gegen Mittag besucht man die Famiienmitglieder.
Natürlich zuerst die Engsten, sprich.....Eltern, Geschwister, Onkel, Tanten....
Überall begrüßt man sich beim Eintreten im Namen des Festes.
Die Jüngeren küssen die Hände der Älteren und bringen die Hand nach dem Kuss an die Stirn, als Zeichen des Respektes vor dem Alter.
Anschliessend wird zusammen gegessen, kleinere Häppchen, wobei meisst türkisches Süssgebäck (zB Baklava) und Tee (Cay) gereicht wird.
Daher der Name Zuckerfest. Und weil man als Jüngere natürlich viele Ältere aus der Familie besucht, ist an diesen 4 Tagen der Zuckerspiegel bei vielen
ziemlich hoch....lach
Zu Essenszeiten wird dann natürlich reichlich aufgetischt, man ist in großen Runden gemeinsam und zieht anschliessend weiter.
Am 2. Tag das Selbe, man besucht nun Freunde und Bekannte (bei Großfamilien ist der Besuch der Familienmitglieder vielleicht noch nicht durch, die besuchen die zuerst).
4 Tage lang ist eigentlich immer festliche Kleidung, größere Zusammenkünfte die Normalität.
Vielleicht ein bisschen vergleichbar mit Weihnachten, wobei Geschenke eher keine große Rollen spielen.
Die Kinder bekommen halt ein wenig Geld, was sich bei Großfamilien natürlich doch summieren kann.
Im Vordergrund steht eigentlich vielmehr der Besuch der Älteren, der Respekt, die Verbundenheit der Familie, der Freunde.

Wenn Du spezifische Fragen hast, nur zu. Nur durch Fragen und Antworten entstehen Verbindungen, werden Vorurteile abgebaut.
Das habe ich in Deutschland immer sehr gepflegt, mich nie verschlossen. Egal ob es Kommunionsfeste, Konfirmationen waren, ich war immer gerne dabei
wenn ich eingeladen wurde, um auch Eure Kultur/Religion kennenzulernen. Ich fands immer sehr sehr interessant.

53

Samstag, 18. August 2012, 22:25

Da ich als getaufter, aber nicht praktizierender Christ auch nicht die Vor-Österliche Fastenzeit einhalte, steht mir die Frage eigentlich nicht zu. Trotzdem: Hatte es einen besonderen Grund, dass Du NICHT gefastet hast?
Man kann nicht alles haben. Wo sollte man es auch hintun?

54

Samstag, 18. August 2012, 23:50

Da ich als getaufter, aber nicht praktizierender Christ auch nicht die Vor-Österliche Fastenzeit einhalte, steht mir die Frage eigentlich nicht zu. Trotzdem: Hatte es einen besonderen Grund, dass Du NICHT gefastet hast?


Nein, es hatte keinen besonderen Grund.
Ich schaffe es im Sommer nicht.

Ungläubiger

unregistriert

55

Sonntag, 19. August 2012, 03:02

Mich erstaunt immer wieder, dass Menschen stets von einem Extrem ins andere fallen. Elf Monate schlagen sie sich den Bauch voll, um dann vier Wochen die Idiotie zu praktizieren, die sicherlich nicht alle Gläubigen mitmachen. siehe unseren Türken hier.


Mir erschließt sich nicht der Sinn dieser Tradition, wenn sie nicht für jedermann bindend ist.

56

Sonntag, 19. August 2012, 08:27

@Ungläubiger

Zitat agrippinensis:
>Das 'Fasten' beschränkt sich, wie du auch dem Schaubild entnehmen kannst, nicht auf die Nahrungsaufnahme. Es soll allgemein in dieser Zeit Verzicht geübt werden. Der Gedanke -der soweit ich es überblicke, in allen Kulturen, die zum Fasten aufrufen- dahinter steht ist, eine Zeit der Besinnung zu erleben, die Nähe zu Gott zu suchen und Solidarität mit denen zu praktizieren, denen es schlechter geht als einem selbst. Vom eigenen 'Reichtum' etwas abzugeben und sich auf das Wesentliche zu besinnen ist der Anspruch dieser Zeit.<


Verrätst du uns, was an einer Zeit der Besinnung und des bewusst gelebten Verzichts "Idiotie" ist?

57

Montag, 20. August 2012, 07:20

Zitat agrippinensis:
>Das 'Fasten' beschränkt sich, wie du auch dem Schaubild entnehmen kannst, nicht auf die Nahrungsaufnahme.
Es soll allgemein in dieser Zeit Verzicht geübt werden.
Der Gedanke -der soweit ich es überblicke, in allen Kulturen, die zum Fasten aufrufen- dahinter steht ist,
eine Zeit der Besinnung zu erleben, die Nähe zu Gott zu suchen und Solidarität mit denen zu praktizieren,
denen es schlechter geht als einem selbst.
Vom eigenen 'Reichtum' etwas abzugeben und sich auf das Wesentliche zu besinnen ist der Anspruch dieser Zeit.<


Verrätst du uns, was an einer Zeit der Besinnung und des bewusst gelebten Verzichts "Idiotie" ist?


Besser kann man es nicht ausdrücken.
Danke.

Gestern, am ersten Feiertag...
Besuch bei den Eltern, Riesenrunde, da auch Geschwister mit Familie da waren....
Zusammen speisen, scherzen, lachen....Kinder spielen...
Was gibt es Schöneres für die Eltern, die die Kinder inkl. der Enkel beisammenhaben....
Schöner Tag, langer Tag.....bis in die Nacht.
4,5 Std. Schlaf.....
Heute....Teil 2....
Diesmal mit Freunden, große gesellige Runde.....Grillen und Feiern...

58

Sonntag, 21. Juni 2015, 17:45

Nicht ganz ernst gemeinte Informationen vom 'Postillon'


7 faszinierende Dinge, die Sie noch nicht über den Fastenmonat Ramadan wussten



In weiten Teilen der muslimischen Welt hat am 18. Juni der Fastenmonat Ramadan begonnen. Der
Postillon - die Zeitung des islamischen Morgenlandes, des christlichen Abendlandes und des atheistischen Mittaglandes - erklärt Ihnen in sieben kompakten Punkten, was hinter diesem hochinteressanten Brauch steckt:


1. Der Begriff


Der Begriff Ramadan (‏رمضان) kommt selbstverständlich aus dem Arabischen und setzt sich aus den beiden Wortteilen Rama- und -dan zusammen. "Rama" ist das arabische Wort für Margarine (nicht zu verwechseln mit Buddha!) und steht für Fett, während "dan" soviel wie "dann" oder "später" bedeutet. Im Ramadan gibt es also das Fett (Essen) später (siehe Regeln).


2. Die Regeln


Im Ramadan müssen Muslime, Moslems, Islamisten, muslimische Christen, jüdische Muslime und griechisch-orthodoxe Islamokopten einen Monat lang von Tagesanbruch bis Sonnenuntergang auf Essen (Ausnahme: von Motorradfahrern verschluckte Fliegen), Trinken (Ausnahme: Spucke), Rauchen (Ausnahme: Paffen) und Geschlechtsverkehr (Ausnahme: Heavy Petting) verzichten. Von den Vorschriften ausgenommen sind Kranke, Alte, Kinder, Reisende und Schwangere. Kranke reisende Kinder über 90, die gerade in den Presswehen liegen, können sich also entspannt zurücklehnen.


3. Der Zeitpunkt


Der Ramadan ist der neunte Monat im islamischen Mondkalender und fällt jedes Jahr auf einen anderen Zeitraum. Wann jeweils Ramadan ist, lässt sich aber ganz einfach ausrechnen: Man nimmt die Jahreszahl, subtrahiert die siebte Wurzel des Geburtsjahres von Mohammed, multipliziert das Ganze mit der Anzahl der letztjährigen Mekka-Pilger (minus totgetrampelte Mekka-Pilger) und teilt das Ergebnis durch den Cosinus des Winkels zwischen Mond und Saturn. In Schaltjahren muss die Berechnung natürlich in umgekehrter Reihenfolge stattfinden.


4. Die Geschichte


Offiziell führte der Prophet Mohammed den Ramadan im Jahr 620 ein. Historische Dokumente belegen jedoch, dass der griechische Fitness-Guru und Ernährungspapst Alkibiades d.J. seinen Anhängern bereits im Jahr 287 vor Christus das intermittierende Fasten mit nächtlichen Essperioden empfahl. Tragisch: Gerade als er auf dem Weg zum Patentamt war, wurde Alkibiades von einer herumstreunenden Hydra gefressen – und das am hellichten Tage! Die jährlichen (!) Tantiemen, die die muslimische Welt bis heute hätte zahlen müssen, wären in etwa so hoch wie die griechische Staatsverschuldung.


5. Der Norden


Weil es dort so lange Tag ist, müssen Muslime im Norden Skandinaviens sowie in Russland, Kanada, Grönland und Alaska besonders lange fasten, was oft große Anstrengungen mit sich bringt. Grundsätzlich wird allen Muslimen nördlich des Polarkreises dringend geraten, sich aus gesundheitlichen Gründen in südlichere Gefilde zurückzuziehen. Eigentlich wird das allen geraten, weil es dort oben scheißkalt ist.


6. Das Fastfood-Schlupfloch


Speisen von Burger King und McDonalds gelten nach islamischem Recht sowie allgemeinem Menschenverstand nicht als Essen und dürfen während des Ramadan nach Herzenslust verzehrt werden – daher auch der Name "Fastfood".


7. Fasten weltweit


Auch das Christentum kennt das Fasten – allerdings meistens nur vom Hörensagen. Viele fasten heutzutage höchstens noch ihren Seatbelt im Flugzeug oder vom Einschlafen bis zum Aufwachen. Übrigens: Sehr beliebt ist das Fasten auch in armen Ländern wie Somalia, Äthiopien oder auch Nordkorea. Dort heißt es allerdings nicht 'Ramadan', sondern 'arm dran'.



So. Jetzt wisst ihr widder Beschaid.
;)


59

Montag, 22. Juni 2015, 10:34

Ist die Redaktion des "Postillon " jetzt als nächste dran?
Man kann nicht alles haben. Wo sollte man es auch hintun?

60

Freitag, 17. Juli 2015, 23:04

Heute endete der diesjährige islamische Fastenmonat Ramadan / Ramazan. Das dreitägige Fest des Fastenbrechens "Eid al-Fitr", das Zuckerfest, hat begonnen.

Muslimischen Stadtmännchen, wie 'Der Tuerke',
ihren Familien und Freunden
-und natürlich allen muslimischen Gastlesern-

ein schönes
Ramazan Bayramı!


ihdinasiratalmustaqeem.wordpress.com


PS
Für Nicht-Muslime
eine kleine Ramadan-Info.


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5. November 2015, 10:29:
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15. März 2015, 21:38:
Compikoch hat den Blogeintag Respekt Alte von immewigger kommentiert.